AKH: Telefonaktion zum Thema „Gallensteine – erkennen und wann behandeln

Sie können klein wie ein Korn sein oder die Maße von
Hühnereiern erreichen: Gallensteine. In vielen Fällen rufen die auskristallisierten
Bestandteile der Gallenflüssigkeit keine Beschwerden hervor. Je nach Lage und
Größe verursachen sie jedoch Schmerzen im Oberbauch bis hin zu starken
Gallenkoliken. Wie die Spezialistinnen des Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen Gallensteine diagnostizieren und wann eine Behandlung notwendig ist, erfahren Interessierte in der nächsten Ausgabe des „AKH-Expertentelefons“. Am Donnerstag, 20. Mai 2021, beantworten Dr. med. Holger Beier, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Dr. med. Maram Abdulgader, Leitende Oberärztin der Klinik für Innere Medizin, sowie Arne Heße, Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, alle Fragen zum Thema „Gallensteine – erkennen und wann behandeln“. Die Spezialistinnen sind von 16:30 bis 18:00 Uhr unter der
Aktionstelefonnummer (02331) 201-1555 zu erreichen.
Gallensteine entstehen durch Veränderungen der Gallenflüssigkeit. „Flocken bestimmte
Bestandteile aus, können sich winzige Kristalle bilden“, weiß Dr. med. Holger Beier, Chefarzt
der Klinik für Innere Medizin am AKH. Oftmals bleiben diese Kristalle unbemerkt. Wachsen
sie jedoch weiter und verbinden sich zu größeren Steinen, verursachen sie häufig starke
Schmerzen. Die Diagnose erfolgt dann zunächst mittels einer Ultraschalluntersuchung, die
kleineste Gallensteine sichtbar macht. Für die besonders schwer zu entdeckenden
Gallengangssteine (Steine, die bereits aus der Gasllenblase in das Abflusssystem gewandert
sind) kommt die sogenannte Endosonographie zu Einsatz. Dies ist ein hochauflösender
Ultraschall von innen, mit dem auch kleinere Kristalle und andere krankhafte Veränderungen
an den Gallenwegen entdeckt werden können. „Das AKH bietet alle modernsten
diagnostischen Möglichkeiten zur Detektion von Gallensteinen an“, betont Dr. Beier.
Ist ein Stein in die Gallenwege verrutscht kann er endoskopisch durch eine sogenannte ERCP
entfernt werden. Das Prinzip ist ähnlich dem einer Magenspiegelung mit einer Zuhilfenahme
von Röntgenstrahlen. „Letztendlich kann man sich dies wie die Reinigung eines
Abflussrohres vorstellen. Steine, die sich im Gallengang gebildet haben, lassen sich auf diese
Weise sehr schonend entfernen“, so Dr. Beier weiter.
Muss die Gallenblase entfernt werden, erfolgt diese mittels einer minimalinvasiven
Operationstechnik im Rahmen einer Bauchspiegelung durch die Spezialistinnen der hauseigenen Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie. Im Rahmen der Telefonaktion erfahren interessierte Anruferinnen, welches Diagnose- und Behandlungsspektrum das AKH
anbietet und wann eine Entfernung der Steine ratsam ist. „Alle Fragen zum Thema sind
herzlich willkommen. Wir sind sehr auf die Gespräche gespannt“, freut sich Dr. Beier auch
im Namen von Dr. med. Maren Abdulgader und Arne Heße auf die Aktion. Alle drei
Expert*innen sind am Donnerstag, 20. Mai 2021, unter der Rufnummer (02331) 201-1555
erreichbar. Am Aktionstag gilt also: Einfach von 16:30 bis 18:00 Uhr anrufen.
Im Juni folgt eine weitere Ausgabe des „AKH-Expertentelefons“. Am Donnerstag, 10. Juni
2021, steht dann das Vorhofflimmern im Fokus. Einen besonderen Service bietet das AKH
weiterhin all denjenigen an, die gerne regelmäßig über die einzelnen Veranstaltungen
informiert werden möchten: Wer sich diesbezüglich unter presse.akh@agaplesion.de oder T
(02331) 201-2066 (an-)meldet, erhält stets rechtzeitig eine persönliche Einladung zu den
Veranstaltungen nach Wunsch entweder postalisch oder per E-Mail. Dieser Service ist
kostenlos.


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