Grüne für neue Initiativen für Radverkehr

GRÜNE Hagen: „Wir begrüßen, dass die Hagener Stadtverwaltung sich mit Modellen zur Förderung des Radverkehrs in Corona-Zeiten beschäftigen will“, erklärt Jochen Riechel, Fraktionssprecher der Grünen im Hagener Stadtrat. Die Grünen hatten in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses in der vergangenen Woche auf einen Vorschlag des ADFC hingewiesen, Radwege probeweise einzurichten. „Wir bemerken, dass unter den Corona-Maßnahmen der Autoverkehr bemerkbar zurückgeht. Dies sollten wir nutzen, um dort, wo wir in Zukunft Radwege errichten wollen, kurzfristig und für begrenzte Zeit Radspuren aufzumachen. So können sich alle Verkehrsteilnehmer an zukünftige Verkehrsführungen mit mehr Platz für Fahrräder gewöhnen.“ In der Ausschusssitzung hatten die Grünen den Graf-von Galen-Ring und in Verlängerung die Wehringhauser Straße sowie die Hohenlimburger Straße als Möglichkeiten benannt, die für solche temporären Radwege in Hagen in Frage kommen könnten. Jochen Riechel verweist auf Berlin, wo aktuell in zahlreichen Bezirken solche sogenannten Pop-Up-Bike-Lanes von der Verkehrsverwaltung umgesetzt werden. Die Grüne Ratsfraktion hat inzwischen der Stadtverwaltung Hagen entsprechendes Informationsmaterial zukommen lassen.

CityARTists 2020: Ulrike Rutschmann vertritt Hagen

Die Hagener Künstlerin Ulrike Rutschmann wurde von einer Fachjury ausgewählt und vertritt Hagen bei dem Förderprogramm „CityARTists 2020“. In der nächsten Etappe des Wettbewerbs muss sich Ulrike Rutschmann gegen zwanzig weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchsetzen. Über die zehn glücklichen Gewinner entscheidet die Jury des KULTURsekretariats bis Mitte Juli. Den Kunstpreis hat die Stadt Hagen gemeinsam mit dem NRW KULTURsekretariat und zwanzig anderen Mitgliedstädten ausgeschrieben.
Ulrike Rutschmanns Leidenschaft ist die Realisierung von „Raumbildern“, in die sie neue Medien wie Fotografie, Dia-, Video- und Overhead-Projektionen einbezieht. Bei der Komposition entstehen Bilder auf den verschiedensten Untergründen. Mittelpunkt sind der menschliche Körper und seine Verbindung zur Natur. Ihre Kunst zeichnet sich durch die Momente des Unvorhergesehenen und des Experimentellen aus.
Neben der Hagener Vertreterin Ulrike Rutschmann sind weitere ausgewählte Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Installation, zeitbasierte Medien und Fotografie zu dem Kunstpreis zugelassen. Zehn der verbliebenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Chance, je 5000 Euro in Form eines Stipendiums zu gewinnen.

Vier Unbekannte schlagen mit Steinen und Dachlatten auf 44-Jährigen ein

© Hans Leicher.
© Hans Leicher.

Am Donnerstag kam es zu einer gefährlichen Körperverletzung in der Bahnhofstraße. Nach bisherigen Ermittlungen stellte hier gegen 18:10 Uhr ein 44-Jähriger sein Auto ab. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin (31) sei er von dort, Höhe Karl-Marx-Straße, in Richtung Bahnhof gegangen. Wenig später kam es zu einem Streit zwischen ihm und vier unbekannten Männern. Dieser Streit artete binnen kürzester Zeit derart aus, dass sich die Unbekannten mit Steinen und Dachlatten einer Baustelle bewaffneten und auf den 44-Jährigen einschlugen. Dieser konnte sich mit seiner Begleiterin in sein Auto retten und davon fahren. Die Gruppe warf noch mindestens einen Stein gegen das Auto, wobei die Windschutzscheibe einriss. Zeugen beschrieben die Täter mit einem Alter zwischen 14 und 25 Jahren und einer Körpergröße zwischen 155 bis 175 cm. Sie sprachen arabisch und hatten ein südländisches Aussehen. Alle hatten schwarze Haare und trugen einen Drei-Tage-Bart. Einer der älteren Männer trug eine gelbe Kapuzenjacke, der andere wird als stabil mit lockigen Haaren beschrieben. Er trug vermutlich ein graues Nike-Sweatshirt, eine graue Jogginghose und weiße Sportschuhe. Ein weiterer Tatverdächtiger hatte eine sportliche Figur, trug eine gelb-schwarze Basecap, ein schwarzes Sweatshirt mit Kapuze und weißer Aufschrift, dunkle Turnschuhe und eine Jogginghose. Der 44-Jährige wurde leicht verletzt. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugenhinweisen. Wer kennt die beschriebenen Personen oder kann etwas zu deren Aufenthaltsort sagen. Hinweise nimmt die Polizei unter 02331 986 2066 entgegen.

Laubbrand in Altenhagen

Am Donnerstag rückten Feuerwehr und Polizei gegen 23:00 Uhr zu einem Brand in einem Waldstück an der Kiefernstraße aus. Es stellte sich schnell heraus, dass zirka vier Quadratmeter Waldboden in Flammen standen. Es handelte sich um einen Laubbrand. Während der Löscharbeiten erschien der Melder vor Ort. Er stand offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Da er angab, dass er mit einem Bekannten vorgehabt hatte zu grillen, wurde er durchsucht. Dabei fanden die Beamten ein weißes Pulver in einem Druckverschlusstütchen. Vermutlich handelte es sich um Drogen. Nach Abschluss der Feuerwehrarbeit stand fest, dass im Wald kein Sachschaden entstand. Die unbekannte Substanz stellten die Polizisten sicher. Der Fall wurde an die Kripo übergeben.