Bundespolizisten müssen betrunkenem Radfahrer ausweichen

Bundespolizisten bestreiften in der Nacht zum vergangenen Samstag (26./27. Juni) den Hagener Hauptbahnhof. Auf der Werdestraße fiel ihnen ein Radfahrer auf, der wechselseitig und ohne Beleuchtung den Geh-/Radweg befuhr. Ein später durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem Mann einen Wert von 1,8 Promille.

Als Bundespolizisten in der Nacht zum vergangenen Samstag den Bereich des Hagener Hauptbahnhofes bestreiften fiel ihnen einen Radfahrer auf, der ohne Beleuchtung den Geh-/Radweg auf der Werdestraße befuhr. Zudem nutzte er zur Fahrt die gesamte Breite des Weges. Als sich der Mann der Fußstreife näherte, musste diese ausweichen, um eine Kollision mit dem 52-Jährigen zu verhindern. Die Einsatzkräfte forderten den Mann auf, sofort anzuhalten. Dieses tat der Hagener auch und kam nach etwa fünf Metern zum Stehen. Als die Bundespolizisten den Mann dann auf seine Fahrweise ansprachen, bemerkten sie bei ihm starken Alkoholgeruch. Ein später auf der Wache durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,8 Promille, sodass eine Blutentnahme angeordnet wurde.

Die Bundespolizei leitete gegen den polnischen Staatsangehörigen ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr ein. Sein Fahrrad wurde präventiv bis zum Folgetag sichergestellt. Auf die Aushändigung eines entsprechenden Protokolls verzichtete der 52-Jährige, da er nach eigenen Angaben schnell schlafen wollte.

*AB