Drei Coronafälle an zwei Hagener Schulen – Fritz-Steinhoff-Gesamtschule geschlossen

An zwei Hagener Schulen, der Fritz-Steinhoff-Gesamtschule und dem Gymnasium Hohenlimburg, sind insgesamt drei Coronafälle aufgetreten. 

Die infizierte Person am Gymnasium Hohenlimburg hat sich im familiären Umfeld angesteckt. Das Gesundheitsamt der Stadt Hagen konnte die Kontaktpersonen ermitteln und hat daraufhin bei insgesamt 23 Schülern, inklusive der infizierten Person, und drei Lehrern Testungen durchgeführt. Alle betroffenen Personen sind in häuslicher Quarantäne und werden am kommenden Samstag, 27. Juni, noch einmal auf das Coronavirus getestet. Sollte dieser zweite Test negativ ausfallen, werden die Schülerinnen und Schüler in die Sommerferien entlassen. Die möglicherweise positiven Fälle verbleiben in 14-tägiger Quarantäne.

An der Fritz-Steinhoff-Gesamtschule in Helfe sind zwei Schüler aus zwei Jahrgängen positiv getestet worden. Zu den Kontaktpersonen zählen zwei Klassen mit insgesamt 27 Schülern sowie fünf Lehrer, die sich alle in Quarantäne befinden. Das Gesundheitsamt wird alle Kontaktpersonen auf Corona testen und hat die Schule in Rücksprache mit der Schulleitung vorsorglich bis zum Ferienbeginn geschlossen. Eine zweite Testreihe wird dann auch hier darüber entscheiden, ob eine Verlängerung der Quarantäne notwendig sein wird oder nicht.
„In Anbetracht der Schulgröße in Helfe und der Verteilung auf zwei Jahrgänge haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen“, sagt Dr. Anjali Scholten, Leiterin des Gesundheitsamtes. „Anders als an der Fritz-Steinhoff-Gesamtschule handelt es sich am Gymnasium Hohenlimburg nur um eine klar abgegrenzte Lerngruppe, die separat unterrichtet wurde und die Pausen miteinander verbracht hat.“   

Generell kontrolliert das Gesundheitsamt in Hagener Schulen und Betreuungseinrichtungen bei Hinweisen und hält sich an den Infektionsschutz, um einer weitreichenden Verbreitung entgegen zu wirken. Wenn eine Person positiv auf das Coronavirus getestet wird, richtet sich das Gesundheitsamt nach den Vorgaben des Robert Koch-Instituts (RKI). Das bedeutet, dass alle Kontaktpersonen der Kategorie eins, also enge Kontakte, in Quarantäne müssen und präventiv getestet werden.