AKH-Telefonaktion: Fragen Sie die Spezialisten zum Thema Darmkrebsvorsorge

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Vorsorge ist besser als Nachsorge – das gilt insbesondere
bei Darmkrebs, denn der ist im Gegensatz zu vielen anderen Krebsarten bei
frühzeitiger Entdeckung heilbar. Daher erreichten das Agaplesion Allgemeine
Krankenhauses Hagen Anfang November so viele Anfragen zum Thema
„Darmkrebsvorsorge – was ist zu beachten?“, dass sich die Spezialisten
entschlossen haben, im Rahmen des AKH-Expertentelefons einen zweiten
Termin anzubieten. So erreichen interessierte Anrufer*innen am Donnerstag,
10.12.2020, noch einmal Dr. med. Holger Beier, Chefarzt der Klinik für Innere
Medizin, Maram Abdulgader, Oberärztin der Klinik für Innere Medizin, und Dr.
med. Stefan Kersting, Oberarzt der Klinik für Innere Medizin, von 16:30 Uhr bis
18:00 Uhr unter der Telefonnummer (02331) 201-1555.
Mit rund 60.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist Darmkrebs die zweithäufigste Krebsart
bei Männern und Frauen in Deutschland. Durch Vorsorge und Früherkennung bösartiger
Tumore lässt sich Darmkrebs aber effektiv bekämpfen und heilen. Die Anzeichen der
Krebserkrankung sind dabei oft harmlos und werden zumeist mit anderen Erkrankungen
in Verbindung gebracht. „Spezifische Symptome für Darmkrebs gibt es nicht“, stellt Dr.
Beier klar. Vielmehr deuten eine Reihe allgemeiner Warnzeichen auf eine mögliche
Erkrankung hin. Dazu zählen unter anderem wiederkehrender Durchfall, Verstopfung,
Blut im Stuhl, Gewichtsverlust und Blässe. Hier sei es wichtig, „frühzeitig den Arzt zu
konsultieren und sich in erfahrene Hände zu begeben.“
Da die Erkrankung meist unbemerkt über einen längeren Zeitraum entsteht, ist eine
regelmäßige Vorsorge besonders wichtig. „Heute stehen uns sehr sanfte und dennoch
effektive Verfahren zur Verfügung, mit denen wir häufig Diagnose und Behandlung in
einem Schritt durchführen können“, erklärt Dr. Beier, der als sehr erfahrener
Gastroenterologe und Endoskopiker kürzlich nach Jahren der oberärztlichen Tätigkeit im
AKH die Chefarztposition übernommen hat. Die Klinik ist dabei Teil des 2011
gegründeten und bereits mehrfach ausgezeichneten Darmkrebszentrums Hagen,
welches Patientinnen und Patienten durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit der
verschiedenen Bereiche die bestmögliche medizinische Versorgung unter einem Dach
bietet. So können auch großflächige Polypen – die als eine Vorstufe von Darmkrebs
gelten – schonend abgetragen werden. „Daher freuen wir uns auf viele Fragen und
interessante Gespräche und hoffen, auch Ängste, die oft mit der Darmkrebsvorsorge
einhergehen, abbauen zu können“, so Dr. Beier. Bei Interesse gilt also: Einfach anrufen
unter der Telefonnummer (02331) 201-1555.