Schlagwort-Archive: Arbeitslosigkeit

Arbeitslos und Urlaub – was ist zu beachten?

Arbeitslose haben keinen Urlaubsanspruch, können aber dennoch verreisen, wenn die Arbeitsagentur zustimmt. Das gilt für alle Arbeitslosen, egal, ob  Arbeitslosengeld bezogen wird oder nicht. Der Arbeitsvermittler wird in der Regel grünes Licht geben, wenn durch die Ortsabwesenheit keine Arbeits-aufnahme oder eine Teilnahme an einer Bildungsmaßnahme gefährdet wird. Wichtig: Der Antrag muss vorher bei der Agentur für Arbeit gestellt werden. Die Agentur für Arbeit kann einer Abwesenheit für die Dauer von längstens sechs zusammenhängenden Wochen innerhalb eines Kalenderjahres zustimmen. Arbeitslosengeld kann aber nur bis zum Ablauf der dritten Woche gezahlt werden. Wer länger als sechs Wochen ortsabwesend ist, erhält ab dem ersten Tag kein Arbeitslosengeld mehr. Der Antrag auf Urlaub bzw. Ortsabwesenheit kann erst kurz vor Reiseantritt gestellt werden, weil der Arbeitsvermittler sonst nicht überblicken kann, ob eine Arbeitsaufnahme oder Lehrgangsteilnahme gefährdet ist. Die Zustimmung sollten Arbeitslose deshalb möglichst innerhalb einer Woche vor der geplanten Reise beantragen. Wird eine dreiwöchige Ortsabwesenheit genehmigt, ist auch der übliche Krankenversicherungsschutz gewährleistet. Anders liegt der Fall, wenn die Ortsabwesenheit 21 Kalendertage übersteigt, denn ab dem 22. Kalendertag fällt mit dem Arbeitslosengeld unter Umständen auch der Krankenversicherungsschutz weg. Dies sollte rechtzeitig mit der Krankenkasse geklärt werden. Nach mehr als sechs Wochen Ortsabwesenheit ist eine erneute persönliche Arbeitslosmeldung erforderlich. Rückfragen können unter der kostenlosen Servicenummer 0800 4 5555 00 geklärt werden.

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Der Arbeitsmarkt im Juli

Jahreszeitlich üblicher Anstieg der Arbeitslosigkeit

Nürnberg – „Im zweiten Quartal ist die deutsche Wirtschaft allen Anzeichen nach wieder stärker gewachsen. Der Arbeitsmarkt im Juli weiterlesen

Bundestagswahl 2013: SoVD fordert Kehrtwende in der Sozialpolitik

icon20136006002.png(10:30 Uhr) „Mit unseren Forderungen setzen wir im Wahlkampf auf Druck in Richtung Politik. Ein Kurswechsel in der Sozialpolitik ist überfällig. Wir fordern die politischen Parteien auf, zu unseren Positionen Farbe zu bekennen. Deshalb stellen wir unsere Forderungen heute, um die Wahlprogramme später an ihnen zu messen.“ Das sagte SoVD-Präsident Adolf Bauer am Freitag in Berlin. Der Verbandspräsident eröffnete die bundesweite SoVD-Aktionsreihe „sozial – solidarisch – gerecht“. “ Bundestagswahl 2013: SoVD fordert Kehrtwende in der Sozialpolitik weiterlesen

Die Krise in Irland ist keineswegs überwunden ein weiterer Triumph gescheiterter Ideen

Foto: DGB Hagen
Foto: DGB Hagen

DGB Hagen: ein weiterer Triumph gescheiterter Ideen

(12:35 Uhr) Hagen/Westf. – Obwohl die Arbeitslosigkeit in den vergangenen Monaten nicht weiter angestiegen ist, hält der irische Gewerkschafter Philipp O´Connor die Krise in seinem Heimatland keineswegs für gelöst. Vor der Krise lag die Zahl der Erwerbslosen bei 4 % heute sind es 14 %, so der Vertreter der Dienstleistungsgewerkschaft IMPACT. O´Connor besuchte Hagen und die Region auf Einladung des DGB-Hagen. Neben Betriebsbesuchen und Gesprächen mit Gewerkschaften war O´Connor zu Gast bei einer Veranstaltung des Hagener Europa-Büros und der Volkshochschule. Die Krise in Irland ist keineswegs überwunden ein weiterer Triumph gescheiterter Ideen weiterlesen

Rene Röspel fordert „Pakt für Entschuldung und Bildung“

(12:36 Uhr) „Trotz aller Sparbemühungen kommen die meisten Städte in unserer Region nicht aus den roten Zahlen“, befürchtet der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel. Das habe der Zeitungsbericht „Warum die Städte auf Pump leben“ vom 15. Mai noch einmal verdeutlicht. Nach Einschätzung einer Studie der Ruhr-Universität Bochum liege eine Hauptursache dafür in der vergleichsweise hohen Arbeitslosigkeit in der Ruhr-Region und den daraus entstehenden überdurchschnittlich hohen Kosten für Sozialausgaben. Rene Röspel fordert „Pakt für Entschuldung und Bildung“ weiterlesen

Schneller in Arbeit mit „Inga“ – Projekt wurde auch in Hagen erprobt

icon20136006002.png(20:38 Uhr) (Hagen/Westf.) Die „Interne, ganzheitliche Integrationsberatung“ (Inga) beginnt nach einer längeren Testphase im Mai flächendeckend in allen Agenturen für Arbeit in NRW. Das neue Konzept bietet eine intensivere Betreuung von Kurzzeit-Arbeitslosen mit größerem Unterstützungsbedarf. Die Arbeitsagentur Hagen war eine der NRW-Pilotagenturen. Schneller in Arbeit mit „Inga“ – Projekt wurde auch in Hagen erprobt weiterlesen