35 Verstöße: Ordnungsamt kontrolliert Schulwegsicherung

Eine Schwerpunktkontrolle Schulwegsicherung hat das Ordnungsamt der Stadt Hagen von Montag, 15. November, bis Freitag, 19. November, durchgeführt. Im Mittelpunkt der Kontrolle der Überwachungskräfte des ruhenden Verkehrs standen Eltern, die beim Absetzen oder Abholen ihrer Kinder insbesondere in unmittelbarer Nähe der Schulen die Verkehrsvorschriften missachten.

Im Rahmen der Schwerpunktkontrolle, die durch die Polizei Hagen unterstützt wurde, hat das Ordnungsamt insbesondere die sensiblen Bereiche an verschiedenen Grundschulen im Hagener Stadtgebiet gezielt überwacht.  Dabei wurden 35 Verstöße wie Gehwegparken, Zuparken von Feuerwehrzufahrten oder das Parken im absoluten Halteverbot geahndet. Neben einer Belehrung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort erwartet die Personen nun ein entsprechendes Verwarnungs- oder Bußgeld. Die Höhe der Bußgelder richtet sich nach dem neuen Bußgeldkatalog. Bei der Schwerpunktkontrolle hat das Ordnungsamt zudem festgestellt, dass die Eltern ihre Kinder zu der dem fließenden Verkehr zugewandten Seiten haben aussteigen lassen. Das bedeutet eine zusätzliche Gefahr für die Kinder, diese sollten am Gehweg aussteigen.

Häufig kommt es durch ein fehlerhaftes Verhalten der Eltern auf dem Schulweg zu gefährlichen Situationen für die eigenen, aber auch für andere Kinder, die sich auf dem Weg zur Schule oder von der Schule befinden. „Dieses Risiko wird oft unterschätzt“, weiß Manuel Bornfelder, Leiter des Zentralen Außendienstes der Stadt Hagen. „Dabei wiederholen sich die Begründungen: Oft wird der eigene Zeitdruck als Grund genannt, aus dem die Kinder möglichst nah an den Schulgebäuden abgesetzt werden“, so Bornfelder. Die Missachtung der Verkehrsvorschriften nehmen die Eltern dabei in Kauf.

Das Ordnungsamt plant, die Kontrollen auch an anderen Hagener Schulen über die Schwerpunktwoche hinaus forzusetzen.