Ratsfraktionen sagen Schaustellern volle Unterstützung für Weihnachtsmarkt zu

Bei blauem Himmel und 35 Grad Außentemperatur an die Weihnachtszeit zu denken,
fällt sicher nicht ganz leicht. Dass sich die Hagener Schausteller und die Stadtverwaltung
aber bereits jetzt konzeptionell mit der Veranstaltung des diesjährigen Hagener
Weihnachtsmarktes beschäftigen, begrüßen alle Fraktionen im Hagener Rat.
So deuten die Erarbeitung eines Hygienekonzeptes und die gute Zusammenarbeit zwischen
den Hagener Schaustellern und den Ordnungs- und Gesundheitsexperten aus der
Stadtverwaltung zum jetzigen Zeitpunkt darauf hin, dass der 53. Hagener Weihnachtsmarkt –
wenn auch in ungewohnter Form – am 19. November starten kann.
„Die Schausteller haben bereits mit ihrem Ferien-Freizeitpark Hagorado auf dem
Ackermann-Platz bewiesen, dass sie mit einem schlüssigen und umsetzbaren
Sicherheitskonzept solche Veranstaltungen durchführen können. Daher unterstützt die SPDFraktion auch intensiv die Vorbereitungsplanungen für unseren Weihnachtsmarkt und hofft,
dass diese Planungen auch umgesetzt werden können. Natürlich müssen im November und
Dezember mit Blick auf die Entwicklung der Pandemie auch die Voraussetzungen dafür
stimmen“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Claus Rudel.
Claus Thielmann, Fraktionsvorsitzender der FDP, würde sich ebenfalls freuen, wenn der
Weihnachtsmarkt trotz der momentan gegebenen Unsicherheit stattfinden könnte: „Der
Hagener Weihnachtsmarkt ist nicht nur eine wichtige Einnahmequelle für die Schausteller,
sondern auch ein traditioneller Termin für das Zusammenleben in unserer Stadtgesellschaft.
Ich hoffe daher sehr, dass es auch in diesem schwierigen Jahre 2020 einen Weihnachtsmarkt
geben kann. Es ist vollkommen richtig, schon jetzt entsprechende Sicherheitsmaßnahmen zu
planen, sofern dies möglich ist.“
Der Stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Jörg Klepper, sagt dazu: „Die CDURatsfraktion begrüßt das Bemühen der Hagener Schausteller, auch in diesem Jahr einen
sicheren und attraktiven Hagener Weihnachtsmarkt zu veranstalten. Die Corona-Pandemie
belastet uns alle mit vielfältigen Herausforderungen. Gerade in einer solchen Zeit brauchen
Menschen so viel Normalität und vorweihnachtliche Festlichkeit wie medizinisch möglich ist.
Deshalb freuen wir uns, dass die Schausteller mit einem klugen Hygienekonzept jetzt alle
erdenklichen Sicherheitsvorkehrungen treffen. Das schafft eine gute Basis.“ Klepper schränkt
allerdings auch ein, denn niemand wisse, wie sich die Pandemie bis November entwickeln
wird. Deshalb müssten alle Beteiligten bereit sein, kurzfristig auf das aktuelle Geschehen zu
reagieren. Für den CDU-Fraktionsvorsitzenden Dr. Stephan Ramrath ist klar: „In diesem Jahr
werden wir großen Wert darauf legen, dass die Feiertagsruhe am Totensonntag von den
Schaustellern akzeptiert wird!“
„Wir freuen uns sehr darüber, dass die Schausteller Frohsinn und Vergnügen auch in Zeiten
der Pandemie möglich machen möchten“, so BfHo/Piraten-Fraktionschef Thorsten
Kiszkenow: „Das Leben macht trotz Covid-19 keine Pause, und es wäre gerade für die Kinder
wunderschön, auch in diesem Jahr in den Zauber des Weihnachtsmarktes mit seinen bunten
Lichtern und einer magischen Erlebniswelt aus Fahrgeschäften, kulinarischen Köstlichkeiten
und hübschen Geschenken eintauchen zu können.“ Hierfür dankt Kiszkenow den
Schaustellern im Namen seiner Fraktion sehr herzlich, wohl wissend, dass hinter der
glitzernden Fassade harte Arbeit steckt, die noch dazu oft unter besonders
herausfordernden Wetterbedingungen geleistet wird.
Nicole Pfefferer betont, dass der von den Hagener Schaustellern gestaltete
Weihnachtsmarkt für viele ein fast unverzichtbarer Bestandteil der Jahreszeit ist. „Wir
GRÜNEN stimmen der Ausrichtung des diesjährigen Hagener Weihnachtsmarkts gerne zu,
wenn ein stimmiges Hygienekonzept der Schausteller durch das Städtische Gesundheitsamt
genehmigt und die Umsetzung konsequent durch Kontrollen sichergestellt wird. Wenn
Abstandsregeln und Maskenpflicht im Veranstaltungszeitraum des Hagener
Weihnachtsmarkts noch verpflichtend sein sollten, müsste allerdings konsequent kontrolliert
werden, dass auch diese vorausgesetzten Regeln eingehalten werden.“
„Ich freue mich, dass im Corona-Jahr der Weihnachtsmarkt in Hagen stattfinden kann, wenn
auch in abgespeckter Form. Damit kehrt ein Stück Normalität zurück in einer Zeit, in der die
Menschen nicht nur in Hagen auf viele lieb gewonnene Events verzichten mussten“, so Dr.
Josef Bücker, Fraktionschef von Hagen Aktiv. Für die Schausteller in der Volmestadt sei es
darüber hinaus auch ein dringend erforderlicher Beitrag zur Existenzsicherung, so Bücker
weiter.
Ralf Sondermeyer von der Fraktion Die Linke sagt dazu: „Wir freuen uns dass die Schausteller
eine Konzeption erarbeiten und unterstützen diese. Der Weihnachtsmarkt ist ein großes
Stück Hagener Tradition und für die Schausteller überlebenswichtig. Bei allem hat die
Gesundheit aller Vorrang. Wir sind überzeugt, dass es eine gelungene Veranstaltung wird
und freuen uns darauf.“