Dezentrale Vereidigungsfeier von Polizistinnen und Polizisten aus Dortmund und Hagen

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Foto: Polizei

Am heutigen Tag (14.10.) wurden insgesamt 498
Kommissaranwärterinnen und -anwärter sowie vier Regierungsinspektoranwärterinnen
-anwärter aus Dortmund und Hagen aufgeteilt in zwei Veranstaltungen vereidigt.
Die Veranstaltung fand unter strengsten Hygiene- und Abstandsregelungen sowie
einer Maskenpflicht in der Schalthalle 101 auf Phönix West statt. Für sie alle
begann im Einstellungsjahr 2019 der Lebensabschnitt bei der Polizei. Aktuell
befinden sie sich im zweiten von insgesamt drei Ausbildungsjahren.

Polizeipräsident Gregor Lange begrüßte in der ersten Veranstaltung die
Studierenden und geladenen Gäste, darunter der Innenmister des Landes
Nordrhein-Westfalen, Herbert Reul. In der zweiten Veranstaltung übernahm der
Hagener Polizeipräsident Wolfgang Sprogies die Begrüßung.

„Heute ist ein ganz besonderer Moment für Sie und für uns alle. Ich freue mich
sehr, dass wir in der jetzigen Zeit eine solche Veranstaltung durchführen können
und ich persönlich dabei sein kann. Kein Tag wird in der Polizei wie der andere
sein! In der heutigen Zeit, in welcher neben den alltäglichen Themen wie
Straßenkriminalität, Wohnungseinbrüchen und Versammlungslagen auch
Clankriminalität, Extremismus und Terror die Schlagzeilen prägen, wird Ihnen
viel abverlangt. Mit den Erwartungen an die Polizistinnen und Polizisten gehen
auch besondere Pflichten einher. Das Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen
Grundordnung bedeutet auch den Kampf gegen Extremismus aufzunehmen, auch in
unseren eigenen Reihen“, so Polizeipräsident Gregor Lange.

Innenminister Herbert Reul hatte in der persönlichen Ansprache an die angehenden
Polizistinnen und Polizisten ein klare Botschaft: „Ich brauche jeden einzelnen
von Ihnen in der Polizei. Der Eid auf die Verfassung ist nicht nur ein Auftrag,
sondern muss eine Einstellung eines jeden Polizisten sein. Dafür müssen Sie
jeden Tag einstehen. In guten wie in schlechten Zeiten!“

Der Hagener Polizeipräsident Wolfgang Sprogies ergänzte: „Die heutige
Veranstaltung war wieder mit einigen Gänsehautmomenten für mich verbunden –
genau wie bei den Vereidigungsfeiern in den vergangenen Jahren. Es ist immer
wieder ein besonderer Augenblick, wenn so viele junge, angehende Polizistinnen
und Polizisten zusammenkommen, um den Eid auf unsere Verfassung abzulegen. Dabei
macht es keinen Unterschied, ob es rund 2.500 junge Menschen in der Kölner
Lanxess Arena sind oder die über 500 Kommissaranwärterinnen und -anwärter, die
sich heute in der Schalthalle 101 auf Phoenix West versammelt haben.“

Der anschließende traditionelle „Mützenwurf“ wurde aufgrund der
Hygienevorschriften in ein „Hochhalten“ der Mütze umgewandelt.