Stiftung und Gemeinde rufen zum Miteinander auf

Kirchenglocken läuten täglich um 12 und 19 Uhr

Von Montag an läuten die Glocken der Martinskirche auf dem Zentralgelände der Ev. Stiftung Volmarstein sowie der Dorfkirche Volmarstein und der Christuskirche Grundschöttel täglich um 12 und 19 Uhr. „Damit setzen wir in dieser schwierigen Zeit, in der Menschen nicht mehr zusammen kommen können, ein deutlich hörbares Zeichen der Verbundenheit“, erklären Pfarrer Jürgen Dittrich, Theologischer Vorstand der Stiftung Volmarstein, und Gemeindepfarrer Martin Streppel.

Täglich um 12 und 19 Uhr werden die Kirchenglocken fünf Minuten lang läuten. Gleichzeitig werden die Menschen gebeten, abends eine Kerze ins Fenster zu stellen – als Zeichen der Hoffnung.

„Das Glockengeläut ist auch Applaus und Dank für die Menschen in und außerhalb der Stiftung, die sich um die Pflege und Betreuung der Schwächsten in unserer Gesellschaft kümmern“, betonen Jürgen Dittrich und Martin Streppel mit Blick auf die Pflegekräfte in Krankenhäusern sowie Senioren- und Behinderten-Einrichtungen. Es gelte, diesen Menschen viel Kraft für ihre enorm wichtige Arbeit zu wünschen, weil sie dafür Sorge tragen, dass andere nicht allein gelassen werden. „Dabei denken wir auch an diejenigen, die in ungewohnter Weise auf sich gestellt sind, weil sie sich in Quarantäne befinden“, so Jürgen Dittrich.