29-Jähriger springt für Fotos in die Gleisanlagen

Hagen | Ein 29-jähriger Mann begab sich gestern Mittag (6. Januar) im
Hagener Hauptbahnhof in Lebensgefahr. Für Fotos begab er sich in Gleisanlagen.

Gegen 14 Uhr hielt sich eine Streife der Bundespolizei im Hagener Hauptbahnhof
auf. Dort beobachteten die Einsatzkräfte wie der syrische Staatsangehörige vom
Bahnsteig in die Gleise sprang. Von dort aus fertigte er Fotoaufnahmen von
seinen Begleitern, welche sich auf dem Bahnsteig aufhielten. Anschließend
kletterte der Mann zurück auf den Bahnsteig.

Daraufhin wurde der in Hagen wohnhafte 29-Jährige auf die Lebensgefahr
hingewiesen, in die er sich begeben hatte. Ihm wurde eindringlich erklärte, dass
Züge schienengebunden sind und nicht ausweichen können.

Da sich der Hagener wenig einsichtig zeigte, wurde ein Bußgeldverfahren gegen
ihn eingeleitet.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor solch einem Verhalten!

Diese Warnung gilt nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für Personen, die
zu Werbezwecken fotografieren. Denn hierbei werden ebenfalls oft Personen auf
Bahnanlagen dargestellt. So kann zum Beispiel der Eindruck entstehen, dass sich
auf Bahngleisen sorglos balancieren lässt.

Die Bundespolizei warnt: Ein solches Verhalten ist leichtsinnig und kann zu
tragischen Unfällen führen.

Gleise sind kein Fotostudio! *ST