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„ElternDay“

© TV58.de
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Hagen. Eltern sind wichtige Ratgeber, wenn es um die Berufswahl ihrer Kinder geht. Beim „ElternDay“  haben sie jetzt die Möglichkeit, sich gemeinsam mit ihren Kindern vor Ort über Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren. Dafür öffnen 11 Betriebe aus Hagen und dem Ennepe-Ruhr- Kreis im Zeitraum von September bis November für einige Stunden ihre Tore. Konkret und praxisnah stellen Unternehmer und Ausbilder beim „ElternDay“ Ausbildungsgänge und
Entwicklungsmöglichkeiten vor. Gewerblich-technische und handwerkliche Berufe sind dabei ebenso Thema wie IT-Berufe. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem dualen Studium als Perspektive für Abiturienten. Besonders interessant ist das Angebot für Eltern von Schülerinnen und Schülern der 8. und 9. Klasse.
Listen der teilnehmenden Betriebe, ihren Ausbildungsangeboten sowie den Link zur jeweiligen Online- Anmeldung finden interessierte Familien unter  http://www.agenturmark.de/schuleberuf/ elternarbeit/elternday.html. Eine Anmeldung ist notwendig. Der Flyer zur Veranstaltung steht mit allen Infos unter  http://www.agenturmark.de sowie unter http://www.berufsfelderkundung-ha-en.de zum Download bereit. Veranstaltet wird der „ElternDay“ in Anlehnung an den etablierten „Girls’Day“, den Mädchen- Zukunftstag. Der „ElternDay“ ist eine Veranstaltung der Kommunalen Koordinierung für Hagen und den Ennepe-Ruhr-Kreis bei der agentur mark GmbH. Ansprechpartner ist Michael Sicks, sicks@agenturmark.de, 02331/4887818.

Veranstaltung zeigt Unternehmen Wege der Nachwuchsgewinnung

Podium MINT RS
Foto Quelle: agentur mark

Hagen –  Neue Wege, um mehr Nachwuchs für technische Berufe zu gewinnen, präsentierten am 09.06.2015 das Kompetenzzentrum Frau & Beruf der agentur mark GmbH, der Unternehmensverein Technikförderung Südwestfalen und das zdi Netzwerk technik_mark.

In den Räumen der Thiele GmbH & Co. KG in Iserlohn luden sie ein zur „MINT Road Show Märkischer Kreis“. Die Veranstaltung sollte Unternehmen aktivieren, offensive Nachwuchswerbung zu betreiben. Besonderes Augenmerk galt dabei den Mädchen und jungen Frauen, die in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen immer noch unterrepräsentiert sind.
Christoph Brünger, bei der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer für Standortpolitik zuständig und für die SIHK im Verein Technikförderung aktiv, unterstrich in seiner Eröffnungsrede die gute Zusammenarbeit der Akteure vor Ort. Gerade die Neugründung des Technikzentrums in Lüdenscheid, flankiert von den zdI-Netzwerken Ennepe-Ruhr und technik_mark eröffne neue Möglichkeiten, den Jugendlichen spannende MINT-Angebote in Kooperation mit den heimischen Unternehmen anzubieten.
Landrat Thomas Gemke zeigte sich in seinem Grußwort begeistert von der Veranstaltung: „Nur durch solche Initiativen und einen Schulterschluss von Unternehmen und Wirtschaftsakteuren kann der Märkische Kreis den negativen Auswirkungen des demografischen Wandels langfristig begegnen. Von diesen Aktivitäten wünsche ich mir mehr, um unseren bedeutenden Industriestandort zu sichern.“
Dies betonte auch Dr. Günther Philipp, Geschäftsführer der gastgebenden Thiele GmbH & Co. KG. Die Unternehmen des Märkischen Kreises müssten sich der Herausforderung stellen und neue Wege, auch in der Nachwuchsförderung, gehen. Hierzu gehöre auch das verstärkte Werben um weibliche Nachwuchskräfte für gewerblich-technische Berufsfelder. Mit einem Anteil von über 23 % junger Frauen in der MINT-Ausbildung hat das Unternehmen hier bereits eine Vorreiterrolle.
Wie es gelingen kann, mehr junge Männer und Frauen für MINT-Berufe zu begeistern, beschrieb Michael Hanschmidt, Büro für Zukunft aus Köln, anschließend in seinem Impulsvortrag „Schule ist eine befristete Stelle: Neue Wege zur Gewinnung von jungen Frauen und Männern für die MINT-Ausbildung“, in dem er von Erfahrungen aus seiner langjährigen Arbeit mit Jugendlichen, Schulen und Unternehmen berichtete. „Für die Unternehmen heißt das, dass sie sich in Zukunft bei den Jugendlichen als attraktive Arbeitgeber bewerben müssen. Dieser Wettbewerb erfordert auch die Suche nach passenden Wegen für die Ansprache. Dabei sind Geschichten und das Ermöglichen eigener Erlebnisse für die Mädchen und Jungs bei der Berufsorientierung sehr wichtig.“
Im Anschluss an den Vortrag lud die Roadshow zur Podiumsdiskussion „MINT Nachwuchs für die Region“ mit Vertretern der regionalen Wirtschaft und Auszubildenden ein.
Andreas Kemper, Ausbilder bei der Thiele GmbH & Co. KG, hob die gute Willkommenskultur als wichtigen Grund für die Attraktivität der Firma bei Bewerberinnen hervor.
Ines Wilke, Leiterin des Personalwesens bei der Risse + Wilke Kaltband GmbH & Co. KG in Iserlohn, nannte die Mitwirkung im Verein Technikförderung Südwestfalen, enge Kooperationen mit benachbarten Schulen, der Einsatz von Azubis zur Beratung ausbildungsinteressierter Jugendlicher und Berufsfelderkundungen bzw. Betriebspraktika als wichtige Faktoren bei der Nachwuchsgewinnung.
Eine Vorbildfunktion besonders für Mädchen und junge Frauen könnte Nina Rodriguez, Mechatronikerin und technische Ausbildungskoordinatorin bei der Albrecht Jung GmbH & Co. KG in Schalksmühle zukommen. Sie lobte ausdrücklich, dass ihr das Unternehmen immer die Möglichkeit zur Weiterentwicklung eingeräumt habe. „Wenngleich wir aktuell auch keine Mädchen in der MINT-Ausbildung beschäftigen, sind wir offen und bieten ein Betriebsklima, wo das durchaus möglich ist.“
Die Initiatorinnen Tharsika Sivalingam und Bettina Schneider vom Kompetenzzentrum Frau & Beruf zeigten sich insgesamt sehr zufrieden mit der Veranstaltung. Sie sind sich einig, dass die Nachwuchssicherung im MINT Bereich für die Unternehmen in den nächsten Jahren eine der großen Herausforderungen werden wird. Hier müssten insbesondere Strategien zur Gewinnung weiblicher Nachwuchskräfte gefunden werden. Schneider unterstrich, dass es nicht um Konkurrenz zwischen Mädchen und Jungen gehe, sondern es müssten Hürden für die Mädchen aus dem Weg geräumt werden, die das Potenzial für eine MINT-Ausbildung mitbringen. Hier müsse das Elternhaus ebenso in den Blick genommen werden wie die Schule und die Unternehmen. „Es gilt, lange gewachsene Einstellungen und Kulturen zu ändern und das braucht Zeit. Doch nur durch ein Drehen an all diesen Rädchen wird sich die Berufsorientierung der Mädchen zukünftig ändern können“, so Schneider.

Veranstaltung zeigt Unternehmen Wege der Nachwuchsgewinnung

Podium MINT RSHagen –  Neue Wege, um mehr Nachwuchs für technische Berufe zu gewinnen, präsentierten am 09.06.2015 das Kompetenzzentrum Frau & Beruf der agentur mark GmbH, der Unternehmensverein Technikförderung Südwestfalen und das zdi Netzwerk technik_mark. In den Räumen der Thiele GmbH & Co. KG in Iserlohn luden sie ein zur „MINT Road Show Märkischer Kreis“. Die Veranstaltung sollte Unternehmen aktivieren, offensive Nachwuchswerbung zu betreiben. Besonderes Augenmerk galt dabei den Mädchen und jungen Frauen, die in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen immer noch unterrepräsentiert sind. Christoph Brünger, bei der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer für Standortpolitik zuständig und für die SIHK im Verein Technikförderung aktiv, unterstrich in seiner Eröffnungsrede die gute Zusammenarbeit der Akteure vor Ort. Gerade die Neugründung des Technikzentrums in Lüdenscheid, flankiert von den zdI-Netzwerken Ennepe-Ruhr und technik_mark eröffne neue Möglichkeiten, den Jugendlichen spannende MINT-Angebote in Kooperation mit den heimischen Unternehmen anzubieten. Landrat Thomas Gemke zeigte sich in seinem Grußwort begeistert von der Veranstaltung: „Nur durch solche Initiativen und einen Schulterschluss von Unternehmen und Wirtschaftsakteuren kann der Märkische Kreis den negativen Auswirkungen des demografischen Wandels langfristig begegnen. Von diesen Aktivitäten wünsche ich mir mehr, um unseren bedeutenden Industriestandort zu sichern.“ Dies betonte auch Dr. Günther Philipp, Geschäftsführer der gastgebenden Thiele GmbH & Co. KG. Die Unternehmen des Märkischen Kreises müssten sich der Herausforderung stellen und neue Wege, auch in der Nachwuchsförderung, gehen. Hierzu gehöre auch das verstärkte Werben um weibliche Nachwuchskräfte für gewerblich-technische Berufsfelder. Mit einem Anteil von über 23 % junger Frauen in der MINT-Ausbildung hat das Unternehmen hier bereits eine Vorreiterrolle. Wie es gelingen kann, mehr junge Männer und Frauen für MINT-Berufe zu begeistern, beschrieb Michael Hanschmidt, Büro für Zukunft aus Köln, anschließend in seinem Impulsvortrag „Schule ist eine befristete Stelle: Neue Wege zur Gewinnung von jungen Frauen und Männern für die MINT-Ausbildung“, in dem er von Erfahrungen aus seiner langjährigen Arbeit mit Jugendlichen, Schulen und Unternehmen berichtete. „Für die Unternehmen heißt das, dass sie sich in Zukunft bei den Jugendlichen als attraktive Arbeitgeber bewerben müssen. Dieser Wettbewerb erfordert auch die Suche nach passenden Wegen für die Ansprache. Dabei sind Geschichten und das Ermöglichen eigener Erlebnisse für die Mädchen und Jungs bei der Berufsorientierung sehr wichtig.“ Im Anschluss an den Vortrag lud die Roadshow zur Podiumsdiskussion „MINT Nachwuchs für die Region“ mit Vertretern der regionalen Wirtschaft und Auszubildenden ein. Andreas Kemper, Ausbilder bei der Thiele GmbH & Co. KG, hob die gute Willkommenskultur als wichtigen Grund für die Attraktivität der Firma bei Bewerberinnen hervor. Ines Wilke, Leiterin des Personalwesens bei der Risse + Wilke Kaltband GmbH & Co. KG in Iserlohn, nannte die Mitwirkung im Verein Technikförderung Südwestfalen, enge Kooperationen mit benachbarten Schulen, der Einsatz von Azubis zur Beratung ausbildungsinteressierter Jugendlicher und Berufsfelderkundungen bzw. Betriebspraktika als wichtige Faktoren bei der Nachwuchsgewinnung. Eine Vorbildfunktion besonders für Mädchen und junge Frauen könnte Nina Rodriguez, Mechatronikerin und technische Ausbildungskoordinatorin bei der Albrecht Jung GmbH & Co. KG in Schalksmühle zukommen. Sie lobte ausdrücklich, dass ihr das Unternehmen immer die Möglichkeit zur Weiterentwicklung eingeräumt habe. „Wenngleich wir aktuell auch keine Mädchen in der MINT-Ausbildung beschäftigen, sind wir offen und bieten ein Betriebsklima, wo das durchaus möglich ist.“  Die Initiatorinnen Tharsika Sivalingam und Bettina Schneider vom Kompetenzzentrum Frau & Beruf zeigten sich insgesamt sehr zufrieden mit der Veranstaltung. Sie sind sich einig, dass die Nachwuchssicherung im MINT Bereich für die Unternehmen in den nächsten Jahren eine der großen Herausforderungen werden wird. Hier müssten insbesondere Strategien zur Gewinnung weiblicher Nachwuchskräfte gefunden werden. Schneider unterstrich, dass es nicht um Konkurrenz zwischen Mädchen und Jungen gehe, sondern es müssten Hürden für die Mädchen aus dem Weg geräumt werden, die das Potenzial für eine MINT-Ausbildung mitbringen. Hier müsse das Elternhaus ebenso in den Blick genommen werden wie die Schule und die Unternehmen. „Es gilt, lange gewachsene Einstellungen und Kulturen zu ändern und das braucht Zeit. Doch nur durch ein Drehen an all diesen Rädchen wird sich die Berufsorientierung der Mädchen zukünftig ändern können“, so Schneider.

Auftaktveranstaltung zur zweiten Runde „Prädikat Familienfreundliches Unternehmen“

Hagen – Unternehmen aus dem Märkischen Kreis, dem Ennepe-Ruhr-Kreis und der Stadt Hagen können sich im nächsten Jahr für ihre familienfreundlichen Maßnahmen auszeichnen lassen. Bereits zum zweiten Mal vergibt die agentur mark GmbH mit ihrem Kompetenzzentrum Frau & Beruf in Zusammenarbeit mit den Premiumpartnern Märkischer Arbeitgeberverband, der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen und der Wirtschaftsförderung Ennepe-Ruhr GmbH das „Prädikat Familienfreundliches Unternehmen“. Um das Prädikat können sich Unternehmen bewerben, die … Auftaktveranstaltung zur zweiten Runde „Prädikat Familienfreundliches Unternehmen“ weiterlesen

Maßnahmen zur Prävention von Burnout in Pflegeunternehmen

Gevelsberg/Hagen – Die Prävention von Burnout bei professionell Pflegenden stand gestern im Mittelpunkt eines Workshopsim Gesundheitshaus in Gevelsberg.Schätzungen zufolge sind mehr als die Hälfte aller professionell Pflegenden im Laufe ihres Berufslebens von Burnout betroffen. Das hohe Arbeitstempo, der Zeitdruck, aber auch die körperliche Belastung und die hohe Verantwortung sind nur einige der Faktoren, die dazu führen können. Ist ein Kollege betroffen, führt das zu einer vermehrten Arbeitsbelastung für das gesamte Pflegeteam. Gemeinsam mit dem Coach Hans Lunkeit diskutierten und erarbeiteten die 17 Teilnehmer Möglichkeiten und Grenzen vorbeugender Maßnahmen im Betrieb. „Pflegekräften sollte bewusst sein, dass sie, legitimiert durch ihren Dienst nah am Menschen, täglich Grenzen überschreiten. Sie kommen anderen Menschen sehr nahe, auch körperlich. Das setzt auch die Bereitschaft voraus, sich auf Menschen einzulassen. Das geht nicht ohne starke individuelle Kompetenzen“, betonte Lunkeit. Mit diesen seien Pflegekräfte auch gut gewappnet gegen starke psychische Belastungen. Neben der Anpassung von betrieblichen Arbeitsbedingungen hin zu u.a. dem Mitspracherecht bei der Gestaltung der Dienstpläne spielt die Vermittlung von allgemeinen Informationen zu einer gesunden Lebensweise somit eine große Rolle. Hinzu kommen eine verbesserte Kommunikation zwischen Leitung und Mitarbeitern, ein gutes und vertrauensvolles Betriebsklima, und Weiterbildungsmöglichkeiten. Mindestens ebenso entscheidend ist aber die gegenseitige Wertschätzung. Die Veranstaltung war Teil der Reihe „Gesundheit in der Pflege – Eine Frage der Führung“ des Projektes „Zukunft.Pflege“ der agentur mark GmbH und der Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung des Märkischen Kreises mbH. „Zukunft.Pflege“ unterstützt Kliniken und Pflegeeinrichtungen dabei, den zukünftigen Herausforderungen der Branche aktiv und vorausschauend zu begegnen. Die agentur mark GmbH und die Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis mbH realisieren „Zukunft.Pflege“ im Zuge der Fachkräfteinitiative NRW.