Nach Verzögerung: Erfolgreicher Schulstart am Zweitstandort der Gustav-Heinemann-Schule

(v.l.n.r.): Florian Lichtenstein (Lehrer und Organisation am Standort Dahl), Annette Schnüll (stellvertretende Schulleiterin), Verena Lange (Schulleiterin) und Dennis Harbott (Projektleiter im Fachbereich Gebäudewirtschaft) freuen sich, dass nun Schülerinnen und Schüler am Außenstandort der Gustav-Heinemann-Schule in Dahl unterrichtet werden können. (Foto: Charlien Schmitt/Stadt Hagen)

Verzögerung durch Lieferengpässe, fehlende Teile der Brandmeldeanlage sowie der Sicherheitsbeleuchtung: Diese Faktoren hatten im vergangenen Monat dafür gesorgt, dass vier Klassen der Gustav-Heinemann-Schule nach den Sommerferien nicht wie geplant an ihrem neuen Außenstandort im Gebäude der ehemaligen Grundschule Dahl in den Präsenzunterricht starten konnten. Durch die gemeinsamen Bemühungen des Fachbereichs Bildung der Stadt Hagen, der Feuerwehr Hagen, der Bauordnungsbehörde, der Förderschule sowie des Projektleiters der Gebäudewirtschaft konnten die Schülerinnen und Schüler nach einigen Wochen des Distanzunterrichts am Montag, 5. September, an ihrem neuen Standort in den Präsenzunterricht zurückkehren.

Ehemalige Grundschule wird zum Zweitstandort
Die Förderschule ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen und hat im Schuljahr 2022/23 mit 265 Schülerinnen und Schülern einen neuen Höchststand erreicht. Wegen der stetig steigenden Zahl der Schülerinnen und Schüler und eines nicht mehr ausreichenden Platzangebots hatte die Stadt Hagen in diesem Jahr das Gebäude der ehemaligen Grundschule Dahl zurückgekauft, um dieses zu einem Außenstandort der Förderschule umzubauen. Seit Anfang September werden an dem neuen Standort vier Klassen mit älteren Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II unterrichtet.

Vorläufige Nutzungserlaubnis ermöglicht Unterricht
Wegen der allgemein angespannten Situation im gesamten Bausektor wurde das Vorhaben, das Gebäude für den Schulbetrieb zu ertüchtigen, zu einem zeitlichen Wettlauf. Durch das gemeinsame Bemühen aller Beteiligten konnte mit etwas Verspätung die Rückkehr der Schülerinnen und Schüler in den Präsenzunterricht ermöglicht werden. Da noch nicht alle sicherheitsrelevanten Komponenten der Brandmeldeanlage geliefert und eingebaut werden konnten, erfolgt der Betrieb derzeit auf Grundlage einer befristeten und eingeschränkten Nutzungserlaubnis. Durch eine gemeinsame lösungsorientierte Zusammenarbeit zwischen Gebäudewirtschaft und dem Brandschutzgutachter wurde dazu eine Lösung erarbeitet, wonach als Kompensation die Stellung von Brandwachen und die Installation einer mobilen Fluchtbeleuchtung erfolgt ist. Die Verwaltung ist zuversichtlich, dass die fehlenden Komponenten in den nächsten Wochen geliefert werden und somit dann die endgültige Bauabnahme erfolgen kann.