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Ausbau der Sauerlandlinie A 45: CDU -Forderung trägt Früchte

Hagen – Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, der CDU-Bundestagsabgeordnete Enak Ferlemann, war gestern Mittag Gast in der SIHK. Es war die Auftaktveranstaltung zum Masterplan A 45 der Kammern von Hagen, Dortmund und Siegen, mit dem der Ausbau dieser für die Region wichtigsten  flankiert wird.
Ferlemann erläuterte, daß der sechsspurige Ausbau im Bundesverkehrswegeplan Priorität genießt und durch die zweckgebundenen Einnahmen aus der Maut die Finanzierung nun sichergestellt ist. Eine besondere Schwierigkeit stellen die Brücken dar, die saniert und ausgebaut werden, wie die wichtige Lennetalbrücke. Staatssekretär Ferlemann machte auch deutlich, welche weiteren Herausforderungen zu meistern sind: Damit die Baumaßnahmen bis 2028 planmäßig realisiert werden können, bedarf es vieler Ingenieure, die zur Zeit knapp sind. Außerdem müssen bei jedem Bauabschnitt die Anlieger frühzeitig einbezogen werden, um langjährige Klagen und Verzögerungen zu vermeiden.
„Die Sauerlandlinie ist eine Hauptschlagader der Region. Die gute Verkehrsanbindung das A und O für unsere Wirtschaft“, betonte auf der Veranstaltung die Hagener CDU-Bundestagsabgeordnete Giousouf, die die Volmestadt und den südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis im Bundestag vertritt. Der Hagener CDU-Kreisvorsitzende Christoph Purps machte deutlich, dass der sechsspurige Ausbau der A 45 eine langjährige Kernforderung der CDU Hagen ist. „Die Veranstaltung heute hat gezeigt, dass die Forderung an der richtigen Stelle voll angekommen ist und sich unser Einsatz gelohnt hat.“
Giousouf und Purps werden den Ausbau weiter begleiten und bezeichneten den Ausbau als eines der Hauptprojekte für die Infrastruktur in der Region.

ADAC: Maut-Diskussion um Bundesstraßen ist Wahlkampfgetöse

icon20136006002.pngDer Vorschlag von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, eine mögliche Pkw-Maut nicht nur auf Deutschlands Autobahnen, sondern auch auf einem gut 1 100 Kilometer langen Bundesstraßennetz einführen zu wollen, stoßen beim ADAC auf klare Ablehnung. „Diese Idee ist mindestens so unnötig und gleichzeitig so leicht zu durchschauen, wie kürzlich der CSU-Vorschlag, eine Pkw-Maut nur für ausländische Autofahrer einführen zu wollen oder der Tempolimit-Vorstoß von SPD-Chef Gabriel“, sagte ADAC Präsident Peter Meyer am Rande der Hauptversammlung des Automobilclubs in Bielefeld. „An diesem gesammelten Unfug merkt man, dass der Wahlkampf bereits voll entbrannt ist“, so Meyer. ADAC: Maut-Diskussion um Bundesstraßen ist Wahlkampfgetöse weiterlesen