Zweiter Linksherz-Katheter-Messplatz am Mops eröffnet


Kardiologie im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe erweitert ihre Leitung

Priv.-Doz. Dr. Harilaos Bogossian und das Team der Klinik für Kardiologie und
Rhythmologie am Mops.


Mit der Eröffnung eines zweiten Linksherz-Katheter-Messplatzes erweitert das Ev. Krankenhaus
Hagen-Haspe sein Leistungsangebot für die Patienten. „Wir sind glücklich, passend zum
Weltherztag am 29. September mit einem weiteren hochmodernen Katheterlabor starten zu
können“, freut sich Priv.-Doz. Dr. Harilaos Bogossian. Der Chefarzt der Klinik für Kardiologie und
Rhythmologie am Mops und sein Team verbessern damit die Therapiemöglichkeiten für Patienten
mit Herzerkrankungen.
„Mit Dr. Bogossian haben wir vor einen halben Jahr einen hochqualifizierten und überregional
anerkannten Experten für Herzrhythmusstörungen nach Haspe geholt“, betont Frank Bessler,
Ärztlicher Leiter des Geschäftsbereichs Medizin. „Insbesondere die Behandlung von Menschen
mit Herzrhythmusstörungen gewinnt seitdem in Haspe zunehmend an Bedeutung.“
Die Behandlung von Herzrhythmusstörungen erfolgt meist – wie auch der klassische Herzkatheter

  • in einem Herzkatheterlabor. „Diese Eingriffe dauern unter Umständen lange“, weiß Dr.
    Bogossian. „Durch die Eröffnung des zweiten Linksherz-Katheter-Messplatzes haben wir nun die
    Möglichkeit, parallel zur Routineversorgung auch eine hervorragende Notfallversorgung rund um
    die Uhr durchzuführen.“ Damit sorgt das Krankenhaus am Mops für noch mehr
    Patientensicherheit und ein breiteres Behandlungsspektrum bei der Versorgung von Patienten mit
    Herzerkrankungen.
    Das Team der Kardiologie am Mops wurde entsprechend erweitert. Mit einem weiteren
    kardiologischen Oberarzt, einem Oberarzt für Intensivmedizin und erfahrenen Pflegekräften wurde
    die Kompetenz der Abteilung weiter ausgebaut. Die Intensivstation am Mops wird zurzeit komplett
    neu errichtet. „Für die Akutversorgung von Menschen mit schweren Herzerkrankungen haben wir
    dann mit Rettungswageneinfahrt, der Zentralen Aufnahme, den Herzkatheter-Laboren und der
    Intensivstation eine zusammenhängende Notfalleinheit im Erdgeschoss“, betont der Chefarzt.
    „Beste Voraussetzungen zur Versorgung unserer Patienten an 365 Tagen rund um die Uhr.“