Großeinsatz in Hagen – mobile Täter im Visier

Hagen | Am Dienstag, den 26.11.2019, beteiligte sich die Polizei Hagen an
einem landesweiten Fahndungs- und Kontrolleinsatz im Rahmen der Aachener
Erklärung. An den integrativen Kontrollen sind insgesamt 91 Polizisten
beteiligt. Unterstützung erhielt die Polizei Hagen von der Bereitschaftspolizei
Dortmund. Ziel des Großeinsatzes ist die Bekämpfung der Eigentumskriminalität
und der Hauptunfallursachen. Hierzu waren zivile und uniformierte Einsatzkräfte
im ganzen Stadtgebiet unterwegs und führten unter anderem an Knotenpunkten
Verkehrskontrollen durch.

Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 223 Fahrzeuge und 149 Personen. Neun
Haftbefehle konnten vollstreckt werden, worunter sich ein 37-Jähriger aus
Hagen-Kabel befand, der eine Restfreiheitsstrafe von zwei Jahren wegen
Drogenhandels und Waffenbesitzes verbüßen musste. Außerdem konnten die
Polizisten einen 41-Jährigen mit einem Untersuchungshaftbefehl wegen
räuberischen Diebstahls festnehmen. Ein weiterer 19-jähriger Mann musste die
Beamten wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts in Deutschland in das
Polizeigewahrsam begleiten.

Im Rahmen der Verkehrskontrollen ahndeten die Polizisten 40 Verkehrsverstöße, in
zwei Fällen waren die Fahrer ohne Führerschein unterwegs. Auf der Iserlohner
Straße verhinderten die Beamten die Weiterfahrt eines 61-jährigen Mannes, der
unter Drogeneinfluss stand und eine Blutprobe über sich ergehen lassen musste.
Am Bahnhof gingen die Einsatzkräfte unter anderem gezielt gegen Drogendealer
vor. Gemeinsam mit dem Ordnungsamt deckte die Polizei zudem drei Fälle von
Leistungserschleichung im Bahnhofsumfeld auf.

Der Einsatzleiter, Kriminalrat David Clemens, zog eine positive Bilanz: „Durch
solche geplanten, aber für Kriminelle schwer zu prognostizierenden Großeinsätze
halten wir den Druck auf das Klientel aufrecht und vereiteln ihnen
Tatgelegenheiten. Umfangreiche Personen- und Fahrzeugkontrollen an wichtigen
Ein- und Ausfallstraßen sowie in den Stadtteilen sind dazu besonders geeignet.“