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Musik bestimmt fortan den Alltag im Haus Zoar

20180709_Zertifikate Haus ZoarFabian Tigges | Hagen | Den Zauber von Musik hat sich die Kindertagesstätte Haus Zoar der Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen jetzt zu Eigen gemacht und mit einem pädagogischen Konzept vereint. Musik bestimmt fortan den Alltag im Haus Zoar weiterlesen

Freiwilligenzentrale Hagen besuchte Zuwanderungsberatung

Hagen. Einen Blick hinter die Kulissen geworfen haben Stefanie Krause von der Freiwilligenzentrale Hagen und weitere Engagierte im Rahmen des „Urlaubskorbes“ am Mittwoch (8. Juli) bei der Zuwanderungsberatung Hagen der Diakonie Mark-Ruhr. „Wir gehen in diesem Zusammenhang überall dorthin, wo in Hagen ehrenamtliche Arbeit geleistet wird“, so Stefanie Krause.

Im Rahmen des „Urlaubskorbes“ der Freiwilligenzentrale Hagen haben Interessierte die Zuwanderungsberatung der Diakonie Mark-Ruhr an der Bergstraße besucht und sich vor Ort berichten lassen, wie sich die aktuelle Arbeit der Beratungsstelle der Diakonie gestaltet.
Im Rahmen des „Urlaubskorbes“ der Freiwilligenzentrale Hagen haben Interessierte die Zuwanderungsberatung der Diakonie Mark-Ruhr an der Bergstraße besucht und sich vor Ort berichten lassen, wie sich die aktuelle Arbeit der Beratungsstelle der Diakonie gestaltet.

Heinz Köhler, Jennifer Gruß und Sofia Shokraneh von der Zuwanderungsberatung haben dabei ihre tägliche Arbeit vorgestellt, die „alles umfasst, was mit Zuwanderung zu tun hat. Von der Beratung und Erstinformationen bis hin zur Therapie für traumatisierte Flüchtlinge. Wir schauen immer über den Tellerrand hinaus und gucken, mit welchen Projekten, Maßnahmen und Initiativen wir zielgerichtet den Migranten in Hagen helfen können“, so Heinz Köhler.

Positiv konnte Jennifer Gruß auch auf das kürzlich abgeschlossene Projekt zur Ausbildung von Sprach- und Integrationsmittlern zurück blicken. Ihre nächste Aufgabe sei es, das ehrenamtliche Engagement mit Blick auf die Unterstützung von Flüchtlingen zu koordinieren. Auf der anderen Seite aber auch bei den in Hagen lebenden Flüchtlingen selbst zu schauen, wo ihre Interessen, aber auch ihre Begabungen liegen.
Zum Abschluss des Termins fand noch ein Besuch des Frauentreffs statt. Diese Gruppe von Migrantinnen trifft sich jeden Mittwoch in der Beratungsstelle. Hier konnten die interessierten Ehrenamtlichen die praktische Arbeit kennenlernen und Kontakte knüpfen.

Sprach- und Integrationsmittler ausgebildet

Die erfolgreichen SprInt-Absolventen, die die Diakonie Mark-Ruhr ausgebildet hat, mit der Leiterin der Zuwanderungsberatung Hagen, Heike Spielmann (rechts) (Foto Quelle: Diakonie Hagen)
Die erfolgreichen SprInt-Absolventen, die die Diakonie Mark-Ruhr ausgebildet hat, mit der Leiterin der Zuwanderungsberatung Hagen, Heike Spielmann (rechts) (Foto Quelle: Diakonie Hagen)

Hagen/ Dortmund. Prognosen zufolge werden im Jahr 2015 so viele Flüchtlinge nach Deutschland kommen wie seit über 20 Jahren nicht mehr. Sprachliche und kulturelle Missverständnisse sind die Folge. Professionell ausgebildete Sprach- und Integrationsmittler (SprInt) schaffen Verständigung durch fachkundiges Dolmetschen, Vermittlung in soziokulturellen Fragen und Assistenz in der sozialen Arbeit. Eine neue Generation von Sprach- und Integrationsmittlern wurde am 30. Juni 2015 in Dortmund feierlich verabschiedet.

Im Januar 2014 starteten die Qualifizierungen der Sprach- und Integrationsmittler bei der Diakonie Mark-Ruhr gGmbH in Hagen und der EWEDO GmbH in Dortmund im Rahmen eines durch Mittel des Landes NRW und der EU geförderten Projektes SprInt NRW. Die Ausbildung dauerte 18 Monate. Für die zukünftigen „SprInt“ bietet die Tätigkeit die Möglichkeit, nach langer Arbeitslosigkeit wieder ein Einkommen zu erzielen. „Endlich werden unsere Mehrsprachigkeit und die Erfahrung, in zwei Kulturen gelebt zu haben, als besondere Kompetenzen anerkannt“, betont Kurssprecherin Veska Petrova-Schneider. Sie selbst kommt aus Bulgarien und bietet als Sprache Bulgarisch an.

Die erworbenen SprInt-Zertifikate wurden von Heike Bettermann (Jobcenter Dortmund) und Volker Klein (Jobcenter Hagen) verliehen. Zertifizierte SprInt unterliegen bundesweiten Qualitätsstandards auf dem Niveau eines Fortbildungsberufes. Ab Sommer 2015 will der SprInt-Vermittlungsservice in Dortmund diese Dienstleistung der professionellen Sprach- und Integrationsmittlung flächendeckend anbieten. Über die Diakonie Mark-Ruhr haben teilgenommen und bestanden: Katalin Balaton, Olga Balci, Alvina Bilmann, Jana Heinrichs, Yura Karadzhova, Danijela Kuprat, Muhtesim Memis, Nadia Moftah, Smail Mujkic, Aka Eugenie Susanne N’da, Veska Petrova-Schneider, Aspasia Pouliou, Rossario Sammarco, Tasleem Sayfi, Svetlana Schwabenland, Natalja Schmidt, Sedat Silviri, Muharrem Spahiu, Ayse Yalciner und Edina Ziga.

Ev. Stiftung Volmarstein ehrt langjährige Mitarbeitende

Foto: Evangelische Stiftung Volmarstein
Foto: Evangelische Stiftung Volmarstein

(11:20 Uhr) Kronenkreuzverleihung in der Martinskirche – Für ihre treuen Dienste im diakonischen Bereich wurden in der Evangelischen Stiftung Volmarstein langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geehrt. Vorstandssprecher Pfr. Jürgen Dittrich und der Kaufmännische Vorstand Markus Bachmann überreichten insgesamt 36 Männern und Frauen das Kronenkreuz in Gold und jeweils eine Urkunde vom Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland. Sie sprachen im Namen der Stiftung ihren Dank für die geleistete Arbeit und Treue zum Unternehmen aus. „Jeder einzelne von Ihnen hat dazu beigetragen, die ESV voran zu bringen und unserer Stiftung ein Gesicht zu geben“, so Pfarrer Dittrich. Die Kronenkreuz-Verleihung ist eine besondere Würdigung der Arbeit in der Diakonie. Ev. Stiftung Volmarstein ehrt langjährige Mitarbeitende weiterlesen