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Phoenix Hagen startet Vorverkauf für die neue Saison

Foto: Phoenix Hagen
Foto: Phoenix Hagen

Hagen. Phoenix Hagen hat den Vorverkauf für die ersten Spiele der Beko Basketball Bundesliga in der Saison 2015/16 gestartet. Ab sofort sind Tickets für die Heimspiele gegen den FC Bayern Basketball, Aufsteiger Gießen 46ers, die FRAPORT SKYLINERS und die WALTER Tigers Tübingen erhältlich. Nach der Saisoneröffnung in Weißenfels beim Mitteldeutschen BC am 3. Oktober geht es mit der Partie gegen die Bayern am Mittwoch, 7. Oktober, um 20.30 Uhr erstmals in der neuen Beko BBL-Saison in der ENERVIE Arena zur Sache. Das Spiel gegen Gießen wurde um einen Tag auf den 17. Oktober vorverlegt. Gegen Frankfurt tritt Phoenix am 31. Oktober um 18.30 Uhr an, gegen Tübingen am 15. November um 17 Uhr. Die Tickets sind online unter phoenix-hagen.de, in der Geschäftsstelle von Phoenix Hagen in der Funckestraße 38/40 sowie in allen Vorverkaufsstellen zu erwerben. Davon gibt es im Vergleich zur Vorsaison drei neue: Stadthalle Hagen (Wasserloses Tal 2, 58093 Hagen), Westfalenpost-Leserladen (Hohenzollernstraße 3, 58095 Hagen) und Westfalenhallen Dortmund (Strobelallee 45, Dortmund). „Wir freuen uns, diese Vorverkaufsstellen neu dazu gewonnen zu haben und unsere Tickets so noch näher an unsere Fans und Zuschauer zu bringen“, sagt Phoenix-Marketingleiter Oliver Herkelmann. Wichtige Vorverkaufsstellen sind außerdem nach wie vor die HagenINFO (Körnerstraße 27, 58095 Hagen) und der Wochenkurier (Körnerstraße 45, 58095 Hagen). Zudem gibt es insgesamt zehn weitere Vorverkaufsstellen in Dortmund, Witten, Iserlohn, Lüdenscheid, Menden, Wuppertal, Essen und Köln. Die Preise für Tagestickets sind nahezu identisch mit denen der Vorsaison.Weiterhin sind im Vorverkauf Karten für die Krombacher Challenge in der ENERVIE Arena am 26. und 27. September erhältlich. Bei der dritten Auflage des Vorbereitungsturniers gastiert mit den Bundesligisten Telekom Baskets Bonn und BG Göttingen sowie dem ersten internationalen Teilnehmer Sidigas Avellino aus Italien ein hochkarätiges Teilnehmerfeld in der Volmestadt. Tagestickets für die Krombacher Challenge kosten zwischen 6 und 14 Euro (Sitzplatz Kategorie 1). Turniertickets gibt es nur im Online-Shop und in der Geschäftsstelle zu Preisen zwischen 10 und 20 Euro.

 

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Phoenix Hagen bei ALBA BERLIN

phoenixHagen/Berlin – Am 30. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga tritt Phoenix Hagen beim Tabellenzweiten ALBA BERLIN an. Sprungball in der o2 World ist am Mittwoch um 20 Uhr. Während die Berliner um Platz eins der Hauptrunde kämpfen, ist Phoenix Hagen fünf Runden vor dem Ende eher im Niemandsland der Tabelle angekommen. „Gerade darin liegt aber auch eine Chance für unsere Spieler, sich zu beweisen. Spiele in Berlin sind zudem immer eine riesige Herausforderung, auf die wir uns freuen“, sagt Phoenix Coach Ingo Freyer.
Ehre, wem Ehre gebührt: ALBA BERLIN hat Großes geleistet. Nur hauchdünn scheiterte die Mannschaft von Sasa Obradovic in der Euroleague am Einzug in die Runde der besten acht Teams. Die 64:73-Heimniederlage gegen Maccabi Tel Aviv kostete im direkten Vergleich mit Panathinaikos Athen letztlich hauchdünn die Qualifikation fürs Viertelfinale. Nur 43 Stunden nach dem Euroleague-Aus stand ALBA BERLIN beim Beko BBL TOP4 in Oldenburg auf dem Parkett. Gegen Bamberg unterlagen die Albatrosse im Halbfinale mit 65:85, um sich am Sonntag mit einem 86:69 über Bonn den dritten Platz zu sichern.
Während für Phoenix Hagen am Mittwoch das 30. Pflichtspiel der Saison ansteht, wird es für ALBA BERLIN bereits die 56. Partie in Meisterschaft, Euroleague und Pokal sein. Für dieses stolze Programm benötigen die Berliner freilich auch einen außergewöhnlichen Kader. Die Verantwortlichen bewiesen dabei einen sehr guten Riecher für qualifiziertes Personal. Der Ex-Tübinger Reggie Redding, der Ex-Bonner Jamel McLean und der Ex-Bamberger Alex Renfroe schafften an der Spree den nächsten Schritt. Gemeinsam mit den international gestählten Clifford Hammonds, Marko Banic, Jonathan Tabu und Leon Radosevic füllt das Trio die insgesamt sieben Ausländerpositionen im ALBA-Kader aus.
Um den zweifachen College-Champion Niels Giffey, Akeem Vargas und Alex King ist zudem eine neue Garde an deutschen Spieler herangewachsen, die auch zum Kader der A-Nationalmannschaft gehört. Mit Jonas Wohlfarth-Bottermann und dem nachverpflichteten Jannik Freese gehören darüber hinaus zwei namhafte Center zum Aufgebot, die bei anderen Teams sicherlich deutlich mehr im Fokus stünden. Festgespielt im Kader hat sich zudem die 19-jährige Aufbauhoffnung Ismet Akpinar. Sasa Obradovic hat ALBA BERLIN ein unverkennbares Gesicht gegeben: Teamgeist, Aggressivität und Defense auf höchstem Niveau zeichnen die Berliner aus. Offensiv attackiert die Mannschaft gerne den Korb, punktet viel am Brett und von der Freiwurflinie. Distanzwürfe gehören auch zum Repertoire, sind aber häufig nicht die erste Wahl. „Berlin hat eine herausragende Körpersprache, setzt immer die Vorgaben um und spielt stabil und mit kontrolliertem Risiko, eben wie ein Spitzenteam“, so Freyer.
Phoenix Hagen reist ohne David Bell nach Berlin. Der Kapitän wurde am Montag am Ellbogen operiert und wird den Rest der Saison verpassen. „David hatte schon seit Wochen Probleme, der Eingriff war überfällig“, berichtet Ingo Freyer, der Bell in der Hauptstadt sehr vermissen wird: „Berlin hat sehr robuste Spieler auf allen Positionen.  David Bell ist ein Typ, der immer dagegenhalten kann.“ Aufgefangen wird der Ausfall im Kollektiv: „Wir haben mehrere Kandidaten, die die Chance nutzen können, zum Beispiel Todd Brown oder Zamal Nixon“, so Freyer. Auch Jonas Grof wird in Berlin zum Phoenix-Kader gehören, ebenso Moritz Krume. Beide spielen derzeit mit Iserlohn die Playoffs in der ProB.

Neue Eisbären sind nur schwer einzuschätzen

unnamed phoenixHagen – Zum Auftakt des 23. Spieltags der Beko Basketball Bundesliga tritt Phoenix Hagen bei den Eisbären Bremerhaven an. Gespielt wird am Freitag um 20 Uhr in der Stadthalle Bremerhaven.
Die Eisbären belegen derzeit überraschend nur den vorletzten Platz in der Tabelle. Vor zwei Wochen übernahm Muli Katzurin darum den Trainerjob von Calvin Oldham. Mit Jerry Smith kam gleich auch ein neuer Aufbauspieler, der vor einigen Tagen bei der 61:92-Niederlage in Braunschweig sein Debüt gab. Neun Partien haben die Norddeutschen zuletzt verloren. Zu erwarten war das nicht, denn der Kader der Eisbären ist stark besetzt.
Mit den nachverpflichteten Guards Jerry Smith und Brian Chase stehen acht ausländische Akteure im Aufgebot, von denen nur sechs auflaufen dürfen. „Es ist schwer zu sagen, wer da aussetzen muss“, weiß Phoenix-Coach Ingo Freyer um den möglichen Überraschungseffekt. Neben Chase pausierte in Braunschweig Tyrus McGee (12,3 Punkte), der normalerweise mit Point Guard Lorenzo Williams (12,2 Punkte, 6,1 Assists) der Hauptleistungsträger im Backcourt ist. Als deutsche Guards stehen Flavio Stückemann und  Jusuf El Domiaty zur Verfügung.
Herausragend bei den Eisbären ist Shooter Moses Ehambe (14,5 Punkte), der im Schnitt 47 Prozent seiner Distanzwürfe trifft. „Er ist ein fantastischer Spieler, ein wirklich unglaublicher Werfer“, so Freyer. Zusammen mit dem Ex-Gießener Myles Hesson, Jake O’Brien und Ex-Nationalspieler Sven Schultze ist er für die Forward-Positionen vorgesehen. Die Centerposition besetzen der starke David Searcy (10,9 Punkte, 8,2 Rebounds) sowie 2,21 m-Hüne Nick Schneiders.
Für Ingo Freyer sind die Eisbären so etwas wie eine Blackbox: „Bremerhaven ist derzeit ein sehr gefährlicher Gegner. Wir wissen nicht, wo die Mannschaft steht. Sie haben einen neuen Trainer und neue Spieler und üben neue Systeme ein. Wenn du unten stehst, musst du was verändern. Das haben sie getan.“ Und dem Hagener Übungsleiter ist klar: „Für Bremerhaven ist das ein ganz besonderes Spiel, in das sie alles investieren werden.“
Unzufrieden ist Ingo Freyer nach wie vor mit der Leistung gegen die Artland Dragons (79:91). „Es ist wohl die härteste Aufgabe im Leistungssport, kontinuierlich sein Top-Niveau zu zeigen. Gegen Quakenbrück ist uns das von der ersten Minute nicht gelungen. Für uns ist es in jedem Spiel enorm wichtig, von Beginn an wach zu sein und höchstes Engagement zu zeigen.“ Bei den Eisbären kann Freyer voraussichtlich auf seine Bestbesetzung zählen: „Natürlich gibt es die üblichen Wehwehchen zu diesem Zeitpunkt der Saison, aber alle konnten trainieren.“

Zu Karneval: Drachen, Aufbau-Magier und Feuervögel

unnamed phoenixHagen – Am Karnevalssamstag erwartet Phoenix Hagen die Artland Dragons in der ENERVIE Arena. Die Partie des 22. Spieltags der Beko Basketball Bundesliga beginnt um 18.30 Uhr. „Wir möchten noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass das Spiel um einen Tag vorverlegt worden ist“, sagt Phoenix-Geschäftsführer Oliver Herkelmann. Die Partie war ursprünglich für Sonntagnachmittag angesetzt. Es ist fraglos ein großer Name, der sich zu Karneval ein Stelldichein in Hagen gibt. Der Pokalsieger von 2008 erreichte im Vorjahr das  Playoff-Halbfinale, ist regelmäßiger Eurocup-Teilnehmer und konnte den Kader des Vorjahres weitestgehend zusammenhalten. „Quakenbrück ist herausragend besetzt. Wenn man sich alleine die Qualität eines David Holston anschaut oder die Vita eines Brandon Thomas, dann ist klar: Das ist auf jeden Fall ein Playoff-Team“, weiß Feuervögel-Coach Ingo Freyer. Die Dragons starteten gut in die Saison, hatten zuletzt aber ein paar Schwierigkeiten. Acht der vergangenen zehn Partien gingen verloren. Die Mannschaft von Tyron McCoy ist darum derzeit nur Neunter.
Der kleine Aufbau-Magier David Holston (11,1 Punkte, 5,8 Assists), der europäisch ebenso gestählte Antonio Graves (12,3 Punkte) sowie der 44-fache A-Nationalspieler Bastian Doreth und A2-Nationalspieler David McCray besetzen die Guard-Positionen. Mit dem Ex-Bayern Brandon Thomas (12,1 Punkte) und dem eingebürgerten Shooter Chad Toppert teilen sich zwei korbgefährliche Akteure die kleine Flügelposition. „Das sind alles Spieler, die heiß laufen können, wenn man sie nicht aggressiv verteidigt. Das haben wir in der letzten Woche in Göttingen gut gemacht, daran müssen wir gegen die Dragons anknüpfen“, so Freyer.
Auf der Power-Forward-Position spielen der vielseitige Lawrence Hill (10,0 Punkte, 5,0 Rebounds) und Neuzugang Dennis Horner. Unter den Brettern müssen die Quakenbrücker seit einigen Wochen auf den verletzten Anthony King (Muskelbündelriss in der Wade) verzichten. Für ihn wurde der 2,11 m große und 129 kg schwere Kenneth Frease zurückgeholt, der bereits 2013/2014 das Drachen-Trikot trug. Auch Andreas Seiferth (35 A-Länderspiele)  und Guido Grünheid (37 A-Länderspiele) schließen die durch den King-Ausfall entstandene Lücke. „Es ist schon beeindruckend, wer da alles zum Kader gehört. Dennoch: Wir haben das Hinspiel knapp gewinnen können und sind nach dem Erfolg in Göttingen selbstbewusst“, gibt sich Ingo Freyer optimistisch.

Die ganz große Stärke der Dragons liegt an der Dreipunktelinie. Bis auf Frease und Seiferth werfen alle Spieler gut und viel. Gleich fünf Akteure haben eine Distanzwurfquote von über 40 Prozent. Kein Team trifft mehr Dreier pro Partie als die Quakenbrücker (10,1 pro Spiel). „Es ist immer leicht gesagt, aber das ist einer der Schlüssel: Wir müssen die Artland Dragons an der Dreierlinie in den Griff bekommen“, so Freyer. Dazu erwartet er von seinen Akteuren ein Höchstmaß an Konzentration: „Bis auf die ersten Minuten haben wir uns in Göttingen keine gravierenden Aussetzer in der Defensive erlaubt. Diese Hingabe müssen wir am Samstag wieder entwickeln.“

Eine gute Trainingswoche hilft dabei, an den Automatismen zu arbeiten. In den letzten Einheiten konnte Freyer endlich einmal mit dem kompletten Team üben: „Das macht sich sehr bemerkbar. Das Training wird wesentlich intensiver.“ Auch der Kader hat nun mehr Tiefe: „Dino Gregory ist noch nicht lange bei uns. Keith Ramsey, Urule Igbavboa, Larry Gordon und Fabian Bleck waren verletzt. Ich wünsche mir jetzt einfach, dass wir für den Rest der Saison von weiteren Verletzungen verschont bleiben und dass wir konzentriert arbeiten können.“

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Hagen erwartet Ulm am Freitagabend

PhoenixHagen -Am 19. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga steht für Phoenix Hagen das erste Heimspiel der Rückrunde an. Der Gegner in der ENERVIE Arena heißt am Freitag um 20 Uhr ratiopharm ulm.
Der Tabellenfünfte reist mit der Empfehlung von bereits fünf Auswärtssiegen im bisherigen Saisonverlauf an die Volme. Trainer Thorsten Leibenath kann auf einen sehr tiefen Kader zurückgreifen, der insbesondere auf den deutschen Positionen auffällig besetzt ist. Neben den ehemaligen Hagenern Per Günther (13,3 Punkte, 4,4 Assists) und Adam Hess gehören auch die Nationalspieler Tim Ohlbrecht und Philipp Schwethelm sowie der zuletzt beim 67:76 gegen Frankfurt mit zehn Zählern starke Forward Isaiah Philmore zum Aufgebot.
„Ulm steht völlig zu Recht auf dem fünften Platz. Bayern, Berlin und Bamberg sind allen anderen Clubs voraus, aber dann kommen auch schon Teams wie Oldenburg und Ulm“, weiß Phoenix-Coach Ingo Freyer um die Stärke des Gegners. „Wir müssen das tun, was uns zuletzt auch über weite Strecken in Bayreuth ausgezeichnet hat. Eine aggressive Verteidigung ist die Basis.“  Per Günther, der aufstrebende Jaka Klobucar (13,5 Punkte, 3,7 Assists) und der Ex-Ludwigsburger Calvin Harris kümmern sich um die Spielorganisation. Und dann wäre da noch Allstar Will Clyburn (14,2 Punkte, 7,6 Rebounds), dessen Bedeutung Freyer nur zu klar ist: „Mit seiner Athletik, seinem Offensivrebound und dem starken Eins-gegen-eins ist er neben dem Pick-and-Roll mit Per Günther und Tim Ohlbrecht die wichtigste Ulmer Offensivoption.“
USA-Heimkehrer Ohlbrecht (12,9 Punkte, 6,0 Rebounds) hat sich gut entwickelt in Ulm und ist sowohl im Low Post als auch aus der Distanz korbgefährlich. Verzichten musste Thorsten Leibenath gegen Frankfurt auf den am Finger verletzten Power Forward Boris Savovic, der vor der Saison vom FC Bayern München nach Ulm gewechselt war. Neben Ohlbrecht und Savovic ist unter dem Korb der US-Amerikaner Maarten Leunen (8,3 Punkte, 4,2 Rebounds) eine Bank. Mit seinen 2,06 m, einem guten Distanzwurf und viel Spielintelligenz ausgestattet, ist er im Saisonverlauf ein immer wichtigerer Eckpfeiler im Ulmer Spiel geworden. Weitere Optionen in Korbnähe sind Philmore und Hess.
Phoenix Hagen hatte nach dem 76:73 in Bayreuth keine leichte Trainingswoche. Larry Gordons Muskelfaserriss im Oberschenkel ist ausgeheilt. Der Forward stieg am Mittwoch wieder ins Übungsprogramm ein. „Ich gehe davon aus, dass er am Freitag zum Kader gehört“, hofft Ingo Freyer. Das gilt auch für Todd Brown, der bei der letzten Aktion in Bayreuth einen Ellbogen abbekommen hatte. Drei Zähne mussten gerichtet werden, der Oberkiefer und die Oberlippe wurden auch in Mitleidenschaft gezogen. Zahnarzt Lars Peter Hegenberg hat Brown mit einem Sport-Zahnschutz ausgestattet. „Auch er wird wohl spielen können“, so Freyer. Offen ist das hingegen noch bei Dino Gregory, der sich in Bayreuth eine Oberschenkelzerrung zugezogen hatte und seitdem nicht trainieren kann. „Das ist das, was uns jetzt noch fehlt. Kontinuierlich in Bestbesetzung konnten wir in dieser Saison leider noch nicht arbeiten.“
Zum Spiel gegen Ulm hat sich neben Telekom Basketball, das die Partie live ab 19.45 Uhr zeigt, auch der WDR angekündigt. In der Lokalzeit aus Dortmund (19.30 bis 20 Uhr) wird es eine Live-Schalte in die ENERVIE Arena geben. Geschäftsführer Oliver Herkelmann und Aufbauspieler Niklas Geske werden im Vorfeld der Partie interviewt.

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Hagen gegen Crailsheim: Verfahren läuft weiter

PhoenixHagen – Nicht abgeschlossen ist weiterhin das Verfahren rund um die am 27. Dezember 2014 ausgefallene Partie der Beko Basketball Bundesliga zwischen Phoenix Hagen und den Crailsheim Merlins. Den Gästen war es witterungsbedingt nicht möglich, ihre Anreise nach Hagen zu vollenden. Eine Stunde nach dem geplanten Spielbeginn um 18.30 Uhr wurde die Partie darum von der Spielleitung abgesagt. Am 30. Dezember 2014 wurde das Spiel mit 40:0 für Phoenix Hagen gewertet. Gegen dieses Urteil sind die Crailsheim Merlins in die Berufung gegangen. „Das Schiedsgericht um den Vorsitzenden Wolfgang Pertek holt nun weitere Stellungnahmen der Beteiligten ein und entscheidet im Anschluss, ob ein schriftliches Verfahren ausreichend ist oder eine Verhandlung folgt“, erklärt Phoenix-Geschäftsführer Oliver Herkelmann. „Wann das Verfahren abgeschlossen sein wird, ist schwer abzuschätzen. Auch der Ausgang des Verfahrens ist natürlich offen.“  Erst nach einer finalen Entscheidung kann sich Phoenix Hagen darum zum weiteren Vorgehen hinsichtlich der Tickets äußern. „Im Falle eines Wiederholungsspiels behalten die Karten ihre Gültigkeit. Die Tickets sollten darum unbedingt aufbewahrt werden. Bleibt es bei der Spielwertung und erhalten wir eine Ausgleichssumme, so werden wir die Zuschauer, die in der Halle waren, in einer noch festzulegenden Höhe entschädigen. Das müsste aber schon aus buchhalterischen und steuerrechtlichen Gründen in einem geordneten und nachweisbaren Verfahren geschehen“, so Herkelmann weiter.   Wie hoch eine mögliche Entschädigung sein würde, kann Oliver Herkelmann noch nicht beziffern: „Klar ist aber jetzt schon, dass das Ganze für uns eine riesiges Problem darstellt. Ein vollständiger Ausgleich aller betroffenen Gruppen würde bei Phoenix Hagen selbst dann einen großen Schaden hinterlassen, wenn die in der Spielordnung verankerte Entschädigung durch die Crailsheim Merlins tatsächlich geleistet werden sollte. Ein solcher Spielausfall ist wirtschaftlich auch für den Heimverein ein schwerer Schlag, das ist in der ganzen Diskussion bislang zu kurz gekommen. Sowohl unseren Zuschauern als auch unseren Sponsoren ist letztlich eines von 17 Spielen zu einem guten Teil entgangen.“  Mit Unverständnis reagiert der Geschäftsführer indes auf vereinzelte Vorwürfe, Phoenix Hagen habe die Zuschauer in der Halle beim Spiel gegen Crailsheim im Unklaren gelassen. „Wir haben uns zu 100 Prozent so verhalten, wie es vorgeschrieben ist. Es gab zu keinem Zeitpunkt eine verbindliche Aussage darüber, ob und wann die Crailsheimer in Hagen eintreffen werden. Es bestand die Möglichkeit, dass zumindest fünf Spieler bis 19.30 Uhr spielbereit in der ENERVIE Arena sein könnten. Vorschrift ist es zudem, die Halle bis mindestens eine Stunde nach der geplanten Sprungballzeit in jeder Hinsicht spielbereit zu halten. Andernfalls drohten auch gegen uns Sanktionen bis hin zum Spielverlust.“

Beko BBL-Lizenz für Hagener Korbjäger

Phoenix

Phoenix Hagen hat die Lizenz für die Saison 2014/2015 in der Beko Basketball Bundesliga erhalten. Nach Prüfung der eingereichten Unterlagen durch den Gutachter- und Lizenzligaausschuss teilte die BBL GmbH dem Klub dies am Donnerstagabend mit. Insgesamt 20 Anträge waren eingegangen. 13 Klubs erhielten die Lizenz ohne Auflagen, fünf wurden mit Auflagen versehen, darunter Phoenix Hagen.  Zwei Teams erhielten das Teilnahmerecht nur unter einer zu erfüllenden Bedingung.
„Wir sind sehr froh, die Lizenz auch im sechsten Jahr erhalten zu haben. Dies ist an einem kleinen Standort wie Hagen nicht selbstverständlich“, sagt Phoenix-Geschäftsführer Oliver Herkelmann. Der nach den Umbauten der Phoenix-Halle und der ENERVIE Arena begonnene dreijährige Sanierungsplan ist damit zu einem Drittel erfolgreich abgeschlossen. „Wir werden in Abstimmung mit dem Gutachterausschuss in den kommenden beiden Jahren die verbleibenden Verbindlichkeiten aus den Hallenprojekten abtragen“, so Herkelmann, der ergänzt: „Dieses Geld fehlt uns natürlich für die Weiterentwicklung. Ich denke aber, dass es uns trotz der schwierigen Umstände gelungen ist, ein spektakuläres Produkt zu entwickeln. Klar ist aber auch: Zum Erhalt und Ausbau müssen wir zusätzliche Einnahmen generieren, um die wachsenden Anforderungen der Beko BBL zu erfüllen und um mit den anderen Klubs Schritt halten zu können.“
Die Etats stiegen im letzten Jahr weiter: Mit einem voraussichtlichen Gesamtumsatz von über 88 Millionen Euro werden die 18 Erstligisten die Saison 2013/2014 abschließen. Im vergangenen Jahr lag der Gesamtumsatz noch bei 86,6 Millionen Euro. Das exakte Ergebnis zum Ende des Geschäftsjahres (30. Juni) wird im Herbst 2014 vorliegen. Beko BBL-Geschäftsführer Jan Pommer zeigte sich erfreut über die positiven Kennziffern. Die Zahlen seien nicht nur vorzüglich, sondern ein Beleg dafür, dass man auf dem Weg, im Jahr 2020 die beste nationale Liga in Europa zu sein, ein weiteres Stück vorangekommen sei. Und weiter: „Kompliment an die Vereine, die mit sehr großem Engagement an der Verbesserung des Produktes arbeiten.“
Folgende Vereine erhalten die Lizenz ohne Auflage:
Brose Baskets, ALBA BERLIN, Telekom Baskets Bonn, New Yorker Phantoms Braunschweig, Eisbären Bremerhaven, FC Bayern München, Artland Dragons, MHP RIESEN Ludwigsburg, Mitteldeutscher BC, EWE Baskets Oldenburg, FRAPORT SKYLINERS, ratiopharm ulm und RASTA Vechta (ohne sportliche Qualifikation).
Folgende Vereine erhalten die Lizenz mit Auflage:
medi bayreuth, BG Göttingen (Meister ProA), Phoenix Hagen, WALTER Tigers Tübingen, s.Oliver Baskets (ohne sportliche Qualifikation).
Folgende Vereine haben eine Bedingung zu erfüllen:
Crailsheim Merlins (Vizemeister ProA), TBB Trier.

Ausgezeichnet: Elf Beko BBL-Klubs erhalten für ihre Aktivitäten im Nachwuchsbereich „Edelmetall“

Beko BBL(11:00 Uhr) Drei Klubs in der Gold-, drei Klubs in der Silber- und fünf Klubs in der Bronze-Kategorie: Ausgezeichnet: Elf Beko BBL-Klubs erhalten für ihre Aktivitäten im Nachwuchsbereich „Edelmetall“ weiterlesen

Beko BBL: Ronald Burrell für ein Pflichtspiel gesperrt

Beko BBL(10:21 Uhr) Dirk Horstmann, Spielleiter der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL), hat den Akteur der EWE Baskets Oldenburg, Ronald Burrell, aufgrund einer „Unsportlichkeit gegenüber einem Spieler“ mit einer Sperre für ein Pflichtspiel sowie einer Geldbuße in Höhe von 2.500 Euro belegt. Beko BBL: Ronald Burrell für ein Pflichtspiel gesperrt weiterlesen

Phoenix legt Berufung gegen Dorris-Sperre ein

Phoenix150(21:02 Uhr) Hagen/Westf. – Mark Dorris ist von Dirk Horstmann, Spielleiter der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL), aufgrund einer „Tätlichkeit gegenüber einem Spieler“ mit einer Sperre für drei Pflichtspiele sowie einer Geldbuße in Höhe von 2.000 Euro belegt worden. Phoenix legt Berufung gegen Dorris-Sperre ein weiterlesen