Öffnung des Theaters Hagen mit gleich zwei Premieren im Großen Haus

Copyright: Klaus Lefebvre

Das Theater Hagen darf wieder Live-Aufführungen anbieten und präsentiert am 12. und 13. Juni
gleich zwei Premieren im Großen Haus. Den Beginn macht „Der Liebestrank“ („L’elisir d’amore“),
eine komische Oper von Gaetano Donizetti in italienischer Sprache mit deutschen Übertexten am
Samstag, 12.6.2021, 19.30 Uhr (Aufführungsdauer: 2 ½ Stunden inklusive einer Pause). Worum
geht’s? Nemorino ist in Adina verliebt, doch sie nimmt ihm jede Hoffnung, ihn je lieben zu können. Der
unglücklich Verliebte wird zur leichten Beute für den Quacksalber Dulcamara, der ihm einen
Liebestrank verkauft, der nichts anderes als eine Flasche Wein ist … – Donizettis Oper handelt von
der Liebe und dem Kampf um sie, von ihrer Willkür und Ungleichzeitigkeit, vom Leid und Glück, das
sie hervorrufen kann. Das Stück gilt als eine der anrührendsten musikalischen Komödien im Belcanto-
Stil. – Die Inszenierung von Francis Hüsers in der Ausstattung von Alfred Peter und Katharina
Weissenborn spielt in einer Musikhochschule, in der Gesangsstudierende mit ihrem Professor
Donizettis Oper proben und zur Aufführung bringen – doch nicht nur die Figuren, die sie auf der
Bühne verkörpern, haben mit ihren Gefühlen zu kämpfen, sondern auch die Darsteller*innen hinter
den Kulissen. Bald vermischen sich Spiel und Realität und lassen sich nur noch schwer voneinander
trennen … – Unter der musikalischen Leitung von Rodrigo Tomillo singen und spielen: Nina Andreeva,
Insu Hwang, Kisun Kim, Sebastian Klug, Dan K. Kurland, Anton Kuzenok, Kenneth Mattice, Penny
Sofroniadou, Chor des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen.
Weitere Vorstellungen: 19.6. (19.30 Uhr), 23.6. (19.30 Uhr), 27.6. (15.00 Uhr), 4.7.2021 (18.00 Uhr)
Mit freundlicher Unterstützung des Versicherungsbüros Kleine KG, Hagen
Am Sonntag, 13.6.2021, findet dann mit Beginn um 18.00 Uhr die Premiere von „Winterreise – Der
ganze Zyklus“ statt. Auf den 14 Stationen seines Weges ist ein Wanderer den Eindrücken der
Landschaft und starken Stimmungsgegensätzen ausgesetzt, nachdem er seine Geliebte verlassen hat
oder verlassen musste. Eingeschobene Textfragmente von Ingeborg Bachmann bilden einen starken
Gegenpart zu Franz Schuberts einzigartiger Liedkomposition. So wird der ursprünglich einsam erlebte
Trennungsschmerz des Mannes zu einem Dialog von Mann und Frau, einer Schau auf das
Geschehene aus zwei Perspektiven, kreisend um Themen wie Begehren, Projektionen und dem
individuell „richtigen“ Lebensweg. – In diesem von Francis Hüsers konzipierten und inszenierten, von
Uwe Mingo (Bühne) und Christiane Luz (Kostüme) ausgestatteten Abend (Aufführungsdauer: 2
Stunden inklusive einer Pause) sind auf der Bühne Kenneth Mattice (Gesang), Lucia Schulz
(Schauspiel) und Dan. K. Kurland (Klavier) zu erleben.
Zu beiden Neuproduktionen werden Einführungen angeboten, die jeweils 20 Minuten vor
Vorstellungsbeginn im Zuschauerraum stattfinden.
Ins Theater? Aber sicher!
Für den Theaterbesuch muss gemäß der Corona-Schutzverordnung neben dem Ticket und
Personalausweis ein vollständiger Impfschutz oder ein negativer Testnachweis von einer offiziellen
Teststelle (nicht älter als 48 Stunden) oder ein Nachweis über eine durchlebte Coronainfektion (PCR-
Test, mindestens 28 Tage alt, nicht älter als 6 Monate) vorgezeigt werden. Das Tragen einer Maske,
auch während der Vorstellung, ist Pflicht.
Reservierungen an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von
10.00 bis 15.00 Uhr), per Telefon (02331 / 207-3218), per Email (theaterkasse@stadt-hagen.de) oder
online über das Reservierungsformular auf der Webseite (www.theaterhagen.de). Abendkasse 1
Stunde vor Vorstellungsbeginn.