GRÜNE Hagen:„Der Klimanotstand muss Folgen haben für die Baupolitik in Hagen“

GRÜNE HAGEN:„DER KLIMANOTSTAND MUSS FOLGEN HABEN FÜR DIE BAUPOLITIK IN HAGEN“

GRÜNE Hagen: Zu dem Bebauungsplan „Auf der Gehre“ erklärt Ratsherr von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Vorsitzender des Umweltausschusses, Hans-Georg Panzer: „Bei Entscheidungen über Bebauungspläne handelt in Hagen weiterhin eine Große Koalition aus CDU und SPD, die immer noch nicht verstanden hat, was der Klimawandel für eine Stadt wie Hagen bedeutet. Mit „Auf der Gehre“ soll nun ein Bereich bebaut werden, der hohe Bedeutung für die Frisch- und Kaltluftzufuhr nicht nur für Eppenhausen sondern auch für die Innenstadt hat.  Gerade in den heißer werdenden Sommermonaten sind unbebaute Grünflächen an Hanglagen notwendig, um zu verhindern, dass die Innenstadt sich zu sehr aufheizt. Der Bebauungsplan „Auf der Gehre“ ist leider wieder ein Beispiel, dass die wirtschaftliche Verwertbarkeit von Grundstücken in Stadtverwaltung und Teilen der Politik höher angesiedelt ist, als die Betrachtung der Klimafolgen. Umso dringender ist die Verwaltung aufgefordert, im Neuen Jahr zügig ein Konzept vorzulegen, wie Klimafolgen klar in künftigen Entscheidungsvorlagen dargestellt werden können. Dies ist ein wichtiger Baustein, damit auch bei den Planern von Stadt, HEG und WBH ankommt, dass bei der Bauplanung der Klimaaspekt nicht mehr ignoriert werden kann.“