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FÜHRUNG ÜBER DEN BUSCHEY-FRIEDHOF

Foto: Privat
Foto: Privat

Hagen. 1810 wurde der Buschey-Friedhof eingeweiht. Dank seiner über 200 Jahre währenden Belegung erlaubt er ungewöhnliche Einblicke in Lebensgeschichten und ästhetische Vorlieben verschiedener Epochen. Vom Klassizismus und Historismus über Jugendstil bis in die Moderne – jede Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Einige sind sogar von hohem künstlerischen Rang, wie die Werke Georges Minnes und J.L.M. Lauweriks`. Dr. Elisabeth May eröffnet am 30. September ab 16.00 Uhr bei einem Rundgang über den Buschey-Friedhof Einsichten in die Entwicklung der Grabmalkultur. Die Teilnahmegebühr von 6 € ist vor Ort zu entrichten. Eine verbindliche telefonische Anmeldung unter der Nummer 02331 207 2740 ist erforderlich, die Veranstaltung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt. Der Treffpunkt ist der Seiteneingang an der Grünstraße.

Kulturgeschichtlicher Gang über den Buschey-Friedhof

Foto: Dieter Faßdorf
Foto: Dieter Faßdorf

Hagen – Die Volkshochschule Hagen lädt im Rahmen des Urlaubskorbs für Donnerstag, 30. Juli, von 11 bis 12.30 Uhr, zu einem kulturgeschichtlichen Gang über den Buschey-Friedhof ein, der von Dr. Elisabeth May geleitet wird. Der Treffpunkt ist am Seiteneingang Grünstraße; die Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro, die vor Ort bar kassiert werden. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kursnummer 1100 (Telefon 02331/207-3622).

Der Buschey-Friedhof in Hagen-Wehringhausen ist der älteste Friedhof Hagens, der noch belegt wird. Er wurde am Ostermontag 1810 eingeweiht und verdeutlicht heute in der Fülle verschiedener Grabmalgestaltung den stilistischen Wandel in der Friedhofskultur. Historische Friedhöfe sind nicht nur Zeugen der Vergangenheit und dokumentieren den Umgang mit dem Tod, sondern sie sind auch Abbild unserer Sozialgeschichte und Ausdruck künstlerischen Schaffens. Aus kultur- und kunsthistorischer Sicht erlaubt der Buschey-Friedhof ungewöhnliche Einblicke in die ästhetischen Vorlieben verschiedener Epochen. Von Historismus über Jugendstil bis in die Moderne – jede Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Der Rundgang über den Buschey-Friedhof gibt Einsichten in die Entwicklung der Grabmalkultur.

Führung im ESM und Buschey-Friedhof Führung

Buschey_MayHagen – Am Sonntag, den 3. Mai um 11.15 Uhr findet eine öffentliche Führung in der aktuelle Ausstellung “ Emil Schumacher – 1945 – Wiedersehen in den Trümmern“ im Emil Schumacher Museum statt. Zum ersten Mal seit der Nachkriegszeit vereint die Ausstellung rund sechzig Blätter und Bilder aus dem Frühwerk Emil Schumachers. Ihre historische Brisanz ist bis heute spürbar und immer noch aktuell. Für Emil Schumacher gab es nach dem Ende des Krieges kein Halten und in beeindruckenden Holz- oder Linolschnitten berichtet der Künstler von den „Schrecken des Krieges“ (1945) oder vom „Wiedersehen in den Trümmern“ (1946) sowie auch von der bitteren Armut der Zeit. In der auch für Kenner des Werkes überraschenden Ausstellung deuten sich kunsthistorische Bezüge zu den Entwicklungen in der Geschichte der Malerei des 20. Jahrhunderts an. So scheint die Ärmlichkeit der Stillleben die viel spätere Arte Povera der späten 1960er-Jahre bereits anzudeuten. Die Komposition des Holzschnittes „Bombenangriff auf eine Stadt“ (1946) dagegen kann wie eine Reaktion des Künstlers auf das bereits 1937 entstandene monumentale Gemälde „Guernica“ von Pablo Picasso gesehen werden, das in den 1940er-Jahren vor allem Einfluss auf die Künstler des Abstrakten Expressionismus in den USA hatte. Formale Merkmale in den Kolorierungen der Holzschnitte sowie in den gezeichneten oder geschnittenen Details machen nachvollziehbar, wie der Künstler seinen Weg hin zum Informel entwickelte. Das Informel ist das Ziel in der Erzählung der Ausstellung und durch Gemälde wie „Sodom“ von 1957 und „Acheron“ von 1959 mit frühen Hauptwerken repräsentiert.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Weitere Informationen zur Ausstellung und auch Abbildungen in Druckqualität zum Download finden Sie hier: www.esmh.de/web/de/esmh/presse/aktuellvorschau/1945wiedersehenindentruemmern.html

FÜHRUNG ÜBER DEN BUSCHEY-FRIEDHOF
1810 wurde der Buschey-Friedhof eingeweiht. Dank seiner über 200 Jahre währenden Belegung erlaubt er ungewöhnliche Einblicke in Lebensgeschichten und ästhetische Vorlieben verschiedener Epochen. Vom Klassizismus und Historismus über Jugendstil bis in die Moderne – jede Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Einige sind sogar von hohem künstlerischen Rang, wie die Werke Georges Minnes und J.L.M. Lauweriks`. Dr. Elisabeth May eröffnet am 6. Mai ab 16.00 Uhr bei einem Rundgang über den Buschey-Friedhof Einsichten in die Entwicklung der Grabmalkultur. Die Teilnahmegebühr von 6 € ist vor Ort zu entrichten. Eine verbindliche telefonische Anmeldung unter der Nummer 207 2740 ist erforderlich, die Veranstaltung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt. Der Treffpunkt ist der Seiteneingang an der Grünstraße.
Bildnachweis: Engelsfigur auf dem Buschey Friedhof, Foto: Privat

Öffentliche Führung zur Ausstellung „Weltenbrand – Hagen 1914“ im Osthaus Museum Hagen & Geführter Rundgang über den Buschey-Friedhof

Hagen – Die Ausstellung „Weltenbrand – Hagen 1914“ präsentiert der Hagener Fachbereich Kultur bis zum 10. August 2014 im Osthaus Museum Hagen – ein Gemeinschaftswerk vom Osthaus Museum, dem Hagener StadtmuBuschey_Mayseum sowie dem Stadtarchiv und dem Karl Ernst Osthaus Archiv. Das Gezeigte stammt fast ausschließlich aus dem Eigenbesitz der Sammlungen beider Museen und Archive. Kunstwerke, Archivalien und historische Objekte stehen in der Ausstellung gleichrangig nebeneinander. Die Exponate erzählen vom Krieg 1914 bis 1918, aber auch von der Zeit davor und danach. Soldaten brachten Erinnerungsstücke in die Heimat. Künstler versuchten ihre Erlebnisse aufzuarbeiten.
Die Präsentation ermöglicht einen spannenden Rundgang durch die Kulturgeschichte der Stadt und ihrer Bürger – der öffentliche Raum mit zahlreichen Baudenkmälern und Geschichtsorten im Stadtgebiet sind in die Ausstellung mit einbezogen.
Der einstündige Rundgang durch die Ausstellung beginnt … Öffentliche Führung zur Ausstellung „Weltenbrand – Hagen 1914“ im Osthaus Museum Hagen & Geführter Rundgang über den Buschey-Friedhof weiterlesen

Kulturgeschichtlicher Gang über den Buschey-Friedhof

 

Hagen – Zu einem kulturgeschichtlichen Gang über den Buschey-Friedhof im Rahmen des Urlaubskorbs lädt die Volkshochschule Hagen für Donnerstag, 31. Juli, von 11 bis 12.30 Uhr ein, der von Dr. Elisabeth May geleitet wird. Der Treffpunkt ist am … Kulturgeschichtlicher Gang über den Buschey-Friedhof weiterlesen

Öffentliche Führung über den Buschey – Friedhof

1810 wurde der Buschey-Friedhof eingeweiht. Dank seiner fast zweihundert Jahre währenden Belegung erlaubt er ungewöhnliche Einblicke in Lebensgeschichten und ästhetische Vorlieben verschiedener Epochen. Von Historismus über Jugendstil bis in die Moderne – jede Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Öffentliche Führung über den Buschey – Friedhof weiterlesen