Neustart der Ausbildungsmesse Hagen

Bewährt und doch ganz anders: Bei bestem Sommerwetter findet heute die 8.  Ausbildungsmesse Hagen statt. Hunderte von Schülerinnen und Schülern sind seit dem Morgen auf dem Gelände der Elbershallen unterwegs, um sich an den Ausstellerständen über Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren, sich zu bewerben und Kontakte zu knüpfen.

Die Ausbildungsthematik ist und bleibt aktuell. Immer noch bleiben zahlreiche Ausbildungsstellen unbesetzt, während Jugendliche vergeblich nach einer Anschlussperspektive nach der Schule suchen. Damit beide Seiten zusammenkommen, setzt die Veranstaltergemeinschaft der Ausbildungsmesse Hagen seit 2013 auf die persönliche Begegnung.

In seinem Grußwort beim Eröffnungsempfang betonte der Hagener Oberbürgermeister Erik O. Schulz: „Es wird auch in Zukunft nicht leichter werden, Fachkräfte zu finden. Umso wichtiger ist es, persönliche Begegnungen zu schaffen und jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, Berufe mit allen Sinnen zu erfahren. Dass es in Hagen gelingt, seit 2013 jedes Jahr eine Ausbildungsmesse zu veranstalten – zu Coranazeiten als virtuelles Format -, ist der besonderen Form der Zusammenarbeit aller wichtigen Partner zu verdanken.“

Diese Verbundenheit hob auch agentur mark-Geschäftsführerin Kirsten Kling hervor: „An dieser Stelle auch mein persönlicher Dank an die Partner und an die Agentur für Arbeit Hagen. Als wir im Herbst angefangen haben zu planen, waren wir uns nicht sicher, ob wir wirklich heute hier stehen können oder ob eine neue Virusvariante uns einen Strich durch die Rechnung macht. Der enge Zusammenhalt der Partner gerade in diesen Krisenzeiten hat es erst möglich gemacht, dass wir die Messe heute durchführen können.“

Um mehr Jugendliche für die duale Berufsausbildung begeistern zu können, setzen die Veranstalter auf ein neues, praxisbezogenes Konzept. Alle Schülerinnen und Schüler durchlaufen dabei drei sog. Branchenparkoure und müssen dabei kleine, praxisbezogene Aufgaben lösen. Ein Blick in die Zelte und Hallen auf dem Messegelände zeigt, dass das Konzept aufgeht. Stände, an denen praktisch etwas ausprobiert werden kann, sind besonders umlagert. Auch bei den Ausstellern kommt das gut an. Die Aufgaben halten die Jugendlichen an den Ständen und zeigen ihnen, dass manches nicht so leicht ist, wie es aussieht, und wecken ihr Interesse bspw. an technischen, handwerklichen oder sozialen Berufen.

Als Aussteller mit dabei sind 96 Unternehmen aus den Branchen Metall, Produktion und Technik, Bildung, Gesundheit und Handwerk sowie Dienstleistung, Logistik und Verwaltung. Viele der Unternehmen und Institutionen sind seit Jahren Stammaussteller, einige Unternehmen nehmen aber auch erstmals teil.

Bis zum Mittag besuchen ca 1.100 Schülerinnen und Schüler von 16 angemeldeten Hagener Schulen. Bis um 16 Uhr ist die Messe weiterhin für Schülerinnen und Schüler geöffnet, aber auch andere an Ausbildung Interessierte und Eltern sind willkommen. Bis 16 Uhr erwarten die Veranstalter insgesamt rund 2.000 Besucherinnen und Besucher. Lena Lohrmann von der agentur mark, die die Messe seit Jahren federführend koordiniert: „Die Messe findet erstmals auf dem Gelände der Elbershallen statt. Wir hoffen, dass die Citynähe und der Bekanntheitsgrad der Elbershallen neben der Werbung gute Argumente für einen Besuch auf dem Elbersgelände sind.“

Alle wichtigen Infos sind auf der Messe-Webseite verfügbar: www.ausbildungsmesse-hagen.de