Hochwasser: „Aufbauhilfe 2021“ ab 17. September online beantragen

„Wir freuen uns sehr, dass nach den Soforthilfen nun endlich die Gelder für den Wiederaufbau von Land und Bund fließen“, sagt Oberbürgermeister Erik O. Schulz. „Als Kommune übernehmen wir die Beratung unserer Bürgerinnen und Bürger und helfen dort, wo Unterstützung bei der Antragstellung benötigt wird.“ Um die vom katastrophalen Juli-Hochwasser betroffenen Regionen wiederaufzubauen, haben Bund und Länder den Fond „Aufbauhilfe 2021“ mit 30 Milliarden Euro ausgestattet. Für NRW stehen hiervon 12,3 Milliarden Euro zur Verfügung.

Antragstellung ausschließlich Online
Der Antrag auf finanzielle Unterstützung durch Land und Bund muss über das Online-Förderportal gestellt werden, eine Antragstellung ist ab Freitag, 17. September, möglich. Informationen und den Link zu den Online-Anträgen hält das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW (MHKBG) unter http://www.mhkbg.nrw/gemeinsam-anpacken-wiederaufbauen bereit. Seit Dienstag, 14. September, ist dort auch ein Service-Telefon geschaltet, an das sich ratsuchende Bürgerinnen und Bürger montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr unter Telefon 0211/4684-4994 wenden können.

Eigene Beratungsstelle der Stadt Hagen
Für Fragen zur Wiederaufbauhilfe sowie zur Beratung und Unterstützung bei der Antragstellung hat die Stadt Hagen eine eigene Beratungsstelle eingerichtet.

Diese Beratungsstelle ist ab Freitag, 17. September, erreichbar unter Telefon 02331/207-5522 oder unter E-Mail hochwasserhilfe@stadt-hagen.de. Wer praktische Hilfe und Unterstützung bei der Antragstellung braucht, kann einen persönlichen Termin in der „Beratungsstelle Hochwasser“ im Haus Busch, Haus Busch 1, 58099 Hagen, unter terminvergabe.hagen.de vereinbaren. Eine vorherige Terminvereinbarung ist zwingend erforderlich. Die Öffnungszeiten der Beratungsstelle sind montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr.