Weg zwischen Martinskirche und Friedhof ist nun barrierefrei

Foto: Offizielle Eröffnung des barrierefreien Wegs (v.l.:) Stiftungs-Seelsorger Andreas Vesper, Gemeindepfarrer Martin Streppel und Stiftungs-Bewohner Wolfgang Stüwe durchschneiden symbolisch ein Flatterband.

Wer als Fußgänger oberhalb der Martinskirche auf den Volmarsteiner Friedhof geht, läuft seit kurzem auf einem vorbildlich gepflasterten Weg. Das war nicht immer so.

„Wir haben eine perfekte Lösung gefunden“, sagen Andreas Vesper, Seelsorger in der Stiftung Volmarstein, und Martin Streppel, Pfarrer der örtlichen Kirchengemeinde. Stiftung und Gemeinde bemühten sich erfolgreich um eine Förderung durch die Aktion Mensch. „Eine Barriere weniger“, so lautet der griffige Name des Programms. Die Mittel daraus wurden verwendet, um aus dem hubbeligen Friedhofs-Zugang, den Steine und Baumwurzeln zur Stolperstrecke machten, einen komfortabel gepflasterten Weg entstehen zu lassen.


Vor etwa vier Jahren war dieser Zugang zum Friedhof geschaffen worden. Seitdem wird die Martinskirche auf dem Stiftungs-Zentralgelände auch für Trauerfeiern der Gemeinde genutzt – als Alternative zur kleinen Kapelle auf dem Friedhof. Deshalb musste schnell ein direkter Zugang zum Friedhof her. So entstand der hubbelige Weg, für den ein Busch weichen musste. Dieser Weg war aber gerade für Menschen mit Gehbehinderungen und Rollstuhlfahrer eine Herausforderung, wenn sie an Trauerzügen teilnehmen oder von der Stiftung aus den Friedhof besuchen wollten.

Als im Frühjahr die Fördermittel bewilligt waren, ging es ganz schnell: Innerhalb weniger Tage lagen die Pflastersteine. Harald Heck, Garten- und Landschaftsbauer in der Stiftung, sorgte als Projektleiter für die reibungslose Organisation der Arbeiten. Jetzt befindet sich an der Stelle, die bis dato eine Stolperfalle war, ein ebener Weg, der für ein Stück mehr Barrierefreiheit sorgt.