Archiv der Kategorie: Theater Hagen

„Von Babelsberg nach Hollywood“ – Eine Filmmusik-Schlager-Revue zum letzten Mal in dieser Spielzeit

Am Donnerstag, 7. Juli 2016, mit Beginn um 19.30 Uhr, gibt es zum letzten Mal die Gelegenheit, die so beliebte und unterhaltsame Filmmusik-Schlager-Revue „Von Babelsberg nach Hollywood“ in dieser Spielzeit im Theater Hagen zu besuchen; die Wiederaufnahme findet in der nächsten Spielzeit am 5. Oktober 2016 statt.

Foto 2a
© Theater Hagen

Gesangssolisten des Hagener Theaters sowie Gastsänger, Chor, das Ballett und das Philharmonische Orchester Hagen gestalten diesen abwechslungsreichen Abend, an welchem Hits wie „Ich bin von Kopf bis Fuss auf Liebe eingestellt“, „Diamonds are a girl’s best friend!“, „Moonriver“, „Stayin‘ alive“ und vieles weitere mehr präsentiert wird.

Werbeanzeigen

„Der Rosenkavalier“ – Oper von Richard Strauss zum letzten Mal in dieser Spielzeit

Am Freitag, 8. Juli 2016, mit Beginn um 18.00 Uhr, Theater Hagen (Großes Haus), steht zum letzten Mal in dieser Spielzeit eines der großen Werke der Opernliteratur auf dem Programm: „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal.

_MG_3461
© Theater Hagen

Erst kürzlich feierte die Neuinszenierung von Gregor Horres in dem Bühnenbild von Jan Bammes und den Kostümen von Yvonne Forster ihre vom Publikum und der Presse umjubelte Premiere.

Es singen und spielen: Marilyn Bennett, Keno Brandt, Kristine Larissa Funkhauser, Veronika Haller, Maria Klier, Sophia Leimbach, Kenneth Mattice, Richard van Gemert, Kejia Xiong, Rainer Zaun u.a.; Chor, Kinder- und Jugendchor und Statisterie des Theater Hagen. Es spielt das Philharmonische Orchester Hagen. Die musikalische Leitung hat GMD Florian Ludwig.

TAG DER MUSIK UNTER DEM TITEL „SOUND OF HAGEN“

Ein Gemeinschaftsprojekt des Philharmonischen Orchester Hagen und der Max-Reger-Musikschule

A0_plakat_soundofhagen_250516

Am 2. Juli 2016 feiert das Philharmonische Orchester Hagen gemeinsam mit der Max-Reger-Musikschule den „Tag der Musik“ unter dem Motto „Sound of Hagen“ mit einem vielfältigen Programm. Los geht’s um 11 Uhr, nach einem Grußwort der Kulturdezernentin Margarita Kaufmann, mit einem kostenlosen Konzert im Großen Haus (Theater Hagen), in dem das Orchester und die Big-Band der Musikschule Saint-Saens‘ „Karneval der Tiere“ in einer Battle-Version präsentieren. Im Anschluss gibt es eine spannende Uraufführung von Gordon Kampe mit dem Titel „Hagen/Hören“. Hagen selbst klingt im Stück mit. Klänge aus dem Alltag der Stadt wurden im Vorfeld der Komposition aufgenommen und dann mit ihnen gearbeitet. Man hört gewissermaßen mit einem extrem feinen Hörrohr in die Harmonik Hagens hinein.

Direkt im Anschluss an dieses Eröffnungskonzert gibt es eine witzige Aktion mit 111 Radfahrern, die Mauricio Kagels „Eine Brise“ aufführen. Sie rollen in festgelegter Formation heran, sie klingeln, pfeifen, trillern, trällern – biegen wieder um die Ecke und sind verschwunden. Die „flüchtige Aktion“ dauert nur wenige Minuten (wer dabei mitmachen bzw. mitradeln möchte, kann sich noch bis zum 29.6. dafür anmelden bei Frederik.Wittenberg@stadt-hagen.de, Tel. 02331-2073271).

Diese außergewöhnliche Aktion bildet die Eröffnung eines musikalischen Bandes, welches sich vom Theater aus durch die Innenstadt bis hin zur Musikschule spannt. Entlang dieses Bandes spielen an bestimmten Punkten verschiedene Ensembles der Musikschule von Klezmer über Rock und Jazz bis zur Weltmusik. Auf dem Friedrich-Ebert-Platz können Passanten das Orchester bei einem „conduct us“ dirigieren und es gibt viele verschiedene Instrumente mit Kammermusik zu erleben. Den Abschluss bildet um 16 Uhr ein Konzert in der Johanniskirche, gestaltet von den Streichmäusen und vom Sinfonieorchester der Max-Reger-Schule sowie von Mitgliedern des Philharmonischen Orchester Hagen.

Dieser Tag der Musik wird unterstützt vom Theaterförderverein Hagen e.V. sowie der Rathaus-Apotheke Fehske.

Der Eintritt ist frei. Für das Eröffnungskonzert im Theater Hagen werden Zählkarten benötigt, die an der Theaterkasse erhältlich sind.

1

2

3

4

„pottfiction“ – Theater und Kunst für Jugendliche der Kulturmetropole Ruhr

Sommercamp und Abschluss-Performance „Weltenbaumhaus Yggdrasil“ auf dem Gelände des Ricarda-Huch-Gymnasiums Hagen

Pottfiction

Vom 9. Juli bis 17. Juli 2016 kommen 100 Jugendliche und junge Erwachsene aus sechs Städten des Ruhrgebiets zum „pottfiction“-Sommercamp 2016 in Hagen zusammen: Acht Tage voller Sommer, Sonne, Tanz, Theater, Kreativität, Performances und Konzert. Acht Tage Ferien in der Wirklichkeit. Aufbrechen zu ungeahnten Territorien. „pottfiction“ gibt Werkzeuge an die Hand, um die Welt zu gestalten – Spielen, Ausprobieren, Nachdenken, Selbst machen.

„pottfiction“ ist ein städteübergreifendes Jugendkunstprojekt in der Kulturmetropole Ruhr, das erstmals im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 stattfand und seit 2013 gemeinsam mit Urbane Künste Ruhr weitergeführt wird. Das Kunst- und Theaterprojekt erzeugt einen einmaligen kreativen Freiraum, in dem Jugendliche gemeinsam mit KünstlerInnen und TheatermacherInnen Visionen für eine bessere Welt entwerfen und umsetzen. Dafür haben sich sechs freie und städtische Theater aus dem Ruhrgebiet zusammengeschlossen: das Junge Schauspielhaus Bochum, KJT Dortmund, Consol Theater Gelsenkirchen, Theater Hagen, HELIOS Theater Hamm und theaterkohlenpott Herne.

„pottfiction“ bietet den Jugendlichen eine kontinuierliche Plattform, auf der sie erproben und entscheiden, in welcher Welt sie leben wollen. Dieses Jahr wird die Frage gestellt: „In was für einer Stadt willst du leben?“ Die sechs „pottfiction“-Gruppen der teilnehmenden Theater entwickel(te)n auch in diesem Jahr jeweils ein eigenes Projekt an ihrem Haus und kommen zu regelmäßigen Workshops zusammen. Das Finale bildet das einwöchige Abschluss-Camp, dieses Mal auf dem Gelände des Ricarda-Huch-Gymnasiums in Hagen. Dort sowie im Lutz (Theater Hagen) zeigen die „pottfiction“-Gruppen am 9. und 10. Juli 2016 ihre einzelnen Projekte der Öffentlichkeit und erarbeiten zudem eine große gemeinsame Abschluss-Aufführung, die am 16. Juli um 17.00 Uhr zu erleben ist.

Gemeinsam mit internationalen KünstlerInnen verwandeln die 100 Camp-Teilnehmer das Schulgelände in die Vision ihrer besseren Welt von morgen – und laden alle herzlich ein, dabei zu sein: bei den öffentlichen Aufführungen und der großen Abschluss-Performance. Der Eintritt ist frei!

Samstag, 9. Juli 2016

15:00 Uhr: Eröffnung des Sommercamps (durch den Schirmherrn Oberbürgermeister Erik O. Schulz)

16:00 Uhr: „ICH GEH DICH Anonym“ (HELIOS Theater Hamm) – Lutz

18:00 Uhr: „Hinter dem Dazwischen / Tag 8“ (KJT Dortmund) – Lutz

21:00 Uhr: „Koko Lores“ (Junges Schauspiel Bochum) – Camp-Gelände

Anschließend Konzert mit „Girl and the fox“

Sonntag, 10. Juli 2016

17:00 Uhr: „VOICES DEAF AND BLIND“ (Consol Theater Gelsenkirchen) – Lutz

19:00 Uhr: „Gebäude ohne Scham – 7 mal 7 Minuten“ (Theater Hagen) – Lutz

21:00 Uhr: „To die with dignity“ (theaterkohlenpott Herne) – Volme Ufer

Samstag, 16. Juli 2016

17:00 Uhr: „Weltenbaumhaus Yggdrasil“ – Abschluss-Performance auf dem Camp-Gelände mit und um die „pottfiction“-Skulptur

21:00 Uhr: Konzert mit Bernadette La Hengst – Camp-Gelände

Für die Aufführungen im Lutz (Theater Hagen) werden Zählkarten benötigt, die kostenlos an der Theaterkasse (Theater Hagen, Elberfelder Str. 65, 58095 Hagen, Tel. 02331-2073218) erhältlich sind.

Zusatzvorstellung von „Tanzlabor II – Junge Choreographen stellen sich vor“

Am Dienstag, 5. Juli 2016, 19.30 Uhr (Großes Haus, auf der Bühne)

Aufgrund der großen Nachfrage bietet das Theater Hagen eine Zusatzvorstellung von „Tanzlabor II – Junge Choreographen stellen sich vor“ am Dienstag, 5. Juli 2016 um 19.30 Uhr (Theater Hagen) an.

IMG_0276

Sechs Tänzer aus der Hagener Ballettcompagnie haben die Seiten gewechselt und jeweils eine eigene Choreographie sowie die dazugehörige Bühneneinrichtung, Kostüme und Beleuchtung kreiert. Ein abwechslungsreicher, spannender und anregender Abend ist entstanden mit Stücken von Bobby Briscoe, Nikolaos Doede, Miguel Esteves, Ricardo Campos Freire, Jiwon Kim Doede und Ana Isabel Casquilho.

Das Besondere ist zudem, dass die Zuschauer dort sitzen, wo auch getanzt wird, nämlich auf der Bühne.

Karten an der Theaterkasse und unter Tel: 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Die Hagener SPD-Fraktion bekennt sich zum Theater Hagen

Hagen. Fast überraschend und einen Tag vor dem angekündigten Theatermarsch in Hagen hat sich die Hagener SPD-Fraktion für das Theater, seine Sparten und seine Mitarbeiter ausgesprochen. Hinsichtlich der kommenden Ratssitzung am 30. Juni hat die Fraktion einen Sachantrag zum Tagesordnungspunkt „Wirtschaftsplan 2016/17 der Theater Hagen gGmbH“ gestellt.

Hier die Erklärung der Fraktion im Originalwortlaut:

>>Die SPD-Fraktion

Bekennt sich zum Theater Hagen

Steht für den Erhalt des Spartenhauses in allen bestehenden Bereichen

Erkennt an, dass die vom Rat mit knapper Mehrheit beschlossene Einsparsumme von 1,5 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2017/2018 wahrscheinlich nicht mehr zu realisieren ist. Eine Entscheidung über die Höhe der zu erbringenden Einsparung wird nach der Sommerpause gefällt

Trägt die im April 2016 von CDU, FDP, Grünen und Hagen Aktiv verschärfte Einsparsumme (Reduzierung Zuschuss auf 13,5 Mio. € zuzüglich einer Anpassung an die Tariferhöhungen der Mitarbeiter, wobei ein Prozent jeder Tariferhöhung von der Theater gGmbH selbst zu erwirtschaften ist) nicht mit

Geht mit dem Theater in die Konzeption für ein zukunftsweisendes Kulturleben

Unterstützt weitere Einsparpotentiale, die von der Theaterleitung entwickelt werden

Steht zu der Mitarbeiterschaft des Hauses und dankt der Belegschaft ausdrücklich für das bisher Geleistete, das unermüdliche Engagement und die überregional erfolgreiche Werbung für unsere Heimatstadt

Lehnt die Androhung betriebsbedingter Kündigungen ab

Fordert den Gesellschafter Stadt Hagen auf, die Eigenständigkeit der Theater gGmbH anzuerkennen und mögliche Konsequenzen im städtischen Haushalt zu berücksichtigen

Fordert, dass das notwendige Einsparpaket mit der neuen künstlerischen Leitung des Hauses entwickelt und daher für die Spielzeit 17/18 ausgesetzt wird. Gleichwohl muss umgehend ein spürbarer Spareffekt erzielt werden

Fordert, die Theater gGmbH mit einer Planungssicherheit von mindestens 5 Jahren auszustatten. 

Theatermitarbeiter verdienen Wertschätzung und keine Androhung von Kündigungen

Hagen. Die SPD-Fraktion kann nicht erkennen, dass die „neuen Impulse“, die Oberbürgermeister Erik O. Schulz ans Theater gesendet haben will, die Debatte um die Einsparziele versachlicht. Anstatt „Denkblockaden in der Führungsetage“ aufzubrechen, drischt der OB mit voller Kraft auf die Belegschaft ein und verlässt damit die vom Rat der Stadt vorgegebenen Leitlinien. Denn, so steht es in der vom OB unterzeichnete Ratsvorlage, sollen jetzt auch betriebsbedingte Kündigungen dafür sorgen, dass beim Theater gespart wird.

Dabei wird in dem Papier – zwar in Klammern, dafür aber in Fettdruck – darauf hingewiesen, dass Mitarbeiter der Theater gGmbH ein Rückkehrrecht zur Stadt haben. Nicht erwähnt wird hingegen, dass mit diesem Verfahren zwar Gehälter bei der Theater gGmbH eingespart werden könnten, im gleichen Zuge aber die Ausgaben bei der Stadt steigen.
„Wir werden weder betriebsbedingte Kündigungen beim Theater zulassen, noch können wir uns vorstellen, dass hochqualifizierte Musiker, Tänzer oder Sänger demnächst im Dienst der Stadt Knöllchen verteilen“, stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Claus Rudel klar. Es gehe nicht nur um formale Einsparungen beim Theater, sondern es muss um eine echte finanzielle Entlastung der Stadt als Ganzes gehen, so Claus Rudel weiter.
Auf der einen Seite berichtet die neue Kulturdezernentin von guten und konstruktiven Gesprächen mit der Theaterführung, auf der anderen Seite wirft der Oberbürgermeister den gleichen Personen „Denkblockaden und Untätigkeit“ vor. Wohlwissend, dass auch auf der Seite des Gesellschafters Stadt Hagen in den vergangenen Monaten mit wenig Ehrgeiz und „sparsamer“ Kompetenz an den Einsparplänen gearbeitet wurde. Nicht ohne Grund wurde Thomas Huyeng als Kulturdezernent von Margarita Kaufmann abgelöst.
„Was von Seiten der Stadt jetzt auf den Verhandlungstisch gelegt wurde, ist nicht dazu geeignet, Kulturschaffende und Sparkommissare auf einer Bühne miteinander im Einklang die Dreigroschenoper spielen zu lassen“, beklagt auch Dr. Friedrich-Wilhelm Geiersbach, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, das unwürdige Gezerre um Hagens kulturelles Aushängeschild.

„Natürlich ringen wir hier nicht um Groschen, sondern um Millionen Euro. Davon hat das Theater in den vergangenen Jahren aber schon viele eingespart. Das dürfen wir nicht vergessen. Und wir sind der Überzeugung, dass eine neue künstlerische Leitung in Zukunft auch mit einem geringeren Zuschuss gute Arbeit machen wird. Bis 2018 ist das aber unter den gegebenen Voraussetzungen nicht zu schaffen.

“ Wenn, wie von der Verwaltung vorgeschlagen, aufgrund der bis jetzt ergebnislosen Intendantensuche auswärtiger Sachverstand für das Programm 2017/18 eingekauft werden muss, dann koste das zusätzlich einen Betrag, der noch gar nicht beziffert werden kann, gibt Dr. Geiersbach zu bedenken. Bei vielen anderen Maßnahmen im Rahmen des Haushaltssicherungspaktes habe es ebenfalls zeitliche Verschiebungen bzw. inhaltliche Änderungen gegeben, weil die Ziele in der vorgegebenen Zeit oder in dem Umfang nicht zu realisieren waren. Er appelliert an CDU, FDP, Grüne und Hagen Aktiv, nicht aus Prinzipienreiterei Strukturen mit Gewalt zu zerstören, die dann nicht wieder herzustellen sind.
Hinzu komme, dass die aufsichtsratsinterne Arbeitsgruppe, in die Kulturdezernentin Margarita Kaufmann eingebunden ist und die dem Gremien gute Chancen auf eine im Sinne der vorgegebenen Sparziele erfolgreiche Arbeit einräumt, den Aufsichtsrat erst am 7. Juli über die Ergebnisse unterrichten wird.
„Aus unserer Sicht ist es nach den positiven Signalen von Frau Kaufmann nicht gerechtfertigt, wenn wir, wie vom OB verlangt, in unserer letzten Ratssitzung vor der Sommerpause am 30. Juni diese Beschlüsse fassen. Zumal wenn es Beschlüsse sind, die sich in erster Linie gegen eine

Belegschaft richten von der wir wissen, dass sie trotz des seit Jahren auferlegten Einsparzwangs ganz hervorragende Arbeit geleistet hat“, hebt Claus Rudel hervor. Hier müssten sowohl die Stadt als auch der Rat mit etwas mehr Fingerspitzengefühl agieren. Immerhin gehe es um Arbeitsplätze bei einer Stadttochter.
Ganz wichtig für die SPD-Fraktion ist darüber hinaus das Votum des Aufsichtsrates, der weder der Androhung betriebsbedingter Kündigungen noch dem Passus, dass die künstlerischen Aspekte dem Konsolidierungsziel unterzuordnen seien, zugestimmt hat.

„Wie soll das gehen? Im Aufsichtsrat sitzen Ratsmitglieder, das Votum war einstimmig. Sollen die gleichen Personen jetzt im Rat befürworten, was sie im Aufsichtsrat abgelehnt haben“, fragt die stellv. Fraktionsvorsitzende Ramona Timm-Bergs. Die SPD-Fraktion wird aus den genannten Gründen in der Ratssitzung am 30. Juni den beiliegenden Sachantrag zur zukünftigen Finanzplanung des Theaters einbringen, damit die im Gesellschaftsvertrag vereinbarte Präambel auch zukünftig Bestand haben kann:
Die Stadt Hagen betreibt für Ihre Bürgerinnen und Bürger und die kulturelle Versorgung der Region seit über 100 Jahren ein Mehrspartentheater mit den Sparten Musiktheater einschließlich Konzertwesen, Ballett, Kinder- und Jugendtheater. Neben eigenen Produktionen in den genannten Sparten werden Darbietungen im Bereich Kabarett und Schauspiel angeboten sowie einzelne Projekte mit verschiedenen Kooperationspartnern durchgeführt. Auf diese Weise erfüllt das Theater Hagen kulturelle, bildungspolitische und soziale Zielsetzungen in der Region. Zur Sicherung und Weiterführung dieser Einrichtung wird das Theater als Unternehmen der Stadt Hagen in der Rechtsform einer gemeinnützigen Gesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben.<<

Mehr dazu später – hier bei TV58.de

Eugen Onegin“ – Oper zum letzten mal im Theater Hagen

Am Sonntag, 26. Juni 2016, mit Beginn um 18.00 Uhr, gibt es zum letzten Mal die Gelegenheit, die gleichermaßen dramatische wie lyrische, klangfarben- wie melodienreiche Oper „Eugen Onegin“ von Peter Tschaikowski im Theater Hagen zu besuchen.

8008
© Theater Hagen

In der Inszenierung von Holger Potocki und dem Bühnenbild von Tanja Hofmann singen und spielen: Christina Baader (Larina), Kristine Larissa Funkhauser (Olga), Veronika Haller (Tatjana), Rena Kleifeld (Filipjewna), Paul Jadach (Hauptmann, Saretzki), Kenneth Mattice (Eugen Onegin), Richard van Gemert (Triquet), Ilkka Vihavainen (Fürst Gremin), Kejia Xiong (Lenski), Chor und Extrachor und Statisterie des Theater Hagen. Es spielt das Philharmonische Orchester Hagen. Die musikalische Leitung hat der 1. Kapellmeister Mihhail Gerts.