Drogen und Bargeld bei 50- und 32-Jährigem sichergestellt

© Hans Leicher.
© Hans Leicher.

Am Samstag beobachtete eine Polizeistreife gegen 15:00 Uhr zwei Männer auf einer Bank in einem Fußweg zwischen der Viktoria- und der Augustastraße. Als einer von ihnen (32) die Beamten erblickte, warf er rasch ein Plastiktütchen hinter sich in das Gebüsch. Es handelte sich, wie sich kurz darauf herausstellte, um Marihuana. Daraufhin kontrollierten die Polizisten beiden Männer. Noch während der Durchsuchung des 32-Jährigen versuchte der 50-Jährige ebenfalls, mehrere Tütchen im Gestrüpp verschwinden zu lassen. Dies fiel den Beamten auf. Sie durchsuchten auch den 50-Jährigen. Neben dem von ihm weggeworfenen Marihuana fanden sie weitere Betäubungsmittel und eine ungewöhnlich große Menge Bargeld auf, für dessen Herkunft er keine Erklärung hatte. Die Polizisten stellten die Drogen und auch das Geld sicher. Beide Männer müssen jetzt mit einer Anzeige rechnen.

Messer im Spiel: Zwei Verletzte nach Streit in der Wiesenstraße

Symbolbild Rettungsdienst © Hans Leicher.
Symbolbild Rettungsdienst © Hans Leicher.

Am Sonntag kam es in einer Wohnung in der Wiesenstraße zwischen mehreren Personen zu einem Streit. Dieser verlagerte sich gegen 20:00 Uhr auf die Straße vor dem Haus. Der 23-jährige Tatverdächtige verletzte während eines Gerangels einen 20-Jährigen leicht mit einem Messer. Eine 28-Jährige, die einschreiten wollte, wurde durch das Messer des Tatverdächtigen schwer, jedoch nicht lebensgefährlich, verletzt. Dem 20-Jährigen gelang es, dem Randalierer das Messer zu entreißen und ihn bis zum Eintreffen der Polizisten zu fixieren. Alle Beteiligten waren alkoholisiert. Der 23-Jährige gab zu, auch Drogen konsumiert zu haben. Die zwei Verletzten, sowie der Tatverdächtige, wurden zunächst in Krankenhäuser gebracht. Da gegen den 23-Jährigen ein Haftbefehl vorlag, wurde er festgenommen. Das Messer stellten die Beamten sicher. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Coronavirus: Zwei Todesfälle am Wochenende

An den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus sind in Hagen am Wochenende zwei Personen gestorben. Die beiden männlichen Patienten waren über 80 Jahre alt und mehrfach vorerkrankt. Insgesamt sind aktuell 77 Hagenerinnen und Hagener am Coronavirus erkrankt, es gibt 181 genesene und sechs am Coronsvirus verstorbene Personen. Weitere Informationen zum Coronavirus in Hagen gibt es auf der städtischen Internetseite www.hagen.de/corona und auf den offiziellen Social Media-Kanälen der Stadt Hagen.

Hestertstraße: 20-Jährige rast mit Fahrrad in Betonwand

Rettungsdienst NEF 1 © Hans Leicher.

Am Sonntag kam es zu einem Unfall mit einer schwer verletzten Frau. Nach bisherigen Ermittlungen fuhr diese gegen 14:00 Uhr mit ihrem Fahrrad die Hestertstraße hinab. Dabei handelt es sich um eine starke Gefällstrecke. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor die 20-Jährige die Kontrolle über ihr Fahrrad und kam von der Fahrbahn ab. Anschließend prallte sie, vermutlich ungebremst, gegen eine massive Betonwand. Anwohner bemerkten die schwer verletzte Frau und verständigten einen Notarzt und die Polizei. Die Hagenerin wurde in ein Krankenhaus gebracht. Wie genau es zum Unfall kam, ermittelt jetzt das Verkehrskommissariat.

45-Jähriger mit Pistole löst in der Selbecke Polizei-Einsatz aus

Am Sonntag rief eine junge Frau die Polizei. Gegen 15:30 Uhr sah sie einen Mann in der Selbecker Straße. Dieser zielte mit einer Schusswaffe auf parkende Fahrzeuge. Eine Streifenwagenbesatzung war rasch vor Ort. Als der 45-Jährige die Beamten sah, legte er sich sofort auf den Boden. Dort konnten ihn die Polizisten zunächst fesseln. Bei einer Durchsuchung fanden die Polizisten eine nicht funktionsfähige Pistole im Hosenbund, sowie Munition in den Taschen auf. Der Mann führte auch Handschellen mit sich. In einem Brustbeutel hatte der Hagener Betäubungsmittel versteckt. Die Waffe, die Munition und die Drogen stellten die Beamten sicher. Der 45-Jährige wurde in das Polizeigewahrsam gebracht. Ihn erwartete jetzt eine Anzeige.