BA-Chef Scheele besucht die Agenturfür Arbeit Hagen


Ankunft vor der neuen Anmietung im ehem. Marienhospital (v.l.n.r.): Agenturchefin Katja Heck, Torsten Withake, Chef der Regionaldirektion NRW, BA-Chef Detlef Scheele, und Holger Schmitz, Geschäftsführer des Jobcenters Hagen

Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele,
hat am Montag die Agentur für Arbeit Hagen besucht. Zusammen mit Torsten
Withake, dem Chef der Regionaldirektion NRW der BA, konnte er sich einen
persönlichen Eindruck von dem durch die Hochwasserkatastrophe schwer in
Mitleidenschaft gezogenen Agenturhochhaus machen.
Zuvor besuchte er die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der neuen Anmietung
für das Kundenportal an der Mariengasse 3 im ehemaligen Marienhospital in der
Hagener City. Hier hat bisher nur ein kleiner Teil der Hagener Belegschaft, die soge￾nannte „Eingangszone“, eine vorübergehende Bleibe gefunden.
In einer kleinen Gesprächsrunde mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterschied￾lichster Ebenen und Fachrichtungen erkundigte sich der BA-Chef, wie sie die Kata￾strophe erlebt haben und wie sie mit den Folgen umgehen. In der anschließenden
Diskussion wurde deutlich, dass die pandemiebedingte Routine mit dem Homeoffice
für viele Agenturbeschäftigte zwar derzeit eine gute Zwischenlösung darstellt, aber
die BA mit ihrem Schwerpunkt Beratung überwiegend wieder Präsenz zeigen wird.
Beim anschließenden Gang durch die Agentur an der Körnerstraße und insbeson￾dere durch das von den Hochwasserschäden besonders betroffene Untergeschoss
zeigte sich Scheele schockiert über das Ausmaß der Schäden, die die sonst so
unscheinbare Volme verursacht hatte. Die Agentur für Arbeit Hagen ist die einzige,
deren Hauptgebäude durch die Katastrophe nachhaltig nicht genutzt werden kann.
„Derzeit sind einige Fachleute damit beschäftigt, alle möglichen Optionen zu prüfen,
wie es mit dem bundesweit höchsten Arbeitsagenturgebäude weitergehen soll“,
so Agenturchefin Katja Heck. „Bis zu einer Lösung arbeiten wir mit Hochdruck daran,
in Hagen wieder Räume auch für die persönliche Beratung anmieten zu können.