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„FüMi-Treff“ (Zeit für mich) – Neue Gruppe im Kinderschutzbund

Der Kinderschutzbund und das Zentrum für Frühförderung und Autismus-Therapie der AWO starten eine neue Gruppe für Kinder im Grundschulalter, deren Geschwister von einer Behinderung, einer chronischen oder lebensbedrohlichen Erkrankung oder von Autismus betroffen sind. Einerseits geht es in der Gruppe um den gemeinsamen Austausch, um das altersgemäße Verstehen und um den Umgang mit der Behinderung bzw. der Erkrankung. Durch spielerische, kreative und pädagogische Angebote können die Kinder ausgelassen “mal nur etwas für sich“ tun. Andererseits lernen die Kinder in dieser Gruppe, mit der besonderen familiären Situation leichter umzugehen und sich damit auseinanderzusetzen. Die Geschwisterkinder werden emotional und sozial gestärkt und es werden ihnen Freiräume und gezielte Auszeiten ermöglicht. Der „FüMi“-Treff beginnt am Montag, 18.09.2017 und findet an acht Abenden jeweils von 17.00 Uhr – 19.00 Uhr statt. Die Auftaktveranstaltung des „FüMi-Treffs“ ist am Mittwoch, 13.09.2017 um 17.00 Uhr. Alle Eltern und Kinder sind herzlich zu diesem Informationsnachmittag eingeladen. Anmeldungen sind ab sofort im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes, Potthofstraße 20, Hagen-Mitte, Telefon 02331/386089-0 erhältlich.

Teilweise evakuiert! Brand in Siegener Krankenhaus

Siegen. Am Mittwochmorgen gegen 09.20 Uhr meldete die
Rettungsleitstelle der Polizeileitstelle einen Brand im Siegener
Jung-Stilling-Krankenhaus.

Das Feuer im Bereich des Flachdachs eines Krankenhausanbaus konnte
nach kürzester Zeit durch die eingesetzten Feuerwehrkräfte gelöscht
werden. Die Rauchbildung war so stark, dass auch das 4. OG des
Krankenhauses teilweise evakuiert werden musste.

Bei dem Geschehen wurden drei Personen in Form einer leichten
Rauchvergiftung verletzt und vier weitere Personen wurden noch nach
Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort von der leitenden
Notärztin untersucht.

Nach den bereits erfolgten Untersuchungen der Brandspezialisten
des Siegener Kriminalkommissariats 1 dürfte fahrlässige Brandstiftung
brandursächlich gewesen sein.

Die Polizei war mit rund 30 Einsatzkräften vor Ort im Einsatz.

Brennende Müllsäcke: Brand greift auf PKW über

Herdecke. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden die ehrenamtlichen Blauröcke der Feuerwehr Herdecke gegen 01:29 Uhr aus ihren Betten geholt. Mehrere Anwohner des Rostesiepen hatten den Notruf gewählt, weil auf der Straße einige zur Abholung bereitgestellte gelbe Säcke brannten. Direkt daneben befanden sich auch mehrere Pkw.

Als die Feuerwehrleute mit dem ersten Löschfahrzeug knapp sieben Minuten später an der Einsatzstelle eintrafen, hatte sich der Brand bereits auf einen Pkw ausgebreitet. Sofort begannen die Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz mit der Brandbekämpfung und konnten so eine weitere Brandausbreitung verhindern. Nachdem der Brand gelöscht war, konnten dem Fahrzeugbesitzer sogar noch einige Dokumente und Sachen aus dem Fahrzeug unbeschadet zurück gegeben werden. Mit einer Wärmebildkamera wurde das gesamte Fahrzeug abschließend noch nach Glutnestern abgesucht.

Die ehrenamtlichen Herdecker Feuerwehrleute waren mit drei Fahrzeugen knapp eineinhalb Stunden im Einsatz. Die Schutzpolizei war ebenfalls vor Ort und hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Jugendliche „ballern“ nachts auf leer stehendes Haus

Menden. Am Mittwoch, gegen 01:45 Uhr, ging bei der
Polizei in Menden ein Anruf ein, dass sich im Bereich der
Gartenstrasse / ehemaliges Parkhaus „Dieler“ drei Jugendliche
„herumtreiben“ würden.

Die eingesetzten Polizeibeamten konnten vor Ort zwei 18-Jährige
und einen 19-Jährigen antreffen. Diese versuchten beim Anblick des
Streifenwagens zunächst zu flüchten, konnten aber wenig später
gestellt werden. Befragt nach dem Grund ihres Aufenthaltes zur
nächtlichen Stunde gaben die drei Jugendlichen an, dass man „nur so“
unterwegs sei.

Erst durch die beharrliche Nachfrage der eingesetzten
Polizeibeamten gaben sie zu, mit einem Luftgewehr auf ein
leerstehendes Haus geschossen zu haben. Das Luftgewehr, welches die
Jugendlichen auf ihrer kurzen Flucht verstecken konnten, wurde im
Nachhinein mit deren Hilfe aufgefunden und sichergestellt. Das
Luftgewehr gehört einem Vater der drei Jugendlichen.

Bei der Durchsuchung des mitgeführten PKW konnte noch ein Dolch
aufgefunden werden, der ebenfalls sichergestellt wurde.

Die beiden 18- und 19-jährigen Iserlohner sowie der 18-jährige
Mendener müssen sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz
verantworten.

Bei der nächtlichen „Schießerei“ wurde keine Person verletzt. Ein
Gebäudeschaden am leerstehenden Haus entstand nicht.

Breitband-Ausbau in Wetter bis 2018 beendet

Der Breitband-Ausbau durch die Telekom ist in Wetter in vollem Gange und soll bis Februar 2018 fristgerecht beendet sein. Der nächste Schritt zum schnelleren Internet in Wetter ist auch schon gemacht: Der EN-Kreis erhält von Bund und Land insgesamt 18 Millionen Euro Fördergelder für den Internet-Ausbau in ländlichen Gebieten.

Was diese Förderung jetzt nun konkret für Wetter bedeutet, erläuterte Ulrich Schilling, Breitbandbeauftragter des EN-Kreises, nun im wetterschen Rathaus im Rahmen eines Pressegespräches. In Wetter kommt ein Teil dieser Fördermittel dem Breitband-Ausbau in Albringhausen zugute.

Beantragt hatte der Kreis für den Ausbau im gesamten Kreisgebiet insgesamt fast 18 Millionen Euro Fördergelder. Davon wurden rund 50 Prozent aus dem Bundesförderprogramm bewilligt. Die anderen 50 Prozent steuert das Land Nordrhein-Westfalen aus dem Landesförderprogramm bei. Das Programm gibt den Kreisen und Kommunen die Möglichkeit, den Ausbau des schnellen Internets in unterversorgten Gebieten schnell und unbürokratisch umzusetzen.

Für Albringhausen nennt Schilling eine Summe von rund einer halben Million Euro (Tiefbau, Kabel, Verteilerkästen, Personal- und Planungskosten). „Von Richtung Wengern aus müsste ein Anbieter fünf Kilometer Kabel bis Albringhausen legen. Für gerade einmal 200 Hausanschlüsse. Das kann ein Anbieter in den für die Wirtschaftlichkeit zugrunde gelegten sieben Jahren nicht wieder hereinholen.“ Also greift hier für Albringhausen das Fördergeld. Ausgeschrieben wird die Bandbreite von 30Mbit im Download in Siedlungen und 50 Mbit in Gewerbegebieten.

„Wir brauchen dringend eine verbesserte Situation in ländlichen Gebieten“, erklärt Bürgermeister Frank Hasenberg. Er sieht „das schnelle Internet als Grundversorgung“ und zeigt sich erfreut, dass nach dem Ausbau der Telekom und dem anvisierten Ausbau in Albringhausen rund 95 Prozent der Haushalte mit einem Breitbandanschluss versorgt werden können.

Allerdings geht es mit dem Breitband-Ausbau noch nicht sofort los: die komplexe Erstellung der Ausschreibungen nimmt zwei bis drei Monate in Anspruch. Die europaweite Ausschreibung wird vermutlich im November veröffentlicht, die Angebote gehen bis Juni 2018 ein, so dass erste Aufträge im Herbst 2018 vergeben werden können. Die Zeit der Baumaßnahmen bis hin zum Abschluss des Projektes schätzt Breitbandbeauftragter Schilling auf Ende 2019.

Nach Westfalenbad-Besuch ins Polizeigewahrsam

Hagen. Mit einer Ingewahrsamnahme endeten am Dienstagabend
zwei Polizeieinsätze, die durch fünf junge Männer im Alter von 18 bis
27 Jahren ausgelöst wurden. Gegen 22.00 Uhr baten Angehörige des
Westfalenbads in der Stadionstraße die Polizei um Hilfe, da fünf
junge Männer den Badebetrieb störten. Entgegen der Badeordnung
filmten sie mit ihren Handys. Da die Männer uneinsichtig waren und
sich aggressiv verhielten, sollten sie das Bad verlassen. Dieser
Aufforderung folgten sie nur widerwillig. Auf dem Weg nach draußen
beleidigten die Störenfriede die eingesetzten Polizistinnen und
Polizisten auf übelste Art und Weise. Hierbei tat sich insbesondere
ein 27-Jähriger hervor. Nachdem sich die Situation beruhigt hatte und
alle Personalien aufgenommen waren, wurden die Männer zur Ruhe
ermahnt und entlassen. Gegen 22.30 Uhr meldete eine Anwohnerin aus
der Külpestraße eine Ruhestörung. Bei den Ruhestörern handelte es
sich um dieselben Personen, die bereits im Westfalenbad aufgefallen
waren. Da der 27-Jährige sich wieder aggressiv und uneinsichtig
verhielt, wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten dem
Polizeigewahrsam zugeführt. Daraufhin kehrte Ruhe ein.

Wilde Verfolgungsfahrt durch die Hagener Stadt und Autobahnen

Hagen. Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit versuchte in der Nacht zu
Mittwoch ein Audi-Fahrer einer Kontrolle zu entkommen. Gegen 02.10
Uhr fiel der 33 Jahre alte Fahrer auf, als er aus der Düppenbecker
Straße kam. Als ihn Beamte kontrollieren wollten, gab er Gas und
versuchte, über die Heinitzstraße auf der Autobahn zu entkommen. Der
Mann wechselte im Hagener Kreuz über die A45 zurück auf die 46 und
raste zurück in Richtung Innenstadt. An der Feithstraße verließ er
die Bahn und über Feith- und Eppenhauser Straße ging es wieder in die
Innenstadt. Mehrfach überfuhr er dabei rote Ampeln und überschritt
erheblich die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten. In der Körnerstraße
kam der Audi endgültig nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte in
ein Absperrgitter und blieb dort hängen. Polizeibeamte konnten den
allein im Fahrzeug befindlichen Fahrer noch an der Unfallstelle
festnehmen. Der Mann ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und
stand unter dem Einfluss von Drogen. Bei dem Unfall zog er sich
leichte Verletzungen zu, sodass er vorsorglich ins Krankenhaus kam.
Seinen Wagen stellten die Beamten sicher, weitere Ermittlungen dauern
an.

Sexualdelikt in der S-Bahn bei Wehringhausen

Hagen. Bereits am 06.06.2017 gegen 16.25 Uhr zeigte sich ein bislang
unbekannter junger Mann in einer S-Bahn einem 16-jährigen Mädchen.
Die Geschädigte fuhr zur Tatzeit von Hagener Hauptbahnhof in Richtung
Mönchengladbach. In Höhe Wehringhausen entblößte sich der Verdächtige
und zeigte sein erigiertes Glied. Die 16-Jährige begab sich daraufhin
in ein anderes Abteil und der junge Mann verließ in Hagen Westerbauer
die Bahn. Noch im Zug wurde er von einer Überwachungskamera
fotografiert. Ein Richter hat einen Beschluss zur
Öffentlichkeitsfahndung erlassen. Hinweise zu dem Verdächtigen bitte
an die 986 2066.