Röspel: Den Schwächsten unter die Arme greifen

Bildquelle: René Röspel

René Röspel | Die Corona-Pandemie bedrohe nicht nur unsere Gesundheit, sie sei auch eine Bedrohung für unser Zusammenleben und unseren Wohlstand, meint der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel. Am härtesten treffe die
Krise diejenigen, die schon in guten Zeiten nichts an die Seite legen konnten: Menschen mit geringen Einkommen, kleinere Unternehmen, ärmere
Staaten.

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Fraktion BfHo/Piraten stellt Schumacher-Museum in Frage

© Hans Leicher.

Hagen. Mit einem deutlichen Fragezeichen versieht die Ratsfraktion Bürger für Hohenlimburg/Piraten Hagen den Weiterbetrieb des Emil-Schumacher-Museums. „Angesichts der hohen Betriebskosten von über 800.000 Euro pro Jahr und notwendiger Sanierungskosten von mindestens zehn, eher 15 Millionen Euro ist eine Fortführung des Schumacher-Museums unter den aktuellen Rahmenbedingungen für uns keine Option“, erklärt Christian Specht, Sprecher der Fraktion
im städtischen Kulturausschuss. Die kulturelle Bedeutung des Künstlers Schumacher und seines Werks stellt Specht nicht in Abrede. „Die hohen Kosten einerseits und das herzlich geringe Besucherinteresse andererseits stehen jedoch in keinem vertretbaren Verhältnis zueinander. Der Hagener Steuerbürger zahlt hier viele Millionen
Euro für ein Kulturangebot, das kaum jemand in Anspruch nimmt“, so der 43-Jährige: „Dieses Geld könnte an anderer Stelle viel sinnvoller ausgegeben werden – zum Beispiel für Kindertagesstätten, oder für freie Kulturzentren. Corona wird uns noch lehren, dass wir jeden Cent nur einmal ausgeben können.“
Die Fortsetzung des Museumsbetriebs, verbunden mit den hohen Sanierungskosten, kommt für Specht nur in Frage, wenn der Löwenanteil der Kosten nicht aus dem Hagener Stadtsäckel komme.
Sollte eine solche Finanzierung möglich sein, so wäre es sicherlich auch sinnvoll, über spannendere und damit publikumswirksamere Ausstellungskonzepte im Schumacher-Museum nachzudenken.

Raubüberfall auf Familienhaus in Oege

Am Donnerstag, 28.05.2020, kam es nach bisherigen Ermittlungen zu einem Raubüberfall in Oege. Dort verschafften sich gegen 14:20 Uhr in der Straße Auf der Lindhaardt drei männliche Täter Zutritt zu einem Einfamilienhaus. Diese trugen Oberbekleidung mit der Aufschrift „Polizei / 92220“. Sie fesselten unter Vorhalt von Schusswaffen zwei Bewohnerinnen des Hauses (14, 26) mit Handschellen. Beide blieben, auch nach der Tat, unverletzt und sind wohlauf. Anschließend durchwühlten die Räuber die Zimmer nach Wertgegenständen. Teilweise kommunizierten sie dabei auf Russisch. Danach flüchteten sie mit einem grauen Kleinwagen und Beute in noch unbekannter Höhe vom Tatort. Eine intensive Fahndung der Polizei blieb bislang ergebnislos. Alle drei Räuber trugen schwarze Sturmhauben. Ein Täter war zirka 190 cm groß von sportlicher Statur. Er trug eine schwarze Kappe. Auffällig waren seine rot unterlaufenen Augen. Ein Augenlid hing herab. Sein Gesicht wird als rund beschrieben. Er war dunkel gekleidet und trug Sportschuhe mit der Aufschrift „Bugatti“. Ein weiterer Täter war sehr dünn und hatte auffallend hellblaue Augen. Er trug schwarze Schuhe, einen Pullover und eine schwarze Weste. Der Dritte Räuber war ebenfalls dünn und komplett schwarz gekleidet. Zeugenhinweise, insbesondere zum Tatfahrzeug, nimmt die Polizei unter 02331 986 2066 entgegen. Die Kriminalpolizei hat gemeinsam mit der Hagener Staatsanwaltschaft eine Ermittlungskommission eingerichtet, welche das genaue Tatgeschehen jetzt rekonstruiert.

80-jähriger Pedelec-Fahrer auf Radweg bei Unfall verletzt

Am Donnerstag, 28.05.2020, kam es zu einem Unfall in Haspe. Nach bisherigen Ermittlungen fuhr gegen 17:20 Uhr ein 80-Jähriger auf seinem Pedelec durch die Unterführung am Bahnhof Heubing in Haspe. Dabei benutzte er den dortigen Radweg. Zur selben Zeit ging eine Gruppe von mehreren Personen nebeneinander ebenfalls durch die Unterführung. Ein 48-Jähriger benutzte dabei den Radweg. Als er den 80-Jährigen kommen sah, versuchte er noch zur Seite zu springen. Auch der Pedelec-Fahrer konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Beide stürzten und verletzten sich leicht. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zwei schwerverletzte Senioren nach Verkehrsunfall

In der Gerhart-Hauptmann-Straße ereignete sich am Donnerstag (28. Mai) gegen 18:45 Uhr ein Verkehrsunfall. Aus bislang ungeklärter Ursache kam ein 88-Jähriger mit seinem Mercedes nach rechts von der Straße ab und prallte im weiteren Verlauf gegen die Wand eines Mehrfamilienhauses. Durch den Zusammenprall verletzten sich der Senior und seine 88-jährige Ehefrau, die auf dem Beifahrersitz saß, schwer. Beide kamen mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Das Auto wurde abgeschleppt. Der Gesamtsachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Verkehrsunfallursache wurden aufgenommen.