Dramatischer Einsatz: Kohlenmonoxidaustritt in Ennepetal

Ennepetal – Ein Rettungsdiensteinsatz der Ennepetaler Feuerwehr
entwickelte sich am Diestag Nachmittag gegen 16:30 Uhr dramatisch. Von den
Rettungsdienstkräften wurde vor Ort in der Harkortstraße eine leblose Person
vorgefunden, die nicht mehr gerettet werden konnte und an der Einsatzstelle
verstarb. Die Besatzung des Rettungswagens war mit Kohlenmonoxidmeldern
ausgestattet, die noch während des Rettungseinsatzes auslösten. Daraufhin wurden
über die Leitstelle des Ennepe-Ruhr-Kreises die Einsatzkräfte der Ennepetaler
Feuerwehr nachgefordert. Durch eine sofort eingeleitete Evakuierung des Gebäudes
konnten 5 Personen gerettet werden. Aufgrund der verschachtelten Struktur der
dort befindlichen Häuser wurden weitere zwei Gebäude evakuiert. Die insgesamt 45
Personen wurden zunächst in einem Bus der Verkehrsgesellschaft untergebracht,
sind aber anschließend alle bei Verwandten und Freunden unterkommen. Die Suche
der Ursache des CO-Austritts konnte trotz intensiver Suche nicht festgestellt
werden. Ständig durchgeführte Messungen ergaben keine weiteren Ergebnisse. Gegen
19:00 Uhr wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Für zwei Gebäude
wurde die Nutzung bis auf weiteres untersagt. Insgesamt waren 47 Kräfte der
Feuerwehr im Einsatz. An der Einsatzstelle bzw an der Hauptwache in
Bereitstellung waren Einsatzkräfte der Hauptwache, vom Löschzug Milspe
Altenvoerde, von den Löschgruppen Voerde, Rüggeberg und Külchen, zahlreiche
Rettungsdienstkräfte incl. Leitenden Notarzt und Organisatorischen Leiter
Rettungsdienst, Einsatzkräfte der Kreisfeuerwehrzentrale, der Polizei, ein Bus
der VER und ein Notfallseelsorger.