Diakonie Mark-Ruhr trifft präventive Maßnahmen für Pflegeeinrichtungen

Hagen. Die Diakonie Mark-Ruhr hat die Situation rund um das CoronaVirus mit Blick auf die stationären Pflegeangebote heute neu bewertet und Entscheidungen zur Vorsorge getroffen.


Von heute (12. März) an gilt für die 14 Altenpflegeeinrichtungen der Diakonie Mark-Ruhr eine eingeschränkte Besuchszeit. Am Wochenende sind die Einrichtungen für Besucher nicht geöffnet, in der Woche gibt es eine feste Besuchszeit von 16.30 bis 17.30 Uhr für jeweils eine Person pro Bewohner. Die Besucher müssen sich in eine Liste eintragen.


Die Cafés in den Einrichtungen werden vorübergehend geschlossen.
Physio- und Ergotherapie-Termine, sowie Friseur- und Fußpflegetermine etc. werden abgesagt. Auch finden vorerst keine Veranstaltungen in den Einrichtungen mehr statt. Mieter der Altenwohnungen, die sonst zum Essen in die Einrichtungen gekommen sind, bekommen das Essen in die Wohnung geliefert. Die Tagespflegen werden ab Montag geschlossen.

Alle Neueinzüge in den Einrichtungen müssen den Nachweis erbringen,
dass sie keine Corona-Infektion haben.

Die Veranstaltungen der Begegnungsstätte Hagen finden vorerst auch
nicht mehr statt.

„Die Gesundheit unserer Bewohner und Mitarbeiter hat allerhöchste Priorität. Es muss das oberste Ziel sein, unser Gesundheitssystem und damit auch den gesamten Pflegebereich solange arbeitsfähig zu halten wie möglich“, so Regina Mehring, Geschsftsführerin der Diakonie Mark-Ruhr Pflege und Wohnen gGmbH.