Nachtrag zur Lesung und Buchvorstellung von Igal Avidan

Ein spannender Abend mit Autorenlesung – mit diesem Fazit verließen die Besucher das Auditorium des Emil Schumacher Museums nach der Lesung von Igal Avidan am Dienstag, 16. November, um 17.30 Uhr. Der vom Europabüro Hagen eingeladene Autor trug Passagen aus seinem Buch „Mod Helmy: Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete“, vor. Mitten in Berlin gelang es dem Arzt, jahrelang eine jüdische Familie vor der Gestapo zu verstecken. Igal Avidan fand Helmys ehemalige Patienten, besuchte seine Verstecke und zeichnet seine einzigartige Geschichte nach. Anschließend an die kurzweilige Lesung standen neben dem Autor der Historiker Holger Flick von der VHS und Frank Fischer von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hagen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Der Abend wurde von Sven Söhnchen als Moderator begleitet.