Hagener Künstler stellen Auswahl ihrer Werke ins Netz

Internetgalerie statt Tag der offenen Tür im Kunst- und Atelierhaus

Selbstverständlich bleiben auch die Künstlerinnen und Künstler aus dem Kunst- und Atelierhaus Hagen zu Hause, der Tag der offenen Tür am 4. April fällt aus. Da gerade jetzt Ablenkung wichtig ist, hat sich der Verein entschieden, eine Online-Galerie mit Werken aus dem Atelierhaus zu eröffnen. Auf www.kah-hagen.de sind ab sofort Bilder zu sehen und von dort aus ist ein virtueller Besuch auf den Seiten der Mitglieder nur ein Klick entfernt.

Seit über zehn Jahren arbeiten im Kunst- und Atelierhaus im alten Hotel Danne gegenüber vom Kunstquartier in 24 Ateliers Künstlerinnen und Künstler aus allen Kunstsparten – von filigranen Zeichnungen über großflächige Gemälde und Skulpturen bis zur Fotografie ist alles vertreten. An jedem ersten Sonntag im Monat öffnen die Künstlerinnen und Künstler ihre Ateliers. Sie lassen die Besucherinnen und Besucher am Prozess teilhaben und erläutern in Künstlergesprächen ihre Kunst.

Weitere Informationen über aktuelle Ausstellungen und Projekte: www.kah-hagen.de

Wichtige Hilfe für Rettungsdienst: Eversbusch hilft bei Produktion von Desinfektionsmitteln

(v.li.) Jan Vesper (Sachbearbeiter für
Desinfektion und Medizinprodukte der Feuerwehr Hagen), Peter Eversbusch, Oberbürgermeister Erik O. Schulz, Christoph Eversbusch. (Foto: Maik Hoheisel, Feuerwehr Hagen)

„Diese Kooperation zeigt einmal mehr, dass wir als Hagener auch in diesen schwierigen Zeiten alle zusammenhalten“, freut sich Oberbürgermeister Erik O. Schulz über eine wichtige Hilfe der Hagener Brennerei Eversbusch.Erhält der städtische Rettungsdienst doch ab sofort einmal pro Woche Ethanol, einen wesentlichen Bestandteil von
Desinfektionsmitteln, durch Lieferungen der traditionsreichen Hasper Brennerei. Das heimische Unternehmen verhindert damit Engpässe bei der Versorgung. Die ersten 50 Liter Ethanol konnte die
Feuerwehr Hagen bereits in Empfang nehmen.
„Ich bedanke mich ganz herzlich bei der Firma Eversbusch,
die durch ihre Bereitstellung von Ethanol einen wichtigen
Beitrag in Zeiten der Corona-Pandemie leistet“, lobt OB
Schulz das Engagement des Unternehmens. Dessen
Geschäftsführer Christoph Eversbusch ergänzt: „Der
Rettungsdienst leistet zu jeder Zeit und für alle Bürger eine
fundamental wichtige Arbeit, daher haben wir uns
entschieden, ihn schnell und unbürokratisch zu
unterstützen.“

Die beiden Firmeninhaber Christoph und Peter Eversbusch
beliefern den Hagener Rettungsdienst über die
Zentralapotheke der Kliniken des Märkischen Kreises.
Zudem haben sie auch schon der Rathaus-Apotheke Ethanol zur Verfügung gestellt, um Desinfektionsmittel
produzieren zu lassen.

Stadtverwaltung bietet elektronisch rechtssichere Kommunikation per De-Mail

Dokumente rechtssicher und mit hohem Sicherheitsstandard online versenden: Diese Vorteile bietet die kostenlose De-Mail, über die Bürgerinnen und Bürger elektronisch mit der Stadtverwaltung Hagen kommunizieren können. Die De-Mail bietet vor allem während der Corona-Pandemie eine schnelle und unbürokratische  Möglichkeit, diverse Anträge und Anliegen zu versenden.

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Hagen braucht Schutzmasken: Helfen Sie mit!

Bildquelle: Stadt Hagen

Mund-Nasen-Schutze sind zurzeit überall auf der Welt Mangelware – auch in Hagen. Benötigt werden sie nicht nur in Krankenhäusern und Arztpraxen, sondern auch in Pflegeeinrichtungen, in der ambulanten Pflege, sowie von anderen systemrelevanten Berufsgruppen. Die Stadt Hagen bittet all ihre Bürgerinnen und Bürger, die geschickt mit Nadel und Faden sind, diesem Notstand entgegenzuwirken und ehrenamtlich aus nicht mehr benötigten Stoffresten Mundschutze zu nähen.

Bildquelle: Stadt Hagen

Zur Herstellung eines Mund-Nasen-Schutzes kann jeder Baumwollstoff (100 Prozent Baumwolle) verwendet werden, der sich bei 90 Grad waschen lässt. Ausrangierte Bettwäsche oder Tischdecken eignen sich beispielsweise sehr gut. Die Stadt Hagen bittet darum, zur Herstellung der Masken die Anleitung der Stadt Essen zu nutzen, welche unter https://www.hagen.de/web/de/hagen_de/01/0111/011105/wichtige_downloads.html zur Verfügung steht.

Freiwilligenzentrale als Sammelstelle
Die Freiwilligenzentrale Hagen übernimmt in Kooperation mit der Stadt Hagen die Annahme und Verteilung der Masken. Bürgerinnen und Bürger können direkt mit dem Auto vor das Rathaus an der Volme, Rathausstraße 13, fahren, um ihre genähten Schutze während der normalen Öffnungszeiten (Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr, Freitag von 9 bis  13 Uhr) in Tüten oder Kartons verpackt an der Pforte am Wasserband abzugeben. So können die Mundschutze überreicht werden, ohne sich einer zusätzlichen Infektionsgefahr auszusetzen. Anschließend werden die Mund-Nasen-Schutze gewaschen, verpackt und nach einer Prioritätenliste verteilt.

Bildquelle: Stadt Hagen

„Natürlich können selbstgenähte Mundschutze aus Baumwolle die medizinischen nicht ersetzen“, sagt Dr. Katrin Hoffmann, Ärztliche Leiterin des Rettungsdienstes im Amt für Brand- und Katastrophenschutz der Stadt Hagen. „Aber er ist ein wichtiger zusätzlicher Baustein, um andere Menschen und sich selbst zu schützen.“ Das Coronavirus wird beim Sprechen, Husten und Niesen durch eine Tröpfcheninfektion übertragen. Durch das Tragen eines Mundschutzes können Menschen, die kaum Symptome haben und daher nicht wissen, dass sie am Coronavirus erkrankt, die Ansteckung anderer verhindern. Trotzdem müssen natürlich weiterhin die gültigen Regeln des Kontaktverbotes beachtet werden.

Werkhof und Theater nähen für die Feuerwehr
In manchen Nähstuben wird bereits fleißig gearbeitet: Die Schneiderinnen und Schneider des Werkhofs „Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Werkhof gem. GmbH“ und des Theaters Hagen fertigen Mundschutze für die Einsatzkräfte der Feuerwehr an. Vergangene Woche ist bereits eine Lieferung mit 500 Exemplaren vom Theater bei der Feuerwehr eingetroffen. Am heutigen Dienstag schließt sich der Werkhof mit der nächsten Lieferung an.

Pauluskirchengemeinde näht über 150 Schutzmasken
Gemeinsam mit Elke Schwerdtfeger, Pfarrerin der Pauluskirchengemeinde in Wehringhausen, hat Dr. Katrin Hoffmann die Initiative zum ehrenamtlichen Nähen von Mund-Nasen-Schutzen in Hagen ins Leben gerufen – mit vollem Erfolg. Allein in der Pauluskirchengemeinde sind inzwischen 150 selbstgenähte Schutze zusammengekommen. Auch Pfarrerin Elke Schwerdtfeger hat bereits selbst an der Nähmaschine gesessen: „Wir können jede Hilfe gebrauchen, um möglichst viele Hagenerinnen und Hagener zu versorgen!“

Die Stadt Hagen bedankt sich bei allen fleißigen Helferinnen und Helfern. Bei Fragen steht die Freiwilligenzentrale unter Telefon 02331/1841-70 oder 02331/1841-71 und unter coronahilfe@fzhagen.de zur Verfügung.