GRÜNE: „Stadt Hagen muss private Silvester-Feuerwerke neu regeln“

GRÜNE: „STADT HAGEN MUSS PRIVATE SILVESTER-FEUERWERKE NEU REGELN“

GRÜNE Hagen: Zum Antrag „Tabuzonen für Silvester-Böller“ von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, der morgen im Umweltausschuss behandelt wird, erklärt Ratsherr und Vorsitzender des Umweltausschusses, Hans-Georg Panzer: „Feuerwerk an Silvester stellt auf der einen Seite einen wichtigen Bestandteil des regionalen Brauchtums dar, ist auf der anderen Seite aber auch mit nicht unerheblichen Belastungen von Mensch, Tier und Umwelt verbunden. Wir fordern daher von der Stadt Hagen ein Konzept, wie sie in der nächsten Silvesternacht diese unterschiedlichen Interessen in einen geregelten Ausgleich bringen will. Die Silvesternacht 2019/2020 hat auch in Hagen gezeigt, dass die begeisternde Seite eines farbenfrohen Feuerwerks mit erheblichen Schattenseiten verbunden ist. Vervielfachte Feinstaub- und Lärmbelastung bedeuten ein Gesundheitsrisiko für Mensch und Tier, unsachgemäße Handhabung von Feuerwerk kann vor allem in Zusammenhang mit Alkohol ein erhöhtes Gefährdungspotenzial für Personen aber auch ein Brandpotenzial für Gebäude bedeuten, wie es der verheerende Brand des Krefelder Affenhauses gezeigt hat. Im Umweltausschuss am 29.01.2020 ist die Verwaltung angehalten, über Erfahrungen der Silvesternacht 2019/2020 zu berichten. Wir werden beantragen, dass aus diesen Erfahrungen ein klares Handlungskonzept für den kommenden Jahreswechsel entwickelt wird.“