Denkmalplakette und Urkunde für St. Petrus Canisius Kirche

Die bauzeitliche Ausstattung und ihre Bedeutung als Ort der Zusammenkunft machen die St. Petrus Canisius Kirche in Eckesey zu einem schützenswerten Objekt. Aus diesem Grund wurde sie bereits am 29. September 2020, als eine der ersten Hagener Kirchen aus der Nachkriegszeit, von der Denkmalbehörde der Stadt Hagen unter Denkmalschutz gestellt. Am vergangenen Samstag, 8. Mai, überreichte Mirjam Kötter als Vertreterin der Unteren Denkmalbehörde der Gemeinde sowohl die Denkmalplakette als auch die Urkunde zur Anerkennung dieser Auszeichnung.

Zu den besonderen Alleinstellungsmerkmalen der St. Petrus Canisius Kirche zählt zum Beispiel der freistehende Blockaltar aus Granit, der vermutlich aus dem Jahr 1957 stammt. Dieser wurde nach dem Entwurf der Familie H. Schulte aus Anröchte angefertigt und von den Gebrüdern Düchting aus Soest mit Bildhauerarbeiten versehen. Auch das darauf stehende Tabernakel von Josef Baron aus dem Jahr 1962 und das Una-Sancta-Fenster, angefertigt in den 1950er Jahren von der benediktinischen Schwester Erentrud Trost aus dem Kloster Varensell, das weit vor den ökumenischen Initiativen der 1960er Jahre entstanden ist und somit von besonderer ikonografischer Bedeutung ist, zählen zu den Besonderheiten der Kirche.