AKH-Telefonaktion: AKH-Experten beantworten Fragen zum Thema Herzschwäche

Sektionsleiter der Elektrophysiologie Sebastian Lask, Chefarzt der Klinik für Kardiologie Priv.-Doz. Dr. med. Kaffer Kara und Oberärztin der Klinik für Kardiologie Dr. med. Kristina Maria Braun. Foto AKH


Hagen – Wenn das Herz nicht mehr stark genug ist, um das Blut
ausreichend durch den Körper zu pumpen, spricht man von einer
Herzinsuffizienz. Wie man eine solche Herzschwäche erkennt und welche
Therapieansätze das Agaplesion Allgemeine Krankenhaus Hagen für Betroffene
bereithält, erfahren Sie in der dritten Ausgabe des „AKH-Expertentelefons“.
Am Donnerstag, 19.11.2020, widmen sich die AKH-Spezialistinnen ganz dem Thema „Der schwache Motor – Herzinsuffizienz“ und beantworten in persönlichen Telefongesprächen die Fragen interessierter Anruferinnen. Die
Gesprächspartnerinnen der Klinik für Kardiologie Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Kaffer Kara, Oberärztin Dr. med. Kristina Maria Braun und Sektionsleiter Sebastian Lask sind von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr unter der Telefonnummer (02331) 201-1555 zu erreichen. Die Herzinsuffizienz ist in Deutschland nach der Geburt der häufigste Grund für die Aufnahme in einem Krankenhaus. Was viele nicht wissen: Die Prognose einer Herzschwäche ist schlecht und vergleichbar mit der einer Darmkrebserkrankung – 50 Prozent der Erkrankten versterben innerhalb von fünf Jahren nach der Manifestation einer Herzinsuffizienz. Die ersten Anzeichen einer Herzschwäche gehen oft mit einem Leistungsabfall einher. „Luftnot bei Belastung, eine rasche Ermüdung sowie schwere und dicke Beine am Abend sind charakteristische Symptome eines schwachen Herzens“, weiß Priv.-Doz. Dr. med. Kaffer Kara, Chefarzt der Klinik für Kardiologie am Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen. Die sichere Diagnose einer Herzinsuffizienz lässt sich durch einen Ultraschall, ein Elektrokardiogramm (EKG) und die Bestimmung eines Blutwertes stellen. „Die Erhebung des Blutwertes gibt Aufschluss darüber, ob das Herz belastet oder angestrengt ist“, erklärt Dr. Kara, der zu ebendiesem Blutwert habilitierte und daher ein Experte für dessen Diagnostik und Interpretation ist. Im persönlichen Telefongespräch gehen die AKH-Expertinnen auf
Therapiemöglichkeiten, wie etwa der Eingriff an einer Herzklappe mit einem
sogenannten Mitra-Clip, ein und beantworten gerne individuelle Fragestellungen der
Anruferinnen und Anrufer. „Wir sind auf die Fragen gespannt und freuen uns auf
interessante Gespräche“, so der Chefarzt weiter. Die Aktionsreihe wird am 03.
Dezember 2020 zum Thema „Covid-19 bei Kindern“ fortgesetzt