Hallen nach Flutschäden noch wochenlang gesperrt

Das Ausmaß der Schäden an einigen Hagener Sportstätten nach dem Starkregenereignis vom 14. Juli ist größer als zunächst angenommen. Während der Sportplatz Waldlust vom Servicezentrum Sport (SZS) binnen kurzer Zeit in Eigenregie wiederhergestellt werden konnte, müssen einige Sportstätten voraussichtlich noch für Wochen gesperrt bleiben.

In der Sporthalle Quambusch muss zunächst der Unterboden getrocknet werden. Anschließend muss der Oberbelag ausgetauscht und die Spielfelder müssen neu liniert werden. Sofern keine weiteren Schwierigkeiten auftreten, könnte die Halle Anfang November wieder voll umfänglich nutzbar sein.
Auch in der Sporthalle Volmetal muss nach einem Wassereinbruch der Sportboden ausgetauscht werden. Hier hoffen der Fachbereich Gebäudewirtschaft und das SZS, dass die Maßnahme ebenfalls im Laufe des Novembers abgeschlossen sein wird.
Deutlich schwerer beschädigt ist die Turnhalle der Regenbogenschule (Katernberg). Hier muss alles erneuert werden, was oberhalb der Rohdecke zu finden ist. Die Arbeiten werden sich voraussichtlich bis Ende Dezember hinziehen.
Deutlich besser sieht die Situation in der Turnhalle Eckesey aus. Der Sportbetrieb kann hoffentlich zeitnah wieder aufgenommen werden, sobald eine neue Stromverteilung installiert wurde – allerdings noch ohne Nutzung der stark geschädigten Umkleiden und Duschen. Zudem steht aktuell nur die obere (Herren-) Toilette zur Verfügung. In voraussichtlich acht Wochen soll wieder der Normalbetrieb möglich sein.
Bis Ende des Jahres soll auch die Sporthalle I in Helfe wieder nutzbar sein. Diese war allerdings nicht durch das Hochwasser, sondern durch Vandalismus stark beschädigt worden. Hier muss die gesamte Bodenkonstruktion mit Unter- und Oberbau komplett ausgewechselt werden.

Stark beschädigt wurde zudem die Kanuslalomstrecke im Lenne-Wildwasserpark in Hohenlimburg. Auch hier wird es noch viele Wochen dauern, bis der normale Betrieb wieder aufgenommen werden kann. Die grundlegenden Arbeiten an der Strecke gehen zwar gut voran, so dass die Strecke gegebenenfalls zeitnah wieder geflutet werden kann, allerdings muss hier noch eine komplett neue Seil- und Toranlage installiert werden, um einen reibungslosen Trainingsbetrieb am Bundesleistungsstützpunkt für Kanuslalom wieder aufnehmen zu können.

Die Gesamtkosten für die Instandsetzung der verschiedenen Sportstätten belaufen sich auf voraussichtlich 750.000 Euro.