CDU: Land belebt Pumpenhäuschen

„Ein starkes Hoffnungssignal“ sieht der CDU-Fraktionsvorsitzende Jörg Klepper in der Zuwendung des Landes an die Interessensgemeinschaft Förderverein Pumpenhäuschen e.V.. „Der Verein bemüht sich seit Jahren um die Erhaltung, Sanierung und kulturelle Nutzung des Pumpenhäuschens am Hohenlimburger Koenigsees. Mit der Aufnahme in den Fördertopf adelt die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, Ina Scharrenbach, das unermüdliche Engagement der Vereinsmitglieder.“

Für den Hohenlimburger Bezirksbürgermeister Jochen Eisermann „wird auf diese Weise wieder einmal erkennbar, dass das Land mit viel Feingefühl und Sensibilität an die Förderung von bürgerschaftlichem Engagement herangeht. Dass das Land wiederum überhaupt auf unser Kleinod am Koenigsee aufmerksam wurde, ist besonders dem jetzt Förderverein zu verdanken.“

In der Erläuterung des Landes zur Entscheidung steht geschrieben: „Das Pumpenhäuschen im Nahmertal ist das letzte Relikt der Talsperre „Koenigsee“, die jahrzehntelang die nahe Industrie mit Wasser versorgte. Das Pumpenhäuschen wird nun zum Sinnbild für den Strukturwandel des Tales. Eine Dauerausstellung in dem Fachwerkhaus, ein von industriellen Elementen geprägter dauerhaft zugänglicher Treffpunkt und Begegnungsort auf dem Außengelände sowie kulturelle und ökologische Angebote wie Gesprächsabende und Exkursionen bringen den Bürgerinnen und Bürgern die Metamorphose des Tales und somit ihre Heimat näher.“

Mit dem Pumpenhäuschen wurden noch 21 andere Ideen im Land ausgewählt, in denen Bürgerinnen und Bürger Heimatorte für Menschen verschiedener Generationen, Kulturen und sozialer Hintergründe zu schaffen. Im vergangenen und in diesem Jahr  hat das Heimatministerium insgesamt bis zu drei Millionen Euro für solche Projekte zur Verfügung gestellt. Das Programm #heimatruhr selbst wird vom Institut Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule (IAT) und dem european centre for creative economy (ecce GmbH) durchgeführt.