Grüne fordern Aufklärung zu Kahlschlag am Karweg

GRÜNE Hagen: Die Grünen zeigen sich entsetzt über den breit angelegten Kahlschlag
an den Platanen am Karweg in Haspe. Nicole Schneidmüller-Gaiser,
Kandidatin der Grünen für die Bezirksvertretung Haspe, zitiert das
Naturschutzgesetz, das es verbietet, in der Zeit vom 1. März bis zum

  1. September eines jeden Jahres bestimmte Gehölze abzuschneiden.

„Das Gesetz schützt Tiere, die in Bäumen und Sträuchern ihren Brut-
und Lebensraum haben. Daran müssen sich nicht nur Hobbygärtner halten,

sondern auch WBH und von ihm beauftragte Firmen.“
Schneidmüller-Gaiser weist auch auf die für das Stadtklima wichtige
Kühlfunktion der Bäume hin. Anscheinend sind weitere Abholzaktionen
inzwischen von der Stadt gestoppt worden, nachdem die Grünen nach den
Gründen für diesen Kahlschlag gefragt hatten. „Es ist richtig, dass
die Stadt schnell auf unsere Anfrage reagiert hat. Jetzt werden wir uns
um die Aufklärung des Falls bemühen“, kündigt Uwe Goertz, Vertreter
der Grünen in der Bezirksvertretung Haspe, eine gemeinsame Anfrage mit
Hagen Aktiv an. „Wir haben die Bedeutung der Bäume für die Stadt mit
der Baumpflegesatzung hervorgehoben. Wir werden Sorge dafür tragen,
dass dies von der Stadt und ihren Betrieben auch berücksichtigt
wird“, so Goertz.“ Michael Gronwald Mitglied der Bezirksvertretung Haspe und stellv.
Fraktionsvorsitzender im Rat für Hagen Aktiv fügt hinzu:
„Hagen Aktiv hat gemeinsam mit der Allianz die neue Baumpflegesatzung ins Leben gerufen,
damit die Bäume besser geschützt werden. Daran müssen sich auch der WBH und die für den
WBH tätigen Unternehmen halten. Warum die beiden Artenschutzbeauftragten in diese
Entscheidung nicht mit einbezogen worden sind, muss aufgeklärt werden.“