DFV-Präsident Hartmut Ziebs stellt sich den Fragen der Feuerwehrbasis in Nordrhein-Westfalen

Wuppertal | Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes
(DFV), hat sich im Rahmen einer Sondersitzung des Verbandsausschusses des
Verbandes der Feuerwehren in NRW (VdF NRW) in Wuppertal den Fragen der
Feuerwehrbasis in Nordrhein-Westfalen zur derzeitigen Krise im Deutschen
Feuerwehrverband gestellt. Der Einladung an alle Mitgliedsverbände des VdF NRW
aus den Kreisen und kreisfreien Städten war die große Mehrheit der Mitglieder
gefolgt. Viele Fragen zu den Vorwürfen der fünf DFV-Vizepräsidenten, die den
Rücktritt des Präsidenten fordern, konnten nicht beantwortet werden, weil diese
fünf Vizepräsidenten weiterhin zu ihren Vorwürfen schweigen. Letztlich ergab
sich aus den zahlreichen Wortmeldungen der Teilnehmer aus den Kreisen und
kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen ein Bild der einstimmigen
Unterstützung für DFV-Präsident Hartmut Ziebs. „Es ist ein gutes Zeichen, dass
Hartmut Ziebs sich hier unseren vielen Fragen gestellt hat, und das hat große
Anerkennung gefunden. Wir erwarten von einem Verbandspräsidenten Offenheit und
Information, aber kein Schweigen. Das hat unser Vertrauen in Hartmut Ziebs
gestärkt“, war immer wieder zu hören.

„Im Rahmen der Sitzung wurden Hartmut Ziebs zahlreiche Fragen, auch unangenehme
Fragen zu den Abläufen im Deutschen Feuerwehrverband gestellt. Dabei wurde auch
kritisiert, dass keiner der fünf Vizepräsidenten, die alle vom VdF NRW zu dieser
Sitzung eingeladen worden waren, die Chance ergriffen hat, Rede und Antwort zu
stehen. Alle fünf hatten am vergangenen Montag abgesagt“, berichtet Bernd
Schneider, Stellv. Vorsitzender des Verbandes der Feuerwehren in NRW. Zu der
Sitzung waren auch Vertreter aus anderen Bundesländern nach Wuppertal gekommen.

Der Verbandsausschuss hat nach den ausführlichen Beratungen den folgenden
Beschluss gefasst:

„Der VdF NRW steht geschlossen hinter dem DFV-Präsidenten Hartmut Ziebs.

Die Vertreter des VdF NRW werden beauftragt, dafür Sorge zu tragen, dass sich
der DFV unabhängig von der laufenden Personaldiskussion einer inhaltlichen und
organisatorischen Erneuerung unterzieht.

Falls bei der DFV-Präsidialratssitzung am 6. Dezember 2019

   – keine wirklich schwerwiegenden und die Dringlichkeit
     rechtfertigenden Gründe gegen einen Verbleib von Hartmut Ziebs
     als Präsident vorgebracht werden und
   – die fünf Vizepräsidenten nicht die Verantwortung für ihr die
     Feuerwehren und deren Verbände schädigendes Verhalten übernehmen
     und
   – die personellen Probleme in der Geschäftsführung der
     Bundesgeschäftsstelle nicht sofort abschließend gelöst werden
     und
   – der geforderte Erneuerungsprozess nicht umgehend in die Wege
     geleitet wird,

wird der VdF NRW in seinen Gremien erneut über weitere Schritte befinden.“

Beitrtagsfoto: © VDF