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Kein Silvesterfeuerwerk im Umfeld des Tierheims zünden

Silvester bedeutet für viele Tiere Stress. Auch die Tiere im städtischen Tierheim, Hasselstraße 15, leiden darunter, dass im Umfeld des Tierheims Knallkörper gezündet werden. In den Vorjahren geschah dies bereits auch am Tage, insbesondere unter der Brücke in unmittelbarer Nähe zum Tierheim. Die Stadt Hagen bittet, mit Rücksicht auf die Tiere dies zu unterlassen und einen entsprechenden Abstand zum Tierheim einzuhalten.

Verschiedene Sperrungen in Wetter

Wetter (Ruhr). Sperrung des Gehweges in der Straße Altenhofer Weg.  

In der Zeit vom 20.12.2017 bis zum 12.01.2018 wird wegen einer Störungsbeseitigung gegenüber dem GrundstückAltenhofer Weg 20 der Gehweg voll gesperrt. Für die Fußgänger wird ein Notweg auf der Fahrbahn eingerichtet.

Sperrung der Straße Schultes Höhe. 

Wegen einer Kranaufstellung für eine Fertighausmontage wird die Fahrbahn in der Straße Schultes Höhe vor der Haus-Nr. 1 (Neubaugebiet Auf dem Elberg gegenüber des Grundstücks Deipenbecker Weg 14) in der Zeit vom 31.01.2018 bis zum 02.02.2018 voll gesperrt. Eine Umleitung erfolgt über die „obere“ Straße Schultes Höhe.

Teilweise Sperrung des Gehweges in der Wilhlemstraße.  

Wegen Tief- und Rohrbauarbeiten an Versorgungsleitungen bleibt der Gehweg in der Wilhelmstraße gegenüber dem Grundstück Wilhelmstr. 50 (in Höhe der Sekundarschule) weiterhin bis zum 31.01.2018 teilweise gesperrt.

Teilweise Sperrung von Gehwegen und Fahrbahneinengungen in diversen Straße.  

In der Zeit vom 18.12.2017 bis zum 05.01.2018 werden in diversen Straßen im Stadtgebiet Wetter Standsicherheitsprüfungen an Mastensystemen im Auftrag der AVU durchgeführt.

 

 

 

 

 

 

Geschwindigkeitsüberwachungen im Hagener Stadtgebiet

Auch in der Zeit vom 2. bis 13. Januar finden im Hagener Stadtgebiet wieder kommunale Geschwindigkeitsüberwachungen an Gefahrenstellen, Unfallschwerpunkten und in schutzwürdigen Zonen statt. Geschwindigkeitskontrollen sind eine präventive Maßnahme, um mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erreichen. Die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist weiterhin Unfallursache Nummer Eins. Die regelmäßige Überwachung gilt vor allem dem Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer. Jeder Messpunkt wird weiterhin im Benehmen mit der Polizei festgelegt. Die Messstellen der kommenden Tage sind:

02.01.2018
Gotenweg, Am Berge, Karl-Ernst-Osthaus-Straße, Hochstraße, Hasselbach, Iserlohner Straße

03.01.2018
Minervastraße, Liebigstraße, Oststraße, Zur Hünenpforte, Jahnstraße, Schälk, Thünenstraße, Schwelmstück

04.01.2018
Ergster Weg, Alemannenweg, Beethovenstraße, Eppenhauser Straße, Flensburgstraße, Lange Straße, Berchumer Straße, Im Sonnenwinkel

05.01.2018
Heinrichstraße, Funckestraße, Wilhelmstraße, Letmather Straße, Lenneuferstraße, Auf dem Lölfert, Im Alten Holz, Cunostraße

06.01.2018
Altenhagener Straße, Elseyer Straße, Hohenlimburger Straße, Stadionstraße

08.01.2018
Vossacker, Overbergstraße, Gabelsberger Straße, Büddingstraße

09.01.2018
Harkortstraße, Berliner Straße, Wörthstraße, Buschstraße, Kapellenstraße, Birkenstraße, Preußer Straße, Hestertstraße

10.01.2018
In der Welle, Ribbertstraße, Schillerstraße, Sonntagstraße, Voerder Straße, Im Lindental, Vorhaller Straße, Altenhagener Straße

11.01.2018
Osthofstraße, Poststraße, Ährenstraße, Am Karweg, Schlesierstraße, Oedenburgstraße, Am Bügel, Turmstraße

12.01.2018
Franzstraße, Selbecker Straße, Wiener Straße, Enneper Straße, Schwerter Straße, Lindenstraße, Kölner Straße, Grundschötteler Straße

13.01.2018
Neue Straße, An der Hütte, Eckeseyer Straße, Volmeabstieg

Darüber hinaus muss im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Kontrollen durch das Ordnungsamt gerechnet werden. Die stationären Geschwindigkeitsüberwachungen sowie die möglichen mobilen Messplätze sind auch im Stadtplan auf www.hagen.de einzusehen

Heute: „Blau unterm Baum“ – Glasverbot in der City

Der Fachbereich Öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen der Stadt Hagen weist darauf hin, dass von Samstag, 23. Dezember, 18 Uhr, bis Sonntag, 24. Dezember, 3 Uhr, für einen bestimmten Bereich der Hagener Innenstadt wie in den Vorjahren ein Glasverbot erlassen worden ist. Das Mitführen und die Benutzung von Glasgetränkebehältern sind dort außerhalb von geschlossenen Räumen untersagt.

Traditionsgemäß treffen viele Hagener Bürger sich einen Tag vor Heiligabend in der Innenstadt. Als problematisch hat sich in der Vergangenheit an diesem letzten Abend des Weihnachtsmarktes erwiesen, dass während die Fahrgeschäfte des selbigen abgebaut werden, die inzwischen öffentliche Veranstaltung „Blau unterm Baum“ und die einzelnen Betreiber der Glühweinstände immer mehr Besucher anziehen. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre ist zu erwarten, dass sich bis zu 2.500 Personen dort zeitgleich aufhalten werden. Aufgrund der zahlreich mitgeführten Glasgetränkebehälter und der unsachgemäßen Entsorgung dieser, ist es in der Vergangenheit zu erheblichem Glasbruch gekommen. Dadurch kam es zu Personen- und Sachschäden.

Aus diesen Gründen hat sich die Verwaltung dazu entschieden, das Glasverbot für die Hagener Innenstadt zu erlassen. Die räumlichen Grenzen dieses Glasverbots verlaufen von der Karl-Marx-Straße über die Elberfelder Straße bis zur Kampstraße, von dort zur Hochstraße bis Bergischer und Märkischer Ring, über die Potthof-,  Holzmüller- und Grashofstraße bis zur Körnerstraße und schließlich wieder zur Karl-Marx-Straße.

Viele Baustellen sind noch rechtzeitig fertig geworden

Gelsenkirchen/NRW (straßen.nrw). Frohe Weihnachten auf vielen Straßen von Nordrhein-Westfalen: Zahlreiche Bauprojekte konnten noch rechtzeitig vor den Festtagen abgeschlossen werden.

Im Autobahnkreuz Dortmund/Unna ist ein Teil der umfangreichen Brückeninstandsetzung beendet worden. Die Baustelle auf der östlichen Brückenhälfte der A1 wurde abgebaut, hier geht es erst im Frühjahr 2018 auf der Gegenseite weiter. Insgesamt investiert Straßen.NRW in die Sanierung der Autobahnbrücke 4,4 Millionen Euro.

Die Fahrbahnsanierung auf der A45 zwischen Freudenberg und Siegen geht ebenfalls in die Winterpause, der Verkehr in Richtung Frankfurt kann ab Ende der Woche wieder auf den „normalen Fahrspuren“ laufen. Neun Kilometer Autobahn sind hier in den letzten Monaten saniert worden. Im Frühjahr 2018 folgen allerdings noch „Restarbeiten“, unter anderem im Bereich der Schutzplanken. Die gesamte Sanierung kostet 15 Millionen Euro.

Auf der A3 zwischen der Anschlussstelle Königsforst und dem Autobahndreieck Heumar wurden neue Lärmschutzwände sowie Stützwände gebaut. Die Baustellenverkehrsführung in Richtung Oberhausen kann noch in dieser Woche abgebaut werden. Rund zweieinhalb Jahre haben die Arbeiten gedauert und etwa 11,5 Millionen Euro gekostet. Das Gleiche gilt für die A3 in Höhe des Rastplatzes Logebachtal bei Bad Honnef. Die neue Lärmschutzwand ist fertig, die eingeengten Fahrbahnen können aufgehoben werden. Rund 750.000 Euro hat die neue Wand gekostet. Im Autobahndreieck Heumar stehen auf der A4 wieder zwei Fahrspuren zur Verfügung. Die Arbeiten an der Behelfsbrücke im Zuge der B8 sind beendet.

Auf der A3 bei Emmerich konnte drei Monate früher als geplant die neue Anschlussstelle Emmerich-Ost freigegeben werden. 5,8 Millionen Euro haben die Arbeiten gekostet. Die Arbeiten liefen seit Oktober 2016 und sollten eigentlich bis Frühjahr 2018 dauern. Die neue Anschlussstelle sorgt für eine Entlastung der Stadt.

Ab Freitagnachmittag (22.12.) sind die Rastanlagen Heideplatz und Sürenheide in Gütersloh an der A2 wieder für den Verkehr frei – und damit fast drei Monate früher als ursprünglich geplant. Etwa vier Millionen Euro wurden in die Anlagen zwischen der Anschlussstelle Gütersloh und dem Bielefelder Kreuz vom Bund investiert. Aus ursprünglich 9 vorhandenen Lkw-Stellplätzen auf jeder Seite wurden jeweils 30 Pkw-Parkstände, 27 Lkw-Parkstände und 195 Meter Längsparkstreifen für Großraum- und Schwertransporte. Außerdem wurden WC-Anlagen angelegt sowie Lärmschutzanlagen zwischen den Rastplätzen und der Autobahn. Baubeginn der beiden Anlagen war Anfang März 2017.

Und auch im „nachgeordneten“ Straßennetz sind rechtzeitig zu Weihnachten noch Baustellen abgeräumt worden. Beispielsweise bei Beckum-Roland im Münsterland gibt es statt der Kreuzung der B58 mit der L586 ab sofort einen Kreisverkehr. Allerdings wird der Verkehr auf der B58 in Richtung Ahlen für den weiteren Ausbau noch bis ins nächste Jahr als Einbahnstraße rollen müssen.

Sperrungen wegen Tiefbauarbeiten

Verschiedene Sperrungen im Rahmen der Tiefbauarbeiten für den Breitbandausbau im Auftrag der Telekom, folgende Arbeiten werden ausgeführt: 

  1. Vor den Grundstücken Osterfeldstr. 98, Varneystr. 30, Trienendorfer Str. 123 in der Straße Bommerholzer Weg,Schmiedestr. 2, neben dem Grundstück Markstr. 35 und gegenüber dem Grundstück Humboldtstr. 1:

teilweise Sperrung der Gehwege; jeweils 1 Baugrube pro Standort im Bereich der Telekom-Verteilerkästen; verlängert bis zum 28.02.2018.

  1. Vor dem Grundstück Esborner Str. 81 gegenüber der Einmündung der Böllbergstraße und vor dem Grundstück Albringhauser Str. 26:

Vollsperrung der Seitenstreifen; jeweils 1 Baugrube pro Standort im Bereich der Telekom-Verteilerkästen; verlängert bis zum 28.02.2018.

  1. In der Esborner Straße und in der Schmiedestraße ab Esborner Straße Einmündung Albringhauser Straße gegenüber des Grundstücks Esborner Str. 223 bis zur Schmiedestr. 86:

Vollsperrung der Seitenstreifen; Baugruben in Abständen von 100 m; verlängert bis zum 28.02.2018.

 

 

 

Seniorenvorlesen mit Eva-Maria Wittulsky

Das Neue Jahr ist zwar dann noch ganz jung, aber dennoch geht es in der Stadtteilbücherei Hohenlimburg hoch her: Am Donnerstag, 4. Januar,  liest „Die Vorleserin“ Eva-Maria Wittulsky um 15.30 Uhr im Lesecafé der Bücherei Hohenlimburg an der Stennertstr. 6-8 allen interessierten Seniorinnen und Senioren vor. An diesem Nachmittag geht es um alte und zum Teil schon ausgestorbene Berufe. Unter dem Titel „Vom Abentürer bis zur Zofe“ nähert sich Wittulsky literarisch Berufen, in denen früher gutes Geld verdient werden konnte und die oft hoch angesehen waren. Heute sind diese Berufe meistens ausgestorben! Fotos aus alten Zeiten, projiziert auf eine Leinwand, veranschaulichen die gelesenen Texte.
Eingeladen sind Seniorinnen und Senioren, denen das Zuhören Freude macht. Die Bücherei ist barrierefrei (mit Aufzug) zu erreichen! Zeitgleich bietet das Lesecafé der Bücherei Kaffee und Kuchen zu kleinen Preisen an, so dass das Zuhören gleich doppelt Spaß macht.
Die Veranstaltung dauert etwa eine Stunde und ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Historische Bunker-Tour mit der VHS

Zu einer großen Bunker-Tour durch die Hagener Innenstadt lädt die Volkshochschule Hagen am Samstag, 13. Januar, von 13 bis 16 Uhr ein. Der Treffpunkt ist der Eingang des Bunkermuseums, Bergstraße 98.

Die Führung beginnt im original rekonstruierten Kellergeschoss des Bunkermuseums. Dort können die Teilnehmer die Atmosphäre der Bombennächte sehr gut nachfühlen. Nach der rund einstündigen Führung geht es weiter zum Atomschutzbunker unter dem ehemaligen ARAL-Parkhaus in der Bahnhofstraße und zum 1945 von einer Bombe getroffenen Bunker in der Körnerstraße. Von dort aus führt die Tour durch die Innenstadt, wo die Teilnehmer Details zu den dortigen Zerstörungen erhalten. Die Führung endet auf Höhe der Marienstraße. Gästeführer Rouven Recksick gibt Hintergrundinformationen zu noch erhaltenen Bunkern aus dem Zweiten Weltkrieg sowie aus der Zeit des Kalten Krieges. Zudem erfahren die Teilnehmer viel Wissenswertes über das Leben mit der „Bedrohung von oben“.

Die historische Führung ist eine Kooperationsveranstaltung des Stadtarchives und des Stadtmuseums Hagen. Die Führung kostet 18 Euro inklusive des Eintrittes für das Bunkermuseum Bergstraße. Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es beim Serviceteam der VHS unter Angabe der Kursnummer 1054 unter Telefon 02331/207-3622 oder im Internet unter www.vhs-hagen.de/anmeldung.

Gevelsberger erfüllen Weihnachts- Wünsche

Gevelsberg. Wunschbaum-Aktion von Kaufland Gevelsberg sorgt für vollen Gabentisch. „Ich bin total überwältigt von der Menge an Geschenken!“, staunte Jenny Komosinski. Die Abteilungsleiterin des Kaufland in Gevelsberg hatte Anfang Dezember in ihrer Filiale einen Wunschbaum für Kinder aufgestellt. In dem Baum hingen selbstgebastelte Karten mit Wünschen von Kindern, die in den Kinderheimen der Ev. Stiftung Volmarstein leben Und kein Wunsch blieb unerfüllt!

Kerstin Krzykala und Udo Erwig, Mitarbeitende der Volmarsteiner Wohngruppen für Kinder, waren begeistert vom Anblick der Geschenkeflut, der sich ihnen bot: Ein Gabentisch mit vielen liebevoll verpackten Päckchen, die die Gevelsberger für die Kinder im Kaufland abgegeben hatten. „Wir sind sehr dankbar, diese schönen Geschenke entgegennehmen zu dürfen“, so Udo Erwig. „Das wird eine tolle Bescherung!“

„Über den Tellerrand schauen“

Sprockhöveler Firma engagiert sich sozial im Hans-Grünewald Haus Gevelsberg. Ein ganz besonderes Geschenk hatten die Bewohnerinnen und Bewohner des Hans-Grünewald-Hauses in Gevelsberg: Zur Weihnachtszeit besuchten Auszubildende der Firma Fröhlich und Dörken das Seniorenheim der Ev. Stiftung Volmarstein.  „Einläuten der Weihnachtszeit“, so lautete das Motto des Sozialprojektes. „Ich möchte, dass meine Azubis über den Tellerrand schauen“, sagt Ismael Klein, Geschäftsführer der Firma Fröhlich und Dörken. In dem Sprockhöveler Unternehmen ist es üblich, dass sich die Auszubildenden in der Region sozial engagieren.

‚Sich Zeit nehmen für andere‘, das hatten sich die jungen Mitarbeitenden vorgenommen. Vier Mal besuchten Sie die Seniorinnen und Senioren des Hans-Grünewald-Hauses. Es wurde gemeinsam gebacken, gesungen, vorgelesen und erzählt. „Die Bewohner haben sich sehr gefreut, dass wir gekommen sind“, berichtet die Auszubildende Paula Obereichholz-Bangert. „Wir haben zusammen gelacht und viel erzählt über Weihnachten, wie es früher war und über Familientraditionen.“

Beim letzten Treffen wurde gemeinsam Weihnachten gefeiert. Der Chef der Firma Fröhlich und Dörken ließ es sich nicht nehmen, den Nachmittag musikalisch zu begleiten. „Ihr Engagement ist schon etwas ganz besonderes“, betonte Bernd Kottsieper, Hausleiter in dem Seniorenheim.

Bildquelle: ESV

BBW feiert mit 400 Leuten Gottesdienst

Wetter (Ruhr). „Ohne Liebe ist es nur ein Fest“ – so lautete das Motto des Jahresabschluss-Gottesdienstes des Berufsbildungswerks (BBW) und des Werner-Richard-Berufskollegs. Über 400 Besucher, darunter Auszubildende und Schüler mit Behinderung sowie Ausbilder und Lehrer, kamen am Freitag in der BBW-Sporthalle zusammen. BBW-Seelsorgerin Nicole Stach feierte einen modernen Gottesdienst mit Video-Einspieler und viel Gesang. Dafür sorgten eine neu gegründete Schüler-Band, ein neuer Projektchor der Auszubildenden sowie der Lehrer-Chor.

Bildquelle: ESV

Ladendiebin ließ Beute und Papiere zurück

Wenig erfolgreich verlief ein Ladendiebstahl in der
Hagener Innenstadt am Donnerstagnachmittag für eine junge Frau. Ein
Ladendetektiv beobachtete die 29-Jährige, die sich gegen 14.00 Uhr in
einen Geschäft an der Fußgängerzone ein Paar Turnschuhe aus den
Auslagen genommen hatte und damit in Richtung Kassen ging. Als sie
auf ihrem Weg dahin am Ausgang vorbeikam, steckte sie die Schuhe in
ihre umgehängte Handtasche und verließ das Geschäft. Der Zeuge folgte
ihr und konnte sie nach wenigen Metern ansprechen. Als sie daraufhin
weglaufen wollte, hielt sie der Detektiv an ihrer Tasche fest. Die
29-Jährige konnte sich jedoch aus dem Trageriemen herauswinden und
weglaufen, ließ dabei allerdings die Tasche mit persönlichen Papieren
und der Beute zurück. Im Rahmen der ersten Fahndung konnte die
Ladendiebin nicht mehr angetroffen werden. Die eingesetzten
Polizisten stellten ihre Tasche sicher und legten eine Anzeige gegen
die bereits mehrfach durch Eigentumsdelikte in Erscheinung getretene
Frau vor, die Sportschuhe führte der Detektiv wieder dem Geschäft zu.

Lesetreff 60plus zum Thema „Heinrich Böll“ in der Stadtteilbücherei in Haspe

Auch im Neuen Jahr bietet die Bücherei in Haspe wieder das Seniorenvorlesen Lesetreff 60plus m Torhaus an. Am Montag, 8. Januar, um 15.30 Uhr geht es los. Unter dem Titel „Ansichten eines Clowns“ dreht sich an diesem Nachmittag anlässlich seines 100. Geburtstages alles um Heinrich Böll. Dieser gilt als einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit. 1972 erhielt er den Nobelpreis für Literatur, mit welchem seine literarische Arbeit gewürdigt wurde. Dazu gibt es Kaffee und selbstgebackenen Kuchen, so dass das Zuhören und Mitdiskutieren doppelt Freude macht. Die Veranstaltung ist kostenfrei – eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bürgerbusverkehr an den Feiertagen

Wetter (Ruhr). Der Bürgerbus in Alt Wetter fährt am 23.12.2017 nach dem normalen Fahrplan.

Heiligabend und am ersten Weihnachtstag fährt der Bus nicht.

Am 2. Feiertag, Silvester und Neujahr fährt der Bus gemäß dem Feiertagsfahrplan.

In Wengern fährt der Bürgerbus an allen Feiertagen nicht.

Die Teams der Bürgerbusse bedanken sich bei allen Fahrgästen für Ihre Inanspruchnahme der Busse und wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern friedvolle Weihnachten, einen guten Übergang und ein gesundes und erfolgreiches 2018.

 

Bilderbuchkino für Kinder in der Stadtteilbücherei Haspe

Das Neue Jahr hat gerade erst angefangen und schon steht wieder eine Aktion für Kinder in der Stadtteilbücherei Haspe auf dem Programm. Am Dienstag, 2. Januar, sind immer noch Schulferien. Damit keine Langeweile aufkommt, sollten sich an diesem Nachmittag Kinder ab vier Jahren um 16 Uhr in die Stadtteilbücherei Haspe im Torhaus einfinden. An diesem Nachmittag wird das Bilderbuchkino „Gute Nacht, Carola““ von Jacob Hein gezeigt: Carola hat vor nichts und niemandem Angst. So erschrickt sie auch nicht im Geringsten, als sie eines Nachts von einer tiefen, grauenvollen Stimme angesprochen wird. „Carola!“, sagt die Stimme. Doch als es dann ihrem geliebten Kuschelpinguin Merlin an den Kragen geht, bekommt die gänzlich furchtlose Carola einen Riesenschrecken.
Beim Bilderbuchkino schauen die Kinder auf Dias, während der Vorleser die Geschichte dazu erzählt. Dadurch entsteht fast schon eine Kinoatmosphäre und die Kinder können gebannt der Geschichte lauschen. Die Veranstaltung dauert etwa 30 Minuten, ist kostenfrei und kann ohne Anmeldung wahrgenommen werden.

LEBENSGEFAHR! – 56-Jähriger will auf anfahrenden Zug springen

Dortmund.  Erneut versuchte ein Reisender im Dortmunder
Hauptbahnhof auf einen anfahrenden Zug aufzuspringen. Ein
Bahnmitarbeiter hinderte ihn daran und bewahrte den Mann vermutlich
so vor schlimmen Verletzungen. Bereits im September ereignete sich
ein ähnlicher Fall. Dabei wurde ein Bahnmitarbeiter erheblich
verletzt.

   Gestern Morgen versuchte ein 56-Jähriger
schwedischer Staatsangehöriger auf den anfahrenden Eurocity 9
(Dortmund – Zürich) aufzuspringen. Dabei ignorierte er die
Anweisungen des 31-jährigen Zugbegleiters, der in der noch geöffneten
Tür des Zuges stand.

Um zu verhindern, dass der 56-Jährige zwischen Zug und
Bahnsteigkante stürzte, stieß er den Mann vom Zug weg und betätigte
die Notbremse. Vermutlich durch das besonnene Handeln des
31-Jährigen, blieb der 56-Jährige unverletzt.

Einsatzkräfte der Bundespolizei belehrten den uneinsichtigen Mann.
Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in
den Bahnverkehr eingeleitet.

4.000 Euro Weihnachtsspende der Märkischen Bank an Luthers Waschsalon

 

Hagen. Seit vielen Jahren spendet die Märkische Bank zur Weihnachts-zeit Geld an soziale Einrichtungen in der Region. Luthers Waschsalon wurde bereits in den vergangenen Jahren mit der Weihnachtsspende der Märkischen Bank in Hagen bedacht. Im Jahr 2017 erhält die Einrichtung der Diakonie Mark-Ruhr erneut 4.000 Euro!

„Wir stehen für Nachhaltigkeit, deswegen unterstützen wir Luthers Waschsalon bereits seit vielen Jahren und werden dies auch in Zukunft tun“, sagt Hermann Backhaus, Vorstandsvorsitzender der Märkischen Bank. „Die Arbeit von Luthers Waschsalon ist nach wie vor ungemein wichtig. Gerade die Weihnachtsspende ist zur Unterstützung von Initiati-ven gedacht, die sich der Not in direkter Nachbarschaft annehmen. Da diese leider nicht geringer wird, haben wir uns dazu entschlossen, die Spende erneut auf 4.000 Euro aufzustocken.“

So bestätigte Einrichtungsleiterin Ilona Ladwig-Henning, dass Luthers Waschsalon konstant hohe Besucherzahlen verzeichne. Für das große Frühstück an Heiligabend haben sich aktuell 135 Personen angemeldet. Zu den Öffnungstagen kommen bis zu 150 Gäste. „Wir möchten die Ge-legenheit nutzen, uns bei allen Förderern und Spendern für die tolle Un-terstützung, die Luthers Waschsalon im Jahr 2017 zu Teil wurde, zu be-danken“, so Pfr. Martin Wehn, Geschäftsführer der Diakonie Mark-Ruhr.

Bildquelle: Diakonie Mark-Ruhr

 

Zwei Parfüms geklaut

Am Mittwoch begab sich ein 31-jähriger Mann gegen 10.50 Uhr in ein Kaufhaus auf der Elberfelder Straße. Er ließ zwei Parfüms im Wert von 150 Euro in einer Tragetasche verschwinden. Als der Dieb sich unbeobachtet fühlte, packte er die Parfüms aus und
steckte sie in seine Jackentasche. Ein 42-jähriger Ladendetektiv
hatte die Situation beobachtet und hielt den Tatverdächtigen am
Ausgang fest. Die Polizei hat gegen den 31-Jährigen eine Anzeige
wegen Ladendiebstahl eingeleitet.

Ladendiebinnen entwenden Bekleidung im Wert von knapp 1800 Euro

Am Mittwoch beobachtete ein 39-jähriger Ladendetektiv in einem Kaufhaus auf der Elberfelder Straße gegen 17.40 Uhr zwei Frauen, die mit einer Vielzahl von Bekleidungsstücken in Umkleidekabinen verschwanden. Nach kurzer Zeit verließen die
Frauen die Umkleidekabinen wieder und gingen Richtung Ausgang. Da sie
die Bekleidungsgegenstände weder sichtbar mit sich führten noch an
den Ursprungsort zurückgelegt hatten, hielten der 39-Jährige und zwei
Kollegen die beiden Damen am Ausgang auf. Eine anschließende
Überprüfung ergab, dass die Frauen im Alter von 28 und 40 Jahren eine
Vielzahl von Bekleidungsstücken im Gesamtwert von knapp 1800 Euro
unter ihrer Oberbekleidung versteckt hatten. Die beiden Ladendiebinnen erwartet nun eine Anzeige wegen Diebstahls.

Renitenter Gast versprüht Reizgas und schlägt mit Flasche

Am Mittwoch forderte eine 28-jährige Gastwirtin gegen 18.50 Uhr einen Mann auf, ihr Bistro in der Straße Am Hauptbahnhof zu verlassen. Der ungebetene Gast kam der Aufforderung  jedoch nicht nach. Ein anderer 23-jähriger Gast bot der
Bistro-Betreiberin seine Hilfe an und forderte den unbekannten Mann
ebenfalls auf, die Gaststätte zu verlassen. Plötzlich zog der
ungebetene Gast ein Reizstoffsprühgerät und setzte es gegen den
23-Jährigen ein. Außerdem schlug er mit einer Bierflasche gegen
dessen Kopf. Dann flüchtete der Tatverdächtige in unbekannte
Richtung. Das 23-jährige Opfer erlitt eine Wunde am Kopf und wurde
vorsorglich einem Krankenhaus zugeführt. Der Täter kann wie folgt
beschrieben werden: Der Mann ist ca. 28 Jahre alt und 170 cm groß. Er
war zur Tatzeit mit einer weißen Jogginghose und einem dunklen
Oberteil bekleidet. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der
Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Wetter: Motive verschönern Stromkästen

Wetter (Ruhr). Der Harkortsee, Klettern am Harkortberg, die Burgruine Volmarstein, Segeln und Kanuwandern, der Spielplatz am Seeplatz, das Viadukt in Wengern: das sind einige der Vorschläge, die Bürger aus Wetter für den gemeinsamen Gestaltungswettbewerb „Mein Wetter“ von AVU, Citymanagement und Stadtmarketing eingereicht hatten. Ziel des Wettbewerbes war es, die häufig grauen und unansehnlichen Strom- und Verteilerkästen der AVU Netz GmbH in Alt-Wetter farbig zu gestalten und zu echten Hinguckern zu entwickeln.

Die Jury hat sich schließlich für zehn Motive entschieden, die demnächst die Verteilerkästen schmücken werden. „Entstanden ist eine Kombination aus Sehenswürdigkeiten und Freizeitmöglichkeiten in Wetter“, erklärt Markus Drüke, Vorsitzender des Vereins Stadtmarketing. Bürgermeister Frank Hasenberg freute sich über die vielen eingereichten Vorschläge: „Das sind tolle Ideen, das wird schön aussehen, wenn das auf den Verteilerkästen ungesetzt wird.“ Mehrere dieser tollen Vorschläge wurden dann auch mit Geschenken ausgezeichnet: Familie Hock, die allein drei Ideen formulierte, Helge Duscha und Thore Jürgensen konnten sich über Gutscheine des Vereins Stadtmarketings freuen, die für Führungen, Stadtrundfahrten oder auch für das Neujahrskonzert eingelöst werden können. Die Schule am See, die sich mit ihren kleinen Künstlern beteiligte, darf sich über einen Ausflug in den Kletterpark am Harkortberg freuen. „Das ist super, da freuen sich die Kinder riesig drüber“, so der stellv. Schulleiter Torsten Peters.

Ausführen wird die Gestaltung die Firma „More than words“ aus Dortmund“, allerdings erst in einigen Wochen, wenn Temperatur und Luftfeuchtigkeit das zulassen. „Bei der aktuellen Witterung würde sich die Farbe lösen“, so Markus Happe von „More than words“, der bereits in anderen Städten des Ennepe-Ruhr-Kreises mit der AVU bei der Gestaltung von Verteilerkästen zusammen gearbeitet hat.

Bildquelle: Stadt Wetter (Ruhr)

 

„Der Wert unserer Arbeit liegt im Zuhören“

Ich bin das Volk!Das Team der TelefonSeelsorge hat auch rund um die Feiertage immer Zeit für die Nöte der Menschen.

„Sie wünschte sich für den Advent nicht mehr als eine warme Heizung und jeden Tag ein Stückchen Kuchen“ – das Gespräch, was Gudrun Redlich mit der 93-jährigen Dame geführt hat, ist haften geblieben. „Es sind nicht immer existenzielle Krisen, die Menschen bei uns anrufen lassen“, sagt die Ehrenamtliche der TelefonSeelsorge. „Nicht immer, aber auch.“ In den Wintermonaten mit der Advents- und Weihnachtszeit würden die Brüche im Leben der Menschen besonders schwer wiegen, weiß Birgit Knatz, die Leiterin der TelefonSeelsorge. „Viele Menschen rufen schon vorher an, um zu fragen, ob wir da sind an Weihnachten“, so die studierte Sozialarbeiterin. Im Interview sprechen die beiden Frauen über Mitgefühl, Motivation und Methoden in der täglichen Arbeit.

Mit welchen Themen haben Sie es in der Weihnachtszeit vor allem zu tun? Gudrun Redlich: In dieser Jahreszeit wird für viele Menschen vor allem ihre Einsamkeit unerträglich. Einigen wird mit Blick auf das große Familienfest Weihnachten klar, wie einsam sie sind. Aber auch Trennungen oder Todesfällt schmerzen in dieser Zeit besonders. Armut ist ein Thema, wenn Menschen das Fest nicht so gestalten können, wie sich möchten.

 

Birgit Knatz: Die Erwartungen an Weihnachten und die Wochen rundherum sind hoch. Es sind die Sehnsucht nach Harmonie und Gemeinschaft und das Gefühl, dass andere das Fest als glückliche Familie verbringen – beides kann erdrücken sein. Statistisch ist die Suizidrate in Deutschland an Heiligabend am höchsten.

Was sagen Sie den Menschen? Wie können Sie helfen? Gudrun Redlich: Der Wert unserer Arbeit liegt im Zuhören. Es geht darum, Zeit für die Gefühle der Menschen zu haben, sie ernst zu nehmen und ihnen so Raum zu geben, ihrem Seelenschmerz Ausdruck zu verleihen. Ich versuche oft, schöne Erinnerungen zu aktvieren. Das hilft manchen, den Mut aufzubringen, zum Beispiel frühere Kontakte wieder herzustellen. Vielen Menschen hilft es schon, ihre Gedanken einmal aussprechen und teilen zu können. Tatsächlich bekommen wir vor allem nach den Feiertagen manchmal auch Rückmeldung, dass es besser war als gedacht.

Birgit Knatz: Bei unserer Arbeit geht es nicht um Aktivismus. Wir können keine zerbrochenen Beziehungen flicken oder Geldnot beseitigen. Aber wir können über ein bewusstes Zuhören vielleicht erspüren, wie die Menschen sich selbst helfen können. Ich habe mal mit einer Anruferin überlegt, wie sie sich die Weihnachtstage mit sich selbst schön machen kann. Dahinter steckt der Ansatz, mit sich selbst befreundet zu sein und eine gute Zeit allein haben zu können. Diese Frau hat dann im Gespräch eine Lösung mit sich selbst gefunden.

Auch ihre Ehrenamtlichen feiern Weihnachten. Ist es schwierig, die Feiertage abzudecken? Birgit Knatz: Es ist immer ein hoher Kraftaufwand nötig, um alle Dienste zu besetzten – ja! Bisher konnten wir unsere Erreichbarkeit immer gewährleisten. Meistens fügt es sich. Viele Alleinstehende machen Dienst. Und warum sich viele dann doch für einen Einsatz in diesen Tag entscheiden, hat sicher auch etwas mit ihrer grundsätzlichen Motivation für ihr Engagement zu tun. Viele Ehrenamtliche haben selbst persönliche Krisen durchlebt. Sie kennen die Not und wissen zugleich, wie gut es tut, mit jemandem darüber sprechen zu können.   

Wie verarbeiten denn Sie das, was Sie hören? Gudrun Redlich: Wir lernen in unserer Ausbildung, dass wir das Leben der Menschen nicht retten können und dass es vielmehr wichtig ist, von den Menschen eine Rückmeldung zu bekommen, die einen positiven Gedanken hat. Auch die Erfahrung hilft natürlich, die Geschichten loslassen zu können. Und da Supervision und Weiterbildung zu diesem ehramtlichen Einsatz gehören, ist gewährleistet, dass wir mit den Themen nicht alleine bleiben.

Birgit Knatz: Ich weiß, wie gut es für viele Menschen ist, dass es uns gibt. Und ich weiß, dass der Wert unserer Arbeit im Zuhören liegt. Das habe ich verinnerlicht und das hilft mir.

Hat Sie Ihre Arbeit bei der TelefonSeelsorge verändert? Gudrun Redlich: Ich selbst habe nach einer schweren Krankheit den Weg zu TelefonSeelsorge gefunden. Mich hier zu engagieren, war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Die Arbeit hat mich verändert, und sie bereichert mich. Auch durch die kontinuierliche Aufarbeitung in der Supervision verstehe immer mehr über mich selbst. Ich habe gelernt, gut zuzuhören und dabei nicht wertend zu sein, den Menschen keinen Stempel aufzudrücken. Das ist auch für die persönliche Kommunikation ein enormer Zugewinn.

Birgit Knatz: Ich denke, dass wir alle durch unsere Arbeit bei der TelefonSeelsorge genauer hinschauen, was die Menschen um uns herum machen und wie es ihnen geht. Die Gewissheit, dass wir mit unserer Zeit für das Zuhören helfen können, das macht auch persönlich ein gutes Gefühl.  

Infobox: Ob Beziehungsstress, Liebeskummer, Gewalt, berufliche Perspektivlosigkeit, Mobbing, Krankheit, Tod und Trauer, Angst, Krankheit oder Suizidgedanken: Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TelefonSeelsorge in Hagen sind rund um die Uhr mit Geduld und Verständnis für Menschen in Not da (https://www.telefonseelsorge-hagen-mark.de/). 80 Ehrenamtliche ermöglichen eine rund um die Uhr Präsenz an jedem Tag im Jahr. Ergänzend zur Telefonberatung gibt es seit mehr als zwanzig Jahren auch Kontaktmöglichkeiten per Mail und Chat – ideal für den vertrauensvollen Austausch mit ein und derselben Ansprechpartnerin über einen längeren Zeitraum hinweg. Themen am Telefon, per Mail und Chat sind u.a. depressive Stimmungen (20 Prozent), Krankheiten (17 Prozent), Einsamkeit (15 Prozent), Ängste (14 Prozent) und Beziehungen (11 Prozent). Suizidabsichten oder Pläne hören und lesen die Mitarbeitenden mehr als dreimal täglich.

Die Kunst des Zuhörens, ob mündlich oder schriftlich wird in einer 16 Monate langen Ausbildung, an einem Abend pro Woche, vermittelt. Die Ausbildung hat drei Schwerpunkte: Methoden der Gesprächsführung, die Entwicklung einer beraterischen und seelsorglichen Kompetenz und das Reflektieren der eigenen Werte. Die kostenlose Ausbildung bindet an eine dreijährige ehrenamtliche Mitarbeit, mit einem jährlichen Einsatz von 120 Stunden in der Beratungsarbeit am Telefon, per Mail und Chat, plus Supervision und Fortbildungen. Die Ausbildung wird am Ende der dreijährigen Mitarbeit zertifiziert und gilt als fachlich angesehene Qualifizierung in Kommunikation und Gesprächsführung.

Bildquelle: Ev. Kirchenkreis Hagen

 

„RuheForst Philippshöhe“ – Letzte Ruhestätte im Herzen der Natur

An einer amerikanischen Roteiche oder Buche im Hagener Wald die letzte Ruhe finden – das geht auf dem „RuheForst Philippshöhe“ an der Kuhlestraße. Als Träger der kommunalen Friedhöfe bietet der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) auf dem RuheForst Naturliebhabern eine alternative Bestattungsmöglichkeit.

An jedem Baum gibt es bis zu zehn Ruheplätze für jeweils 30 Jahre. Bei Bedarf kann das Nutzungsrecht verlängert werden. Ähnlich wie bei einem Familiengrab gibt es auch die Möglichkeit, einen kompletten Baum für Familien oder Freunde zu nutzen. Auf Wunsch bringen die Mitarbeiter des WBH an dem ausgewählten Baum auch ein dezentes Namensschild mit persönlichen Daten an. Damit Angehörige die Ruhestätte im Wald leicht finden können, erhalten sie die Koordinaten. So können sie entweder mit Hilfe eines Waldplanes oder Geocaching die Ruhestätte des Verstorbenen auffinden. Die Beisetzung erfolgt in Urnen aus unbehandeltem Holz, die zu 100 Prozent biologisch abbaubar sind und aus Buche, Ahorn, Pappel oder Kiefer bestehen. Zudem ermöglichen die zwei Andachtsplätze „Unter den Eichen“ und „In den Rotbuchen“ Trauerfeiern mit kirchlichen und freien Rednern.

Bestattungen im Einklang mit der Natur
Auf dem „RuheForst Philippshöhe“ legen die Friedhofsmitarbeiter besonderen Wert auf den Naturschutz. Die Vitalität, die Qualität und die Verteilung der Bäume sind besonders wichtig. Daher dürfen die Ruhestätten nicht bepflanzt oder geschmückt werden.

Auf einer Fläche von 8,5 Hektar befinden sich im „RuheForst Philippshöhe“ zurzeit noch 50 Bäume, an denen keine Grabstätte vorhanden ist. Zudem können Interessierte noch Teilbelegungen an rund 150 Bäumen erwerben. Für weitere Fragen stehen die Mitarbeiter des WBHs unter Telefon 02331/3677320 zur Verfügung. Bei Interesse bietet der Wirtschaftsbetrieb Hagen auch kostenlose Führungen an.

Foto: Esther Schöttke

11 neue Feuerwehrangehörige für die Feuerwehren

Herdecke. Die Feuerwehren Herdecke und Breckerfeld haben 11 neue ausgebildete ehrenamtliche Feuerwehrangehörige. Diese haben vor kurzem erfolgreich die theoretische und praktische Abschlussprüfung bestanden.

Nach über 100 Stunden Theorie und Praxis stand am Wochenende die Abschlussprüfung an. Zunächst musste am Freitag eine schriftliche Arbeit beantwortet werden. Am Samstag standen dann zwei praktische Einsatzübungen an. Drei Prüfer bewerteten die Durchführung. Su musste ein Löschangriff nach der Feuerwehrdienstvorschrift 3 aufgebaut werden. An der Realschule musste der Brand einer Klimaanlage auf dem Dach bekämpft werden. Dazu musste eine tragbare Leiter in Stellung gebracht werden.

Seit September haben die ehrenamtlichen Ausbilder der Freiw. Feuerwehr Herdecke die Teilnehmer auf die Grundlagen der Feuerwehrarbeit vorbereitet. So standen Rechtsgrundlagen, Erste Hilfe, Psychosoziale Unterstützung, Fahren mit Sonderrechten, Brand- und Löschlehre, Knoten und Stiche, Fahrzeug- und Gerätekunde, Gefahren der Einsatzstelle, Löschangriffe in unterschiedlichen Formen sowie tragbare Leitern auf dem Stundenplan. Der Unterricht wurde Donnerstagabend und samstags durchgeführt.

Alle haben die Prüfung erfolgreich und mit guten Ergebnissen bestanden. Die Teilnehmer bedankten sich für die sehr fundierte Ausbildung. Diese habe ihnen einiges abverlangt aber immer Spaß gemacht. Der Lehrgangsleiter Bernd Elberfeld zog ebenfalls eine positive Resonanz. Die Kooperation mit der Feuerwehr Breckerfeld, die seit 2008 besteht, hat sich wieder bewährt“.

Abschließend wurden alle Herdecker Kameraden mit einem Funkmeldeempfänger ausgestattet. Sie stehen nun für Einsätze zur Verfügung. Der zweite Teil der Ausbildung mit dem Schwerpunkt „Technische Hilfeleistung“ startet im kommenden Februar. Die Freiwillige Feuerwehr Herdecke sucht auch weiterhin Bürger für den ehrenamtlichen Dienst. Wer Interesse hat, kann sich über die Homepage www.feuerwehr-herdecke.de oder telefonisch unter 02330-303-1 melden.

Bildquelle: Lars Pflanzer, Feuerwehr Breckerfeld.

Kinderdisko kurz vor Weihnachten

Wetter (Ruhr). Es weihnachtet im Jugendzentrum und traditionell findet kurz vor dem Fest auch wieder die Winterdisko in den Räumen des städtischen Jugendzentrums an der Kaiserstraße 118 statt. Am kommenden Freitag, 22. Dezember, zwischen 16 und 19 Uhr kann wieder getanzt und getobt werden. Bei lustigen Tanzspielen gibt es kleine Preise zu gewinnen. Und vielleicht lässt der DJ es dieses Jahr auch wieder von der Bühne herunter schneien. Eines ist klar: Spaß für alle Kids zwischen sechs und zwölf Jahren ist garantiert. Der Eintritt beträgt 50 Cent.

 

 

Stadtmarketing für Wetter e.V. – Info-Büro geschlossen

Wetter (Ruhr). Ab Donnerstag, 21. Dezember bis einschließlich Dienstag, 2. Januar 2018 ist das Info-Büro des Stadtmarketing für Wetter e.V. nicht besetzt.

Besucher können jedoch zu den Öffnungszeiten des AVU-Treffpunkts weiterhin Informationsmaterial zu Veranstaltungen, Wander- und Radfahrkarten für Wetter (Ruhr) und naher Umgebung sowie Karten für das Neujahrskonzert der Junge Bläserphilharmonie NRW am 14. Januar 2018, erhalten.

 

Weihnachtsgruß von Bürgermeister Frank Hasenberg, Wetter (Ruhr)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Das Weihnachtsfest steht vor der Tür und damit auch der Moment, an

denen kleine und große Menschen voller Freude ihre Geschenke

auspacken. Es ist schön zu wissen, dass sich die Menschen in der

Weihnachtszeit viele Gedanken darüber machen, wie Sie Ihren Liebsten

eine Freude machen können.

Daher finde ich es umso schöner zu sehen, dass wir in Wetter dieses

weihnachtliche Gefühl des Miteinanders und des Kümmerns das ganze

Jahr hindurch kultivieren.

Ausdruck dieses Gefühls ist insbesondere unser kommunaler

Aktionsplan „Menschengerechte Stadt Wetter“, in dessen Rahmen wir

konkrete Maßnahmen umsetzen, um das Leben in Wetter für Menschen

mit und ohne Behinderungen noch lebenswerter zu gestalten.

In diesem Jahr konnten wir unter dem Titel „Wir haben schon viel

erreicht! Das wollen wir feiern!“ einen Zwischenbericht zum Aktionsplan

präsentieren, in dem wir auf mittlerweile fünf Jahre eines erfolgreichen

Inklusionsprozesses zurückblicken.

Eine Stadt besteht nicht nur aus Stein und Mörtel, sondern auch aus

dem Miteinander der Bürgerinnen und Bürger. Die Menschen, nicht die

Häuser sind das Fundament einer Stadt.

In diesem Sinne möchte ich all jenen Bürgerinnen und Bürgern ganz

besonders danken, die mit ihrem Engagement dafür sorgen, dass dieses

menschliche Fundament stark bleibt.

Sich auf seine Mitmenschen verlassen zu können und zu wissen, das

sich jemand um einen kümmert, wenn man Hilfe benötigt oder einmal ein

offenes Ohr für ein drängendes Problem braucht, zeichnet eine

liebenswerte Stadt aus.

Der Schriftsteller Leo Tolstoi hat einmal geschrieben:

„Das Ziel des Lebens ist das Gute.“

Daran wollen wir bei uns in Wetter auch im nächsten Jahr weiter

arbeiten!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich wünsche Ihnen, Ihren Familien, Angehörigen und Freunden

besinnliche und geruhsame Feiertage.

Das hat gerade in diesen Zeiten, in denen wir vor lauter Stress und

Hektik unseren Alltag nahezu automatisch abspulen und kaum einmal

dazu kommen, eine Pause einzulegen und zur Ruhe zu kommen, eine

ganz eigene Bedeutung.

Bleiben Sie gesund, erholen Sie sich gut und kommen Sie gut ins und

durch das neue Jahr!

Ihr

Frank Hasenberg

 

Letzte LebensLange LeseLust in 2017

Zur letzten Vorlesestunde in diesem Jahr sind am Donnerstag, 21. Dezember, wieder alle interessierten Seniorinnen und Senioren in die Stadtbücherei auf der Springe eingeladen. Um 11 Uhr beginnt die Veranstaltung in der Musikabteilung. Diesmal werden besinnliche und heitere Texte zur Weihnachtszeit vorgelesen.
Auch im nächsten Jahr wird die Vorlesereihe „LebensLange LeseLust“ fortgesetzt, bei der jeweils am 3. Donnerstag im Monat zwei ehrenamtliche Vorleserinnen zum Zuhören und zum Gespräch einladen. Eine Anmeldung zu diesen kostenlosen Veranstaltungen ist nicht erforderlich.

Großes Winterferienprogramm im Kinder- und Jugendtreff „Eilper Welle“

Mit zahlreichen lustigen Aktionen bietet der Kinder- und Jugendtreff „Eilper Welle“, In der Welle 35, ab Dienstag, 2. Januar, bis Samstag, 6. Januar, ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm für Kinder ab sechs Jahren.

Im neuen Jahr können alle Kinder am Dienstag, 2. Januar, von 12 Uhr bis 18 Uhr an einem Neujahrsbrunch und dem offenem Spieletreff teilnehmen. Die Kosten für den Brunch betragen 1 Euro. Bei der „Eilper Olympiade“ am Mittwoch, 3. Januar, von 12 bis 15 Uhr erwarten die Kinder lustige Spiele, Aktionen und Wettkämpfe. Weiter geht es am Donnerstag, 4. Januar, von 16 bis 20 Uhr für Kinder ab zehn Jahren mit einem Billardturnier, bei dem Pokale zu gewinnen gibt. Zu aktueller Musik und bei lustigen Diskospielen können die Kinder bei der Kinderdisko am Freitag, 5. Januar, von 14 bis 17 Uhr tanzen. Zum Ferienende geht es am Samstag, 6. Januar, zum Spielen und Toben in den Erlebnispark Gevelsberg. Die Kinder müssen hierfür Verpflegung, Wechselkleidung und Stoppersocken mitbringen. Die Teilnahme kostet 3,50 Euro. Die Kinder treffen sich um 9.50 Uhr an der „Eilper Welle“ und kehren gegen 17 Uhr wieder zurück.

Da bei einigen Angeboten die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung persönlich im Büro des Kinder- und Jugendtreffs, unter Telefon 02331/72537 oder per Mail an jz-eilpe@stadt-hagen.de erforderlich. Die Teilnehmerbeiträge können auch mit Bildungs- und Teilhabegutscheine bezahlt werden. Von Montag, 25. Dezember, bis Montag, 1. Januar, bleiben der Kinder- und Jugendtreff „Eilper Welle“ und das Familienzentrum Eilpe geschlossen.

Stadtbüchereien zwischen den Jahren geschlossen

Die Stadtbücherei auf der Springe sowie die Stadtteilbüchereien in Haspe und Hohenlimburg bleiben vom 27. Dezember bis 30. Dezember geschlossen. Wer noch Lesestoff, Hörbücher oder Filme für die Zeit zwischen den Jahren ausleihen möchte, kann dies noch bis einschließlich 23.Dezember tun. Auch die Weihnachtsecke ist noch gut gefüllt mit Bilderbüchern, CDs und Erzählungen zur Weihnachtszeit.
Die Stadtbücherei Hagen wünscht allen Kundinnen und Kunden „Frohe Weihnachten und einen guten Übergang“ und freut sich auf ein Wiedersehen ab 2. Januar 2018.

Öffnungszeiten der HAGENinfo

Informationen rund um die Volmestadt, das touristische Angebot sowie interessante Gästeführungen und Touren gibt es bei der HAGENinfo der HAGENagentur, Körnerstraße 25, auch zwischen Weihnachten und Neujahr. Zu folgenden Öffnungszeiten sind die Mitarbeiterinnen da:

Von Mittwoch, 27. Dezember bis Freitag, 29. Dezember ist die HAGENinfo jeweils von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr geöffnet. Am Samstag, 30. Dezember bleibt sie aufgrund einer Inventur geschlossen.

 

Dieb greift Bundespolizisten an und rammt sich Nagelschere in den Hals

Dortmund/Schwalmtal. Am Samstagabend eskalierte in einer Drogerie im Dortmunder Hauptbahnhof ein Routineeinsatz. Ein Ladendieb griff erst einen Bundespolizisten an
und rammte sich anschließend eine Nagelschere in den Hals. Bevor sich
der Mann schwerere Verletzungen zufügen konnte, wurde er überwältigt.

Gegen 22:30 Uhr wurden Bundespolizisten zu einem Drogeriemarkt im
Hauptbahnhof gerufen. Zwei Männer hatten Waren gestohlen und waren
durch den Ladendetektiv beobachtet worden. Dieser führte die Männer
in das Geschäftsbüro und informierte die Bundespolizei.

Als ein Bundespolizist einen 41-jährigen Algerier durchsuchen
wollte, griff dieser ihn an und schlug ihm mit großer Wucht gegen die
Schulter. Anschließend griff er in seine Jackentasche, holte eine
Nagelschere heraus und rammte sich diese zweimal in den Hals. Bevor
er sich weitere Verletzungen zufügen konnte, überwältigten die
Einsatzkräfte den Asylbewerber und fesselten ihn.

Mit zwei Stichwunden im Hals wurde er unter Polizeibegleitung in
eine Dortmunder Klinik eingeliefert, wo der 41-Jährige zur
stationären Behandlung verblieb.

Der Ladendieb aus einer Flüchtlingsunterkunft in Schwalmtal ist
bereits wegen Diebstahls, Körperverletzung und Widerstands
polizeibekannt. Nun leitete die Bundespolizei gegen ihn ein weiteres
Strafverfahren wegen Diebstahls und Widerstands ein.

Schlägerei unter Bekannten endete mit Widerstand

Am Samstagabend gegen 23.00 Uhr kam es in einer Wohnung am Wolfskuhler Weg zu einer Auseinandersetzung unter Bekannten, sieben Männer im Alter zwischen 21 und 39 Jahren hatten sich gestritten und dabei auch die Fäuste fliegen lassen. Beim Eintreffen der Polizei benötigte ein 32-Jähriger mit einer blutenden Kopfverletzung medizinische Hilfe und ein Rettungswagen brachte ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die Stimmung unter den weiteren Beteiligten blieb aggressiv und so setzte die Polizei mehrere Streifenwagen und einen Diensthund ein, um die Situation zu
beruhigen. Lediglich ein 39 Jahre alter Gast beleidigte die Beamten,
schubste eine Polizistin und bespuckte sie mit Blut. Er musste den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam verbringen und bekommt eine Anzeige.

Hilfsbereitschaft ausgenutzt

Am Samstag in der Mittagszeit sprach eine Unbekannte
Person den späteren Geschädigten in der Eickertstraße an und fragte,
ob er eine Münze wechseln könnte. Als der 81 Jahre alte Mann sein
Portemonnaie zückte, griff der Trickdieb selber zu und wühlte im
Hartgeldfach. Das untersagte ihm der 81-Jährige und die Parteien
trennten sich. Wenig später stellte der hilfsbereite Rentner fest,
dass es sich bei dem Mann um einen Trickbetrüger handelte, der
unbemerkt ca. 220 Euro aus dem Scheinfach gezogen hatte. Bei der
Anzeigenaufnahme beschrieb er den Täter als etwa 40-jährigen Mann von
nur etwa 1,55 Metern Größe mit auffällig blank geputzten Schuhen.
Hinweise bitte an die 986 2066.

Fußgänger angefahren

Am Montagmorgen kam es in der Innenstadt zum
Zusammenstoß zwischen einem Fußgänger und einem Pkw. Nach ersten
Ermittlungen lief gegen 09.00 Uhr eine vierköpfige Gruppe
Jugendlicher zwischen Goldberg- und Kampstraße über die Hochstraße.
Zeitgleich fuhr ein46 Jahre alter VW-Fahrer in Richtung Theater,
bremste nach eigenen Angaben ab, konnte aber dennoch den Zusammenstoß
mit dem letzten der Gruppe verhindern. Während die anderen
weiterliefen, fiel der 17-Jährige zu Boden und blieb zunächst reglos
liegen. Nach kurzer Zeit konnte er sich allerdings wieder aufrichten
und in einem nahe gelegenen Geschäft auf das Eintreffen von Polizei
und Rettungswagen warten. Mit leichten Verletzungen kam er zur
ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die Unfallsachbearbeitung
hat den Vorfall übernommen.

Rasenmäherdieb gesucht

Bereits im August entwendete ein bislang unbekannter Mann aus den Aufenthaltsräumen der Mitarbeiter einer Firma am Friedrich-Ebert-Platz einen benzinbetriebenen Rasenmäher des Herstellers Dolmar mit der Typenbezeichnung PM-410. Wenig später sah eine Kollegin des Anzeigenerstatters den mutmaßlichen Täter, als er gerade mit dem Rasenmäher in einen Bus der Hagener Straßenbahn einstieg, konnte allerdings nicht mehr hinterher. Die Überwachungskamera in dem Linienbus fertigte ein Foto von dem Mann und da seine Identität bislang nicht ermittelt werden konnte, erließ ein Richter einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung. Zeugen, die weiterführende Hinweise im Zusammenhang mit dem Unbekannten oder seinem Aufenthaltsort geben können, melden sich bitte unter der 986 2066.

„Das Praktikum hat mir sehr gut gefallen“

Drei Wochen lang war Pia Knoop (19) Praktikantin beim Hagener Personaldienstleister START. „Es hat mir sehr gut gefallen“, berichtet die junge Rollstuhlfahrerin, die im Berufsbildungswerk (BBW) der Evangelischen Stiftung Volmarstein eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement absolviert.

Während ihres Praktikums lernte Pia Knoop den Alltag des Personaldienstleisters kennen. „Wegen ihrer Körperbehinderung gab es bei der Mitarbeit überhaupt keine Probleme“, betont Julia Hinterthan, Niederlassungsleiterin bei START in Hagen. Der Bürotrakt ist obendrein barrierefrei zugänglich und bietet daher beste Voraussetzungen für Praktikanten mit Behinderungen. Insgesamt betreibt das Unternehmen 28 Niederlassungen in NRW.

Pia Knoop hatte u.a. die Aufgabe, die Datenbank des Personaldienstleisters zu aktualisieren. Dafür rief sie Bewerber an und erkundigte sich, ob sie weiterhin arbeitssuchend sind. „Bei den ersten Anrufen ist man unsicher, aber das legt sich schnell“, berichtet die junge Frau. Außerdem saß sie bei Vorstellungsgesprächen mit am Tisch – eine wichtige Erfahrung für sie selbst. „Man muss in solch einer Situation nicht nervös sein“, hat sie festgestellt.

Für Auszubildende aus dem Volmarsteiner Berufsbildungswerk haben Praktika wie bei START große Bedeutung: „Unsere jungen Leute sammeln dabei wichtige praktische Erfahrungen“, sagt Ausbilder Uwe Schütz. Er weiß es zu schätzen, dass START schon mehrere Praktikanten aus Volmarstein aufgenommen hat.

Pia Knoop legt im Sommer 2019 ihre Prüfung ab. Für die Zeit danach hat sie einen großen Wunsch: „Ich möchte eine vernünftige Stelle finden.“

Bildquelle: ESV

Statt Kunden-Geschenke: Elflein Isolierbau GmbH spendet 2.000 Euro an Luthers Waschsalon

Schon im zweiten Jahr in Folge verzichtet das Hagener Unter-nehmen Isolierbau Elflein GmbH auf Weihnachtsgeschenke für Kunden und Geschäftspartner und spendet stattdessen für Luthers Waschsalon. So kann sich die Einrichtung der Diakonie Mark-Ruhr erneut über eine Spende in Höhe von 2.000 Euro freuen!

Geschäftsführer Joachim Elflein hat die Spende am Montag (18. Dezem-ber) gemeinsam mit seinem Sohn Fabian Elflein überreicht. Ilona Lad-wig-Henning, die Luthers Waschsalon leitet, zeigte sich dabei überaus dankbar für die Spendenbereitschaft. „Die Spende hilft unserer Einrich-tung, der nach wie vor hohen Nachfrage an unserem Hilfe- und Unter-stützungsangebot nachzukommen.“ Bis zu 150 Gäste kommen jeweils an den beiden Öffnungstagen zu Luthers Waschsalon, um die Angebote wie beispielsweise Duschen, Wäsche waschen oder zu frühstücken an-zunehmen. Dies gilt auch für das allgemein- und das zahnmedizinische Angebot.

Bildquelle: Diakonie Mark-Ruhr

 

A1: Rastanlagen Bruchmühle, Klosterholz und Funckenhausen wieder frei

Netphen (straßen.nrw). Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen hat die Rastanlagen Bruchmühle, Klosterholz und Funckenhausen an der A1 nach 1,5 Jahren Bauzeit wieder für den Verkehr freigegeben.

7,9 Millionen Euro wurden in die Anlagen zwischen dem Autobahnkreuz Westhofen und dem Autobahnkreuz Wuppteral-Nord investiert. Aus dem ursprünglich vorhandenen Rastplatz Bruchmühle in Fahrtrichtung Köln mit 26 LKW Stellplätzen wurde nun nach erfolgtem Ausbau eine Rastanlage mit 44 Lkw-Stellplätzen, zwei Busstellplätzen, 25 Stellplätzen für Pkw und zwei Stellplätzen für Menschen mit Behinderung. Für die Fahrtrichtung Bremen wurden auf den Rastplätzen Klosterholz und Funckenhausen mit vorhandenen 44 Lkw-Stellplätzen nun Parkmöglichkeiten für 64 LKW-Stellplätzen, jeweils zwei Busstellplätzen, 49 Stellplätzen für PKW und jeweils zwei Stellplätzen für Menschen mit Behinderung geschaffen. Mehrere Sitzgruppen, neue WC-Gebäude sowie eine moderne LED-Beleuchtungsanlage wurden an der Raststätte installiert.

Mehr zum Thema: https://www.strassen.nrw.de/projekte/lkw-stellplaetze-an-autobahnen.html

Versuchter Trickdiebstahl an der Weihnachtsmarkt-Bude

Am Sonntag hielten sich drei Männer in der Nähe
einer Verkaufsbude des Weihnachtsmarktes in der Hohenzollernstraße
auf. Zwei von ihnen begaben sich gegen 20.00 Uhr zu dem Stand und
verwickelten die 70-jährige Verkäuferin in ein Gespräch. Die dritte
Person blieb in der Nähe stehen und beobachtete die Situation. Einer
der beiden Männer, die in gebrochenem Deutsch auf die Verkäuferin
einredeten, riss plötzlich mehrere Waren aus der Auslage. Hierbei
täuschte er eine körperliche und geistige Behinderung vor. Als die
70-Jährige die Verkaufsbude verließ, um die Waren wieder einzuräumen,
erschien plötzlich ein vierter Mann. Er begab sich in die
Verkaufsbude und versuchte, Geld aus der Kasse zu entwenden.
Mittlerweile waren mehrere Zeugen auf den Vorfall aufmerksam
geworden. Sie eilten der Verkäuferin zur Hilfe und hielten den Dieb
fest. Er konnte sich jedoch losreißen und flüchtete gemeinsam mit
seinen drei Mittätern in unbekannte Richtung. An den runtergerissenen
Waren entstand ein Sachschaden von rund 100 Euro. Die Männer können
wie folgt beschrieben werden: Der angeblich behinderte Täter ist ca.
30 bis 40 Jahre alt und 165 cm groß. Er hat eine stabile Figur und
war zur Tatzeit mit einer braunen Mütze und rotbraunen Jacke
bekleidet. Sei Begleiter ist ebenfalls ca. 30 bis 40 Jahre alt und
170 cm groß. Er hat eine normale Statur und trug eine grüne Mütze.
Der in der Nähe stehende Mann war auch ca. 30 bis 40 Jahre alt und
185 cm groß. Der Täter in der Verkaufsbude ist ebenfalls ca. 30 bis
40 Jahre alt. Er ist 180 cm groß und schlank. Der Mann trug zur
Tatzeit eine schwarze Mütze, eine dunkle Lederjacke und eine dunkle
Hose. Unter der Lederjacke war er mit einem grünen Pullover
bekleidet. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Karriere mit Studium bei der Bundeswehr

Im Mittelpunkt der studienkundlichen Inforeihe der Agentur für Arbeit Hagen
steht am Donnerstag, 21. Dezember 2017, das Studium bei der Bundeswehr.
Die Veranstaltung findet um 16 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ),
Körnerstraße 98 – 100, in Hagen statt.
An den Universitäten der Bundeswehr stehen 30 Master- und Bachelorstudiengänge
zur Auswahl. Im Rahmen der Ausbildung zum Offizier ist das Studium fester
Bestandteil. Die Bewerbungsfrist endet am 28.02.2018. Die Abschlüsse an den
Bundeswehr-Akademien sind mit denen an öffentlichen Universitäten uneingeschränkt vergleichbar und international anerkannt.
Doch nicht nur die militärische, sondern auch die zivile Karriere mit Studium ist
bei der Bundeswehr möglich. Die Laufbahnausbildungen für den gehobenen technischen Verwaltungsdienst mit integriertem Ingenieurstudium oder für den nichttechnischen Verwaltungsdienst mit dualem Studium (Ziel Dipl.-Verwaltungswirt/-in), werden von Joachim Westhoff vom Karriere-Beratungsbüro der Bundeswehr Hagen vorgestellt. Fragen zu den Berufsaussichten und zum Arbeitsmarkt beantwortet Berufsberaterin Ute Wiesensee-Müller.
Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich speziell an Schulabgänger der
Sekundarstufe II. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mehrere Einsätze in Ennepetal

Ennepetal. Am Samstag  wurde die Feuerwehr Ennepetal zu mehreren Einsätzen alarmiert. Um 10:22 zu einer Ölspur beginnend von der Loherstraße Richtung Rüggeberg. Zu einer Person hinter verschlossener Tür um 14:34 Uhr. Die Tür wurde geöffnet und die Person dem Rettungsdienst übergeben. Um 22:32 Uhr drohte ein
kleiner Baum im Talsperrenweg auf die Straße zu fallen, dieser wurde
mit einer Motorkettensäge zerkleinert und zur Seite geräumt. Um 23:14
Uhr wurde die Feuerwehr Ennepetal zu einem Rauchmelder Alarm in die
Südstraße alarmiert. Vor Ort stellte sich angebranntes Essen als
Ursache dar. Die Feuerwehr brauchte nicht tätig zu werden.

Bernd Kämper in der Stadtteilbücherei Hohenlimburg

Passend zur Weihnachtszeit liest der Hagener Autor Bernd Kämper aus seinem Buch „Lauritz Hund und andere Weihnachtsgeschichten“ im Rahmen der neuen Reihe „Hagener Autoren stellen sich vor“ in der Stadtteilbücherei Hohenlimburg, Stennertstraße 6-8, am Donnerstag, 21. Dezember, um 15.30 Uhr.

Bernd Kämper ist Mitglied im Autorenkreis Rhein-Ruhr. Der Autor veröffentlichte bereits mehrere Kurzgeschichten sowie Lyriktexte. Zuletzt erhielt sein Gedicht „Aleppo“ beim Literaturwettbewerb des „Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen e.V.“ den ersten Platz. Alle Erlöse, die Bernd Kämper durch den Verkauf seiner Bücher einnimmt, erhält die Tiernothilfe Hagen.

In der neuen Reihe „Hagener Autoren stellen sich vor“ gibt die Stadtteilbücherei Hohenlimburg lokalen Autoren die Möglichkeit, ihre Werke den Besuchern der Bücherei vorzustellen. Der Eintritt für die einstündige Lesung ist frei und eine Anmeldung nicht erforderlich. Zudem öffnet um 15 Uhr das Lesecafé und versorgt die Besucher mit Kaffee und Kuchen. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Telefon 02331/207-4477.

Winterferienprogramm im Kinder- und Jugendpark Haspe

Ein vielfältiges Winterferienprogramm erwartet alle Kinder von sechs bis 13 Jahren im Kinder- und Jugendpark Haspe, Talstraße 32, ab Dienstag, 2. Januar, bis Samstag, 6. Januar. Alle Ausflüge beginnen und enden am Jugendzentrum und eine Anmeldung ist erforderlich.
Zu Ferienbeginn können alle Kinder am Dienstag, 2. Januar, bei einem Jaccolo-Turnier teilnehmen. Zudem öffnet das Jugendcafé für Jugendliche ab 14 Jahren von 18.30 bis 21 Uhr. Am Mittwoch, 3. Januar, findet ein gemeinsamer Spielenachmittag mit spannenden Wettkämpfen von 11 bis 17 Uhr mit dem Kinder- und Jugendtreff „Eilper Welle“ in Eilpe statt. Gemeinsames Kochen und im Anschluss einen Kinobesuch gibt es für die Kinder am Donnerstag, 4. Januar, ab 11.30 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt 3,50 Euro. Am Freitag, 5. Januar, findet von 12 bis 15.30 Uhr ein Überraschungstag mit ausgiebigem Brunch im Jugendzentrum statt. Der Kostenbeitrag beträgt 50 Cent. Zum Abschluss der Ferien besuchen alle Kinder am Samstag, 6. Januar, von 10 bis 17 Uhr den Erlebnispark Gevelsberg. Die Teilnahme kostet 3,50 Euro.
Das gesamte Programm sowie die Anmeldeformulare und weitere Informationen gibt es im Kinder- und Jugendpark Haspe unter Telefon 02331-440601 (Jugendzentrum) oder unter 02331-41471 (Abenteuerspielplatz).

Weihnachtliches Bilderbuchkino

Eine besondere Weihnachtsgeschichte gibt es am Dienstag, 19. Dezember, um 16 Uhr für alle Kinder ab vier Jahren im Bilderbuchkino in der Stadtteilbücherei Hohenlimburg, Stennertstraße 6-8. Eine ehrenamtliche Vorlesepatin des Fördervereins „HohenlimBuch“ liest die Geschichte „Luftpost für den Weihnachtsmann“ von Brigitte Weninger vor und zeigt dazu passende Dias.

Amin und seine Mutter leben bescheiden und haben nur wenig Geld. Als Amin das erste Mal vom Weihnachtsmann erfährt, beschließt er, seinen neuen roten Luftballon mit einem Wunschzettel an ihn zu senden. Er wünscht sich für seine Mutter eine Lampe. Zwei Tage später klopft ein seltsamer Mann in einem roten Mantel an der Tür.

Im Anschluss an die Geschichte können die Kinder ein passendes Bild malen. Die rund 45-minütige Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-4297.

Weihnachtlicher Vorlesespaß

Eine spannende Weihnachtsgeschichte gibt es für alle Kinder in der Vorlesestunde am Donnerstag, 21. Dezember, um 16 Uhr in der Stadtbücherei auf der Springe.

In der Geschichte „Wölkchenpost fürs Christkind“ von Vera Krott-Unterweger fällt Luisa erst am Heiligen Abend ein, dass das Christkind ihre neue Adresse noch gar nicht kennt. Woher soll es dann wissen, wo es die Geschenke vorbeibringen kann? Deshalb pustet Luisa im verschneiten Garten kleine Atemwölkchen in die Luft und haucht für das Christkind ihre neue Adresse hinein.

Im Anschluss können die Kinder Briefpapier für die Weihnachtspost basteln. Die 45-minütige Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder im Internet unter www.hagen-medien.de.

Führung an Weihnachten im Museum Wasserschloss Werdringen

Den Wunsch, ein mittelalterliches Katapult in Aktion zu erleben, können sich Klein und Groß zu Weihnachten bei einer Erlebnisführung am Dienstag, 26. Dezember, um 15 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle erfüllen. Als besondere Aktion bringt das Museum eine Blide in Stellung und führt diese vor.

Die Teilnehmer erleben eine spannende Zeitreise durch 450 Millionen Jahre Geschichte. Die Führung beginnt bei den ältesten Fossilien Westfalens und den Riesenlibellen aus dem Vorhaller Steinbruch. Die Besucher können die Nachbildungen von Dinosaurier, Mammut, Wollnashorn und Rentier aus der Kreidezeit bestaunen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Überreste steinzeitlicher Menschen, die in einer Höhle in Hagen gefunden wurden. Von der Jungsteinzeit geht die Führung weiter über die Bronze- und Eisenzeit bis zu den Römern. Im Mittelalter angekommen folgt der Höhepunkt der Führung: Die Blide, ein mittelalterliches Katapult, wird in Stellung gebracht und vorgeführt. Das Museum Wasserschloss Werdringen verfügt über einen verkleinerten, aber voll funktionsfähigen Nachbau. Bliden haben im Mittelalter schwere Steine verschossen, zerstörten ganze Burgmauern und kamen auch bei der Belagerung und Zerstörung der Raffenburg und der Burg Volmarstein zum Einsatz. An Arbeitsstationen können Kinder und Erwachsene während der Führung selbst Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren. Die Führung endet bei einer imposanten Ritterfigur.

Die Aktionsführung kostet für Erwachsene 3 Euro und für Kinder 1,50 Euro zuzüglich des Eintritts. Aufgrund der Feiertage verändern sich die Öffnungszeiten wie folgt: Das Museum ist am Dienstag, 26. Dezember, von 11 bis 18 Uhr, von Mittwoch, 27. Dezember, bis Freitag, 29. Dezember, von 10 bis 17 Uhr sowie am Samstag, 30. Dezember, von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Von Samstag, 31. Dezember, bis Dienstag, 16. Januar, bleibt das Museum geschlossen. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-2740.

Geschwindigkeitsüberwachungen im Hagener Stadtgebiet

Auch in der Zeit vom 18. bis 23. Dezember finden im Hagener Stadtgebiet wieder kommunale Geschwindigkeitsüberwachungen an Gefahrenstellen, Unfallschwerpunkten und in schutzwürdigen Zonen statt. Geschwindigkeitskontrollen sind eine präventive Maßnahme, um mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erreichen. Die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist weiterhin Unfallursache Nummer Eins. Die regelmäßige Überwachung gilt vor allem dem Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer. Jeder Messpunkt wird weiterhin im Benehmen mit der Polizei festgelegt. Die Messstellen der kommenden Tage sind:

18.12.2017
Im Kley, Neuer Schloßweg, Heinrichstraße, Haßleyer Straße

19.12.2017
Holthauser Straße, Altenhagener Straße, Flensburgstraße, Blumenstraße, Im Weinhof, Auf dem Lölfert

20.12.2017
Ergster Weg, Am Berge, Cunostraße, Stadionstraße, Thünenstraße, Eugen-Richter-Straße

21.12.2017
Lützowstraße, Im Alten Holz, Herbecker Weg, Zur Hünenpforte, Lahmen Hasen, Hohenlimburger Straße

22.12.2017
Berchumer Straße, Berliner Allee, Feithstraße, Eppenhauser Straße, Bergischer Ring, Scharnhorststraße

23.12.2017
Elseyer Straße, Lange Straße, Alexanderstraße, Iserlohner Straße

Darüber hinaus muss im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Kontrollen durch das Ordnungsamt gerechnet werden. Die stationären Geschwindigkeitsüberwachungen sowie die möglichen mobilen Messplätze sind auch im Stadtplan auf www.hagen.de einzusehen.

Mehrere Veranstaltungen in der Hagener Innenstadt

Heute fanden in der Hagener Innenstadt  mehrere Veranstaltungen statt, die teilweise auch zu Verkehrsbeeinträchtigungen führten. Die Polizei war mit annähernd 100 Beamtinnen und Beamten im Einsatz. In der Spitze rund 1000 Personen führten ab 13.00 Uhr bis 14.50 Uhr einen Aufzug vom Bahnhofsvorplatz
ausgehend über den Graf-von-Galen-Ring, die Elberfelder Straße, den
Adolf-Nassau-Platz, die Bahnhofstraße und über die Hindenburgstraße
sowie die Körnerstraße zurück zum Ausgangspunkt mit einer
Abschlusskundgebung durch. Das Thema der Demonstration lautete
„Jerusalem den Palästinensern – Gegen den einseitigen Ausruf von
Jerusalem als Hauptstadt Israels“. Ab ca. 12.00 Uhr versammelten sich
rund 30 Personen zu einer Gegenveranstaltung an der Marienstraße und
40 Teilnehmer zu einer Mahnwache am Dr.-Ferdinand-David-Park. Das
Thema der Demonstrationen in der Marienstraße lautete „Solidarität
mit Israel – Gegen jeden Antisemitismus“. Die Mahnwache mit dem Thema
„Gegen Antisemitismus – Absolute Solidarität mit den jüdischen
Bürgern Hagens und Umgebung“ wurde um 13.30 Uhr beendet. Die
Veranstaltung aus der Marienstraße endete gegen 14.15 Uhr. Alle
Veranstaltungen verliefen weitestgehend störungsfrei. Lediglich im
Bereich der Karl-Marx-Straße kam es aufgrund der hohen
Emotionalisierung zwischenzeitlich zu lautstarken verbalen
Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen der Demonstration vom
Bahnhofsvorplatz und Teilnehmern der Veranstaltung aus der
Marienstraße. Die Polizei hatte die Lage jedoch unter Kontrolle und
konnte eine unmittelbare Konfrontation verhindern.