Archiv der Kategorie: Verbraucher

Damit Zahnspangen nicht ins Geld gehen

Kinder sind ihren Eltern lieb und teuer. Deshalb sind viele auch bereit, zusätzliche Kosten für die Zahnspange des Nachwuchses beim Kieferorthopäden zu schultern. Private Zusatzleistungen können hierbei das Haushaltsbudget einer Familie stark belasten. Was viele Eltern nicht wissen: Ab einem gewissen Schweregrad, also in medizinisch begründeten Fällen, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten einer Behandlung zu 100 Prozent.

Für Durchblick bei den Kosten für Kassen- und Zusatzleistungen sorgt die neue Broschüre „Kieferorthopädie bei Kindern“ der Verbraucherzentralen. Auf 16 Seiten wird dargestellt, wann eine kieferorthopädische Behandlung von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen wird, in welchem Alter eine Behandlung beginnt und was die Vor- und Nachteile zwischen festen und losen Zahnstangen sind. Eine Checkliste für das Gespräch mit dem Kieferorthopäden sowie Tipps für den Umgang mit Zusatzleistungen, Komplikationen oder beim Zahnarztwechsel runden die Broschüre ab.

Die Broschüre „Kieferorthopädie bei Kindern“ ist kostenlos in der Hagener Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW, Hohenzollernstraße 8 (im Volkspark) erhältlich. Den Text gibt’s auch als PDF-Datei zum Download auf der Internetseite der Verbraucherzentralen www.kostenfalle-zahn.de. Dort finden Interessenten weitere Informationen und Tipps zu Behandlungen bei Zahnärzten und Kieferorthopäden.

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UPDATE | Produktrückruf „Feigen aus Kalabrien“

UPDATE, 01.12.2013, 14:13 Uhr

Produktrückruf „Feigen aus Kalabrien“

Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes ruft die die Firma Le Antichi Bonta di Calabria den Artikel „Feigen aus Kalabrien“ zurück. In einer Probe wurde ein erhöhter Gehalt an Mykotoxinen festgestellt.

Betroffen sind alle Mindesthaltbarkeitsdaten und Losnummern.

Die betroffene Ware wurde bereits aus dem Verkauf genommen. Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, können das Produkt in ihrem nächstgelegenen real-Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet.

Bei Rückfragen können sich Kunden an die Markt-Mitarbeiter am Service-Center oder an die kostenlose Servicetelefonnummer +49 800 503-5418 wenden.

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Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes ruft die Firma Le Antichi Bonta di Calabria den Artikel „Feigen aus Kalabrien“ zurück. In einer Probe wurde ein erhöhter Gehalt an Mykotoxinen festgestellt.

Betroffen ist folgender Artikel:

Artikelbezeichnung: Feigen aus Kalabrien
Mindesthaltbarkeitsdatum: 17. Juni 2018
Losnummer: P.260/17 N

Die betroffene Ware wurde bereits aus dem Verkauf genommen. Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, können das Produkt in ihrem nächstgelegenen real-Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet.

Bei Rückfragen können sich Kunden an die Markt-Mitarbeiter am Service-Center oder an die kostenlose Servicetelefonnummer +49 800 503-5418 wenden.

REWE ruft ja! King Prawns Garnelen 225g TK zurück

In einzelnen Proben wurden Rückstande eines Antibiotikums gefunden.

REWE ruft im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes das Produkt

ja! King Prawns Garnelen 225g TK
EAN: 4388840222964
MHD 14.04.2019 mit Los VN 786V 088

bundesweit zurück. In einzelnen Proben wurden Rückstände eines Antibiotikums gefunden.

Das Unternehmen rät vom Verzehr des oben genannten Produktes ab.

Kunden können die Ware im jeweiligen Markt zurückzugeben. Sie erhalten den Kaufpreis erstattet.

REWE hat umgehend reagiert und die betroffenen Produkte aus dem Verkauf nehmen lassen. Das Unternehmen bedauert den Vorfall ausdrücklich.

Womit 2018 zu rechnen ist: Verbraucherzentrale NRW hat die wichtigsten Änderungen im Überblick

Riester-Sparer und Hartz IV-Bezieher, Rentner sowie Trennungskinder: unterm Strich bringt das Jahr 2018 für fast alle mehr Geld. Und auch der Finanzminister will Steuerzahler schonen, denn die sogenannte kalte Progression wird abgeschwächt. Zudem werden Grundfreibetrag und Kinderfreibeträge erhöht. Ein Plus von zwei Euro winkt beim Kindergeld. Ferner soll das neue Tarifpartnermodell ab dem Jahreswechsel mehr Arbeitgeber und Arbeitnehmer zur betrieblichen Altersvorsorge motivieren. Wer ein neues Auto kaufen will, sollte das vor dem 1. September tun: Denn durch die neue Norm zur Abgasmessung fällt die Kfz-Steuer danach möglicherweise höher aus. Womit Verbraucher im Jahr 2018 sonst noch rechnen müssen, hat die Verbraucherzentrale NRW zusammengestellt: www.verbraucherzentrale.nrw/2018

Zu den Änderungen 2018 zählen weiter: das Aus für Tarifverträge unter Mindestlohn, höhere Zurechnungszeiten für künftige Bezieher einer Erwerbsminderungsrente und der Mutterschutz für Schülerinnen, Studentinnen und Praktikantinnen. Aber auch Menschen mit Behinderungen haben mit dem „Budget für Arbeit“ ab dem Jahreswechsel bessere Chancen auf Teilhabe.

Für Urlauber bringt der 1. Juli 2018 einen Koffer voller Änderungen. Erfreulich, dass im neuen Pauschalreiserecht mehr Verbraucherschutz beim Buchen von Reiseleistungen in Online-Portalen und Reisebüros aufgegeben wurde. Andererseits hat es auch Verschlechterungen im Gepäck: Erst wenn der Veranstalter den Reisepreis nach der Buchung um mindestens acht Prozent anhebt, kann der Urlauber künftig noch kostenlos vom Reisevertrag zurücktreten. Bislang lag diese Grenze bei fünf Prozent.

Bei Online-Abodiensten fällt der digitale Schlagbaum: Kostenpflichtige Streaming-Dienste für Filme, Sport oder Musik lassen sich ab 20. März 2018 auch im EU-Ausland nutzen. Fürs Streamen ohne EU-Grenzen dürfen die Anbieter keine zusätzlichen Gebühren erheben. Da mögen Mallorca-Urlauber vielleicht verschmerzen, dass sich auf der Insel die Touristensteuer ab der Hauptsaison verdoppelt.

Neuerungen ebenfalls im Finanzsektor: etwa Echtzeitüberweisungen in der Eurozone und das Aus für Aufschläge beim Bezahlen mit Kreditkarte. Klartext ist künftig angesagt, wenn Banken Kredite mitsamt Restschuldversicherungen andienen. Und bei Kapital-Lebensversicherungen werden umfassende Informationen festgeschrieben, damit Versicherungsnehmer deren Wert realistisch einschätzen können.

Auch beim Fiskus läuft es 2018 anders: Investmentfonds werden ab Januar 2018 direkt mit 15 Prozent Körperschaftssteuer belegt, um Inhaber von in- und ausländischen Fonds steuerlich gleichzustellen. Wer Blaumann oder PC als Arbeitsmittel kauft, kann künftig 800 statt bislang 410 Euro als geringwertige Güter bei der Steuer geltend machen.

Der neue Verbraucherbauvertrag legt für angehende Bauherren ab Januar ein solides rechtliches Fundament: detaillierte Baubeschreibungen, begrenzte Abschlagszahlungen und ein Widerrufsrecht sind dabei tragende Wände für mehr Verbraucherschutz.

Lüftungsanlagen müssen ab 1. Januar 2018 sparsamer und leiser werden. Und auch energiefressende elektrische Heizlüfter und -strahler trifft der Bannstrahl: Sie dürfen nur noch in den Handel, wenn sie Mindestanforderungen an Effizienz und Stickstoffausstoß erfüllen.

Rückruf Holz-Rollbahn mit 3 Rollfahrzeugen von SpielMaus Holz

Das Großhandelssortiment der VEDES wird mit besonderer Sorgfalt zusammengestellt. Jedoch lassen sich Mängel nie gänzlich vermeiden. Bei der Holz-Rollbahn mit 3 Rollfahrzeugen der Handelsmarke SpielMaus Holz können sich die Räder und Achsen von den Autos lösen. Durch diese verschluckbaren Einzelteile kann ein potenzielles Erstickungsrisiko für Kleinkinder entstehen. Derzeit gibt es keinerlei Meldungen über Verletzungen, die durch das Produkt hervorgerufen wurden. Wir möchten dennoch kein Risiko eingehen und rufen das Produkt vorsorglich zurück:

Holz-Rollbahn mit 3 Rollfahrzeugen von SpielMaus Holz 
[Artikelnummer 415 06 369 | EAN 401850104639 | UVP 24,99 EUR]

Es handelt sich um insgesamt ca. 3.500 Stück, die seit Januar 2016 über den VEDES Großhandel vertrieben und an den Fachhandel in Deutschland, Österreich und in der Schweiz sowie vereinzelt in Italien, Belgien, Niederlande, Liechtenstein und Luxemburg verkauft wurden. Verbraucher, die im Besitz dieses Produktes sind, können dieses kostenfrei in dem Geschäft zurückgeben, in dem es gekauft wurde. Sie erhalten dann den Einkaufspreis erstattet. Weitere Informationen stehen im Internet auf der Website www.vedes.com/rueckruf.

An dieser Stelle wird nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es bisher zu keinerlei dem Unternehmen bekannten Verletzungen oder Schäden gekommen ist. Die VEDES möchte jedes Risiko minimieren und sieht sich als „Inverkehrbringer“ in die Europäische Union in der Pflicht, das Produkt zum Wohle der Verbraucher aus dem Verkehr zu ziehen.

Als einer der führenden Spielwaren-Großhändler sieht sich die VEDES zu größter Sorgfalt gegenüber den Verbrauchern verpflichtet. Gerade die Sicherheit von Kindern hat für das Unternehmen höchste Priorität. Der hausinterne Qualitätsanspruch ist sehr hoch und zeigt sich unter anderem in der sorgfältigen und strengen Lieferanten- und Artikelauswahl bzgl. Produktsicherheit und Umweltverträglichkeit sowie permanenter Qualitätskontrollen vor Ort. Speziell für die Produkte der Eigen- und Handelsmarken gelten strengste Kriterien, die nicht nur den EU-Richtlinien entsprechen und in allen Belangen die gesetzlichen Anforderungen erfüllen, sondern in punkto Produktsicherheit, Zusammensetzung und Umweltverträglichkeit vorbildlich sind.

Öffentlicher Warenrückruf des Sonnenblumenöls „Salatoff“

Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes nimmt die Monolith Nord GmbH in Rosengarten derzeit das nicht raffinierte Sonnenblumenöl „Salatoff“ aus dem Handel. Betroffen sind insgesamt 20.250 1-Liter-Flaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 14.03.2018. Bei der betroffenen Charge sind die gesetzlich festgelegten Höchstmengen an polyzyklischen, aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAKs) überschritten. Verbraucher werden aufgefordert, die Ware gegen Rückerstattung des Kaufpreises, an die Einzelhändler zurück zu geben.

Kreditwürdigkeitsprüfung durch Banken Nachholbedarf bei Information und Dokumentation

Der Dispo war längst ausgereizt, die Kreditkarte am Limit. Beim Verbraucherkredit standen zudem noch fast 37.000 Euro offen, als die Bank dem Ehepaar mit einer Umschuldung die Lösung der Finanzprobleme anbot. Haken daran: Wenn schon die alte Kreditrate von 400 Euro nicht zu stemmen war, wie sollte das bei nun fälligen gut 700 Euro klappen?
„Bei der vorgeschriebenen Prüfung durch die Kreditinstitute, ob der Kunde den gewünschten Kredit während dessen Laufzeit mit dem vorhandenen Budget überhaupt stemmen kann, läuft es noch nicht rund“, erläutert Eva Kartenberg, Beraterin der Verbraucherzentrale in Hagen, „der Kredit-Gau des Ehepaars ist keineswegs ein Einzelfall.“ So mangele es häufig an Informationen über das Verfahren zur Kreditwürdigkeitsprüfung sowie an der Dokumentation der Ergebnisse.

Schon seit März 2016 hat der Gesetzgeber Banken und Sparkassen verpflichtet zu prüfen, ob und wie viel Kredit sich der Kunde leisten kann. Darlehen etwa für Auto, Einbauküche oder Unterhaltungselektronik dürfen nur vergeben werden, wenn Verbraucher diese voraussichtlich auch zurückzahlen können. Versäumt die Bank diese Kreditwürdigkeitsprüfung oder patzt sie dabei, kann der Kreditnehmer zum Beispiel Ermäßigungen beim Zinssatz verlangen.

Banken und Sparkassen, die sich an einer aktuellen Befragung der Verbraucherzentrale NRW beteiligt haben, bestätigten fast unisono, vor der Kreditbewilligung die derzeitigen Einnahmen und Ausgaben der Kunden zu checken. Rund die Hälfte konzentriert sich dabei jedoch allein auf den Ist-Zustand. „Verantwortliche Kreditvergabe im Sinne des Gesetzes heißt aber auch, mögliche Veränderungen der Lebensumstände und deren Konsequenzen für Einkommen und Ausgaben während der Darlehenslaufzeit in den Blick zu nehmen“, sagt Eva Kartenberg. Absehbare Einschnitte wie die näher rückende Rente einzurechnen gehöre ebenso dazu wie etwa höhere Ausgaben zu berücksichtigen, weil Kinder auswärts studieren werden.

Auch bei der Information sieht die Verbraucherzentrale NRW noch Nachholbedarf: So händigen – nach eigener Auskunft – nur wenige Kreditinstitute ihren Kunden die Kriterien und Ergebnisse der Kreditwürdigkeitsprüfung aus oder lassen sie diese zumindest einsehen. „Information über das Verfahren sowie die Offenlegung der Entscheidungsgrundlagen sind jedoch unverzichtbare Bausteine für eine verantwortungsvolle Kreditvergabe“, fasst die Beraterin die Forderung der Verbraucherzentrale NRW nach Information und Dokumentation zusammen.

Zudem zeigte die Befragung der Kreditinstitute, dass sich viele Banken und Sparkassen bei der Vergabe von Krediten an Menschen mit geringem Einkommen sehr zurückhalten. „Verantwortliche Kreditvergabe bedeutet aber nicht einen pauschalen Ausschluss dieser Gruppe, sondern muss sachgerecht und auf den individuellen Kunden zugeschnitten erfolgen“, so Eva Kartenberg. Für dringend notwendige (Ersatz-)Anschaffungen wie etwa Waschmaschine oder Kühlschrank sollte ein Darlehen nicht allein wegen niedriger Einkünfte verwehrt werden, sondern die Entscheidung darüber von einer individuellen Prüfung abhängen. „Kreditinstitute sind dann in der Pflicht auszuloten, ob und wie Ratenhöhe und Laufzeit mit dem vorhandenen Haushaltsbudget gestemmt werden können“, erläutert Eva Kartenberg.

Allen voran ist natürlich die realistische Selbsteinschätzung des Darlehnsnehmers gefragt. Für den Selbsttest hat die Verbraucherzentrale NRW unter www.verbraucherzentrale.nrw/kreditwuerdigkeit

alles Wissenswerte zusammengestellt. In der Beratungsstelle Hagen, Hohenzollernstraße 8 gibt es außerdem eine kostenlose Check-Karte zum Mitnehmen – die hilft, Fallen bei der Kreditaufnahme zu vermeiden. Hier gibt es auch Rat und Hilfestellungen, wenn Geldinstitute die Kreditwürdigkeitsprüfung versäumt oder sich dabei nicht an die gesetzlichen Vorgaben gehalten haben.

Hilfestellungen bei Fragen und Problemen rund um Verbraucherkredite erhalten Sie nach Terminabsprache montags in der Zeit von 15 – 17 Uhr in der Beratungsstelle.

Zum Schulstart Schulhefte mit Blauem Engel wählen

Hagen. Wenn Ende August die Schule wieder beginnt, ist der Run auf neue Hefte, Blöcke und Papierordner in vollem Gange. „Der Start des Schuljahres ist eine gute Gelegenheit, beim Kauf von Schreibwaren auf umweltfreundliches Recyclingpapier zu achten“, rät Ingrid Klatte, Umweltberaterin der Verbraucherzentrale. Die richtige Wahl für Wald- und Ressourcenschutz sind Waren aus Papier, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet sind. Sie wurden zu 100 % aus Altpapier hergestellt, das heißt: Für diese Hefte werden keine Bäume gefällt. Außerdem werden 60 Prozent weniger Energie und sogar 70 Prozent weniger Wasser im Vergleich zur Herstellung von Heften aus frischen Holzfasern verbraucht.

Grau war Gestern

Bei der Herstellung von Schulmaterialien, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet sind, werden Wasser und Energie viel sparsamer eingesetzt als bei Produkten aus frischen Holzfasern. Zudem wird die Umwelt geschont, weil der Einsatz von chlorhaltigen Bleich-Chemikalien und anderen schädlichen Stoffen verboten ist. Hefte, Blöcke und Kopierpapier aus Recyclingpapier stehen den Produkten aus Frischfasern qualitativ in nichts nach. Auch für den Drucker ist das nachhaltigere Papier geeignet.

Hilfe für die Suche nach Recyclingheften

Immer mehr große überregionale Händler führen inzwischen Hefte mit dem Blauen Engel. Wer gezielt zum Einkauf der umweltfreundlichen Hefte losziehen will, der findet im Netz Adressen von lokalen Händlern, die Schulmaterialien aus Recyclingpapier führen unter: www.blauer-engel.de/papierfinder. Das Portal hilft beim umweltfreundlichen Einkauf für den Schulstart.

Vorsicht vor Fantasie-Siegeln, die Umweltfreundlichkeit vorgeben: „Es werden nach wie vor Schulmaterialien mit anderen, oft nicht sehr aussagekräftigen „Umweltsiegeln“ verkauft“, sagtUmweltberaterin Klatte. Deshalb unbedingt auf den Engel achten. Er garantiert, dass die Hefte zu 100 % aus Recyclingpapier hergestellt werden und ist ein vertrauenswürdiges Siegel.

Zum Schulstart hält die Umweltberatung in der Verbraucherzentrale jetzt wieder eine kostenlose Information zu den verschiedenen Siegeln und Kennzeichen bereit, sowie für jedes Schulkind einen Plakatkalender, gedruckt auf 100 % Recyclingpapier.

Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW

Hohenzollernstr. 8

58095 Hagen

Telefon: 02331-69733-01 oder-40 (Achtung neue Nummern)

hagen.umwelt@verbraucherzentrale.nrw

Öffnungszeiten:

Montag 10-18 Uhr

Dienstag 10-17 Uhr

Donnerstag 10-19 Uhr

Freitag 10-13 Uhr

Erfolgreiche technische Zusammenführung der Sparkassen Hagen und Herdecke

Wir sind jetzt eins! Die fusionierten Sparkassen von Herdecke und Hagen, die bislang noch mit unterschiedlichen Computersystemen arbeiteten, wurden jetzt auch technisch zusammengeführt.

„Wir sind mit dem Ablauf der technischen Fusion sehr zufrieden. Unsere Dienstleistungen stehen unseren Kunden wieder vollständig zur Verfügung“, freute sich Frank Walter, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse HagenHerdecke, am Sonntagnachmittag. „Alle Systeme laufen, alle Datenbestände wurden übertragen und die Selbstbedienungseinrichtungen sind wieder nutzbar.“

Auch die Bürgermeisterin der Stadt Herdecke, Katja StraussKöster, zeigte sich froh darüber, dass mit diesem Schritt die Fusion beider Sparkassen nun erfolgreich abgeschlossen ist.

Im Internet ist die Sparkasse HagenHerdecke ab sofort über die Adresse: http://www.sparkasse-hagenherdecke.de zu erreichen. Von hier aus gelangen die Kunden auch zum Online-Banking. Für alle Kunden gilt künftig die Bankleitzahl 450 500 01 sowie der Bank Identifier Code (BIC) WELADE3HXXX. Kunden der ehemaligen Stadtsparkasse Herdecke sehen ihre neue IBAN (International Bank Account Number) auf dem Kontoauszug und im Online-Banking. Aber keine Sorge: Auch mit den alten Daten werden Zahlungsaufträge und -eingänge noch automatisch ausgeführt – wenn auch nur für eine gewisse Übergangszeit. Für bestehende Konten und Verträge ändert sich zunächst nichts.

Und das Beste: „Herdecker Kunden können jetzt genauso ihre Bankgeschäfte in Hagen erledigen wie Hagener Kunden in Herdecke!“ so Frank Walter. Unterstützt werden die Kundenberater und Kundenberaterinnen in Herdecke und Hagen vom KundenDialogCenter. Hier sind die Mitarbeiter über die Geschäftsstellenöffnungszeiten hinaus von Montags bis Freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr unter 02331-206-0 zu erreichen.

Rückruf Geleeprodukt „Wackies“

Die Fa. Suntjens Süßwaren Import + Export GmbH ruft das Gelee-Produkt „Wackies“ im Beutel (EAN: 4250018922580) sowie „Wackies“ in der Boxen (EAN: 4250018922566) unter der Marke „Suntjens Candyland“ (in Plastikkapseln enthaltene Geleestücke) aus dem Handel und von den Verbrauchern zurück. Es besteht die theoretische Möglichkeit des Erstickens bei Herunterschlucken des Produktes im Ganzen.

Die Verbraucher werden gebeten, gegen Erstattung des Kaufpreises und der Kosten für die Rücksendung die Produkte an folgende Adresse zu senden:

Suntjens Süßwaren Import + Export GmbH, Katers Feld 2, 41379 Brüggen

Neues Video der EnergieAgentur.NRW gibt Tipps für Planung, Installation und Wartung von Batteriespeichern

Bonn/Düsseldorf. Wer träumt nicht davon? Unabhängig vom Stromversorger zu werden und den selbstproduzierten Strom vollständig selber zu nutzen. Ein neues 5-Minuten-Video der EnergieAgentur.NRW stellt den Hauseigentümer Thomas Koch aus Bonn vor, der sich diesen Traum nahezu erfüllt. Mit seiner Photovoltaikanlage auf dem Dach und seinem Batteriespeicher im Keller ist er bis zu 90 Prozent autark vom seinem Energieversorger.

Grund dafür sind die sinkenden Preise für Speichertechnik. Es lohnt sich bei Gestehungskosten von nur ca. 20 Cent pro Kilowattstunde, den Strom selber zu erzeugen, zu speichern und jederzeit nutzen zu können – auch wenn die Sonne nicht scheint. Dabei kostet jede Kilowattstunde, die nicht für die Abendstunden gespeichert werden muss, sogar nur ca. 11-12 Cent in der Gestehung.

Mit seinen 91 PV-Modulen und der passenden Lithium-Ionen-Batterie versorgt er sich jetzt nahezu komplett selbst mit Solarstrom.

Was es bei der Planung, Installation und Wartung von Batteriespeichern im Haushalt zu beachten gibt, was Ladezeiten, Garantie und Förderung betrifft, das Video lässt Experten zu Wort kommen und gibt Handlungsempfehlungen.

Mehr über Fördermöglichkeiten, Anwendungsbeispiele der Praxis und Tipps bietet die Website der EnergieAgentur.NRW unter www.energieagentur.nrw/photovoltaik

INSOLVENZ: Das müssen Air Berlin-Passagiere nun wissen

Air Berlin hat heute Antrag auf Insolvenz gestellt. Was Passagiere, die zeitnah mit der Airline fliegen wollen, nun beachten müssen, erklärt Adrian Kreller. Er ist Experte für Fluggastrecht und Country Manager des Fluggasthelfer-Portals AirHelp (www.airhelp.com):

„Air Berlin hat heute einen Insolvenzantrag gestellt. Der Flugbetrieb soll zunächst aufrechterhalten werden. Das bedeutet, dass Passagiere, die von Flugverspätungen oder -ausfällen betroffen sind, weiterhin das Recht auf eine Entschädigungszahlung in Höhe von bis zu 600 Euro haben. Die Höhe der Entschädigungszahlungen ist dabei abhängig von der Länge der Verspätung am Zielort, der Flugdistanz sowie des Grundes für die Verspätung oder den Ausfall. Betroffene Passagiere können ihren Entschädigungsanspruch bis zu drei Jahre nach ihrem Flugtermin durchsetzen. Wir von AirHelp unterstützen Passagiere weiterhin dabei von ihrem Recht auf eine Entschädigung Gebrauch zu machen – notfalls auch vor Gericht.“

Adrian Kreller ergänzt:

„Sollte der Flugbetrieb von Air Berlin jedoch eingestellt werden, hätten bereits gekaufte Tickets keine Gültigkeit mehr. Ob in diesem Fall eine Kompensation geleistet wird, hängt von der Art der Buchung ab:

Wer seinen Flug direkt über Air Berlin gebucht hat, würde aufgrund der Insolvenz leer ausgehen.

Anders sieht es jedoch bei der Buchung über einen Reiseanbieter oder eine Partnerairline aus. Beide stünden im Falle einer Insolvenz in der Verantwortung und müssten für eine Alternativbeförderung sorgen oder den Preis für den Flug erstatten, wenn die Flüge durch eine Reiseversicherung abgedeckt wurden. Dies gilt in jedem Fall für Pauschalreisen.

Eine weitere Möglichkeit auf Entschädigung besteht für Passagiere, die zwar bei Air Berlin direkt gebucht haben, aber als Zahlungsmittel die Kreditkarte genutzt haben. Denn dann kann der Zahlung unter Umständen widersprochen werden, bevor sie der Airline gutgeschrieben wird. Außerdem besteht die Möglichkeit, belastete Beträge im Konkursfall wieder gutzuschreiben. Dazu muss der jeweiligen Kreditkartenfirma ein Dokument zugeschickt werden, das die erfolglose Geldforderung bei der Fluggesellschaft bescheinigt.“

Weitere Informationen stehen unter folgendem Link bereit: https://www.airhelp.com/de/ihre-rechte.

Mit der AirHelp-App können betroffene Passagiere noch am Flughafen prüfen, ob ihr Flug zu einer Entschädigung berechtigt. Dafür reicht es das Bordticket mit dem App-internen Boarding-Pass-Scanner einzuscannen. Anschließend haben Passagiere zudem die Möglichkeit AirHelp damit zu beauftragen ihr Recht auf eine Entschädigung bei der Airline Geltend zu machen. Die AirHelp-App gibt es gratis im Google Play Store und im App-Store von Apple:

Google Play Store: 
https://play.google.com/store/apps/details?id=eu.airhelp.mobile&hl=de
Apple App-Store: 
https://itunes.apple.com/de/app/airhelp/id698136946?mt=8

Spritpreise ziehen erneut leicht an

München. Wie in der Vorwoche sind die Preise für Benzin und Diesel erneut leicht gestiegen. Nach Angaben des ADAC mussten Autofahrer für einen Liter Super E10 zur Wochenmitte 1,323 Euro und damit 0,4 Cent mehr als in der Vorwoche bezahlen. Der Anstieg bei Diesel fällt mit einem Plus von 0,1 Cent moderat aus: Ein Liter kostete im Durchschnitt 1,128 Euro.

Da die Preise an den Zapfsäulen auch im Tagesverlauf schwanken, rät der ADAC möglichst dann zu tanken wenn die Preise günstig sind. Vor allem abends lässt sich sparen, nachts und frühmorgens ist Tanken hingegen am teuersten. Weitere Informationen, auch über die Spritpreise im Ausland, gibt es unter www.adac.de/tanken. Auskunft über die Spritpreise an den deutschen Tankstellen bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“.

Keine Rum-Eierei bei Fipronil

Rückruf: Fipronil in Eiern und Ei-Produkten

Erst wurde der Insektizid-Wirkstoff in Eiern aus den Niederlanden gefunden. Jetzt sind auch Eier und Ei-Produkte aus Deutschland belastet. Die Verbraucherzentrale NRW gibt in einem Video Antworten auf die drängendsten Fragen von Verbrauchern:

– Welche Eier werden zurückgerufen?

– Woran ist zu erkennen, welche Eier vom Rückruf betroffen sind?

– Was ist empfehlenswert in Sachen Eierkonsum?

Wann bei Ferienjobs Steuern abgezogen werden

Regenstauf. Die letzten Bundesländer sind nun endlich in die Sommerferien gestartet und alle Schüler und Studenten können sich über eine lange Auszeit vom Lernen freuen. Viele nutzen die Schul- oder Semesterferien, um eigenes Geld zu verdienen und Praxiserfahrung zu sammeln. Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e.V.) erklärt, wann bei Ferienjobs und Praktika Steuern und Sozialabgaben fällig werden:

Fall 1: Der Minijob bzw. geringfügige Beschäftigung

Minijobber dürfen nicht mehr als 450 Euro im Monat verdienen. In diesem Fall werden weder Lohnsteuer noch Sozialversicherungsbeitrage fällig. Von den Arbeitnehmerbeiträgen zur Sozialversicherung ist man allerdings nur dann vollständig befreit, wenn man sich dafür ausdrücklich von der Rentenversicherungspflicht befreien lässt!

Wer sich den Ferienjob oder das Praktikum lieber auf die Rente anrechnen lassen möchte, muss bei einem Monatsverdienst von 450 Euro dafür aus eigener Tasche 16,65 Euro pro Monat aufwenden. Dafür spricht, dass schon mal geringe Rentenansprüche erworben werden und der volle Sozialversicherungsschutz, wie für Reha-Maßnahmen oder eine Erwerbsminderungsrente, zum Tragen kommt.

Fall 2: Die kurzfristige Beschäftigung

Liegt der Verdienst während der Ferien über der 450-Euro-Grenze, dann bleibt die Arbeit trotzdem sozialversicherungsfrei, sofern der Ferienjob oder das Praktikum von vornherein maximal auf 70 Arbeitstage (drei Monate) beschränkt sind. Der Arbeitslohn unterliegt aber der Lohnsteuer. Bei einer Überschreitung von drei Monaten werden beispielsweise bei einem Lohn von 994 Euro circa 195 Euro pro Monat an Abgaben abgezogen.

Fall 3: Die Beschäftigung „auf Steuerkarte“

Dauert das Praktikum bis zu einem halben Jahr oder liegt ein dauerhafter Nebenjob vor, so muss dem Arbeitgeber die Steueridentifikationsnummer mitgeteilt werden. Diese kann beim Bundesamt für Steuern in Bonn erfragt werden. Aber selbst in diesem Fall wird die Lohnsteuer erst dann fällig, wenn der Verdienst über 1.007 Euro pro Monat liegt. Die Beschäftigung wird dann der Steuerklasse I zugeordnet.

Anfang 2018 können sich Schüler und Studenten die vom Arbeitgeber an das Finanzamt abgeführte Lohnsteuer mittels einer Steuererklärung für 2017 wiederzurückholen. Bleibt der Verdienst nach Abzug steuermindernder Beträge unter 8.820 Euro, so gibt es die einbehaltenen Steuern komplett zurück. Bei Fragen rund um die Steuererklärung bietet die Lohi auch Schülern und Studenten zu einem geringen Beitrag professionelle Unterstützung.

Rückruf Schlaf-Baby-Puppe von AMIA

Nürnberg. Das Großhandelssortiment der VEDES wird mit besonderer Sorgfalt zusammengestellt. Jedoch lassen sich Mängel nie gänzlich vermeiden. Bei der Schlaf-Baby-Puppe der Handelsmarke AMIA können sich verschluckbare Einzelteile lösen, wodurch ein potenzielles Erstickungsrisiko für Kleinkinder entstehen kann. Derzeit gibt es keinerlei Meldungen über Verletzungen, die durch das Produkt hervorgerufen wurden. Wir möchten dennoch kein Risiko eingehen und rufen folgendes Produkt vorsorglich zurück:

AMIA Puppe "Schlaf-Baby mit Mütze" 30 cm
Artikelnr. 500 06 042
EAN 4022498508086
UVP 12,99 EUR

Das Produkt ist durch das Textiletikett am Strampelanzug mit dem Aufdruck VEDES Großhandel GmbH eindeutig identifizierbar.

Es handelt sich um insgesamt ca. 11.300 Stück, die seit Februar 2015 über den VEDES Großhandel vertrieben und an den Einzelhandel in Deutschland, Österreich und in der Schweiz sowie vereinzelt in Italien, Belgien, Holland und Luxemburg verkauft wurden. Verbraucher, die im Besitz dieser Puppe sind, können diese kostenfrei in dem Geschäft zurückgeben, in dem sie gekauft wurden. Sie erhalten dann den Einkaufspreis erstattet. Weitere Informationen stehen im Internet auf der Website www.vedes.com/rueckruf.

An dieser Stelle wird nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es bisher zu keinerlei dem Unternehmen bekannten Verletzungen oder Schäden gekommen ist. Die VEDES möchte jedes Risiko minimieren und sieht sich als „Inverkehrbringer“ in die Europäische Union in der Pflicht, das Produkt zum Wohle der Verbraucher aus dem Verkehr zu ziehen.

Als einer der führenden Spielwaren-Großhändler sieht sich die VEDES zu größter Sorgfalt gegenüber den Verbrauchern verpflichtet. Gerade die Sicherheit von Kindern hat für das Unternehmen höchste Priorität. Der hausinterne Qualitätsanspruch ist sehr hoch und zeigt sich unter anderem in der sorgfältigen und strengen Lieferanten- und Artikelauswahl bzgl. Produktsicherheit und Umweltverträglichkeit sowie permanenter Qualitätskontrollen vor Ort. Speziell für die Produkte der Eigen- und Handelsmarken gelten strengste Kriterien, die nicht nur den EU-Richtlinien entsprechen und in allen Belangen die gesetzlichen Anforderungen erfüllen, sondern in punkto Produktsicherheit, Zusammensetzung und Umweltverträglichkeit vorbildlich sind.

Türkei-Reisen: Verbraucherzentrale NRW fordert Kulanz für Umbuchungen

Angesichts der verschärften Sicherheitshinweise für Reisen in die Türkei fordert die Verbraucherzentrale NRW von Reiseveranstaltern kulante Umbuchungen. „Wenn das Auswärtige Amt jetzt auch Reisende zu erhöhter Vorsicht mahnt und bei kurzfristigen Aufenthalten empfiehlt, sich in Listen bei Konsulaten und Botschaften einzutragen, gehen Urlaubsfreuden und Erholung baden“, erwartet NRW-Verbraucherzentralenvorstand Wolfgang Schuldzinski Entgegenkommen. Zwar habe das Auswärtige Amt keine offizielle Reisewarnung herausgegeben. Doch mit der Erklärung von Außenminister Sigmar Gabriel, dass man derzeit niemanden empfehlen könne, in die Türkei zu reisen, sei ein wichtiges Signal für die Reisebranche gesetzt worden: „Wer angesichts dieser aktuellen Entwicklung von einer bereits gebuchten Reise zurücktreten will, sollte bei Veranstaltern auf Verständnis treffen“, macht er sich für besorgte Urlauber stark.

Insbesondere weil das Verfahren zur empfohlenen Eintragung in die Listen bei Botschaft und Konsulaten noch unklar sei, müssten hier schnell kundenorientierte Lösungen gefunden werden.

VDE warnt vor Billigprodukten aus dem Internet

Oftmals fallen 50 Prozent der Produkte bei der Erstprüfung im VDE-Institut durch. Was viele nicht wissen: CE-Kennzeichnung ist kein Sicherheitszeichen. VDE empfiehlt zum persönlichen Schutz auf Sicherheitszeichen zu achten.

„Das billigste ist immer das teuerste“ predigten schon unsere Großmütter und ihr Rat hat heute mehr Gültigkeit denn je. Denn immer mehr Billigprodukte mit gravierenden Sicherheitsmängeln fluten den Online Handel. „Heute kann der Verbraucher dank kreativer Bildbearbeitung gar nicht mehr unterscheiden, welches Produkt qualitativ hochwertig und damit sicher ist“, warnt Ansgar Hinz, Vorstandsvorsitzender des Technologieverbandes VDE. Eigene Marktrecherchen des VDE-Instituts haben ergeben, dass die Hersteller von Billigprodukten entweder ungeeignete Materialien verwenden, die Sicherheitsaspekte nicht ausreichend berücksichtigen oder an der Verarbeitung sparen – mit fatalen Auswirkungen für Gesundheit und Leben der Verbraucher. Die gefundenen Mängel bergen unter anderem Brandgefahr, Gefahr eines elektrischen Schlages sowie Funktionsstörungen in sich.

Ein Beispiel von vielen – LED-Lampen lebensgefährlich

Sicherheitsprüfungen des VDE-Instituts hatten ergeben, dass einige der in Deutschland gehandelten LED-Lampen für Verbraucher lebensgefährlich werden können. Sechs von sieben untersuchten Stichproben entsprachen nicht den gültigen Sicherheitsanforderungen. Bei den geprüften Geräten handelte es sich um eine Unterbauleuchte und LED-Lampen, die unter anderem als Ersatz für Halogenstäbe in Außenleuchten und Baustrahlern genutzt werden können.

Big Brother is watching you

Auch die „smarten“ Produkte im Haushalt, die sich mit dem Internet verbinden, sind gefährdet. „Kann das Produkt nicht mit Hilfe etablierter Sicherheitsmethoden geschützt werden und kann neue, sicherere Software nicht upgedated werden, öffnet das Hackern Tür und Tor ins eigene Zuhause“, warnt Ansgar Hinz. Mit krimineller Energie beladene Personen können dann ihre Opfer unbemerkt überwachen oder Malware auf die Geräte aufspielen. „Es wurden bereits mehrere Millionen vernetzte Heimgeräte von Privatnutzern, oftmals unbemerkt, „gekapert“ und das ist erst der Anfang“, prophezeit der VDE-CEO.

Prüfungen durch unabhängige Institute wichtiger denn je

Der Online Handel boomt und damit auch die Gefahr, dass immer mehr gefährliche Billigprodukte Einzug in die Haushalte und damit unsere Privatsphäre finden. Immer wichtiger werden daher Sicherheitsprüfungen durch anerkannte, neutrale Prüfhäuser, wie dem gemeinnützigen VDE-Institut. „In unserem Institut bestehen oft mehr als 50 Prozent der Erstprüfungen an elektrotechnischen Produkten die Prüfanforderungen nicht. Und das sind Hersteller, die bereit sind in die Qualität und Sicherheit ihrer Produkte zu investieren und ihre Produkte uns zur Qualitäts- und Sicherheitsüberprüfung schicken“, erklärt Hinz. „Und wir sind hart. Wer das VDE-Dreieck als Prüfsiegel erhalten will, muss solange nachbessern bis unsere Prüfingenieure zufrieden sind“, so Hinz weiter. Viele Verbraucher denken, dass die CE-Kennzeichnung für Sicherheit steht. Aber das ist nicht der Fall. Sie ist lediglich eine Herstellererklärung, dass sein Produkt den Sicherheitsanforderungen genügt. „Ob das überprüft wurde, erkennt keiner“, warnt der VDE-Chef.

Die vom VDE-Institut entdeckten häufigsten Mängel:

– fehlende oder mangelhafte Schutzleiterverbindungen, so dass
Schutzeinrichtungen nicht ausgelöst werden können
– mangelhafte Konstruktion und Zuverlässigkeit eingesetzter
ungeprüfter Bauteile wie Temperaturregler und Kondensatoren
– zu geringe Sicherheitsabstände zu unter Spannung stehenden
Teilen
– Einbau ungeeigneter Kondensatoren, die nicht für die
Betriebsbedingungen des jeweiligen Gerätes ausgelegt sind
– nicht dauerhaftes Material von Kontakten in Schaltern und
Temperaturreglern
– Verwendung von Kunststoffmaterialien und Leiterplatten, die
thermischen Belastungen nicht gewachsen sind und brandtechnische
Anforderungen nicht erfüllen
– Einsatz von Gehäusedichtungen, die Anforderungen an den
Wasserschutz nicht erfüllen (z. B. undichte Außenleuchten und
Pumpensteuerungen, die die Spritzwasserprüfung nicht erfüllen)
– mangelhafte Tischsteckdosen, die thermisch nicht belastbar sind
und deren Leitungen schlecht angecrimpt sind
– schlechtes Auslöseverhalten von Leitungsschutzschaltern
– funktionsuntüchtige Thermosicherungen, die bei Kurzschluss nicht
auslösen
– nicht normgerechte Glühfassungen, wodurch die Berührung des
Schraubgewindes möglich wird

„Schulstart mit dem Blauen Engel“

Dessau.  Jahr für Jahr liegt der Papierverbrauch in Deutschland bei circa 247 Kilogramm pro Kopf. Damit zählt Deutschland direkt nach Belgien und Österreich weltweit zu den Spitzenreitern im Papierkonsum. Zum Schulbeginn brauchen Schülerinnen und Schüler jede Menge Papierprodukte. Doch nur eines von zehn der gekauften Schulhefte besteht aus 100% Recyclingpapier. Um das zu ändern, rufen Bundesumweltministerium, Umweltbundesamt, Jury Umweltzeichen und RAL gGmbH zum siebten Mal die Kampagne „Schulstart mit dem Blauen Engel“ aus, die über die Vorteile von 100% Recyclingpapier informiert. Schließlich werden bei der Herstellung von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel 60% weniger Energie und 70% weniger Wasser verbraucht, als bei der Herstellung von Frischfaserpapier. Zudem werden für Produkte aus 100% Altpapier keine zusätzlichen Bäume gefällt.

#Papierwende: Beim Papierkauf an die Umwelt denken

Die Kampagne „Schulstart mit dem Blauen Engel“ möchte Lehrende, Schülerinnen und Schüler dafür sensibilisieren, beim Einkauf für das neue Schuljahr auf Papierprodukte mit dem Blauen Engel zu achten. Rund elf Millionen Schülerinnen und Schüler werden zum Schulstart wieder vor der Wahl stehen. Sie alle können umweltfreundliche Kaufentscheidungen treffen und aktiv etwas für Klima- und Umweltschutz tun. Ihr Engagement für die Umwelt teilen sie dann mit #Papierwende in den sozialen Netzen mit anderen.

„Schulstart mit dem Blauen Engel“ erhält Unterstützung

Um auf die Vorteile von 100% Recyclingpapier mit dem Blauen Engel aufmerksam zu machen, nimmt der Einzelhandel an der Kampagne teil. Mit Angeboten rund um umweltfreundliche Schulmaterialien möchte er Lehrende, Schülerinnen und Schüler auf Produkte aus Altpapier mit dem Umweltzeichen aufmerksam machen. Neben Kaufland und Rossmann unterstützen EDEKA, idealo und memo die Kampagne. Nachhaltigkeitsinitiativen wie beispielsweise die Initiative Pro Recyclingpapier sowie verschiedene Bildungsverbände engagieren sich ebenfalls.

Weitere Informationen und Aktionsmaterialien zur Kampagne

Für Lehrende stehen unter www.blauer-engel.de/schulstart umfangreiche Aktionsmaterialien sowie weitere Infomaterialen zur zielgruppengerechten Vermittlung des Blauen Engel zum Download bereit oder können kostenlos angefordert werden. Der Online-Papierfinder kann dabei helfen, den Einzelhandel in der Nähe ausfindig zu machen, der Recyclingpapier mit dem Blauen Engel im Sortiment führt.

Der Blaue Engel – Das Umweltzeichen mit Produktvielfalt

Zurzeit gibt es rund 12.000 Blauer Engel-Produkte von mehr als 1.500 Unternehmen in ca. 120 verschiedenen Produktgruppen. Nur die aus Umweltsicht besten Waren und Dienstleistungen einer Produktgruppe erhalten den Blauen Engel. Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit garantieren die Jury Umweltzeichen, das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt und die RAL gGmbH. Mitglieder der Jury Umweltzeichen sind BDI, BUND, DGB, HDE, NABU, vzbv, ZDH, Stiftung Warentest, Medien, Kirchen, Wissenschaft, der Deutsche Städtetag und zwei Bundesländer.

Tipps rund um die Urlaubsreise 2017

Das Gute zuerst: Mit wenigen Ausnahmen gibt es keine Aufschläge mehr für das Telefonieren, Simsen und Surfen im EU-Urlaub. Ab dem 15.06.2017 entstehen für Reisende keine Extra-Kosten mehr für die vorübergehende Nutzung von Smarphone und Tablet im europäischen Ausland. Gemäß dem Motto „Roam like at Home“ kosten Telefonie, SMS und mobile Datennutzung auf Reisen in die EU-Mitgliedsstaaten dann grundsätzlich genauso viel wie zu Hause.

Benjamin Korte, Leiter der Beratungsstelle: „Achtung aber bei Urlauben außerhalb der EU, wie
z. B. in der Schweiz, in der Türkei oder auch z. B. auf Kreuzfahrten. Hier müssen weiterhin Aufschläge gezahlt werden.“

Auf jeden Fall sollte nach dem Urlaub die Mobilfunkrechnung besonders aufmerksam kontrolliert werden.

Mit ins Gepäck gehört auf jeden Fall auch eine gute Reisekrankenversicherung, denn die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen im Ausland nur eingeschränkten oder gar keinen Schutz. Benjamin Korte: „Mit der wichtigste Punkt: der Rücktransport. Er sollte schon erfolgen können, wenn er medizinisch „sinnvoll“ ist. Gemäß manchen Bedingungen muss er aber medizinisch „notwendig“ sein.“ Jahresverträge sind schon für unter fünf Euro, aber auch für das Dreifache zu bekommen.

Viele Anbieter haben auch spezielle Tarifangebote für Familien im Programm. Jahresverträge gibt es bei manchen Gesellschaften schon ab 14 Euro. Deshalb empfiehlt sich, den Umfang der Versicherung vorher genau zu prüfen und mit anderen Tarifen zu vergleichen. Vor allem sollte darauf geachtet werden, bis zu welchem Alter mitversicherte Kinder Versicherungsschutz genießen. Denn die Versicherer haben sehr unterschiedliche Regelungen.

Ebenfalls einpacken sollten Verbraucher Informationen zum Thema: „Mit dem Flieger auf Pauschalreise“.

Was passiert bei Flugverspätungen?

Was passiert, wenn das Gepäck nicht ankommt?

Die Verbraucherzentrale in Hagen hat einen Spickzettel fürs Handgepäck mit den wichtigsten Verhaltensmaßnahmen zusammengestellt. Der Spickzettel kann zusammen mit einem kleinen Präsent in der Beratungsstelle, Hohenzollernstraße 8 (im Volkspark) abgeholt werden.

Aber auch nach dem Urlaub ist die Verbraucherzentrale die richtige Anlaufstelle, wenn die Reise nicht den Vorstellungen entsprach. Ganz wichtig: Innerhalb von 4 Wochen muss gegenüber dem Reiseveranstalter reklamiert werden. Bei Mängel sollte schon im Urlaub an die Beweise gedacht werden, z. B. in Form von Fotos.

Für Fragen rund um die Reise stehen die Mitarbeiterinnen der Verbraucherzentrale Hagen, Hohenzollernstraße 8 zur Verfügung.

Erhöhung der Pfändungs-Freigrenzen – Anpassung nicht verpassen

Die Verbraucherzentrale NRW – Beratungsstelle Hagen informiert:

Ab dem 1. Juli 2017 können Schuldner mit regelmäßigem Einkommen ein Plus in ihrer Haushaltskasse verbuchen: Die Pfändungsfreigrenzen werden um gut 5,5 Prozent erhöht. Das macht bei einer Pfändung von Einkommen auf der untersten Stufe fortan einen Freibetrag von 1.139,99 Euro, beim Pfändungsschutzkonto sind künftig 1.133,80 Euro geschützt. „Die neuen Pfändungsfreigrenzen gelten ohne Übergangsregelung und müssen automatisch sowohl von Arbeitgebern bei Lohnpfändungen und Lohnabtretungen als auch von Kreditinstituten bei einem Pfändungsschutzkonto beachtet werden“, pocht die Verbraucherzentrale NRW darauf, den ohnehin am Existenzminimum wirtschaftenden Schuldnern die Erhöhung des ihnen zustehenden Einkommens umgehend einzuräumen. Per Gericht oder Vollstreckungsstelle öffentlicher Gläubiger festgesetzte individuelle Freibeträge muss der Schuldner selber ändern lassen. Mit den folgenden Tipps weist die Verbraucherzentrale NRW den Weg, um die Anpassung an die neuen Pfändungsfreigrenzen nicht zu verpassen:

  • Neue Pfändungstabelle beachten: Die neue Pfändungstabelle erfasst alle Arbeitseinkommen und pfändbaren Sozialleistungen, die nach dem 1. Juli 2017 zur Auszahlung gelangen. Durch die Erhöhung kann etwa ein alleinstehender Schuldner ohne Unterhaltspflicht bei einem monatlichen Nettoeinkommen von 1.300 Euro jetzt 1.183,66 Euro von seinem Lohn behalten. Ist er für eine Person unterhaltspflichtig, kann nichts gepfändet werden. Die aktuellen Pfändungsgrenzen sind im Internet unter www.bundesgesetzblatt.de zu finden. Eine Übersicht gibt es auch in der Hagener Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW, Hohenzollernstraße 8.
  • Automatische Berücksichtigung: Grundsätzlich ist der Arbeitgeber verpflichtet, die neuen Pfändungsfreibeträge automatisch zu beachten, und zwar auch bei schon länger laufenden Pfändungen und Abtretungen. Vorsorglich empfiehlt es sich jedoch, dass sich von Pfändung oder Abtretung betroffene Schuldner beim Arbeitgeber oder Sozialleistungsträger erkundigen, ob die neue Pfändungstabelle bekannt ist und angewendet wird. Damit kann irrtümlichen Auszahlungen an den pfändenden Gläubiger vorgebeugt und eine möglicherweise Arbeitsplatz gefährdende Auseinandersetzung mit dem Arbeitgeber vermieden werden.
  • Automatische Anpassung Pfändungsschutzkonto (P-Konto): Die automatische Anpassung an die neuen Freigrenzen gilt natürlich auch beim Pfändungsschutzkonto. Kreditinstitute müssen hier sowohl den geänderten Sockelfreibetrag von jetzt 1.133,80 Euro für den Kontoinhaber als auch die angehobenen Freibeträge für weitere Personen (426,71 Euro für die erste, weitere jeweils 237,73 Euro für die zweite bis fünfte Person) automatisch berücksichtigen. Betroffene müssen keine neuen Bescheinigungen vorlegen.
  • Rückforderungen: Überweisen Arbeitgeber, Sozialleistungsträger oder Kreditinstitute versehentlich noch nach der alten Tabelle, kann der Schuldner von diesen die Nachzahlung der irrtümlich an den Pfändungsgläubiger zu viel gezahlten Beträge verlangen.
  • Achtung! Keine Automatik bei Gerichtsbeschluss oder Bescheid: Für Pfändungen, bei denen der unpfändbare Betrag vom Gericht oder durch einen vollstreckenden öffentlichen Gläubiger individuell bestimmt wurde, wirken die neuen Pfändungsfreigrenzen leider nicht automatisch. Dies ist zum Beispiel bei einem gerichtlichen Beschluss wegen höheren Einkommens und entsprechend höherem Freibetrag bei einer Kontopfändung der Fall: Hier ist möglichst schnell beim Vollstreckungsgericht zu beantragen, dass der Beschluss abgeändert wird und die Freigrenzen angehoben werden. Hat der öffentliche Gläubiger den Freibetrag per Bescheid bestimmt, muss bei diesem eine entsprechende Änderung beantragt werden. Hierbei ist Eile geboten, denn die alten Beschlüsse und Bescheide gelten so lange, bis dem Kreditinstitut eine anders lautende Entscheidung zugeht.

Warenrückruf Tillman´s Frische Zwiebelmettwurst vom 14.06.2017

Rheda-Wiedenbrück. Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes ruft die Firma Tillman’s Convenience GmbH das Produkt „Frische Zwiebelmettwurst“ zurück.

Im Rahmen einer Kontrolle wurde eine mikrobiologische Verunreinigung festgestellt.

Es handelt sich ausschließlich um das Produkt „Frische Zwiebelmettwurst“ mit dem Haltbarkeitsdatum 20.06.2017.

Das Produkt wurde in den Regionen von Aldi Nord vertrieben.

Das betroffene Mindesthaltbarkeitsdatum wurde umgehend aus dem Verkauf genommen. Andere Haltbarkeitsdaten und weitere Artikel sind nicht betroffen.

Verbraucher können selbstverständlich noch vorrätige Produkte auch ohne Kassenbon gegen Erstattung der Portokosten und des Kaufpreises an den Hersteller (Tillman’s Convenience GmbH, In der Mark 2, 33378 Rheda-Wiedenbrück) zurückschicken bzw. in ihren Einkaufsstätten bei Aldi Nord zurückgeben.

Der Hersteller Tillman’s Convenience GmbH entschuldigt sich bei allen Verbrauchern für die entstehenden Unannehmlichkeiten.

 

 

Chargenrückruf Novalac in Österreich Produkte in Deutschland nicht betroffen

Köln. In Österreich hat das Unternehmen Medis GmbH zwei Chargen der dort von ihm vertriebenen Säuglingsnahrung „Novalac 1“ und „Novalac CC“ vorsorglich zurückgerufen. Der Rückruf gilt nicht für die in Deutschland von der Careforce Pharma GmbH vertriebenen Chargen von „Novalac 1“, da die betroffenen Chargen nicht nach Deutschland geliefert wurden. Die Säuglingsnahrung „Novalac CC“ wird in Deutschland nicht vertrieben.

Hintergrund des Rückrufs ist ein möglicherweise erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureestern und 3-MCPD in den beiden betroffenen Produktchargen. Beide Fettsäureester entstehen bei der Verarbeitung der verwendeten pflanzlichen Öle – diese Öle sind notwendig, damit Säuglingsnahrungen hinsichtlich des Fettsäureprofils möglichst muttermilchnah sind. Das Fettsäureprofil von „Novalac 1“ entspricht den gesetzlichen Vorschriften für Säuglingsnahrungen.

Der Rückruf in Österreich ist somit als Vorsorgemaßnahme zu verstehen. Bei Medis in Österreich und ebenso bei Careforce in Deutschland genießen die Qualität der Produkte und die Sicherheit der Verbraucher höchsten Stellenwert.

Wurden Produkte aus Österreich erworben, sind die betroffenen Chargen an folgenden Kennzeichnungen auf dem Dosenboden zu erkennen:

„Novalac 1“: Chargen-Nr. 9828301, EXP 01/09/2019,

„Novalac CC“: Chargen-Nr. 45405, EXP 23/09/2018.

„Novalac 1“, das in Deutschland erworben wurde oder im Handel erhältlich ist, ist von dem Rückruf nicht betroffen.

 

Städte-Ranking: In diesen Ämter schieben die Deutschen den meisten Frust

Zu wenige Mitarbeiter, unbesetzte Stellen und schlechter Kundenservice: Vielerorts warten Einwohner teilweise einen Monat oder länger auf einen Termin beim Bürgeramt oder der Kfz-Zulassungsstelle. Das Vergleichsportal Netzsieger (www.netzsieger.de) hat die Google-Rezensionen der Bürgerämter und Kfz-Zulassungsstellen der 20 einwohnerreichsten deutschen Städte analysiert und dabei erhebliche Unterschiede feststellen können.

Die Anmeldung der neuen Wohnung oder des Autos erfordert in vielen Städten einige Zeit und Geduld. Die Situation ist vor allem in Berlin höchst angespannt; Mitarbeiter berichten von zerbrochenen Scheiben, fliegenden Stühlen und wüsten Beschimpfungen. Deswegen werden in der Hauptstadt auch nur noch feste Termine vergeben, auf die aber auch schon mal einen Monat oder länger gewartet werden muss. Diesen Missstand hat das Vergleichsportal Netzsieger (www.netzsieger.de) zum Anlass genommen, die Google-Rezensionen von Bürgerämtern und Kfz-Zulassungsstellen auszuwerten, um die Ämter mit der höchsten Kundenzufriedenheit Deutschlands zu ermitteln.

Leipzig, Dresden und Stuttgart vorn

Sowohl Stuttgart als auch Leipzig und Dresden liegen im bundesweiten Vergleich vorn. Baden-Württembergs Hauptstadt hat mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,3 von 5 möglichen Sternen die beste Bewertung. Dresden und Leipzig liegen knapp hinter Stuttgart mit jeweils einer durchschnittlichen Bewertung von 3,8. Darauf folgen Bonn, Frankfurt am Main und Nürnberg mit einer Wertung von 3,4. Die viel gescholtenen Bürgerämter der Hauptstadt ergattern mit einer Wertung von 3,2 einen Platz im oberen Mittelfeld.

Die schwächsten Bewertungen erhalten die Bürgerämter von München und Bremen. Beide Städte teilen sich mit einer Bewertung von 2,2 den letzten Platz. Zwar sind die ausgewerteten Rezensionen subjektiv und spiegeln nicht die tatsächliche Leistung des Amts wider, allerdings beziehen sich die schlechten Bewertungen meist auf lange Wartezeiten und unfreundliche Mitarbeiter.

Bürgerämter besser bewertet als Kfz-Zulassungsstellen

Größeren Frust als beim Bürgeramt scheint es bei den regionalen Kfz-Zulassungsstellen zu geben. So schneidet Bonn bei den Bürgeramts-Rezensionen gut ab, liegt bei den Kfz-Zulassungsstellen mit einer Bewertung von 1,4 allerdings auf dem letzten Platz. Hier erzielt die Dortmunder Stelle (3,4) das beste Ergebnis.

In Essen und Wuppertal verursachen die Ämter anscheinend den meisten Frust. Beide Städte liegen bei beiden Rezensionen auf den letzten Plätzen.

Insgesamt sind die Bürgerämter mit einer 3,1 im Durchschnitt besser bewertet als die Kfz-Zulassungsstellen, die nur auf eine 2,4 kommen. So liegen die schlechtesten Bewertungen in beiden Kategorien – Münchner Bürgerämter mit 2,2 und Bonner Zulassungsstellen mit 1,4 – ganze 0,8 Punkte auseinander.

Mit einer einzigen Ausnahme pro Kategorie (Bürgerämter in Wuppertal und die Kfz-Zulassungsstelle in Nürnberg) ist in jeder Stadt mehrmals die höchste (5 Sterne) sowie niedrigste (1 Stern) Bewertung zu finden.

Das komplette Ranking ist hier zu finden: http://ots.de/HL6lq