Die Polizei in NRW beteiligt sich in dieser Woche an den europaweiten „ROADPOL Safety Days“

Die Polizei in NRW beteiligt sich in dieser Woche an den
europaweiten „ROADPOL Safety Days“. Im Rahmen eines landesweiten Aktionstages
zum Thema Ablenkung im Straßenverkehr führte die Polizei Hagen am Mittwoch, 16.
September, zahlreiche Kontrollen im Stadtgebiet durch. Denn die Nutzung von
elektronischen Geräten während der Fahrt, insbesondere von Smartphones, birgt
erhebliche Risiken und führt zu zahlreichen Verkehrsunfällen.

Zwischen 09.00 Uhr und 17:00 Uhr waren in Hagen knapp 30 Beamte im Einsatz. Sie
hielten insgesamt 286 Fahrzeuge an (davon 230 Autos, 16 Lkw sowie 40 Rad-
beziehungsweise Pedelecfahrer). 88 Personen wurden kontrolliert, die während der
Fahrt Handys am Steuer benutzten.

Bei der Überprüfung eines Fahrzeugführers wurde festgestellt, dass der Mann
offensichtlich nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Ein Drogenvortest
verlief zudem positiv, sodass er eine Blutprobe abgeben musste. Der Mann
weigerte sich, seine Identität preiszugeben. Deshalb nahmen ihn die Beamten fest
und brachten ihn bis zur weiteren Klärung in das Polizeigewahrsam.

Auf der Eckeseyer Straße wurde zudem ein 21-jähriger E-Scooterfahrer angehalten,
weil sein Versicherungskennzeichen abgelaufen war. Eine Anzeige wurde gefertigt
und die Weiterfahrt untersagt. Wenig später (ca. 15 Minuten) fiel er jedoch auf
der Wehringhauser Straße in der nächsten Kontrollstelle auf. Auch hier war er
mit dem E-Scooter unterwegs. Gleichzeitig telefonierte er noch mit seinem Handy.
Die Weiterfahrt wurde ihm nochmals untersagt.

Auch außerhalb des Aktionstages ahndet die Polizei Hagen konsequent Verstöße und
sensibilisiert Bürgerinnen und Bürger hinsichtlich der Gefahren durch die
Ablenkung im Straßenverkehr. (ra)