Rathaus II: Soforthilfe für Hagenerinnen und Hagener in existentieller Not

Aus organisatorischen Gründen erfolgt die persönliche Beantragung und die Auszahlung der Soforthilfen ab Montag, 2. August, ausschließlich am Rathaus II, Berliner Platz 22. Die Anträge sowohl für die Landeshilfe als auch die Soforthilfe der Stadt Hagen können bis einschließlich Freitag, 6. August, von montags bis freitags zwischen 8 und 16 Uhr vor dem Rathaus II abgegeben werden. In der Zeit danach können weitere eingehende Soforthilfeanträge bis Dienstag, 31. August, im Rathaus II bearbeitet werden. Die Soforthilfen durch die Stadt Hagen und das Land NRW sollen Bürgerinnen und Bürger, die von existentieller Not betroffen sind, unmittelbar unterstützen. Sie dient als finanzielle Überbrückung zur Bewältigung der akuten Notlage und der Anschaffung von Haushaltsgegenständen.

Anforderungen für die Soforthilfe der Stadt Hagen
Personen, die stark vom Hochwasser betroffen sind und sich in einer akuten Notsituation befinden, können die städtische Soforthilfe beantragen. Es gilt keine Mindestschadenhöhe. Ein Nachweis des Schadens ist erforderlich.

Anforderungen für die Landeshilfe
Für die Auszahlung der NRW-Soforthilfe ist es erforderlich, dass sich die Schadenhöhe auf mindestens 5.000 Euro beläuft. Der Schaden muss beispielsweise durch Fotos, auf denen der Raum und die beschädigten Gegenstände zu erkennen sind, belegt werden.

Um die Bearbeitung der Anträge für die Betroffenen so einfach wie möglich zu machen, ist ein Straßenverzeichnis erstellt worden. Hier sind die Straßen und Häuser hinterlegt, bei denen nach amtlichen Feststellungen relevante Überschwemmungsschäden vorliegen. Neben den Antragsformularen und der Dokumentation der Hochwasserschäden ist ein gültiges Ausweisdokument bei der Antragstellung erforderlich. Zur Vermeidung von fehlerhaften Auszahlungen erfolgt ein Abgleich der Adresse des Dokumentes mit dem Melderegister.

Auszahlung der Soforthilfen
Die Soforthilfe der Stadt Hagen kann nur persönlich oder durch einen Bevollmächtigten beantragt werden. Die Auszahlung erfolgt ausschließlich durch einen Barscheck, der nach entsprechender Antragsprüfung am Rathaus II ausgehändigt wird. Die Landeshilfe kann persönlich oder online unter E-Mail soforthilfe@stadt-hagen.de beantragt werden. Die Bearbeitungszeit liegt in diesem Fall aktuell bei zwei bis drei Wochen und das Geld wird nach Prüfung auf das angegebene Konto überwiesen.

Sowohl Finanzmittel für die Soforthilfe der Stadt Hagen als auch für die Landeshilfe sind ausreichend vorhanden, sodass jeder Berechtigte auch die finanzielle Unterstützung erhält.