Coronavirus: Fachleute sehen keine Gefahr für Hagen

Vertreter des städtischen Gesundheitsamtes, der Hagener Feuerwehr, des Katholischen Krankenhauses, des Krankenhauses Haspe, des Allgemeinen Krankenhauses Hagen und der Vamed Klinik Ambrock sowie Hagener Hausärzte haben sich gestern (30. Januar) vorsorglich rund um Coronaviren ausgetauscht. Nach Einschätzung der Fachleute besteht derzeit keine Gefahr für die Hagener Bevölkerung.

Menschen, die sich nicht in den letzten Wochen im chinesischen Wuhan aufgehalten haben, keinen Kontakt zu einem am Coronavirus Erkrankten hatten und keine Symptome wie Husten, Schnupfen und Fieber aufweisen, müssen keine Ansteckung befürchten.

Wenn leichte Symptome – ähnlich einer beginnenden Erkältung – auftreten und Betroffene in den letzten Wochen in Wuhan waren oder Kontakt zu einem Erkrankten hatten, sollen die Personen zunächst ihren Hausarzt telefonisch kontaktieren und diesen erst nach Rücksprache aufsuchen. Bei schweren Symptomen wie akuter Luftnot, anhaltend hohem Fieber über 39 Grad und einem allgemeinen Krankheitsgefühl sollen Patienten zunächst telefonisch das Krankenhaus oder den Rettungsdienst kontaktieren und nicht sofort in die Notaufnahme fahren, um die Handlungsfähigkeit der Krankenhäuser aufrechtzuerhalten. Der Rettungsdienst rückt weiterhin nur bei Lebensgefahr aus.
Bei Fragen rund um das Coronavirus steht das Gesundheitsamt der Stadt Hagen montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 Uhr unter Telefon 02331/207-3934 zur Verfügung. Weitergehende Informationen gibt es auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de/faq-ncov und auf den Internetseiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www.infektionsschutz.de.