Kontrolleinsatz am Dortmunder Wall – eine kurze Bilanz

In der Nacht zu Samstag (20. Februar) ist die Polizei ein weiteres Mal im Kampf
gegen verbotene Kraftfahrzeugrennen und den szenetypischen Begleiterscheinungen
in der Dortmunder Innenstadt unterwegs gewesen.

Hierbei kontrollierten die Polizisten 498 Personen und 206 Fahrzeuge. Den
augenscheinlich der Raser-, Poser- und illegalen Tuningszene zuzuordnenden
Personen sprachen sie 76 Platzverweise aus, verhängten rund 24 Verwarngelder und
fertigten 18 Anzeigen. Im Weiteren stellten sie vier Fahrzeuge und zwei
Führerscheine sicher. Gründe hierfür waren unter anderem das Erlöschen der
Betriebserlaubnis, aber auch die Beteiligung an illegalen Kraftfahrzeugrennen.

Denn offenbar lieferten sich zwei junge Männer auf der A 44 bei Geseke
ausgerechnet auf dem Weg nach Dortmund ein Kräftemessen. Wie der Zufall es
wollte, fuhren der 23-jährige Mercedes-Fahrer und der 27-jährige BMW-Fahrer in
die Kontrollstelle auf dem Wall. Die Einsatzkräfte stellten sowohl ihre
Fahrzeuge, Mobiltelefone, als auch Führerscheine sicher.

Bis tief in die Nacht und auch am kommenden Samstag wird die Polizei konsequent
ihre Kontrollmaßnahmen fortsetzen und insbesondere gegen verbotene
Kraftfahrzeugrennen und deren Begleiterscheinungen vorgehen.

Apropos Begleiterscheinungen: während des laufenden Einsatzes wurden der Polizei
keine Ruhestörungen am Dortmunder Wall gemeldet. Ein Ergebnis, an dem die
Polizei anknüpft und dauerhaft arbeiten wird.

Hinweis an Medienvertreter: Rückfragen zu dieser Pressemeldung richten sie bitte
zu den üblichen Geschäftszeiten an die Pressestelle der Dortmunder Polizei.