Fragen Sie die Spezialisten zum Thema Darmkrebsvorsorge


Hagen – Vorsorge ist besser als Nachsorge – das gilt insbesondere
bei Darmkrebs, denn der ist im Gegensatz zu vielen anderen Krebsarten bei
frühzeitiger Entdeckung heilbar. Daher widmet sich die zweite Ausgabe vom
„AKH-Expertentelefon“ des Agaplesion Allgemeinen Krankenhauses Hagen am
Donnerstag, 5. November 2020, der Frage: „Darmkrebsvorsorge – was ist zu
beachten?“ Interessierte Anrufer erreichen die Experten Dr. med. Holger Beier,
Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Maram Abdulgader, Oberärztin der
Klinik für Innere Medizin, und Dr. med. Stefan Kersting, Oberarzt der Klinik
für Innere Medizin, von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr unter der Telefonnummer
(02331) 201-1555.

v. li. na. re.: Dr. Kersting, Dr. Beier, Frau Abdulgader – Foto AKH


Mit rund 60.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist Darmkrebs die zweithäufigste Krebsart
bei Männern und Frauen in Deutschland. Durch Vorsorge und Früherkennung bösartiger
Tumore lässt sich Darmkrebs aber effektiv bekämpfen und heilen. Die Anzeichen der
Krebserkrankung sind dabei oft harmlos und werden zumeist mit anderen Erkrankungen
in Verbindung gebracht. „Spezifische Symptome für Darmkrebs gibt es nicht“, stellt Dr.
Beier klar. Vielmehr deuten eine Reihe allgemeiner Warnzeichen auf eine mögliche
Erkrankung hin. Dazu zählen unter anderem wiederkehrender Durchfall, Verstopfung,
Blut im Stuhl, Gewichtsverlust und Blässe. Hier sei es wichtig, „frühzeitig den Arzt zu
konsultieren und sich in erfahrene Hände zu begeben.“


Da die Erkrankung meist unbemerkt über einen Zeitraum über einen längeren Zeitraum
entsteht, ist eine regelmäßige Vorsorge besonders wichtig. „Heute stehen uns sehr
sanfte und dennoch effektive Verfahren zur Verfügung, mit denen wir häufig Diagnose
und Behandlung in einem Schritt durchführen können“, erklärt Dr. Beier, der als sehr
erfahrener Gastroenterologe und Endoskopiker kürzlich nach Jahren der oberärztlichen
Tätigkeit im AKH die Chefarztposition übernommen hat. Die Klinik ist dabei Teil des
2011 gegründeten und bereits mehrfach ausgezeichneten Darmkrebszentrums Hagen,
welches Patientinnen und Patienten durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit der
verschiedenen Bereiche die bestmögliche medizinische Versorgung unter einem Dach
bietet. So können auch großflächige Polypen – die als eine Vorstufe von Darmkrebs
gelten – schonend abgetragen werden. „Daher freuen wir uns auf viele Fragen und
interessante Gespräche und hoffen, auch Ängste, die oft mit der Darmkrebsvorsorge
einhergehen, abbauen zu können“, so Dr. Beier. Bei Interesse gilt also: Einfach anrufen
unter der Telefonnummer (02331) 201-1555.

Die Aktionsreihe wird am 19.11.2020 zum Thema „Herzinsuffizienz“ und am 03.12.2020
zum Thema „Covid 19 bei Kindern“ fortgesetzt.