Grüne Wetter kritisieren das Vorgehen zum Neubau der Kita Heilkenstraße


Als wenig bürgerfreundlich kritisieren Die Grünen Wetter das Verfahren zum Neubau der Kita Heilkenstraße in Grundschöttel.

Die Vergabe an einen Investor vor der Klärung wichtiger
Fragen im Bebauungsplanverfahren und sogar vor einer Öffentlichkeitsbeteiligung schaffe
Fakten, die eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Projekt erschweren.
Dazu erklärt Fraktionssprecherin Karen Haltaufderheide:
„Der Bau einer Kindertagesstätte auf dem Spielplatzgelände Heilkenstraße ist umstritten.
Gerade weil Teile eines der herausragenden Zukunftsspielplätze der Stadt Wetter bebaut

werden sollen, kommt es besonders darauf an, wie die Planung des Kitaubaus auch weiter-
hin einen Zukunftsspielplatz an der Heilkenstraße ermöglicht. Im vergangenen Jahr wurden

Kritiker*innen darauf verwiesen, dass entsprechende Fragen erst im Bebauungsplanverfah-
ren geklärt werden könnten. Nun war aus der Vorlage zum Jugendhilfeausschuss zu erfah-
ren, dass bereits vor dem Beschluss des Bebauungsplanes und sogar vor einer ersten Öffent-
lichkeitsbeteiligung die Vergabe für den Kitabau an einen Investor erfolgen soll. Damit wer-
den weitere Entscheidungsschritte festgezurrt, bevor öffentlich eine sachliche Auseinander-
setzung mit den Planungen und Baugutachten stattfinden kann.

Wir wissen alle, dass die Zeit drängt, weitere Kitaplätze in Wetter zu schaffen. Allerdings ist
seit dem Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan ein Jahr vergangen, bevor nun der dritte
Schritt vor dem zweiten gemacht wird. Mit den uns derzeit vorliegenden Unterlagen können
wir nicht sichergehen, dass das Gelände für den Bau geeignet ist und dass die Planung die
Spielplatzinteressen optimal gewährleistet. Das gewählte Vorgehen ist mehr als bedauerlich
und verhindert eine positive Auseinandersetzung in der Sache.“