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Rat verabschiedet Haushaltssatzung 2018

Wetter (Ruhr). Mit einer breiten Mehrheit (29 Ja-Stimmen, 6 Nein-Stimmen) hat der Rat in seiner letzten Sitzung die Haushaltssatzung 2018, den Stellenplan 2018 und das Haushaltssicherungskonzept 2018-2022 verabschiedet. Die Eckdaten des Haushaltes 2018: Die Erträge belaufen sich auf 63,5 Millionen Euro, die Aufwendungen summieren sich auf 72,7 Millionen Euro. Der Haushaltsausgleich wird laut Haushaltssicherungskonzept im Jahr 2022 hergestellt sein. Der Haushaltssatzung stimmten die Fraktionen der SPD, der CDU der FDP  und der Bürger für Wetter sowie Udo Picksak als fraktionsloses Mitglied zu. Dagegen stimmten die Grünen und die CSR. 1,6 Millionen Euro sind für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Wengern in den Haushalt 2018 eingestellt. Diesen Beschluss nahm eine große Delegation der Feuerwehr unter den Zuschauern freudig zur Kenntnis. Darüber hinaus hatte Bürgermeister Frank Hasenberg noch eine gute Nachricht aus Arnsberg: Die Bezirksregierung hat der Stadt erneut die Genehmigung erteilt, den Brandschutz in Wetter auch für die nächsten fünf Jahre mit einer Freiwilligen Feuerwehr zu unterhalten. Hasenberg dankte den Kameradinnen und Kameraden der Wehr für ihre engagierte Mitarbeit am Brandschutzbedarfsplan sowie ihre kompetente Arbeit zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger in Wetter.

Einstimmig beschloss der Rat zudem die Änderung der Hebesteuersatzung (Erhöhung der Grundsteuer B von 500 auf 540 v.H.) Einstimmig bei einer Enthaltung wurde auch die Änderung der Hundesteuersatzung beschlossen.

Schwerer Notfall am Sonnenstein – 91- jährige wurde gerettet

Herdecke. Der Rettungsdienst und die Freiw. Feuerwehr Herdecke wurden um 12:33 Uhr zu einem Notfall in den Ortsteil Sonnenstein gerufen. Ein 91- jähriger schwerverletzter Patient musste mit einem Polytrauma massiv versorgt werden. Ein Passant sowie die Feuerwehr unterstützten die Rettungsmaßnahmen. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst leisteten sechs Einsatzkräfte der Feuerwehr Unterstützung und retteten den Patienten aus dem unwegsamen Garten.

Aufgrund der schweren Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Auf dem Schotterparkplatz am Bleichstein landete kurz darauf der Christoph Dortmund. Ein weiteres Fahrzeug der Feuerwehr sicherte hier die Landestelle ab. Während der Landung herrschte hier wegen dem Schulende viel Personenverkehr.

Der Patient wurde mit dem Rettungswagen dem Hubschrauber zugeführt und umgelagert. Anschließend wurde er mit dem Christoph Dortmund in ein Dortmunder Krankenhaus geflogen.

Ein Löschzug war insgesamt 60 Minuten im Einsatz.

Navigationssysteme gestohlen

Sprockhövel. In der Zeit vom 10.12. bis zum 14.12.17 langten Diebe zwei Mal in Sprockhövel zu. In der Friedrichstraße schlugen sie die Seitenscheibe eines weißen BMW 335i ein und stahlen das festeingebaute Navigationssystem. Auch in der
Gustav-Düsterloh-Straße gelangten sie auf gleiche Weise in einen
grauen BMW X5 und stahlen auch hier das Navigationssystem. In beiden
Fällen blieben die Diebe unerkannt.

A45: Baustellen bei Siegen und Freudenberg gehen in die Winterpause

Hamm (straßen.nrw). Ab Mittwoch (20.12.) läuft der Verkehr in den beiden A45-Baustellen bei Siegen und Freudenberg in Fahrtrichtung Frankfurt wieder in den normalen Fahrspuren. In Fahrtrichtung Dortmund steht noch eine Schutzwand, die im Laufe des Januars abgebaut wird.

Ganz abgeschlossen sind die Arbeiten aber noch nicht. Anfang Mai müssen noch in den beiden Bauabschnitten, im Bereich der Anschlussstelle Freudenberg und Siegen, jeweils drei Kilometer Schutzplanken montiert werden. Dafür wird für circa sechs Wochen eine Verkehrsführung eingerichtet. Der Verkehr wird dann jeweils zweistreifig nach außen, unter Mitbenutzung des neuen Standstreifens, geführt. Danach ist die Sanierung der zehn Kilometer langen Strecke abgeschlossen. Straßen.NRW investiert dort 15 Millionen Euro aus Bundesmitteln.

Weihnachtliches Schoßkinderprogramm

Ein besonderes Weihnachtsprogramm erwartet die Schoßkinder am Dienstag, 19. Dezember, um 10 Uhr und noch einmal um 16 Uhr in der Stadtbücherei auf der Springe. Unter dem Motto „Weihnachtsduft liegt in der Luft“ können die Kinder Leckereien probieren, Bilderbücher anschauen, Geschichten hören und viele Lieder singen und so den Geist von Weihnachten nachempfinden. Auch Kinder, die nicht Weihnachten feiern, sind herzlich willkommen. Die 45-minütige Veranstaltung ist kostenlos und für Kinder ab dem Krabbelalter geeignet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder im Internet unter www.hagen-medien.de.

A45: Engpass bei Dortmund-Süd

Hamm (straßen.nrw). Ab Montag (18.12.) um 9 Uhr wird es eng auf der A45 im Bereich der Anschlussstelle Dortmund-Süd in Fahrtrichtung Dortmund. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm muss aufgrund eines Schadens an der Fahrbahnübergangkonstruktion der Talbrücke „Rombergholz“ die rechte Spur in Fahrtrichtung Dortmund für eine Notreparatur sperren. In den Nachtstunden ab 19 Uhr bis zum darauffolgenden Morgen um 6 Uhr wird auch die mittlere Spur gesperrt. Diese Konstruktionen zwischen Fahrbahn und Brücke sind Metallkonstruktionen, die das Ausdehnen der Brücke je nach Umgebungstemperatur gewährleisten. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm wird die Reparaturen am Mittwoch (20.12.) abschließen.

Feuerwehr muss zwei vollgelaufene Keller auspumpen

Sprockhövel. Am Donnerstag wurde die Feuerwehr gleich zu
zwei unter Wasser stehenden Kellergeschossen gerufen. Verantwortlich
war vermutlich die andauernde Schneeschmelze mit zusätzlich
auftretenden Regenfällen.

Deshalb mussten die Einsatzkräfte gegen 7:30 Uhr zur Löhener
Straße ausrücken. Hier stand das Kellergeschoss circa 20 cm unter
Wasser. Die Einsatzmaßnahmen der neun ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte
endeten nach rund zwei Stunden.

Ein weiterer Keller stand gegen 18 Uhr in der Hölterstraße unter
Wasser. Auch hier wurde das zu 60 cm überflutete Untergeschoss mit
Tauchpumpen entwässert. Durch Mitarbeiter der Stadt wurde zusätzlich
das Kanalsystem der betroffenen Straße kontrolliert. Nach zweieinhalb
Stunden war dieser Einsatz für die 13 ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte
abgeschlossen.

Einbrecher entwenden Schmuck und Bargeld

Bislang unbekannte Einbrecher hebelten am Donnerstag
in den Nachmittagsstunden die Eingangstür einer Wohnung in der
Feithstraße auf und durchwühlten alle Räume. Die 84-jährige
Geschädigte hatte ihre Wohnung um 13.30 Uhr verlassen und kehrte
gegen 17.00 Uhr zu sich nach Hause zurück. Hierbei bemerkte sie, dass
ihre Wohnungstür offen stand und informierte die Polizei. Die
Einbrecher ließen Schmuck und einen dreistelligen Bargeldbetrag
mitgehen. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Radfahrer angefahren

Am Donnerstagmorgen befuhr ein 47 Jahre alter Mercedes-Fahrer die Straße Röhrenspring und stoppte nach eigenen Angaben an der Einmündung zur bevorrechtigten Bandstahlstraße. Als er wieder anfuhr um nach links abzubiegen, kollidierte er mit einem Radfahrer. Der 26 Jahre alte Radler kam zu Fall und verletzte sich leicht. Ein Rettungswagen brachte ihn vorsorglich zur ambulanten
Behandlung in ein Krankenhaus. Der bevorrechtigte Radfahrer war auf
der Bandstahlstraße unterwegs in Richtung Industriestraße, er trug
zur Unfallzeit einen Helm und hatte die Beleuchtung an seinem Rad
eingeschaltet.

Verkehrsunfallflucht – Sachbearbeitung sucht Zeugen

Eine 54 Jahre alte Frau hatte am Donnerstagnachmittag gegen 16.50 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarktes an der Karl-Ernst-Osthaus-Straße abgestellt und ein paar Besorgungen in dem Geschäft erledigt. Als sie nur zehn Minuten später
zu ihrem schwarzen Golf zurückkam, war der Wagen im Frontbereich
stark beschädigt. Der Unfallverursacher hatte sich entfernt, ohne
eine Schadensregulierung zu ermöglichen. Zeugen, die weiterführende
Hinweise geben können, melden sich bitte unter der 986 2066.

Einbruch in Kiosk – Zeuge lag im Laden auf der Lauer

Nach zwei Einbrüchen in seinen Kiosk an der Eilper Straße hatte der Inhaber Vorkehrungen getroffen, die am Freitagmorgen zu zwei Festnahmen führten. Jeweils in der 48. und der 49. Kalenderwoche schlugen Unbekannte eine Scheibe des Geschäfts im Bereich des Eilper Einkaufzentrums ein und entwendeten vorrangig
Zigaretten. Nach der zweiten Tat am vergangenen Freitag hatte ein
Bekannter des Betreibers die Nachtwache übernommen und sich im Laden
auf die Lauer gelegt. Gegen 02.50 Uhr bemerkte der 56 Jahre alte
Wachposten, dass eine Peron von den Schaufensterscheiben auf und ab
ging, und dann mit einem Hammer ein Loch in die Verglasung schlug.
Der Unbekannte kletterte in den Laden und lief dem Wachposten in die
Arme, der ihm einen Sprühstrahl mit seinem Reizgasgerät verpasste.
Daraufhin schubste der Einbrecher den Zeugen zur Seite und flüchtete
nach draußen. Der Zeuge nahm noch die Verfolgung auf, allerdings
konnte der Täter über den Parkplatz in Richtung Hasselstraße
entkommen. Die inzwischen alarmierten Polizeibeamten konnten im
Nahbereich einen 20-Jährigen antreffen, von dem ein starker
Reizgasgeruch ausging. Die Beschreibung des Zeugen traf auf ihn zu
und er wurde festgenommen. Gleiches widerfuhr einem 27-Jährigen, der
möglicherweise das Fluchtfahrzeug fuhr. Er machte bei seiner
Überprüfung auf der Eilper Straße widersprüchliche Angaben und wurde
ebenfalls vorläufig festgenommen. Die Kripo hat die Vernehmungen
übernommen, weitere Ermittlungen dauern an.

Einbruch in Einfamilienhaus

Als ein 45-jähriger Hagener am Donnerstag um 18.20 Uhr zu seinem Haus in der Straße Am Waldesrand zurückkehrte, erlebte er eine böse Überraschung. Bislang unbekannte Einbrecher hatten in der Zeit von 17.20 Uhr bis zur Rückkehr des 45-Jährigen zunächst vergeblich versucht, die Terrassentür aufzuhebeln. Dann schlugen die Täter das Schlafzimmerfenster ein und verschafften sich auf diesem
Wege Zugang in das Gebäude. Hier durchwühlten sie alle Schränke und
Schubladen. Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme stand noch nicht fest,
was die Einbrecher mitgehen ließen. Die Polizei bittet Zeugen, sich
unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Verwaltung zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen

Wetter (Ruhr). Die Dienststellen der Stadtverwaltung Wetter (Ruhr) sind in der Zeit vom 27. bis einschließlich 30. Dezember geschlossen.

Als Notfall ist nur die Ausstellung vorläufiger Reisedokumente möglich. Hier muss ein Nachweis über die Dringlichkeit der Reise mitgebracht werden. Alle anderen Dienstleistungen werden in dieser Zeit nicht angeboten.

Für Notfälle ist ein Mitarbeiter des Bürgerbüros, jeweils von 10 bis 12 Uhr, erreichbar.

Am 27. Dezember unter der Mobilnummer 01575 9184316

Am 28. Dezember unter der Mobilnummer 01512 2280426

Am 29. Dezember unter der Mobilnummer 01512 2280426

Am 30. Dezember unter der Mobilnummer 01575 9184316

Das städtische Sport- und Freizeitbad in Oberwengern hat zu den üblichen Öffnungszeiten geöffnet.

Türkisch-deutsche Vorlesestunde

Zu der türkisch-deutschen Vorlesestunde mit der Geschichte von Lars dem kleinen Eisbären lädt die Stadtbücherei auf der Springe am Montag, 18. Dezember, um 16.30 Uhr alle Kinder ein.

Die Geschichte „Kleiner Eisbär: Wohin fährst Du, Lars?“ von Hans de Beer handelt von dem Eisbärjungen Lars, der ganz alleine auf einer abgebrochenen Scholle im Meer treibt. Schließlich landet er in Afrika. Zwar ist dort alles ganz aufregend und spannend, doch der kleine Eisbär vermisst seine kalte, weiße Heimat. Zum Glück helfen ihm seine neuen Freunde, zurück nach Hause zu finden.

Die 45-minütige Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder im Internet unter www.hagen-medien.de.

Weihnachtskonzert zugunsten der Alzheimer-Demenz Selbsthilfegruppe Hagen e.V.

Die Sprache geht – die Musik bleibt. Sie weckt Erinnerungen, stiftet Gemeinschaft und sorgt für vielfältige freudige Emotionen, die auch bei dementen Menschen noch sehr gut vorhanden sind. Das Philharmonische Orchester Hagen veranstaltet daher am 21. Dezember 2017 um 17 Uhr im Rathaus (Ratssaal) ein Weihnachtskonzert zugunsten der Alzheimer-Demenz Selbsthilfegruppe Hagen e.V., bei dem u.a. bekannte Weihnachtslieder auch mitgesungen werden können.

Donnerstag, 21. Dezember 2017 – 17 Uhr – Rathaus (Ratssaal)

Für den kostenfreien Besuch dieses Konzertes sind noch Anmeldungen für die an Alzheimer/Demenz erkrankten Menschen und deren Angehörige möglich. Anmeldung bei Claudine Scharfenberg unter Tel: 02331-2046758, c.scharfenberg@kkh-hagen.de

Kriegsweihnacht im Bunker

An diesem Samstag taucht der Bunker in die Stimmung der Kriegsweihnacht ein. Aus dem Äther des Volksempfängers erklingt die alte Radiosendung „Heimat Deine Sterne“, die versuchte, die Menschen im Krieg Ihre Not und Angst vergessen zu lassen. Mit den alten weihnachtlichen Klängen können Sie ab 14h das Museum allein erkunden oder auch an einer Führung um 16h teilnehmen.

Um 19h findet das letzte Mal in diesem Jahr dann die Simulation von Fliegeralarm im Bombenhagel statt.

 

Datum: 16.12.17

Uhrzeit: 14-20.30h

Tickets unter: www.bunker-hagen.de oder an der Museumskasse im Cafe, dass ab 14h ebenfalls geöffnet ist.

Eintritt: 9,50€ incl Führung oder 5€ ohne

Weihnachtsbasteln in der Stadtteilbücherei Haspe

Zu einer weihnachtlichen Bastelstunde lädt die Stadtteilbücherei Haspe, Kölner Straße 1, am Dienstag, 19. Dezember, um 16 Uhr alle Kinder ab fünf Jahren ein. Mit Hilfe einer ehrenamtlichen Bastelfee der Bücherei basteln die Kinder Engel aus Tonpapier. Der Kostenbeitrag für die Veranstaltung liegt bei 1 Euro. Eine Anmeldung ist entweder in der Bücherei oder unter Telefon 02331/207-4297 erforderlich. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.hagen-medien.de.

„Krebs kann arm machen…“

Förderverein für unabhängige psychosoziale Krebsberatung spendet für den Hilfsfonds der Krebsberatungsstelle der Diakonie Mark-Ruhr Hagen. „Wir erleben immer wieder, dass an Krebs erkrankte Menschen in finanzielle Not geraten. Langwierige Therapieverläufe und massive Nebenwirkungen von Therapien können den Verlust des Arbeitsplatzes zur Folge haben oder aber in die Erwerbsminderungsrente führen“, berichtet
Gisela Reinhardt, Leiterin der Krebsberatungsstelle der Diakonie
Mark-Ruhr in Hagen. Vor diesem Hintergrund freut sie sich, dass der
Förderverein für unabhängige psychosoziale Krebsberatung jetzt 750
Euro gespendet hat.
Die Spende wurde im Rahmen der Weihnachtsfeier der Krebsselbsthilfen
u. a. von den Vorsitzenden des Fördervereins, Sonja Weber und Elke
Kleine, überreicht. „Die Unterstützung in Not geratener Krebserkrankter
und ihrer Angehörigen ist uns ein Herzensanliegen“, so die Vorsitzenden.
In diesem Zusammenhang berichtete Gisela Reinhardt davon, dass häufig
Alleinerziehende, Alleinstehende oder ältere Menschen Gefahr laufen,
im Zuge einer Krebserkrankung auf finanzielle Hilfen angewiesen zu
sein. „Insbesondere Frauen rutschen schnell in die Erwerbsminderungsrente
und unter die Armutsgrenze ab. Deshalb haben wir einen Hilfsfonds
für durch eine Krebserk

„InDigiTrain“ – Forschungsprojekt öffnet Tür zum digitalen Klassenzimmer

In der Schule für Logopädie der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Ennepe-Ruhr kommen Smartphones und Tablets zum Einsatz. „Mit der mobilen Lernplattform können unsere Schülerinnen und Schüler flexibel lernen, wann und wo sie wollen“, fasst Cornelia Oestereich, Schulleiterin der Logopädieschule Hattingen zusammen.

Dennoch bleiben Lehrkräfte in Verbindung mit ihren Auszubildenden: Eine mobile Lernplattform sorgt für die virtuelle Kommunikation und Vernetzung. Gleichzeitig werden dort auch multimediale Lerninhalte hinterlegt. An den Konzepten haben Lehrkräfte der AWO sowie Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Forschungsprojektes „InDigiTrain“ (Integriertes digitales Training) mitgearbeitet. Jetzt ist die Lernplattform offiziell im Einsatz an der Hattinger Schule.  

Projektziele

Die Schule ist einer von vier Verbundpartnern bei InDigiTrain, das die berufliche Aus- und Weiterbildung in der Logopädie und im Gesundheitswesen durch Digitalisierung modernisiert und flexibilisiert. Die Konzeption und wissenschaftliche Begleitung liegt Prof. Dr. Claudia de Witt, Lehrgebiet „Bildungstheorie und Medienpädagogik“ an der FernUniversität in Hagen. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie dem Europäischen Sozialfonds.

„Ziel ist es, Lernen und Arbeiten – also Theorie und Praxis – stärker zu verzahnen und das sogenannte problemorientierte Lernen einzuführen“, beschreibt Prof. Dr. Claudia de Witt von der FernUniversität in Hagen. Ausgangspunkt dafür sind Lehrfilme zu Unterrichtsthemen, die in Kooperation mit AWO-Lehrkräften als Mitwirkende gedreht wurden. „Die Schülerinnen und Schüler lernen über Fallbeispiele aus der Praxis, trainieren ihre diagnostischen Fähigkeiten, diskutieren und erarbeiten Lösungen im Team“, ergänzt Jessica Felgentreu, ebenfalls Projektmitarbeiterin an der FernUniversität.

Eine weitere Idee dahinter: Die künftigen Logopädinnen und Logopäden sollen Lernprozesse mitgestalten und in die Lage versetzt werden, sich neue Lernstrategien anzueignen – etwa über die Methode „Inverted Classroom“: Die Schülerinnen und Schüler lernen von zu Hause oder mobil, an einem anderen Ort außerhalb der Schule. Die Schulzeit wird dann dazu genutzt, das Erarbeitete gemeinsam zu vertiefen. „Das zuvor über die Lernfilme selbstständig angeeignete Wissen wird mit kooperativen und problemorientierten Lernaktivitäten im Unterricht verfestigt“, beschreibt Cornelia Oestereich ihren neuen Ansatz.

Die Auszubildenden freuen sich über das leicht zugängliche Angebot. „Ich finde die Möglichkeit gut, Lehrvideos mehrmals hintereinander angucken zu können. So verpasst man nichts“, meint Miriam Pircher. Auch ihre Mitschülerin Lara Schöneborn findet die visuelle Unterstützung sinnvoll: „Durch die Videos ist die Wissensvermittlung praxisorientierter als normaler Frontalunterricht.“ Lennart Rosenkranz sieht vor allem in der Flexibilität einen großen Vorteil: „Ich lerne gerne zu ungewöhnlichen Zeiten. Da profitiere ich natürlich von der neuen Plattform.“  

Projektlaufzeit

Das Projekt ist für drei Jahre ausgelegt. Maßgeblich daran beteiligt ist die FernUniversität in Hagen. „Wir steuern das Projekt. Im Laufe der Praxisphase werden wir außerdem evaluieren und eventuelle Anpassungen vornehmen“, so Christina Gloerfeld von der FernUniversität in Hagen.

Außerdem gehören das Bildungsinstitut im Gesundheitswesen (BiG) aus Essen mit der Weiterbildung zur Hygienefachkraft sowie die E-Learning Spezialisten M.I.T e-Solutions dazu.

InDigiTrain ist nachhaltig angelegt: Die Konzepte sind so aufgebaut, dass sie auf andere Berufe sowohl für die Aus- als auch für die Weiterbildung übertragbar und ausbaufähig sind. Außerdem sollen Lehrende und Lernende eigene Videos aus der Praxis einstellen.

Baum stürzte auf Ender Talstraße

Herdecke. Ein umgestürzter Baum wurde der Feuerwehr um 10:48 Uhr von der Ender Talstraße gemeldet. Dort war ein Baum direkt hinter der Brücke nach Kirchende auf die Fahrbahn gefallen. Der Baum wurde mit einer Motorsäge entfernt und klein geschnitten. Die Ender Talstraße blieb halbseitig gesperrt. Vier Feuerwehrangehörige waren 30 Minuten im Einsatz.

Spielplatz an der Grundschöttel wird neu gestaltet

Wetter (Ruhr). Die Stadt Wetter (Ruhr) entwickelt im Rahmen des städtischen Spielplatzkonzeptes den Spielplatz auf dem Schulhof der Städtischen Gemeinschaftsgrundschule Grundschöttel, Steinkampstraße 35, zu einem attraktiven Zukunftsspielplatz. Im Rahmen eines gut besuchten Informations- und Beteiligungsabends für Eltern, Kinder und Anwohner stellte der Fachdienst Jugend gemeinsam mit einem Vertreter des Planungsbüros „Strauchwerk“ aus Düsseldorf kürzlich vor Ort die aktuellen Planungen vor. Diese waren bereits zuvor in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe mit Vertretern des Jugendamtes, des Stadtbetriebes, des Planungsbüros, der Schule, der Eltern, des Schulfördervereins und der Spielplatzvertreter der „Eilper Höhe“ entwickelt worden.

Ganz oben auf der Wunschliste der Schulkinder und der Kids des Offenen Ganztages sind ein Sandspielbereich, „Platz für Fußball“, Reckstangen, Schaukeln und ein neues Klettergerät. Für den Bodenbelag werden unterschiedliche Untergründe gewünscht sowie der Erhalt der verschiedenen Zugänge zu dem Gelände. Unterhalb der Schule befindet sich ein kleines Waldstück. Dieses wird in die Gestaltung mit einbezogen. Der Erhalt des Wäldchens zum Spielen war auch den Kindern sehr wichtig. Eine weitere Priorität für die Schule ist, dass ein Bankkreis eingeplant wird, so dass man auch Unterricht im Freien durchführen könnte. Der bewachsene Hang auf den oberen Schulhof soll aus Sicht der Schule unbedingt erhalten bleiben, da neben Lärm- und Sonnenschutz die Kinder diesen Bereich auch sehr gerne zum Herumtollen nutzen. Eine Tischtennisplatte ist aus Sicht der Pädagogen nicht erforderlich. Dem Förderverein liegt besonders am Herzen, dass für das alle vier Jahre stattfindende Zirkusprojekt eine Multifunktionsfläche auf dem Schulhofgelände eingeplant wird. Zusätzlich soll für das Fahrradtraining eine entsprechende Fahrbahnmarkierung eingerichtet werden. Der Gestaltungsentwurf sieht zudem eine Wasserspielanlage vor.

Im Zuge der regen Diskussion wurden beim Infoabend an der Grundschule Grundschöttel weitere Vorschläge von den Kindern eingebracht. Sie wünschen sich neben „Baumhäusern und Verstecken“ Bewegungsangebote wie eine Netzschaukel, Trampolin, Pyramide und eine Seilrutsche ähnlich der auf dem Spielplatz Heilkenstraße.

Die vorgebrachten Wünsche und Ideen werden vom Planungsbüro „Strauchwerk“, sofern sie realisiert werden können, in die Planungen miteinbezogen. Für den Februar 2018 ist ein weiterer Termin vorgesehen. Zu diesem Treffen werden auch Jugendliche eingeladen.

 

„Schlichten statt streiten“

Wetter (Ruhr). Die Stadt Wetter (Ruhr) sucht ab April 2018 ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger, um die Positionen einer stellvertretenden Schiedsperson einzunehmen. Eine Informationsveranstaltung für Interessierte findet am 17. Januar 2018, um 18 Uhr, im Bürgerhaus, Kaiserstraße 132, statt. Sie sind herzlich willkommen.

Seit über 190 Jahren üben Schiedsfrauen und Schiedsmänner die Aufgabe der vorgerichtlichen Streitschlichtung aus. Sie sind sowohl zur Beilegung von bürgerlich-rechtlichen Streitigkeiten (z.B. Nachbarschaftsrecht) als auch für Strafsachen, bei denen ein öffentliches Interesse an der Verfolgung fehlt, zuständig. „Schlichten statt richten“, so lautet das Leitwort, unter dem Schiedspersonen ihren ehrenamtlichen Dienst verrichten und dazu beitragen, dass sich streitende Mitbürger/innen ohne Einschaltung des Gerichtes einigen.

Die stellvertretende Schiedsfrau des Schiedsamtsbezirkes VI in Wetter (Ruhr), Inge Holland, wird ihre stellvertretende Schiedsamtstätigkeit mit Ablauf der Wahlperiode zum 3. April 2018 beenden. Die Stadt Wetter (Ruhr) sucht nun eine/n Nachfolger/in für diese ehrenamtliche Tätigkeit. Der Schiedsamtsbezirk VI umfasst die Ortsteile Wengern und Esborn.

Nach dem Schiedsamtsgesetz NRW kann nur Schiedsperson werden, wer die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter besitzt und nicht unter Betreuung steht. Außerdem soll diese das 30. Lebensjahr vollendet haben, in dem Schiedsamtsbezirk wohnen, nicht in der Verfügung über sein Vermögen beschränkt sein und zum Zeitpunkt der Wahl das 70. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Mitzubringen sind aber: Gesunde Menschenkenntnis, einige Lebenserfahrung, viel Geduld, etwas Zeit, die Fähigkeit zur Abfassung von schriftlichen Vergleichsprotokollen und die Bereitschaft, an Aus- und Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen. Die Schiedsperson wird vom Rat der Stadt Wetter für die Dauer von fünf Jahren gewählt.

Interessierte können sich bei der Stadt Wetter im Bürgermeisterbüro melden. In der Kurzbewerbung sind folgende Angaben zur Person unbedingt erforderlich: Name, ggf. Geburtsname, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit, Anschrift, Telefonnummer und, soweit vorhanden, E-Mail-Anschrift. Bewerbungen von Personen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.

Sie können ihre Bewerbung bis zum 31. Januar 2018 schriftlich an die Stadt Wetter (Ruhr), Bürgermeisterbüro, Kaiserstraße 170, 58300 Wetter (Ruhr) oder per E-Mail an

jutta.voss-mueller@stadt-wetter.de senden. Für Rückfragen und Auskünfte steht im Bürgermeisterbüro Frau Jutta Voß-Müller unter der Telefonnummer 02335/840-105 zur Verfügung.

Die Stadt Wetter (Ruhr) freut sich, wenn Sie dieses Ehrenamt unterstützen!

 

 

Science-Fiction mit Tiefgang bei „Kirchen und Kino“

„Arrival“ läuft am 17. Dezember im Kino Babylon Das Team von „Kirchen und Kino“ und das Kino Babylon in Hagen an der Pelmkestraße laden für Sonntag, 17. Dezember, um 17.30 Uhr zu dem Film „Arrival“ ein. Im Anschluss an den Film gibt es bei einem kleinen Imbiss die Möglichkeit zum Austausch mit dem Film- und Medienpädagogen Michael Kleinschmidt.

Zum Inhalt: Nach der Landung von zwölf ellipsenförmigen Alien-Raumschiffen an unterschiedlichen Orten der Erde scheitern erste Versuche, die Signale der fremden Wesen zu entschlüsseln. Die US-Regierung beauftragt ein Team um eine Linguistin und einen Physiker, um Kontakt zu den Außerirdischen herzustellen und deren Absichten in Erfahrung zu bringen. Der mit großer Behutsamkeit inszenierte Science-Fiction-Film konzentriert sich ganz auf die Figurenpsychologie und erkundet stilistisch elegant erkenntnistheoretische Fragen. Dabei verzichtet Regisseur Villeneuve auf Gewalt und Knalleffekte und lässt die Begegnung der dritten Art vor allem auf der Ebene des Intellekts stattfinden. (USA 2016; Regie: Denis Villeneuve;  mit Amy Adams, Jeremy Renner, Forest Whitaker, Michael Stuhlbarg u.a..; 116 Min.; sehenswert ab 14).

Mehr Info über die Filme bei Kirchen und Kino gibt es auf der Homepage www.kirchen-und-kino.de.

Weihnachtlicher Vorlesespaß

Die abenteuerliche Geschichte „Der kleine Weihnachtsmann reist um die Welt“ von Anu Stohner und Henrike Wilson hören alle Kinder am Donnerstag, 14. Dezember, um 16 Uhr in der Stadtbücherei auf der Springe.

Die Geschenke sind verpackt und die Schlitten geputzt. Damit kann die große Reise zu den Menschenkindern losgehen. Doch plötzlich haben alle Weihnachtsmänner rote Pusteln im Gesicht und liegen krank im Bett. Nur der kleine Weihnachtsmann und der Oberweihnachtsmann sind fit. Ob die beiden es schaffen, alle Geschenke rechtzeitig auszutragen?

Im Anschluss können die Kinder lustige „Apfel-Weihnachtsmänner“ basteln. Die 45-minütige Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder im Internet unter www.hagen-medien.de.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG ZUR GESCHICHTE DES OSTHAUS MUSEUMS

Am Sonntag, den 17. Dezember findet um 11.15 Uhr eine öffentliche Führung zur Geschichte des Osthaus Museums statt. Das von Karl Ernst Osthaus 1902 in Hagen gegründete Folkwang-Museum wurde bald als erstes Museum für zeitgenössische und moderne Kunst weltweit berühmt. In den von Henry van de Velde im Jugendstil gestalteten Innenräumen wurden Kunst und Kunstgewerbe verschiedener Epochen und Kulturkreise dialogisch gegenübergestellt. Mit diesem ungewöhnlichen Ausstellungskonzept verfolgte Osthaus das Ziel, Kunst und Leben zu versöhnen. Die Sammlungen des Osthaus Museums geben Einblick in verschiedene Aspekte der Museumsgeschichte.
Für den einstündigen Rundgang durch das Museum wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Foto: Werner Hannappel, Essen

Turnhallen in den Weihnachtsferien geschlossen

Wetter (Ruhr). Die städtischen Turn- und Sporthallen und das Lehrschwimmbecken bleiben während der Weihnachtsferien von Freitag, 23. Dezember 2017 bis einschließlich Sonntag, 7. Januar 2018, geschlossen. Ab Montag, 9. Januar 2018 können die Hallen wieder zu den bekannten Trainingszeiten genutzt werden.

Das städtische Sport- und Freizeitbad Oberwengern ist in den Weihnachtsferien in der Zeit vom 24. bis 26. Dezember sowie am 31. Dezember 2017 und 1.Januar 2018 geschlossen.

In der Zeit vom 27. Dezember bis 30. Dezember 2017 und ab dem 2. Januar 2018 ist das Hallenbad zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

 

 

 

WORKSHOP IM JUNGEN MUSEUM

Am Samstag, den 16. Dezember findet im Jungen Museum der Workshop  „Weihnachtsgrüße mit Glitzer & Engelshaar“ von 11.30 bis 13.30 Uhr statt. Kurz vor Weihnachten gibt der Hagener Künstler Nuri Irak künstlerischen Rat bei der Gestaltung von Weihnachtsgrüßen. Dabei findet neben Farben, Schablonen und Motivstempel auch Glitzerndes Verwendung. Maximal 12 Personen können daran teilnehmen, die Teilnahmegebühr beträgt 5 € pro Person inkl. Eintritt und Material. Eingeladen sind Jung und Alt: Eltern(teil) mit Kind(ern), Großmutter und/oder –vater mit Enkelkind(ern), aber natürlich auch Einzelpersonen ab 8+. Eine Anmeldung ist erforderlich und wird unter: 02331-207 2740 entgegengenommen.

Foto: Nuri Irak, Hagen

Russische Weihnachten auf dem Hüttenlatz

Alle, die eine feierliche Weihnachtsstimmung auch einmal auf Russisch erleben möchten, sind herzlich eingeladen, am kommenden Montag, 18. Dezember 2017, Gast in der AWO-Begegnungsstätte Haspe, Hüttenplatz 44, zu sein. Von 14 bis 16.30 Uhr sorgt der bekannte Balalaikaspieler Sergej Nossow für melodische Weihnachten. Lassen Sie sich mit russischen und deutschen Weihnachtsliedern sowie leckeren Speisen und Getränken auf die Feiertage einstimmen. Das Hasper Team freut sich auf seine Gäste. Der Eintritt ist frei.

Kurze Unachtsamkeit verursachte 2.200 Euro Schaden

Dortmund/Hagen/Bochum/Essen/Recklinghausen/Gelsenkirchen. Nur wenige Sekunden war ein 51-jähriger Dortmunder gestern Morgen (12. Dezember) unaufmerksam. Dies bestrafte ein Taschendieb sofort, stahl ihm die Tasche und fügte ihm so einen Schaden von mehr als 2.000 Euro zu.

Der Dortmunder hielt sich am frühen Morgen (06:30 Uhr) auf einem Bahnsteig im Dortmunder Hautbahnhof auf. Im Glauben, es würde sich sonst niemand auf dort aufhalten, stellte er seine Tasche auf einer Bank ab und ließ sie dort kurz unbeobachtet stehen.

Dies nutzte sofort ein Taschendieb aus und entwendete unbemerkt das Eigentum des 51-Jährigen. Weil sich in der Tasche neben einem Notebook, einem iPad zwei Smartphones noch weitere wertvolle Unterlagen befunden haben sollen, erklärte der Dortmunder, dass ihm ein Gesamtschaden von 2.200 Euro entstanden sei.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Taschendiebstahls ein und warnt vor den dreisten Tricks der Taschendiebe.

Gerade in der Weihnachtszeit nutzen die dreisten „Langfinger“ den Trubel in den Bahnhöfen und Zügen für ihre kriminellen Taten aus.

Deshalb gibt die Bundespolizei Tipps und Verhaltensregeln, wie Sie sich vor Taschendieben schützen können!

- Taschendiebe lassen sich am typisch suchenden Blick erkennen: 
     Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher 
     nach der Beute.
   - Tragen Sie Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere immer in 
     verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst
     dicht am Körper.
- Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der 
     Körpervorderseite oder klemmen Sie sie sich unter den Arm.
- Benutzen Sie einen Brustbeutel, eine Gürtelinnentasche, einen 
     Geldgürtel oder eine am Gürtel angekettete Geldbörse.
- Legen Sie Geldbörsen nicht oben in Einkaufstasche, Einkaufskorb 
     oder Einkaufswagen, sondern tragen Sie sie möglichst körpernah. 
     Hängen Sie Handtaschen im Restaurant, im Kaufhaus oder im Laden 
     (selbst bei der Anprobe von Schuhen oder Kleidung) nicht an 
     Stuhllehnen und stellen Sie sie nicht unbeaufsichtigt ab.

„Natürlich werde ich weiter Musik machen“

Manfred Kamp freut sich am Ende seines Berufslebens auf mehr Raum für die eigene Musik. Nach mehr als zwei Jahrzehnten als Kreiskantor im Evangelischen Kirchenkreis Hagen und Kantor der Evangelisch-Lutherischen Stadtkirchengemeinde wird sich Manfred Kamp mit einem Freitagskonzert, 15. Dezember, um 18 Uhr in der Hagener Johanniskirche in den Ruhestand verabschieden. Auf dem Programm steht weihnachtliche Chor- und Orgelmusik, unter anderem „Angels`Carols“ von John Rutter. Im Interview blickt Manfred Kamp zurück und in die Zukunft.

  1. Wie fühlt es sich an, am Ende des Berufslebens zu stehen? Es fühlt sich schon merkwürdig an, jetzt einfach aufzuhören. Natürlich bin ich wehmütig, denn ich hatte hier eine sehr gute, erfüllte Zeit. Dass künftig allerdings die ganze Organisation rund um Konzerte und Auftritte wegfällt, dass mehr Raum sein wird für die Musik – darauf freue ich mich. Und darauf, dass ich den Kopf frei haben werde, um neue Wege zu finden.
  2. Was an Ihrer Arbeit in Hagen würden Sie besonders hervorheben? Mit meinem beruflichen Engagement habe ich in dieser Stadt eine lange Tradition fortsetzen dürfen. Schon seit den 50er Jahren wurden in Hagen immer große und anspruchsvolle Konzerte angeboten. Über die Fortsetzung dieser Arbeit ist ein großes Netzwerk entstanden und auch Freundschaften zu vielen Musikern. Die Kooperation mit Chören, Orchestern und Solisten hat immer sehr viel Spaß gemacht und ein breites und tolles Angebot ermöglicht. Die Johanniskantorei hat fantastisch gearbeitet und ist oft über sich hinausgewachsen. Hervorheben möchte ich die Zusammenarbeit mit dem Forum Vocale Arnsberg. Seit 2004 haben wir im Grunde jedes Jahr ein großes Werk gemeinsam aufgeführt. Das hat uns als Kantorei sehr beflügelt. Darüber hinaus ist so eine Freundschaft zwischen zwei Chören auf ökumenischer Ebene entstanden.
  3. Wie geht es denn musikalisch weiter für Sie? Natürlich werde ich weiter Musik machen. Und dabei wird meine persönliche Musik wieder mehr in den Fokus rücken. Ob ich weiterhin einen Chor leiten werde und mich bei Projekten oder in der Ensemble-Arbeit engagiere – das weiß ich noch nicht. Genau weiß ich allerdings, dass ich wieder mehr Konzerte besuchen werden. Das Ruhrgebiet liefert da ein reiches Angebot. Außerdem kann ich mir gut vorstellen, einen meiner Söhne, der Berufsmusiker ist, in Zukunft intensiver zu begleiten.

Mit Manfred Kamp sprach Kristina Hußmann.

Vechta-Nachholspiel

Für Phoenix Hagen stehen in den nächsten fünf Tagen zwei Heimspiele an. Bevor am Samstag regulär die MLP Academics Heidelberg am Ischeland zu Gast sind (19.30 Uhr), wird am Donnerstag um 20 Uhr die ausgefallene Partie gegen RASTA Vechta nachgeholt.

Die Favoritenrolle müssen die Feuervögel am Donnerstagabend den Gästen aus Vechta zugestehen. Das Team von Trainergespann Douglas Spradley und Pedro Calles steht aktuell auf Tabellenplatz zwei hinter den Crailsheim Merlins. Durch einen Sieg gegen Phoenix würden die Rastas genau wie die Merlins zwölf Siege und eine Niederlage verbuchen. Doch auch für Phoenix Hagen geht es am Donnerstagabend punktetechnisch um einiges: Könnten sie von bisher acht auf neun Siege erhöhen, würden die Feuervögel sich punktgleich zu den Hamburg Towers und den PS Karlsruhe LIONS in das direkte Verfolgerfeld der beiden Spitzenreiter aus Crailsheim und Vechta einreihen.

Vechta-Topwerfer sind in dieser Saison vor allem Seth Hinrichs mit durchschnittlich 13.8 Punkten (6.2 Reb.) pro Spiel und Jannik Freese mit 14.7 Punkten (5.2 Reb.). Ex-Phoenix-Akteur Jeremy Dunbar verbucht bisher 5.3 Punkte, 1.8 Assists und 1.7 Rebounds.

Phoenix-Co-Trainer Kai Schulze: „Bei uns sind soweit alle fit und wir freuen uns auf Vechta. Das Team von ist auf allen Positionen gut aufgestellt und hat eine tiefe Bank. Wir müssen unseren offensiven Rhythmus finden, da gegen Vechta 70 Punkte mit einer guten Defensive nicht ausreichen werden.“

Weihnachten steht vor der Tür

Iserlohn.  Innerhalb der letzten Woche wurde an einem Haus
an der Märkischen Straße die dortige Weihnachtsdekoration (Holzstern
und Holztannenbaum) geklaut.

Taschendiebe auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs Auf Grund erneuter
Anzeigen wegen Geldbörsendiebstahls weist die Polizei erneut auf
Taschendiebe auf dem Weihnachtsmarkt Iserlohn hin. Seien Sie bitte
wachsam, achten sie auf ihre Geldbörse und weitere Wertgegenstände,
verschließen sie ihre Handtasche und rufen sie bei verdächtigen
Personen die Polizei unter der Notrufnummer 110 an.

Münzboxen geknackt Am 11.12.2017, in der Zeit von 21:00 Uhr –
21:07 Uhr, entwendeten aus zwei Münzboxen der Waschanlage an der
Barstraße das darin befindliche Bargeld. Die Täter zerstörten die
Münzboxen mit einem spitzen Gegenstand. Es entstand erheblicher
Sachschaden.

Die Polizei in Iserlohn (Tel.: 9199-0) fragt nun: Wer kann
Hinweise zu den Dieben geben?

Jubiläen und Pensionierungen bei der Stadtverwaltung

Zur Verabschiedung der Pensionäre und Jubilarehrung trafen sich gestern (12. Dezember) die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hagener Stadtverwaltung im Rathaus an der Volme. Feierlich verabschiedeten Oberbürgermeister Erik O. Schulz, Stefan Keßen, Leiter des Fachbereichs Personal und Organisation, und Stefan Arnold vom Gesamtpersonalrat die Pensionäre und ehrten die Jubilare.

Verabschiedet wurden Horst Voßhall (Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung),     Monika Zips (Gebäudewirtschaft), Michael Reffelmann (Theater Hagen), Elfi Ratajczszak (Gebäudewirtschaft), Birgit Rose-Walz (Fachbereich Jugend und Soziales), Jörg Reinshagen (Fachbereich Jugend und Soziales), Vera Zakrzewicz, Lothar Klemm (Theater Hagen), Sieglinde Wiemann (Gebäudewirtschaft), Rafika Herzi (Gebäudewirtschaft), Jürgen Weiß (Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung), Marion Schwill-Höbig (Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung), Annette Hölmer (Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung), Johanna Kurek, Erika Renzing (Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz), Klaus Spallek (Theater Hagen), Manfred Becker (Fachbereich Öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen), Bernd Heinrich (Umweltamt), Alfons Sosna (Gebäudewirtschaft), Petra Eickhoff (Fachbereich Finanzen und Controlling), Gabriele Kotysch (Rechtsamt), Werner Neuhaus (Fachbereich Immobilien, Bauverwaltung und Wohnen), Harald Lücke (Amt für Geoinformation und Liegenschaftskataster) und Horst-Dieter Flüshöh (Fachbereich Öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen).

25-jähriges Dienstjubiläum feierten Dirk Löser (Gebäudewirtschaft), Jolanthe Potulski (Gebäudewirtschaft), Barbara Majewski (Fachbereich Bildung), Marita Steffes (Fachbereich Bildung), Sabine David (Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung), Gerd Meierbarthold (HABIT), Brigitte Joseph (Zentrale Dienste), Heike Schulze (Fachbereich Jugend und Soziales), Annette Nicolas (Fachbereich Bildung), Susanne Schardt (Fachbereich Jugend und Soziales) und Jörg Schmidts (Fachbereich Jugend und Soziales).

Bereits sein 40-jähriges Dienstjubiläum feierte Werner Stapel (Fachbereich Öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen).

Erneut gezielter Schlag gegen Drogenhändler

Dortmund. Durch mehrere Hinweise von Zeugen konnten Zivilfahnder der Dortmunder Polizei, gestern Nachmittag, 12. Dezember 2017, in Dortmund im Umfeld des Merkursportplatzes / Schumannstraße mehrere mutmaßliche Drogenhändler festnehmen.

Die konkreten Hinweise bezogen sich auf ein Personentrio, das sich auf dem Sportplatz mit dem Verkauf von Drogen verdingen würde. Die zivilen Einsatzkräfte nahmen daraufhin das Gelände in ihren Fokus. Hierbei konnten die Beamtinnen und Beamte tatsächlich ein verdächtiges Trio beobachten. Wiederholt betraten Personen aus dieser Gruppe ein Haus in der Rückertstraße und verließen diese Adresse wenig später.

Bei der anschließenden Kontrolle und vorläufigen Festnahme des Hauptverdächtigen, einem 28-Jährigen aus Dortmund, wurden 30 Tütchen (vermutlich) mit Marihuana sichergestellt. Die beiden mutmaßlichen Komplizen führten Bargeld in mittlerer dreistelliger Höhe mit sich. Bei der Durchsuchung der betroffenen Wohnung in der Rückertstraße fanden die Ermittler weiteres Marihuana und Bargeld. Unter dem Strich konnten 57 „Verkaufseinheiten“ Marihuana und über Tausend Euro Bargeld sichergestellt werden. Neben Verpackungsmaterialien für die „Ware“ fanden die Einsatzkräfte noch Feinwaagen, Baseballschläger und eine Softair-Waffe in der Wohnung.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Verdächtigen wieder entlassen. Auf sie könnte jetzt ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Drogenhandel zukommen.

Die Polizei Dortmund wird bei der Bekämpfung der Straßenkriminalität „am Ball“ bleiben. Wir sind für jeden Hinweis dankbar, denn jeder Zeuge hilft dabei, die Nordstadt nachhaltig sicherer zu machen. Bei verdächtigen Beobachtungen rufen Sie bitte den kostenlosen Notruf der Polizei 110!

Porsche prallt auf Wildschwein – Fahrer verletzt

Am Mittwoch, 13.12.2017, kam es zu einem Unfall mit einem
Verletzten 44-Jährigen. Gegen 03.15 Uhr fuhr der Gevelsberger die
Hohenlimburger Straße in Richtung Innenstadt hinab. Als plötzlich ein
Wildschwein auf Höhe der Einmündung Herbecker Weg aus der Dunkelheit
auf die Straße lief, konnte der Fahrer nicht mehr bremsen. Durch den
Aufprall wurde der Porsche stark beschädigt und der Fahrer leicht
verletzt. Es entstand ein Schaden von zirka 40.000 Euro. Der
Gevelsberger rief die Polizei und musste seinen Porsche nach dem
Unfall abschleppen lassen. Das Verkehrskommissariat nahm die
Ermittlungen auf.

Jahresabschluss im Emster Kulturhof – Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens

Für die Freunde der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und dem dortigen Kulturprogramm ist die Darbietung des Dortmunder Schauspielers Carsten Bülow bereits eine liebgewonnene Tradition. Schon im siebten Jahr in Folge gibt Bülow zum Jahresabschluss im Kulturhof eine szenische Lesung nach der bekannten Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens.

Für den hauptamtlichen Mitarbeiter der Emster AWO, Sven Söhnchen, kann es keinen schöneren Abschluss im Dezember geben. „Wer einmal diese ergreifende Vorstellung miterlebt hat, der kennt den Geist der Weihnacht und ist für die kommenden Festtage bestens gerüstet“, ist sich Söhnchen über den Zauber von Bülows Darbietung sicher.

In der bekannten Geschichte geht es um den geizigen und unbelehrbaren Ebeneezer Scrooge, der nur an sich selbst und die Macht des Geldes glaubt. Er ist von sich überzeugt und lässt keine andere Meinung gelten. In der Weihnachtszeit wird er von Geistern heimgesucht und beginnt sein Leben zu ändern.

Man möchte sich in der heutigen Zeit wünschen, dass es für viele Menschen die Möglichkeit gibt, zu einem gerechteren Leben zu finden. Um hierfür eine Grundlage zu schaffen, aber sich auch bei den Freunden, Besuchern und Nachbarn zu bedanken und den Kulturhof erstmals im neuen Licht zu präsentieren lädt die Kulturhof-Mannschaft der Emster AWO zu dieser besonderen Veranstaltung ein. Aber Achtung: nur 99 Personen finden in der gemütlichen Begegnungsstätte Platz.

Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens

Szenische Lesung mit Carsten Bülow

Sa., 16.12.2017

19:30 h

Kulturhof Emst

Auf dem Kämpchen 16

58093 Hagen

Eintritt 5,00 Euro

Bildquelle: Kuturhof Emst

ZEHN BEETHOVEN-VIOLINSONATEN

Im Rahmen der beliebten Reihe KLASSIK & JAZZ IM ESM erlebt das Publikum am kommenden Donnerstag, 14. Dezember, 18 Uhr, noch einmal das betörende Spiel der Violinistin Anna Kritsina in Begleitung des Pianisten Professor Burkhard Schaeffer.
Die Violinistin Anna Kritsina und der Pianist Burkhard Schaeffer treten seit 2014 regelmäßig gemeinsam auf. Für das Emil Schumacher Museum stellen sich die beiden Künstler an zwei Abenden einer besonderen musikalischen Herausforderung: der Interpretation aller zehn Sonaten für Klavier und Violine von Ludwig van Beethoven. Das erste Konzert fand bereits vor einer Woche statt. Beide Abende können selbstverständlich getrennt besucht werden. Die Violinsonaten gelten nach wie vor als Höhepunkte der Violinliteratur und künstlerische Meilensteine, spiegeln sie doch das gesamte Spektrum der ungeheuren Schöpfungskraft Beethovens wider.
Die Zuhörer erwartet eine spannende Reise durch Leben und Schaffen eines der bedeutendsten Komponisten des 18. und 19. Jahrhunderts. Überquellende Lebensfreude, grenzenloser Optimismus und Schaffenskraft des jungen Beethoven, die in den frühen Sonaten mitreißen, weichen in den späteren Werken mitunter Verzweiflung, Wut und Demut. Die letzte Sonate begeistert wiederum durch ihren harmonischen und ausgeglichenen Charakter.

Mit der Reihe Klassik & Jazz im ESM setzt das Emil Schumacher Museum bereits seit fünf Jahren einen eigenen musikalischen Akzent im Veranstaltungskalender der Region. Veranstaltet wird die Reihe durch den Förderverein Emil Schumacher Museum e.V mit Unterstützung durch den Kulturverein Westfalen e.V. Spielort ist das Auditorium des Emil Schumacher Museums oder das Foyer des Kunstquartiers.

Über den nachstehenden Link erhalten Sie ein freigegebenes Foto der Künstler (300 ppi): www.dropbox.com/s/9ukmviuy5vh4foh/Anna_Burkhard.jpg?dl=0
Wer: Anna Kritsina (Violine) und Burkhard Schaeffer (Klavier)
Was: Ludwig van Beethoven
Beethoven-Violinsonaten
Wann: Donnerstag, 14. Dezember, 18 Uhr 
Wo: Auditorium des Emil Schumacher Museums, Hagen
Eintritt:  € 15,- Vorverkauf in der Buchhandlung am Rathaus, Mariengasse 5, 58095 Hagen, T +49 2331 326 89
€ 18,- Abendkasse
Über diesen Link finden Sie eine Übersicht das gesamten Veranstaltungsprogramms.

Spendenfest und geführte Besichtigungen im Tierheim der Stadt Hagen

Weihnachten auch für Heimtiere – unter diesem Motto findet am Samstag, 16. Dezember, im Tierheim der Stadt Hagen, Hasselstraße 15, das Fest „Päckchen für ein armes Pfötchen“ des Tierschutzvereins Hagen und Umgebung e.V. sowie die Jubiläumsfeier „Fünf Jahre Neubau Tierheim der Stadt Hagen“ statt. Anlässlich der Veranstaltung sind an diesem Tag keine Vermittlungen möglich.

Die Besucher können an diesem Tag Geschenke und Spenden für die Tiere mitbringen. Zudem gibt es ab 12 Uhr Führungen durch das Tierheim und über das Gelände. Dabei können die Besucher das Kleintierhaus, den Hundeplatz und das Gelände für Nutztiere besichtigen und die Arbeit im Tierheim kennenlernen. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

Romantischer Weihnachtsmarkt im Wasserschloss Werdringen

An über 30 Ständen erwartet die Besucher des traditionellen Weihnachtsmarkts im Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle am Samstag, 16. Dezember, von 14 bis 19 Uhr und am Sonntag, 17. Dezember, von 11 bis 18 Uhr ein vielfältiges Angebot an hölzernen und kunstgewerblichen Produkten. Zudem erhalten alle Besucher im Museum Wasserschloss Werdringen freien Eintritt.

Der Weihnachtsmarkt im Wasserschloss Werdringen zieht aufgrund seiner besonderen Atmosphäre und dem nicht-konventionellen Angebot Besucher aus der ganzen Region an. Mit Weihnachtsmusik im Schlosshof und einer großen Auswahl an wärmenden Getränken sowie süßen und deftigen Speisen wird der Weihnachtsmarkt zu einem besonderen Erlebnis für die ganze Familie. Auch das Museum ist mit Attraktionen wie der lebensechten Nachbildung des Mammuts und der imposanten Ritterfigur für Kinder und Erwachsene sehenswert. An den Weihnachtsmarkttagen liest zudem ein Vorleser für Kinder ab fünf Jahren eine weihnachtliche Geschichte. Das Museum ist am Samstag, 16. Dezember, von 11 bis 19 Uhr und am Sonntag, 17. Dezember, von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Das Wasserschloss Werdringen erreichen Besucher am besten über die Autobahn 1, Ausfahrt Hagen-West. Da am Wasserschloss nur begrenzt Parkmöglichkeiten vorhanden sind, wird die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel empfohlen. Der Eintritt zum Weihnachtsmarkt und zum Museum ist kostenlos.

Foto: Holger Flick

Wintermärchen in der Stadtbücherei

Unbekannte und bekannte Winter- und Weihnachtsmärchen liest die Vorlesepatin allen Kindern ab fünf Jahren bei der Vorlesestunde „Märchen und Geschichten aus aller Welt“ am Samstag, 16. Dezember, um 11 Uhr in der Stadtbücherei auf der Springe vor. Im Anschluss können alle Kinder eigene Engelssäckchen basteln. Die 45-minütige Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder im Internet unter www.hagen-medien.de.

Operettenzauber zum Advent

„Musik zaubert Licht in unsere Herzen“: Unter diesem Motto feierte das Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Hagen-Eilpe ein besinnliches Lichterfest. Bei stimmungsvollem Lichterschein verlebten Angehörige und Bewohner*innen einen weihnachtlichen Nachmittag mit Winterwaffeln, Kuchen und Glühwein. Das Operetten-Duo Hartmann sorgte dazu mit Liedern aus der Welt der Operette für einen wundervollen Augen- und Ohrenschmaus. In prächtigen Kleidern und mit sanften Stimmen zauberten die beiden Damen ein besonderes Leuchten in die Augen der Senioren. „Weihnachten lebt doch von der Musik und der ganz besonderen Stimmung“, so Nicole Kötter, Hausleiterin der Senioreneinrichtung der Evangelischen Stiftung Volmarstein. „Diesen schönen Moment wollten wir unseren Senioren heute schenken.“

Weihnachtskonzert für Oberlinschüler

Wetter (Ruhr). In der Weihnachtszeit besuchen Musiker des Landespolizeiorchesters NRW traditionell die Oberlinschule und stimmen die Schülerinnen und Schüler weihnachtlich ein.

Werner Hahn, bekannter und beliebter Sänger und Schauspieler, moderierte auch dieses Jahr das Konzert. Nach einem besinnlichen Anfang und einer tollen Zirkuseinlage des Schulzirkus‘ der Gesamtschule Haspe rockten die Musiker die Pausenhalle. Die Oberlinschüler hielt es nicht mehr auf den Sitzen. Tanzend und klatschend verlangten sie mehrere Zugaben.

Konzerte, Theateraufführungen und Besuche von Kulturschaffenden gehören zum kulturellen Profil der Oberlinschule. Durch die kulturelle Arbeit wird die Persönlichkeitsbildung der jungen Menschen unterstützt. Zudem finden die Schüler in der kulturellen Auseinandersetzung eigene Ausdrucksformen, begegnen Menschen und erleben Verbindendes trotz ihrer Einschränkungen. Kulturelle Bildung ist ein Schlüssel zur Inklusion.

Die Musiker des Landespolizeiorchesters unter der Leitung von Hans Steinmeier besuchen die Oberlinschule lange Zeit regelmäßig. Im kommenden Jahr werden sie wieder mehrere Konzerte geben und das aktuelle Projekt der Oberlinschule, „Die dumme Augustine“, begleiten.

Die Jugendlichen aus dem Schulzirkus „Basinastak“ der Gesamtschule Haspe und Schülerinnen der Oberlinschule führen aktuell ebenfalls ein inklusives Projekt durch. Sie treffen sich einmal im Monat und in zwei Projektwochen. Gemeinsam erarbeiten Sie ein Stück rund um den Zirkus und eine Clownsfamilie, das im Juni 2018 zur Aufführung kommen wird.

Foto: Klimke

Ein Weihnachtsgeschenk für die Jugendfeuerwehr

Hattingen. Am gestrigen Montag hat Hattingens Stadtbrandmeister Tomás Stanke alle Mitglieder der drei Jugendgruppen auf die Hauptwache eingeladen. Fast 40 der 60 Nachwuchsbrandschützer haben sich im Ausbildungssaal eingefunden. Nach der Begrüßung dankte der Stadtbrandmeister den 10 bis 17 jährigen Jungen und Mädchen für die beeindruckende Arbeit die nicht nur im ablaufenden Jahr geleistet wurde. Bei zahlreichen Aktionen haben die Jugendfeuerwehrleute ihr Können und Engagement unter Beweis gestellt. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass ein Großteil der Jugendlichen später in den aktiven Einsatzdienst der freiwilligen Löschzüge wechselt, wird die Notwendigkeit einer guten Nachwuchsarbeit deutlich. Daher wollte es der Feuerwehrchef auch nicht dabei belassen, die Jugendlichen „nur“ mit frohen Weihnachtswünschen wieder nach Hause zu schicken. Dank einer Vorplanung die bereits im vergangenen Jahr begonnen wurde, konnten alle Jugendfeuerwehrmitglieder in Hattingen mit neuen Helmen ausgestattet werden. Nicht nur wegen des deutlich verbesserten Tragekomforts sondern insbesondere wegen der massiv verbesserten sicherheitstechnischen Ausstattung sind diese Helme eine gute und wichtige Investition in den Nachwuchs. Darüber freut sich auch Stadtjugendfeuerwehrwart Jens Herkströter. „Durch solche Beschaffungen erfährt unsere Jugendarbeit eine Wertschätzung die auch uns Betreuer durchaus motiviert eine gute Jugendarbeit zu gewährleisten“.Im Anschluss an die Helmübergabe ernannte Stanke Christian Dittmeyer als neuen Jugendfeuerwehrwart den Gruppe Süd und Max Heuer als seinen Stellvertreter. Somit wird auch am Standort Oberbredenscheid die bislang erfolgreiche Nachwuchsarbeit fortgeführt.

Bildquelle: Feuerwehr Hattingen

Tankstelle in Iserlohn ausgeraubt

Iserlohn. Gestern, gegen 21.43 Uhr, kam es zu einem Raub
auf die Tankstelle an der Karl-Arnold-Straße. Unter Vorhalt einer
Schusswaffe forderte der noch unbekannte Täter die Herausgabe von
Bargeld. Nachdem er es erhalten hatte, flüchtete er auf einem
schwarzen BMX-Fahrrad in Richtung Iserlohn-Zentrum. Die Kassiererin
blieb unverletzt.

Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen blieb die Suche nach
dem Räuber bislang erfolglos. Der Täter konnte wie folgt beschrieben
werden:

Männlich, etwa 170 Zentimeter groß, normale Statur, maskiert,
schwarze Kapuzenjacke, blaue Jeanshose, graue Handschuhe, dunkler
Rucksack, sprach Deutsch ohne Akzent.

Wer hat die Tat gesehen? Wer hat vor oder nach dem Vorfall
verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen, auf die die Beschreibung
passt? Hinweise nimmt die Polizei Iserlohn unter 02371/9199-5122 oder
9199-0 entgegen.

Schüsse auf Dortmunder Bus

Dortmund. Unbekannte Täter haben am Montag nördlich des Phönixsees
mit einem unbekannten Gegenstand – möglicherweise einer
Druckluftwaffe – auf einen Bus geschossen. Verletzt wurde dabei niemand.

Ersten Erkenntnissen zufolge war der Bus gegen 20.45 Uhr auf dem
Steinkühlerweg in Richtung Osten unterwegs. Kurz hinter der
Haltestelle „Kattowitzstraße“ hörten der 51-jährige Busfahrer sowie
ein Fahrgast zwei Knallgeräusche. Im Anschluss zerbrachen zwei
Fensterscheiben. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand.

Geschosse konnten die Beamten vor Ort nicht auffinden.

Die Ermittlungen dauern an.

Zeugen melden sich bitte bei der Kriminalwache in Dortmund unter
0231-132-7441.

Räuber im Sterncenter

Lüdenscheid. Am gestrigen frühen Abend, gegen 19:10 Uhr, verschafften sich zwei
Unbekannte Zutritt zum Treppenhaus des Sterncenters. Hier passten sie
einen 56 jährigen Geschädigten ab, der unter Vorhalt einer
Schusswaffe in die Räumlichkeiten des Sterncenter Managements
zurückgeführt wurde. Hier wurde er unter weiterer Gewaltandrohung zum
Öffnen der Tresore gezwungen. Die Täter bedienten sich am dortigen
Bargeld und fesselten ihr Opfer. Die Täter durchsuchten im Anschluss
daran noch die Räumlichkeiten und verließen nach ca. 15 Minuten die
Tatörtlichkeit.

Dem Geschädigten gelang es dann glücklicherweise, sich aus seiner
misslichen Lage zu befreien und die Polizei zu informieren.

Täterbeschreibungen: –       Männlich –      Etwa 1,85 m groß –      Breit gebaut
–       Schwarze Kapuzenpullis (beide Täter hatten Kapuzen aufgesetzt) –
Schwarze Sturmhauben (nur die Augen und der Mund waren sichtbar) –
Schwarze Hose – Schwarze Sportschuhe –  Schwarze Handschuhe

Der bewaffnete Täter sprach darüber hinaus fließend Deutsch mit
osteuropäischem Akzent. Dieser hatte eine schwarze Schusswaffe.

Sachdienliche Hinweise zu den beiden Räubern nimmt die Polizei in
Lüdenscheid unter der Telefonnummer 9099-0 oder 9099-5225 entgegen.

Verdacht: „Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr“

Dortmund. Drei Männer sind gestern Morgen innerhalb der
Autobahnbaustelle auf der A 1 bei Schwerte in einen Verkehrsunfall
verwickelt und leicht verletzt worden. Der Zusammenprall dreier Autos
zog auch eine Sperrung sowie Stau in Höhe der Rast- und Tankanlage
Lichtendorf Nord mit sich. Die Polizei zieht derzeit einen
„Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr“ in Betracht.

Zeugenaussagen zufolge überholte ein 57-jähriger Mann aus
Leverkusen mit seinem BMW gegen 7.28 Uhr von rechts einen 20-Jährigen
aus Isernhagen. Dieser war ebenfalls (in einem Ford) auf der A 1 in
Richtung Bremen unterwegs. Der 57-Jährige scherte dann nach links ein
und setzte sich nach dem Überholvorgang vor den Ford. Aus nicht
abschließend geklärter Ursache bremste der BMW-Fahrer laut
Zeugenaussagen plötzlich seinen Wagen stark ab. Der Ford-Fahrer
konnte noch rechtzeitig Abstand halten. Ein 26-Jähriger aus Hagen,
der hinter diesem fuhr, prallte jedoch mit seinem Skoda in den Ford.
Dieser stieß wiederum gegen den BMW des Leverkuseners vor ihm.

Bei dem Zusammenstoß verletzten sich der 57-Jährige, der
Ford-Fahrer sowie dessen Insasse – ein 22-Jähriger aus Niederkassel.
Rettungswagen fuhren sie vorsorglich in Krankenhäuser. Die drei
Unfallwagen mussten abgeschleppt werden.

Nach jetzigem Ermittlungsstand wird dem 57-Jährigen, mindestens
wegen des Überholens von rechts sowie wegen des offenbar
absichtlichen starken Ab- oder sogar Ausbremsens, die Straftat
„Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr“ vorgeworfen. Direkt
nach dem Verkehrsunfall ordnete der zuständige Staatswalt die
Beschlagnahme seines Führerscheins an. Der 57-Jährige darf bis auf
Weiteres kein Fahrzeug führen.

Viel Arbeit über die letzten 72 Stunden

Sprockhövel. Durch das einsetzende Winterwetter kam es für die Freiwillige Feuerwehr Sprockhövel am vergangenen Wochenende und Montag zu erhöhten Einsatzzahlen. „Die Feuerwehr war auf diese Wetterlage gut vorbereitet: Frühzeitig wurden Feuerwehrfahrzeuge auf Schneeketten gesetzt, Feuerwachen im Stadtgebiet durch unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte besetzt und die Verpflegung sichergestellt.“, so Max Blasius von der Pressestelle.

Von Samstagabend bis zum Montagnachmittag waren Straßen in den Ortsteilen Haßlinghausen, Gennebreck und Obersprockhövel durch umgestürzte Bäume blockiert. In der Löhener Straße fiel ein Baum in eine Oberleitung und musste entfernt werden.

Am Sonntagabend wurden Einsatzkräfte über zwei Stunden an einem städtischen Objekt in der Hiddinghauser Straße tätig. Die hohe Schneelast hatte dort zu Problemen mit der Statik geführt.

Erneuter starker Schneefall am Montagmorgen sorgte neben erheblichen Verkehrsproblemen auch für einen schweren Unfall auf der Wittener Straße. Der Zusammenprall zwischen einem Linienbus und zwei weiteren Pkw ereignete sich gegen 11 Uhr. Dabei wurden nach ersten Informationen drei Personen schwer verletzt und eine weitere leicht. Die Feuerwehr setzte hydraulisches Arbeitsgerät ein, um eine eingeklemmte Person aus ihrem Fahrzeug zu befreien. Noch während der Rettungsmaßnahmen wurde ein Fahrzeugbrand in unmittelbarer Nähe zu einer Reithalle auf der Silschederstraße gemeldet. Aufgrund der Parallelität wurde hier ein zusätzliches Tanklöschfahrzeug von der benachbarten Feuerwehr in Gevelsberg zum Brand beordert. Vor Ort wurden die Pferde aus der Reithalle unverzüglich in Sicherheit gebracht, während der Fahrzeugbrand bekämpft wurde. Ein Übergreifen der Flammen auf die Reithalle konnte so von den Einsatzkräften der beiden Städte verhindert werden.

Bildquelle: „Feuerwehr Sprockhövel“