Klima-Seefest: Noch Überzeugungsarbeit zu leisten

Die Grünen Wetter sind fest davon überzeugt, dass das Seefest Wetter durch eine klimabewusstere Durchführung gewinnt.

Im zuständigen Ausschuss konnten sie sich damit bisher noch nicht durchsetzen. Es
bleibt Überzeugungsarbeit zu leisten.
Dazu erklärt Fraktionssprecherin Karen Haltaufderheide:
Leider konnten sich die übrigen Fraktionen noch nicht entschließen, unserem Antrag für ein klimabewusstes
Seefest zuzustimmen. Dabei ist unser Antrag, nur Mehrweggeschirr zu benutzen, lediglich eine konkretere
Umsetzung einen 25 Jahre alten gültigen Ratsbeschlusses. Natürlich kann die Aufgabe der Umsetzung nicht
allein den Vereinen und Anbietern überlassen werden. Die Seefestorganisation sollte das mit
Spülmöglichkeiten und Equipment entsprechend unterstützen. Dann sollte die Nutzung von
Mehrweggeschirr auch für Vereine möglich sein. Ohnehin sind viele Vereine bereits selbst auf dem Weg, sich
hin zu mehr Klimaschutz zu orientieren. Das können wir ihnen auch zutrauen.
Auch unser zweiter Vorschlag stieß leider auf Bedenken. Eine Lasershow könnte eine weitaus
klimafreundlichere Variante für das Abschlussevent beim Seefest sein, das natürlich niemand dem Seefest
und den Besucherinnen nehmen möchte. Mit moderner Technik ist der Stromverbrauch extrem gering. Die Kosten hängen vom Umfang ab. Eine fertige Show ist preiswerter als ein eigens programmiertes Programm. Eine Lasershow wäre zudem eine neue Attraktion, die vielleicht noch mehr Zuchauerinnen zum Seefest
lockt.
Wichtiger, als uns als Vorreiter für den Klimaschutz zu präsentieren ist uns, alle mitzunehmen zu einer
gemeinsamen Bewegung. Deshalb haben wir unsere Anträge im Fachausschuss nicht zur Abstimmiung
gestellt, um der Verwaltung Gelegenheit zu geben, nähere Informationen zu den jeweiligen
Gestaltungsmöglichkeiten unserer Vorschläge einzuholen. Im nächsten Fachausschuss soll dann auf größerer
Datengrundlage erneut beraten werden. Wir stellen bis dahin gerne die uns vorliegenden Informationen zur
Verfügung und hoffen, mehr Wetteraner*innen von der Idee eines klimafreundlichen Seefestes überzeugen
zu können.